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    -- Allgemeine technische Diskussionen / General Tech Discussion

        -- 220V Spannungswandler

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Rico1
Verfasst am: Mo, 28. Aug 2006, 19:00
Anmeldungsdatum: 03.08.2002 Beiträge: 1384 Wohnort: Bayern
Hallo zusammen,
ich stehe vor folgendem Problem:
Ein 220V Spannungswandler mit 800W Dauerleistung und 1300W in der Spitze soll einen Kühlschrank betreiben.
Der Kühlschrank zieht 0,16A - jedoch ist der Anlaufstrom zu hoch, der Wandler schaltet ab.
Mit einem 20 Ohm Lastwiederstand läuft der Kühlschrank an - jedoch wird der Wiederstand zu heiß.
Wer hat eine Idee, den Lastwiederstand zum Anlaufen zu verwenden und dann zu "Umgehen" bzw. wegzuschalten??????

Danke für's Nachdenken....

Gruß
Rico

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landcruiser
Verfasst am: Mo, 28. Aug 2006, 20:13
Anmeldungsdatum: 17.05.2001 Beiträge: 7476 Wohnort: outback - Northern Territory of lower saxonia
Moin Rico,

wie wärs mit einem von den dicken Kondensatoren aus dem Auto- "HiFi"-Bereich vor den Wandler? Wenn der Kühlschrank den Anlaufstrom nicht zu lange zieht, sollte das reichen?

Ich glaub aber das Eberhard dafür eine bessere Lösung haben wird.

Grüsse

uwe

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eberhard
Verfasst am: Mo, 28. Aug 2006, 21:29
Anmeldungsdatum: 08.06.2001 Beiträge: 3161 Wohnort: der mit den Schnaken tanzt
landcruiser hat Folgendes geschrieben:
Moin Rico,

wie wärs mit einem von den dicken Kondensatoren aus dem Auto- "HiFi"-Bereich vor den Wandler? Wenn der Kühlschrank den Anlaufstrom nicht zu lange zieht, sollte das reichen?

Ich glaub aber das Eberhard dafür eine bessere Lösung haben wird.

Grüsse

uwe
Spontan hätt' ich jetzt einfach mal NTC gesagt, aber vielleicht fällt mir noch was besseres ein...

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__ /__]_______ ....alles Nette von e.
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((O))_____((O))
Nichts ist unmöööööööööglich...
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Rico1
Verfasst am: Di, 29. Aug 2006, 09:07
Anmeldungsdatum: 03.08.2002 Beiträge: 1384 Wohnort: Bayern
Danke ihr zwei!!!
Werde mich mal mit dem NTC auseinander setzen. Ich schau mal wie ich das damit zum laufen bekomme.

PS: Bin trotzdem noch für Ideen offen.... Very Happy

Gruß
Rico

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Konrad
Verfasst am: Di, 29. Aug 2006, 09:42
Anmeldungsdatum: 17.10.2001 Beiträge: 350 Wohnort: Kr Böblingen
Mahlzeit miteinander Cool

Wie wär's mit Art.Nr 622412 - 62 beim großen C ?
Gibt's sicher auch irgendwo günstiger (ebay.....).

Gruß Konrad

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Onkelchen
Verfasst am: Di, 29. Aug 2006, 10:07
Anmeldungsdatum: 21.09.2003 Beiträge: 6301 Wohnort: BaWü
Hi Rico,

ich würde statt 20 Ohm einfach mal 2 Ohm versuchen. (2 Ohm, 11 W kostet ja nicht die Welt.) Notfalls nimmst Du einfach mehrere und hängst sie hintereinander, bis der Kühlschrank zuverlässig anläuft.
So verteilt sich auch die Verlustleistung auf mehrere Widerstände.

Das mit dem Kondensator wird nicht so einfach funktionieren, da Du an der 230V-Seite ja Wechselspannung hast.

Die Einschaltoptimierung vom großen C kannst Du ja auch mal probieren, ich vermute jedoch, dass sie den Einschaltstrom Deines Kühlschrankes noch gar nicht reduzieren wird, da sie ja auf 16A (3680W) Versorgung ausgelegt ist.
Bei C kannst Du ja innerhalb 14 Tagen problemlos zurückschicken.

Viele Grüße
Onkelchen

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Es wird nichts so heiß gegessen, wie es gekocht wird.
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landcruiser
Verfasst am: Di, 29. Aug 2006, 10:45
Anmeldungsdatum: 17.05.2001 Beiträge: 7476 Wohnort: outback - Northern Territory of lower saxonia
Peter,

Kondensator vor dem Wandler heißt auf der Eingangsseite (is doch klar oder? ) und da gibts keine Wechselspannung.

Ob die Co-Lösung das Optimale ist, steht auf einem anderen Blatt.

Grüsse

uwe

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Rico1
Verfasst am: Di, 29. Aug 2006, 11:40
Anmeldungsdatum: 03.08.2002 Beiträge: 1384 Wohnort: Bayern
@ Onkelchen

Hab's schon mit 5 Ohm versucht - geht nicht.
10 Ohm habe leider grad nicht da.

Ich werde mir jetzt mal das Teil von C holen und mal schaun ob das funzt - melde mich auf jeden Fall ob und wie das geht.

Danke und Gruß
Rico

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Onkelchen
Verfasst am: Di, 29. Aug 2006, 15:43
Anmeldungsdatum: 21.09.2003 Beiträge: 6301 Wohnort: BaWü
landcruiser hat Folgendes geschrieben:
Peter,

Kondensator vor dem Wandler heißt auf der Eingangsseite (is doch klar oder? ) und da gibts keine Wechselspannung.

uwe



Hmmm...

so wie ich verstanden habe, schaltet der Wandler ab, weil ihm der Anlaufstrom des Kühlschrankes zu groß ist.

Da wird ein Kondensator vor dem Wandler nicht viel bringen, weil der Wandler dann ja immer noch den vollen Anlaufstrom liefern muss.
Eine "Pufferwirkung" müsste aber zwischen Wandler und Kühlschrank erfolgen.


@Rico:

Wenn Du mehrere von den 20 Ohm Widerständen hast, nimm mal 4 Stück. Jeweils 2 parallel und diese beiden Pakete wiederum in Reihe.
Dann hast den im Resultat den gleichen Widerstand, aber die Verlustleistung auf 4 Widerstände aufgeteilt.

Zu guter letzt würde ich die Widerstände dann noch auf einen Kühlkörper montieren.

Wobei es mich jedoch ein bisschen wundert, dass der Widerstand zu heiss wird. Eigentlich muss er nur run 0,5 Watt verbraten (im Dauerbetrieb)

Viele Grüße
Onkelchen

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Rico1
Verfasst am: Di, 29. Aug 2006, 20:08
Anmeldungsdatum: 03.08.2002 Beiträge: 1384 Wohnort: Bayern
@ Onkelchen
zwei 20 Ohm Paralel und dann in Reihe ergibt 80 Ohm - Richtig??
Das ist viel zu viel.

@ all
Das Teil vom großen C Funzt nicht, da der Spannungsfreie Wiederstand bei null liegt - ich brauche aber in den ersten zehntel sec. einen Wiederstand.

Ich hole mir jetzt morgen einen NTC - mal sehen ob ich das damit zum laufen bekommen.

Alternativ hätte ich noch eine Idee:
Auf den 20 Ohm Wiederstand einen Temperaturfühler, der bei - sagen wir - 50'C den Wiederstand überbrückt. Somit läuft der Kühlschrank ohne die 20 Ohm.


Gruß
Rico

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Batwichtel
Verfasst am: Di, 29. Aug 2006, 20:29
Anmeldungsdatum: 28.08.2003 Beiträge: 1529 Wohnort: Mittelpunkt der zivilisierten Welt: 23881 Anker, SH, D, Eu, Blaue Kugel (3. im Sonnensysten)
Rico1 hat Folgendes geschrieben:
@ Onkelchen
zwei 20 Ohm Paralel und dann in Reihe ergibt 80 Ohm - Richtig??

FALSCH!
2x20 Ohm parallel ergibt 10 Ohm (parallel=halber Widerstand) und die dann in Reihe ergibt wieder 20 Ohm (zwei Bündel die 10 Ohm haben hintereinander addieren sich zu wieder 20 Ohm)

Rico1 hat Folgendes geschrieben:
@ all

Alternativ hätte ich noch eine Idee:
Auf den 20 Ohm Wiederstand einen Temperaturfühler, der bei - sagen wir - 50'C den Wiederstand überbrückt. Somit läuft der Kühlschrank ohne die 20 Ohm.



nicht wirklich, da der Temperaturfühler den Widerstand wieder frei gibt, sowie der weit genug abgekühlt ist.

Gruß, Dieter.

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Dieter, DER Batwichtel, der mit dem Eishockey-Tor auf dem Dach!


Fährst du noch, oder cruist du schon?
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Rico1
Verfasst am: Mi, 30. Aug 2006, 08:03
Anmeldungsdatum: 03.08.2002 Beiträge: 1384 Wohnort: Bayern
Hi Dieter,
hast natürlich Recht - hatte da gestern wohl einen Anflug geistiger Umnachtung

Werde mich heute mit neuem Elan und einem NTC wieder an die Arbeit machen......


Gruß
Rico

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RobertL
Verfasst am: Mi, 30. Aug 2006, 08:24
Anmeldungsdatum: 24.10.2002 Beiträge: 2756 Wohnort: Wien
Hallo Rico - hab zwar keine echte Lösung für dein Problem. Ich stand aber vor mehr als einem Jahr vor demselben. Ich hab dann ich eine günstige 12V Box investiert, da mir abgeraten wurde eine 230V Kühlbox mit einem Wechselrichter mit Trapezwelle zu betreiben. Und die Sinuswechselrichter mit entsprechender Leistung kosten fast soviel wie eine 12V Kühlbox. Jetzt werkt die 230V Kühlbox als Zusatzkühlschrank im Keller.

_________________
lg Robert
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landcruiser
Verfasst am: Mi, 30. Aug 2006, 09:44
Anmeldungsdatum: 17.05.2001 Beiträge: 7476 Wohnort: outback - Northern Territory of lower saxonia
Onkelchen hat Folgendes geschrieben:
landcruiser hat Folgendes geschrieben:
Peter,

Kondensator vor dem Wandler heißt auf der Eingangsseite (is doch klar oder? ) und da gibts keine Wechselspannung.

uwe



Hmmm...

so wie ich verstanden habe, schaltet der Wandler ab, weil ihm der Anlaufstrom des Kühlschrankes zu groß ist.

Da wird ein Kondensator vor dem Wandler nicht viel bringen, weil der Wandler dann ja immer noch den vollen Anlaufstrom liefern muss.
Eine "Pufferwirkung" müsste aber zwischen Wandler und Kühlschrank erfolgen.


...


Peter,

ein guter Wandler klappt nicht ab, weil ihm selbst der Anlaufstrom zu hoch ist.
Wenn der 1300 W in der Spitze macht, muss er das wegstecken.
Der schaltet ab, weil er am Eingang nicht genug Spannung hat.

Wenn er beim Anlauf versucht den Strom zu ziehen, den er für 1 kW (Beispiel) braucht, bricht die 12 V Spannung schlagartig zusammen wenn die Batterie nicht genug Dampf hat oder die Kabel zum Wechselrichter zu dünn sind.

Da ich Wandler und Verkabelung nicht kenne, sind das nur Mutmaßungen.

Ich hab so einen 24V-230V 400/600 Watt Wechselrichter.

Der bricht mit einer 2,5 mm² Verkabelung auch zusammen, wenn ich eine Pumpe mit 350 W einschalte.

Hängt er mit 6 mm² Kabel direkt auf den Batterien, schafft er es problemlos, bis der Unterspannungsschutz abschaltet.

Grüsse

uwe

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Onkelchen
Verfasst am: Mi, 30. Aug 2006, 10:59
Anmeldungsdatum: 21.09.2003 Beiträge: 6301 Wohnort: BaWü
Hmmm...

mein Wechselrichter schaltet ab, wenn ihm der Anlaufstrom zu groß wird.

Eingangsseitig puffert er über einen "Softstart", jedoch schaltet er zum Selbstschutz ausgangsseitig ab. Selbst wenn er mit 10 mm² direkt an den Batterien hängt.
Ist allerdings auch nur ein kleiner mit 150W (brauche ihn nur zum gelegentlich mal Akkus laden und so ...)

Mal sehen, was bei Rico noch raus kommt.

@Rico:
Hänge den Wandler doch einfach mal mit richtig dicken und kurzen Kabeln direkt an die gut geladene Batterie.

Schaltet er dann immer noch ab, wird der Eingangskondensator nichts bringen, weil die Batterie in diesem Fall wie ein riesiger Kondensator wirkt.
Wenn er allerdings dann nicht mehr abschaltet, hast Du die Ursache gefunden und kannst sie mit Uwes Lösung beseitigen.

Ich würde es versuchen.

Viele Grüße
Onkelchen

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