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    -- Land Cruiser J7

        -- Anhängelast

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Dirk Bruhn
Verfasst am: Mo, 27. Jun 2005, 21:49
Anmeldungsdatum: 26.08.2003 Beiträge: 35
Hallo Spezialisten !
Hab von einem 100er mit Druckluftanlage für den Hängerbetrieb bis zu einer Anhängelast von 5 to gehört. Ist das machbar?
Wie hoch könnte ich mit einer derartigen Druckluftanlage die Anhängelast meines HZJ79 oder 78 auflasten ?
Hat da jemand Erfahrungen oder Tipps ?
Wenn ja, was kostet der Spaß so sehr grob über den Daumen?

Danke!

_________________
Bergriese
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BJ Axel
Verfasst am: Di, 28. Jun 2005, 05:52
Anmeldungsdatum: 26.01.2002 Beiträge: 3630 Wohnort: Anröchte
Hmm, ich schmeiße gerade so etwas aus einem Fahrzeug raus.

Bis auf den Kompressor, die Hecktraverse und die AHK ist alles noch da (Druckschalter, Druckregler, Bremsdruckmodulator für den Anschluß an Hand- und Hydraulikbremskreise, Luftkessel usw.

Aber leider war das ganze nie zugelassen und ich habe auch keine Ahnung wer das kann.

Wenn Interesse an der reinen Hardware besteht, kein Problem. Eintragung muß ich leider passen.

Axel

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Ingenieurbüro, Sonderfahrzeug- & Sondermaschinenbau, Power Generation, DYNA-pax Hydraulik- & Druckluftsysteme, Sonderschutzfahrzeuge

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Dirk Bruhn
Verfasst am: Di, 28. Jun 2005, 07:03
Anmeldungsdatum: 26.08.2003 Beiträge: 35
Guten Morgen BJ  Axel !
Ja, super ! Natürlich habe ich Interesse daran.  Ein Freund rief gestern noch an, welcher einen DEKRA-Prüfer gut kennt. Werde mich von dem mal beraten lassen. Leider ist er im Urlaub.
Vielen Dank für deine prompte Antwort!
Ich schicke  dir heute Abend  (hab da mehr Zeit)  mal eine kurze e-mail.

Einen erfolgreichen Tag wünscht  DB

_________________
Bergriese
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PeterM
Verfasst am: Di, 28. Jun 2005, 12:17
Anmeldungsdatum: 27.05.2002 Beiträge: 387
Hallo Dirk,

die 5 oder tw. sogar 6 to sind eine Schweizer Spezialität (die die Importeure verantworten, von Toyota gibt's zu dem Thema nicht mal ein leise).
Im EU-Zulassungsrecht ist das 1,5-fache des hzGG des Zugfahrzeugs bei entsprechender Bremsanlage das Maximum, zu klären wird mit dem freundlichen Prüfer die Anhängekupplung sein.

Grüsse,
Peter
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Taunide
Verfasst am: Do, 30. Jun 2005, 12:26
Anmeldungsdatum: 29.06.2001 Beiträge: 312
Du willst 4.5 to mit 130PS ziehen? Vergiß nicht dass Du die Untersetzung nur im Gelände benutzen sollst Smile
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Dirk Bruhn
Verfasst am: Do, 30. Jun 2005, 21:36
Anmeldungsdatum: 26.08.2003 Beiträge: 35
@ Tunide
Tja, so ist das  gewerbliche Leben......... die "Profis" von  Unimog bestücken ein 6,9 to schweren U 1300 (mit Kran, Kipper, Winde und noch mehr  Schnickschnack) mit einem 130 PS Motor und das Ding  zieht dann noch  6,8 to. Sowas kann man sich bei uns und bei vielen weiteren Unternehmen in Deutschland  tagtäglich ansehen. Und soll ich dir etwas verraten ?: Es ist  besch....eiden!
Wir haben kürzlich ein  Radarfallenticket aus Frankfurt bekommen: Angeblich soll  einer meiner Leute mit dem obigen Gespann mit 90 km/h in der Innenstadt........... naja, wer´s glaubt wird selig !  War dann auch (leider) ein Fehler...:
Also mit den HZJ 78 und dem HZJ79 ziehen wir regelmäßig  so 3,5 to und manchmal auch mehr  durch die Gegend. Haben kürzlich auch im Taunus auf trockenen Waldwegen einen 3,5 to Kompressor  mühelos  und zügig durch die Landschaft  geschleift ohne Untersetzung und ohne viel Schalten und dem damit verbundenen Kuppeln....... .
Mit dem hohen Anhängegewicht wird dann wohl nur  70 km/h max drin sein. Und Hängerfahren sollte man können sonst wird man in Extremsituationen ruckzuck weggeschoben.

Aber den ganzen LKW-Mist bräuchte man nicht mehr, daß sind ca. 5- 6000 EUR Ersparnis pro Jahr !!!!

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Bergriese
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roman
Verfasst am: Sa, 02. Jul 2005, 06:40
Anmeldungsdatum: 13.04.2002 Beiträge: 95 Wohnort: 02627 hochkirch
hallo dirk,
ich ziehe mit dem 78er seit drei jahren täglich anhänger bis 3,5 to. manchmal darf es auch etwas mehr sein. hat mich schon mal pumkte und geld gekostet, 4,4to lt waage. eingetragen habe ich 3,5to bis 10% steigung. der 78er kommt damit zurecht aber es macht keinen spaß. der alte patrol gr , 2,8l td,  ist damit besser zurecht gekommen. mit den gewichten am haken wird das gespann doch sehr instabil. es ist eine außerst vorausschauende fahrweise notwendig. die bremsen am anhänger müssen super eingestellt sein. wer sieht bei baumaschinen ständig nach den bremsen. anhänger müssen sehr korrekt beladen werden. im winter muss die last auf dem anhänger etwas weiter nach vorn um etwas mehr achsdruck zu haben.
meiner meinung nach, ist 3,5to noch händelbar und alles was darüber ist, ist möglich aber nur auf kurzen strecken und für versierte fahrer.
gruß roman
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MarkusZ
Verfasst am: Sa, 02. Jul 2005, 15:51
Anmeldungsdatum: 14.11.2001 Beiträge: 2537 Wohnort: 85309
Hallo Dirk,

Von bescheiden möchte ich bei 130PS und 14t aus auch nicht unbedingt reden - entspricht halt 'nem 38 - Tonner  mit 350PS.  Beim HZJ liegst du da ja um Welten besser.

Nöö - HZJ und 7t geht gut - und scheitert überhaupt  nicht an der Motorleistung:



Allerdings:

Das Knacken im 'Gebälk' zeigt allerdings schon dass der Rahmen wegen des langen Hecküberstands in Querrichtung arg arbeitet und wohl auf Dauer ohne Verstärkung brechen könnte.

Viel mehr Gedanken macht mir das Getriebe. Wir hatten ja hier schon einige defekte HZJ - Getriebe - die auch so wohl schon öfter am Limit sind. Bei hoher Anhängelast  (Stichwort: Herzsche Pressung !) wird das arg strapaziert und heizt sich - vor allem im indirekten Gang (ich denke 1,2,3 und 5 - da sind mehr Zahnräder im Eingriff ---> höhere Reibung, Verluste & Hitzeentwicklung von ca 6kW ) stärker auf.

Ich habe selber schon drüber nachgedacht (auf den TÜV sei dabei absolut gepfiffen - hat von HZJ eh' genausoviel Ahnung wie Verona Feldbusch) mein Getriebe dem nächsten Kandidaten mit geschrotteter HZJ - Box zu verkaufen und auf Automatik umzusatteln.

Bis dahin fahre ich bei hohem  Zuggewicht auf Langstecken bewusst langsamer (oft nur 60 - auch wegen der Fahrstabilität),  bewusst im direkten vierten Gang, mit reduzierter Motorleistung und dazu noch nur an etwas kühleren Tagen bzw. Nachts. Senkt halt die Getriebeöltemperatur und somit das Infarktrisiko.

Ganz ganz kritisch mit der Getriebetemperatur wird's halt an langen Steigungen (Bergen) und wenig Fahrtwind - ich glaube Erich Christ hatte da mal so einen Fall bei einem alpinen Milchlaster und kollabierter Box - da war das Getriebeöl vor Hitze schwarz wie altes Pommesfett)

Nachlesen kannst du das Thema z.B. Hertztsche Pressung u.a. hier: http://f50.parsimony.net/forum201415/messages/725.htm

viele Grüsse - probier's halt - und Mehl mal ein paar Fotos - wir wollen hier für unser Geld was zu sehen bekommen !!!

Markus


(Edited by MarkusZ at 18:15 am 2. July 2005)
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George
Verfasst am: Sa, 02. Jul 2005, 21:57
Anmeldungsdatum: 10.06.2001 Beiträge: 937 Wohnort: CH
Ja, dass nicht nur die Motorleistung wichtig ist beim Ziehen von schweren Anhängern, habe ich vorgestern unterwegs gesehen: Ein HZJ70/71 zieht ein Drehschemelanhänger mit Kleinbagger (vielleicht ca. 6-7t?). Jedesmal beim Anfahren bei einer Kreuzung steigt die Vorderachse des HZJ wie ein Pferd ca 0.5m hoch!
@Roman
Das die Patrol Y60/61 gut geeignet sind  zum Anhänger ziehen, glaube ich dir sofort. Dies liegt aber nicht am Motor, sondern am besseren Fahrwerk, breiterer Spur, nicht so langer Hecküberhang wie beim 78er, Anhängekupplung ist besser am Fahrzeug integriert. Aber der Motor des HZJ finde ich pesönlich besser geeignet.
Sehr wichtig für die nötige Fahrstabilität beim Ziehen schwerer Lasten ist ein geeignetes Bremssystem. Auflaufbremsen sind da absolut nicht so der Hit, da sie ungeregelt und zu spät bremsen. Auch beim Rückwärtsfahren hangabwärts wird überhaupt nicht gebremst. Druckluftbremsen oder Trailer-Stop sind viel besser aber natürlich teurer. Werden solche Bremsanlagen in D bei Geländewagen nicht verwendet?

http://www.zbinden-posieux.ch/trailerstop/s_d.htm

Gruss
Georg
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thores
Verfasst am: So, 03. Jul 2005, 05:56
Anmeldungsdatum: 26.01.2004 Beiträge: 1164 Wohnort: 63674 Altenstadt (FB)
Also wenn man die Funktion von Trailerstop sieht, fragt man sich, warum Auflaufbremsanlagen überhaupt noch zugelassen werden!

Supersystem!

_________________
Gruß aus Altenstadt
Thomas

Bodensee-Stammtisch
Wolperblog
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BJ Axel
Verfasst am: So, 03. Jul 2005, 07:32
Anmeldungsdatum: 26.01.2002 Beiträge: 3630 Wohnort: Anröchte
Weil sie normiert, billig, einfach, ausfallsicher und an jedem Fahrzeug mit dieser Kupplung funktionieren.

Trailerstop ist elektronisch, ohne Strom geht gar nichts, ist keine normierte Geschichte (ganz im Gegenteil, eine Firma hat hier wohl ein Patent und niemand anderes darf demzufolge so etwas bauen).
Schon aus letzterem Grund ist es gut, daß Trailerstop nirgendwo sonst 'gefordert' wird.

Darüberhinaus braucht das Zugfahrzeug auch so eine Einrichtung. Man kann also nur Trailerstop-Züge fahren, mischen geht nicht.

Ich denke wir vertrauen lieber auf Mechanik als Elektronik?
Hier geht es um ein 'Brake-by-Wire-System', alles elektronisch!

Axel

(Edited by BJ Axel at 8:34 am 3. July 2005)

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Willem Jan Markerink
Verfasst am: So, 26. Okt 2008, 20:46
Anmeldungsdatum: 19.06.2003 Beiträge: 1569 Wohnort: Niederlande
Veldhuizen Wagenbouw in Holland hat J8 und spaeter auch J7/J10 mit Luftdrueckgebremste 6 tonnen geliefert, aber ausschliesslich ueber den BRD export/import-Umweg....NL hat damals nur 5 tonnen erlaubt, BRD 6.
Und weil es irgendwo mal ein bilaterales 1:1 Anerkennungs-Abkommen zwischen NL und BRD gegeben hat (genau uebrigens wie mit CH), muss die NL-Behoerde diesen Trick einfach hinnehmen....

Willem
(suchte eigentlich nach den 'Zbinden' Anhaenger-Thread....Wink)
Jan

PS: einen Schweizerischen J5 mit diesen 6 tonnen wuerde ich gern noch mal finden....wenn auch nur um ein Panzer-aehnlichen Treibstoff-Verbrauch nachweisen zu koennen....Wink)

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"Those who wander are not necessarily lost" (Tolkien)
http://www.a1.nl/phomepag/markerink/main_4x4.htm
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