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Onkelchen
Verfasst am: Fr, 15. Feb 2008, 10:25
Anmeldungsdatum: 21.09.2003 Beiträge: 6027 Wohnort: BaWü
Noch was zum Thema ...


Ist für einen geländegängigen Anhänger eigentlich eher ein Einachser oder ein Tandemachser vorzuziehen ?


Ich meine, die Schraubenfederachsen des Westfalia sind ja cool, bringen aber doch eigentlich nur bei Tandemachse etwas oder ?


Viele Grüße
Onkelchen

_________________
2 Starrachsen, 4 Blattfedern und die Himmelsrichtung auf dem GPS.




Es wird nichts so heiß gegessen, wie es gekocht wird.
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Romain
Verfasst am: Fr, 15. Feb 2008, 10:36
Spender Anmeldungsdatum: 17.09.2005 Beiträge: 2237 Wohnort: N 49°34.261' E 005°54.959'
Ein Tandem , wenn als Pendelachse eingebaut, ist wahrscheinlich hochgradig geländegängig. Dazu gibt es weitere Sicherheit bei einem Plattfuss dass der Hänger aud schneller Bahn nicht gleich Purzelbäume schlägt.
Wendiger und manövrierfähiger ist auf jeden Fall ein Einachser Hänger.
...........................................................................................................
Ich bin mir nicht so sicher ob die Federung am Hänger (Einachs) ausschlaggebend ist. Die Gummifederung hat den Vorteil wartungsfrei zu sein, Blattfedern kann zwar jeder Schmied irgendwo wieder richten und Schraubfedern sind sehr flexibel,a ber wo nix ist geht nix kaputt. Ich denke wenn alle Komponenten: Achse, Fahrgestell usw robust genug ausfallen, respektive an den richtigen Stellen verstärkt werden, dann kann auch ein "Normaler" Trailer sich auf die Piste wagen. 1500 Kilo Ausführung (bei allen Komponenten) wenn man beladen unter einer Tonne bleibt.
Dass die Gummifederung den Geist aufgibt hört man selten, eher bricht wohl der Rahmen oder die Deichsel.

_________________
Gruss



- Romain -
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Hase Productions
Verfasst am: Fr, 15. Feb 2008, 13:49
Anmeldungsdatum: 27.05.2004 Beiträge: 646 Wohnort: Kulmbach / Oberfranken
Die Tandemachse macht Probleme bei unebener Fahrbahn (Wellblechpiste) wenn Sie nicht als Pendelachse ausgeführt ist. (Wie z.B. bei Westfalia und fast allen anderen Anhängerherstellern)
Je nachdem ob gerade de 1. oder die 2. Achse über den Huckel fährt ändert sich die Stützlast drastisch. Das führt zu Problemen an der Anhängekupplung da dauernd Last und Zug abwechselnd auftreten.

Ich kann aber nicht auf eigene Erfahrungen zurück greifen. Hab das auch nur gelesen.

Gruß Hase

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Willem Jan Markerink
Verfasst am: Fr, 15. Feb 2008, 13:56
Anmeldungsdatum: 19.06.2003 Beiträge: 1458 Wohnort: Niederlande
Romain hat Folgendes geschrieben:
Ein Tandem , wenn als Pendelachse eingebaut, ist wahrscheinlich hochgradig geländegängig.



Aber als *nicht*-Pendelachse auf Waschbrett-Piste und schweres/holperiges Gelaende hochgradig bruchgefaerdet, fuer Anhaenger-Kupplung/-Bock am Auto, und Kupplung/Deichsel am Anhaenger....wegen extreme Lastwechsel....

Leider sind handelsuebliche Anhaenger mit Pendelachse *ausserst* selten, wenigstens in PKW-format (als LKW/Agrar gibt es die zu Hauf).
Momentan sind mir nur solche aus Australien bekannt, teilweise Militaer, einige auch in Zivil-Version, dann meist als Wohnwagen.

Zitat:


Dazu gibt es weitere Sicherheit bei einem Plattfuss dass der Hänger aud schneller Bahn nicht gleich Purzelbäume schlägt.
Wendiger und manövrierfähiger ist auf jeden Fall ein Einachser Hänger.
...........................................................................................................
Ich bin mir nicht so sicher ob die Federung am Hänger (Einachs) ausschlaggebend ist. Die Gummifederung hat den Vorteil wartungsfrei zu sein, Blattfedern kann zwar jeder Schmied irgendwo wieder richten und Schraubfedern sind sehr flexibel,a ber wo nix ist geht nix kaputt.



Meinst du jetzt den sagenhaften Bandvagntrailer 1922 aus Schweden/Norwegen?....Smile)
Der hat, ausser einen zweiteiligen starren Pendel, verbunden duerch ein Gummiblock von 2-4cm Dicke, gar keine Federung.
Und trotzdem nicht nur hinter den Bandvagn (Haggluns) zugelassen, sondern auch hinten Volvo TGB11/13....Smile)
(laut Betriebsanleitung auch keine Geschwindigkeitsbegrenzung)
Leider sehr selten zu finden; zu jung wahrscheinlich, alle noch beim Militaer (nur die Schruempfungen beim Norwegischen/Schwedischen Militaer haben einige freigesetzt, aber eher minimal (wahrscheinlich auch gleich wieder weiter verwendet von andere Miltaer's mit Hagglunds im Ausland)
(das Dingen hat naemlich nicht nur Reifen, sondern auch (ausfahrbare!) Schlitten, ebenfalls in Pendel-Aufhangung)

Zitat:


Ich denke wenn alle Komponenten: Achse, Fahrgestell usw robust genug ausfallen, respektive an den richtigen Stellen verstärkt werden, dann kann auch ein "Normaler" Trailer sich auf die Piste wagen. 1500 Kilo Ausführung (bei allen Komponenten) wenn man beladen unter einer Tonne bleibt.
Dass die Gummifederung den Geist aufgibt hört man selten, eher bricht wohl der Rahmen oder die Deichsel.


In Australien sagt man, dass viele Hanger die Wueste hineinfahren, aber nur wenige wieder heraus kommen....Smile)
(entweder verreckt, oder zurueckgelassen weil sonst die ganze Fuehre stecken/liegen geblieben waere)

Ich wuerde eigentlich nur Militaer-Anhaenger trauen, wenn es hart dran geht....

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Reiti
Verfasst am: Fr, 15. Feb 2008, 21:02
Anmeldungsdatum: 16.08.2002 Beiträge: 146 Wohnort: Gummersbach
In Australien sind sehr viele mit einem Off Road Trailer auf den verschiedensten Pisten unterwegs, die meisten mit einem Klappzelt auf dem Trailer, Gesamtgewichte schätze ich auf 600 - 1200 kg, je nach Ausführung / Beladung.
Die einfachen Versionen haben eine Starrachse an Blattfedern mit üblicher Geländewagenbereifung. Die Blattfedern und Radnaben stammen aus dem "robusten" Pkw Bereich (Ford / Holden). Auf Pisten mit heftigem Wellblech brechen regelmässig Rahmen oder die Zugvorrichtung. Bei Staub fressen genauso regelmässig die Radlager. Die Lösung ist also bestenfalls Feldwegtauglich.

Teurere Hänger haben fast ausnahmslos Schräglenker als Einzelradaufhängung mit Schraubenfedern. Das hält nicht nur, auch die Bodenfreiheit gewinnt. (ich habe mehrfach v-förmige Starrachsen gesehen, die an einem Stein hängengeblieben sind.
Im Gegensatz zum starrachsigen Zugfahrzeug scheint beim Anhänger die Einzelradaufhängung das Mass der Dinge zu sein. Die Schräglenker waren i. d. R aus sehr stabilen Vierkant- und Rohrprofilen geschweisst.

Sehr nette Fotos und Beschreibungen findet man im Forum der 4WD monthly, ich bekomme allerdings sofort Fernweh.

_________________
Reiti
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Romain
Verfasst am: Sa, 16. Feb 2008, 11:39
Spender Anmeldungsdatum: 17.09.2005 Beiträge: 2237 Wohnort: N 49°34.261' E 005°54.959'
Die Entscheidung naht. Zur Errinnerung:
Meine Preisvorstellung lag um die 2000 Euro

Ladefläche ugf 2 - 2,10 Meter Lang und 1,20 Meter Breit
Gesamtgewicht 1 -1,5 Tonnen.
Kugelkopfkupplung ein absolutes Muss
Pistenfähig soll er sein aber auch alltagstauglich. Kein Hardcore Offroad. Für Pistenfahren maximal 700-800 Kilo GG

Sankey scheidet mal von der Grösse und anderen Komponenten her aus.
- Diverse Pisten für *Offroadtrailer* haben sich zerschlagen
- Der Dänische HMK liegt in der Breite knapp unter meiner Vorgabe (ist aber immer noch eine Alternative), Preis 1700 plus dt. TüV plus Luxemburgischer TüV: Total also um die 2200 €. Ich muss den deutschen TüV machen lassen da sonst der Luxemburgische TüV sein Veto einlegt. War schon so als ich mein Klappdach hab bauen lassen.
- Einen *Kit* zum selber zusammenbauen scheidet aus da ich dann nur 400 Kilo GG als Konstrukteur gestattet bekomme.
- Offroadtrailer bauen lassen - da komm ich nicht unter 3500 weg. Mit diversen Extra's gehts dann schnell noch tiefer in die Tasche.
- Remorques Hubières in Frankreich baut keinen Offroadtrailer mehr.
- Ein belgischer Anhängerbauer braucht noch Zeit zum rechnen. Hat mir gestern gesagt er könne keine Toyotafelgen anbauen müsste also 17 Zoll Felgen verwenden um in der Höhe der Reifen auf über 70 cm zu kommen.
- Ifor Williams. Zu dem haben mir einige Forumsmitglieder geraten. Auch kenn ich ein paar Franzosen die mit solch einem Trailer auch ziemlich schonungslos rumheitzen - zwar keine wochenlange Pisten aber manchmal schon heftig. Bisher wenig Probleme mit dem GD84. Das Châssis dieses Anhängers ist auf keinen Fall mit einem üblichen Baumarkt Anhänger zu vergleichen. Ist schon etwas mehr drann.
Innenmaasse 2,45x1,23 also leicht länger als mein Wunsch.
Blattgefedert und mit 16 Zoll Reifen lieferbar. 175/75R16C 104N
oder 6.50R16C 108L. Preis 2100 € plus ugf 150 € Anmeldegebühren und TüV.
Ok wenn ich noch andere Reifen will kostet es Aufschlag. Aber das ist mal ne Basis. Preislich in der Region des HMK.
Vorteil Ifor? Ist ein Neufahrzeug muss also nach der Erstanmeldung erst nach 3 Jahren wieder zum TüV wogegen der Däne alle 12 Monate vorgeführt werden muss.
Zwischen diesen beiden werd ich mich also wohl entscheiden.


Noch ein Katalogfoto:


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Gruss



- Romain -
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George
Verfasst am: Sa, 16. Feb 2008, 19:59
Anmeldungsdatum: 10.06.2001 Beiträge: 750 Wohnort: Bern, CH
@Romain
Wieviel wiegt ein dänischer HMK leer und was für eine Federung hat er?
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ALI
Verfasst am: Sa, 16. Feb 2008, 20:52
Anmeldungsdatum: 10.11.2002 Beiträge: 901 Wohnort: Freie Reichs- und Narrenstadt Rottweil
Hallo Romain + George

ein paar Zahlen von meinem HMK Hänger.

Ladefläche L 203 cm, B 103 cm,
Bordwand H 50 cm
Leergewicht 520 kg
Gesamtgewicht 1000 kg (1250 kg lt. HMK Datenblatt)
Achslast 1000 kg (1250 kg lt. HMK Datenblatt)
Stützlast 100 kg
Höhe der AHK über Grund 60 cm
Räder 7,5R16 84J
Gummifederachse AL-KO Typ B-1600
Bremsen AL-KO Typ2361 und AL-KO Typ161S (welche die Betriebs-, und welche die Feststellbremse ist )

Toyotafelgen passen nicht. Mit Distanzringen kommt aber der Reifen dem Kotflügel bedenklich nahe.

Grüße Ali


Zuletzt bearbeitet von ALI am Sa, 16. Feb 2008, 21:41, insgesamt einmal bearbeitet

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HMK2.GIF / 61.27 KB / 32 mal Angeschaut



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George
Verfasst am: Sa, 16. Feb 2008, 21:35
Anmeldungsdatum: 10.06.2001 Beiträge: 750 Wohnort: Bern, CH
Danke für die Antwort.
Das Ding ist mit 520kg schwer. Ein Militär- Anhänger mit Gummifederachse??
Bei den Felgen dürfte es sich um Teile aus dem Mercedesregal handeln.
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Romain
Verfasst am: Sa, 16. Feb 2008, 22:02
Spender Anmeldungsdatum: 17.09.2005 Beiträge: 2237 Wohnort: N 49°34.261' E 005°54.959'
Yep George ist Mercedes Felge aber das ist für mich eigentlich nebensächlich.
Ali, deine Angaben übers GG, weichen ein wenig von denen ab die ich hier habe:
Hanfbachtal Ist aber eigentlich egal.
Meine Kriterien waren die nutzbare Grösse, eine relative Robustheit und die Möglichkeit Reifen aufzuziehen die auf Geländewagenniveau liegen. Also alles mit 13 oder 14 Zoll schied da mal schnell aus dem Rennen. Baumarkthänger hab ich mir informationshalber mal angeschaut, naja Dünnblech ... .

Der Ifor-Williams ist vollverzinkt (Rahmen , Kasten - alles) und wiegt leer 370 Kilo bei einem GG zwischen 1400 und 1500 je nach Reifenkombination. Ist somit auch erheblich schwerer als ein handelsüblicher Baumarkthänger. Sein Rahmen ist dicker - nicht nur 2 mm Blech . Des weiteren hat er Blattfederung. Das Leergewicht spielt für mich keine grosse Rolle und das GG werd ich wohl nicht so schnell ausnutzen. Für Pistenfahrten denke ich mal dass ich knapp auf 800 Kilo kommen werde, habe also eine ziemlich grosse Reserve die somit das Material wniger beansprucht.
Die Kotflügel sind aus Plastik und sind so ausgelegt dass sie schon mal einen Rempler vertragen.

Ich schwanke, wie gesagt, noch zwischen dem HMK M92 und dem GD84 von Ifor-Williams. Mal schaun was der Montag bringt

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Willem Jan Markerink
Verfasst am: Sa, 16. Feb 2008, 22:23
Anmeldungsdatum: 19.06.2003 Beiträge: 1458 Wohnort: Niederlande
George hat Folgendes geschrieben:
Danke für die Antwort.
Das Ding ist mit 520kg schwer. Ein Militär- Anhänger mit Gummifederachse??
Bei den Felgen dürfte es sich um Teile aus dem Mercedesregal handeln.


Werden auch von mehrere Schwedische/Norwegische Militaer-Anhaenger benuetzt.
Stabilitaets-maessig wird das dann wohl in Ordnung sein.
(vom (alten) MB Sprinter vielleicht?)

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Romain
Verfasst am: Sa, 16. Feb 2008, 22:28
Spender Anmeldungsdatum: 17.09.2005 Beiträge: 2237 Wohnort: N 49°34.261' E 005°54.959'
Ich denke vom Wolf (G Modell der BW)

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Willem Jan Markerink
Verfasst am: Sa, 16. Feb 2008, 22:42
Anmeldungsdatum: 19.06.2003 Beiträge: 1458 Wohnort: Niederlande
Entweder der HMK/M92 bei PADH ist vollbeladen, oder dieser ist aufgefrischt/verstaerkt/hoehergelegt worden....dazu sogar mit 255/85x16.

http://www.raicar.com/main.php?g2_itemId=921

Alternativ muesste man die Kotfluegel eigentlich leicht nach aussen versetzen koennen....

Wenn aber die Reifen schon mal gleich sind ist man doch halbwegs Kompatibel, wenigstens fuer extra Ersatz-Reifen (ohne Felge).

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Romain
Verfasst am: Sa, 16. Feb 2008, 22:48
Spender Anmeldungsdatum: 17.09.2005 Beiträge: 2237 Wohnort: N 49°34.261' E 005°54.959'
Leider nicht zu verkaufen Laughing

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Romain
Verfasst am: Sa, 16. Feb 2008, 22:56
Spender Anmeldungsdatum: 17.09.2005 Beiträge: 2237 Wohnort: N 49°34.261' E 005°54.959'
Sieht aber nicht übel aus, der Anhänger auf der Alpentour

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