wie wahr wie wahr.....und nu ist schon das Morgen von Gestern, also gehts weiter....ich weiß nicht ob ich es nämlich am heutigen Freitag sonst reingestellt bekomme.
Hoffe das Lesen macht euch Spaß....Wenn nicht, ihr könnt auch die Bilder so reinstellen.....Auch hier wieder die Aufforderung: Stellt nun die ersten Geländebilder rein.....die Einführungsrunde!!!
und nu aber Schuß und ab mit dem Text:
Sonntag, die Softtour:
Heute soll die s o f t e „Einführungsrunde“ stattfinden. Warum Einführungsrunde??? Zu einem, um den Newbees einen ersten Eindruck zu vermitteln und zum anderen, weil allen noch die Strapazen der Anfahrt in den Knochen stecken könnte.
Aber das Vorjahr hat uns auch schon gelehrt, dass das Wort „soft“ irgendwie immer von dieser Truppe sehr ausbaufähig gehändelt wird. Hier oder da mal ne „Abkürzung“ arten da auch mal zu langatmigen Touren bis spät in die Nacht aus.
Also lassen wir uns überraschen, was der Tag bringen wird…. Vorfreude Vorfreude Vorfreude
Frisches Brot vom Bäcker kommt jeden morgen gegen 8,30Uhr. Ergo ist schon mal der Morgen recht ruhig anzugehen, zumindest solange es noch keine Defekte zu beheben gibt.
Standesgemäß werden alle mit dem berühmtberüchtigten „Morning Song“ zu Tisch gebeten.
Es fehlt an nichts…Brot, Butter, Käse über Konfitüre bis hin zum frischgebrühten Kaffee aus der Jura Kaffeemaschine…..Dank ans Aggregat. Hab ja gesagt, das Ding ist echt Gold wert!!!
Dann, nachdem alle gut gestärkt sind. Und die so genannte morgendliche WC Schlange abgenommen hat…..da erhört man den ersten startenden Motor…..Nein, heute Morgen war es kein V8 Gebrüll. Hui, sobald einer läuft, kommen alle anderen auch in die Gänge…..die Vorfreude wächst an. Ja was sage ich, der Adrenalinspiegel schlägt Freudenpurzelbäume und die Hände werden feucht….Jaaaaaa, Jaaaaaa, unser Unterbewusstsein setzt sich schon mit den kommenden Tagen auseinander, grinssssss.
Kleines Formationsgeplänkel…..wer fährt am besten hinter oder vor wem???? Hmmm, Winden schon gleichmäßig im Konvoi verteilen??? Nööö, erstmal einfach durcheinander und los…..hahahaaaaaa, von wegen Durcheinander…..das hat die Natur(?) schon geregelt…..streng markengetrennt geht’s los…die G´s vorweg, dann folgen unsere beiden Suzukis, dann die vier Toyotas…….also doch sone Art Formationsflug? Gibt das mehr Sicherheit??? Oder war es purer Zufall? Allerdings war das nur mal son Anflug von ner Markensortierung, meist war es multi-kulti gemischt.
Sodele, raus aus dem Camp…..schon die Campausfahrt verspricht einen freudigen Tag…..freuhüpf….letzte Nacht hat es fein geregnet und die Spurrillen sind voll mit dem lang ersehnten „wohlriechendem“ Nass, verbal in der Umgangssprache auch Matsch, Schnodder, Dreck oder Schmant genannt…..das ist noch mal ein freuhüpf wert….unser kleines „Haus“Flüsschen ist jedoch noch im Rahmen unserer Unbeschwertheit….kein Problem, die Suzis schwimmen auch nicht soooo schnell wech….Notfallplan bei steigendem Pegel: Anbinden wir ne Elfantenherde….Rüssel-Schwänzchen-Rüssel-Schwänzchen….Vorbei ich bis heute nicht weiß, wo Rüssel und Schwänzchen am Lux sein sollen, frechgrinsss
Alle haben heute Morgen so ein breites Grinsen nach der Wasserdurchfahrt.
Dann geht’s ab durch „unser“ Dorf. Freundliche Grüße links, Winken rechts. Schön willkommen zu sein.
Als erstes kamen noch „seichte“ Sightseeing-Aufstiege, doch die Ansprüche an die Fahrer stiegen recht schnell und damit wurde mehr und mehr Konzentration und Weitsicht gefordert.
Dort wo Konzentration und Weitsicht gefragt ist, wird automatisch der Funkbetrieb geringer. Nur Warnungen etc kommen noch durch. Achso ja, meist kommt die Weitsicht vom Beifahrer!!! Sehrfrechgrins
Der erste Tag und gleich ein Umfaller…..das sollte für die ganze Woche die Sinne schärfen…..Vorsicht statt Nachsicht waren die Devise. Nein, deshalb wurde nichts umfahren oder gar umgedreht…aus hard wurde kein soft……aber jeder war mit mehr Bedacht und Einsatz bei der Sache. Ein Team war gefragt, und dies war ab dem ersten Tag da.
Einer für Alle, Alle für Einen…….auch ohne Pferd und Degen….wie die Musketiere…..
Geborgen wurde das „Opfer“ mit dem Einsatz zweier Winches. Die am Fahrzeug sicherte nach oben das Opfer gegen wegrutschen, Hyde´s Winch besorgte das Aufstellen zur Seite hin. Bedächtig und überlegt wurde das Fahrzeug aufgestellt. Leider geschehen meist ja die Schäden erst bei wilden Aufstellaktionen, bei uns jedoch bleib alles heil. Ich glaube einzig der Spiegel auf der Fallseite muss erneuert werden und ein kleines Stück der Zierleiste….
Aber das nennt man ja wohl Lachfalten der artgerechten Haltung oder?
Der erste Tag zeigte auch schon vereinzelt die Stärken und Schwächen der Fahrzeuge auf. Hyde, der nach dem Umbau nun nicht nur vorne und hinten über Spiralfedern verfügt, sondern sich auf HDJ80 Achsen chauffieren lässt, zeigte einen gnadenlosen Verschränkungsspagat…einen gymnastischen WM-Spagat, der auch Larissa Semjonowna Latynina hätte blass werden lassen.
Der Nachteil??? Die Feder hinten links wollte nicht an dem ihr zugedachten Platz verweilen und ließ sich hier und da mal auf rumänischen Boden zwecks Mineraliensuche nieder. Immer war sie matschig….grummel
Das erste Mal entrann das Federchen seinem Platz als es verschränkenderweise um ne Rechtskurve ging….hmmm was tun??? Okay, Rolf fährt langsam wieder rückwärts. Alex, mit gut kalkuliertem und chirurgisch astreinem Griff, klemmt die Feder gekonnt im richtigen Moment wieder an ihren Platz. Fertisch.
Ha, von wegen…
Kurz darauf erschallt es im wohltemperierten Hyde aus der Mitte des Amaturenbretts melodisch per Funke von hinten, Alex: „Rolf, hast wieder die Feder verloren“
Rolf: „Verschränkt aber einwandfrei. Echt? Ohja, ich sehe sie im Rückspiegel…“
Da lag sie nun…..10m hinter Hyde, wir haben es nicht gemerkt, da noch voll auf Droge in einer Verschränkungspassage…Hier iss nix mit rückwärts fahren. Also den Hilift angesetzt und rinne mit dem Ding. Dabei fand gleich mal so was wie ein Schnellkurs für Hilifte statt.
Aber soooo wollte Rolf nicht einfach weiterfahren…..Spanngurte her und die Achsen gurten…press,drück,schnall…...Abends sollte dann eine bessere Lösung her….die dann auch über die Dauer der Tour super hielt. Ich hoffe da gibt’s auch ein paar schöne Fotos von???
Die Suzukis verdienen eigentlich den Namen Offroadwiesel…..Wo wir fahren, fahren zwei von denen nebeneinander…..wie kleine Wiesel waren die einfach überall. Auch mal rechts neben einem im Wald….Parallelspur eröffnen….Dagmar kam als Beifahrerin in den Genuss eines gelben Wiesel, oder besser einer Kreuzung aus Wiesel und Gämse??? Diesen Tag durfte sie noch „mit Türen“ fahren. Jaja…….heute noch…..und die Sonne schien, die Frisur sitzt…..
Ein kleiner Snack gegen 13 Uhr wurde erstmals auf der Heckklappe von Texas kredenzt. Daran musste sich der Cowboy gewöhnen….das wurde ab nun Standard….egal wann und wo. Tischlein deck dich, Colt mach die Klappe sauber….Colt!!!!!Die Heckklappe!!!!!Nicht die Mundwinkel..oder doch,die auch.... der Sabber vom offroadfeeling macht dunkle Mundränder..... Fongs hat das ganze per Tailgate weit von sich gewiesen…..Schließlich will auch ein Koch mal Urlaub, und da wird auch der Speiseraum geschlossen. Basta!
Ach Colt, bevor ich es vergesse:
Nächstes Mal bitte immer eine sauber Tischdecke, gelle
In der Zeit irgendwo zwischen Duschen und Abendessen, ereilte unseren Allgäuer Freund eine Eingabe…..wir bauen Fangbänder….cool….Rolf und Peter vertieften sich in diese
sinnliche Inspiration und mit ihren himmlischen Ideenergüssen und technischen Verbesserungen …. siehe da….Rezept: man(n) nehme einen stabilen Zurrgurt, mehrere Unterlegscheiben, ein Feuerzeug und suche passende Schrauben. Maß nehmen, Gurt abschneiden, mit Feuer versiegeln, Löcher bohren, auch versiegeln, Schrauben durch, an Achse einpassen, Obere Seite dito…..passt…..freu freu freu….
Der erste Tag sollte mit der Rückkehr ins Camp gegen 21Uhr ausklingen…Und hey, das haute hin….22Uhr essen und so gegen 1 Uhr war wohl fast jeder im Schlafsack.
Und wieder dieses Gefühl…..Vorfreude auf den nächsten Tag
Nach dem Essen nicht mehr, da klebten überall Leberwurstüberreste drauf... Zum Glück hat mich des Nachts beim *ähm* spazieren gehen *hust* kein Bär mit einer Stulle verwechselt...
_________________ Ich lebe in meiner eigenen Welt - Ist aber OK, man kennt mich dort!
SpenderAnmeldungsdatum: 17.09.2005Beiträge: 4154
Wohnort: N 49°34.261' E 005°54.959'
Angela hat Folgendes geschrieben:
......
Unsicher hab ich mich auch nicht gefühlt, jedoch wachsam.....ja, ich sag mal wachsam. Es ist einfach das fremdartige.....dunklere Haut, mitunter düster dreinschauend.....da iss Frau vielleicht wachsamer, aber jedoch nicht ängstlich......das einzige was mir dieses Jahr nicht gefiel, war ein Stop in einer Parkbucht Dorfrand. Reifen mußte gegenüber geflickt werden.....ratzfatz kamen, ich nenn sie jetzt so, Zigeunerinnen, die massiv bettelten und wehleidig theatralisch rumplärten......da mußte stur bleiben.......Wir haben einige Familein, die auch aus den letzten jahren schon bekannt waren, wieder mit echt guten Klamotten bedacht.....Ohne Fordern, Ohne Betteln, Dankbar aber ohne das wir uns feiern ließen......
lg
Das "fahrende Volk" , Zigeuner, Sinti oder Roma sind an sich nette Zeitgenossen jedoch entstammen Sie nicht unsern Breitengraden (indischer Subkontinent). Ihnen liegt Diebstahl einfach in der Natur und ihre Häuptlinge verpflichten Sie ebenfalls dazu. Man erkennt dieses Volk sowohl an seiner Hautfarbe, wie auch an den Kleidern (der Frauen). Auch ihre Häuser und sogar die Hütten haben eine leichten *asiatischen* Touch. Sie wohnen immer in eigenen Dörfern respektive in eigenen Vierteln.
Ihnen ist es untersagt im gleichen Viertel wie andere Landesbewohner zu wohnen. Weiss man dies, kann man sich so einrichten um nötige Stops ein wenig abseits von diesen Leuten machen. Wo einer auftaucht sind schnell auch mehrere von ihnen und bei einigen Dutzend kann es dann auch schon mal brenzlig werden. Also lieber ein paar Km weiterfahren und dann in Ruhe werkeln oder pausieren.
Uebrigens habt ihr bestimt so einige riesige Villen auf eurer Reise gesehen. Ganz oft gehören die einem Zigeunerhäuptling, sind aber unbewohnt da sie nur als Statutssymbol dienen. Die ganze Sippschaft ist verpflichtet die Villa zu errichten und also hat ein jeder das theoretische Anrecht auf ein Zimmer. Der Eigentümer wohnt entweder in seinem Wohnwagen oder einer kleineren Behausung im Garten.
Weiter so im Bericht, ich fang schon an zu sabbern
_________________ Gruss - Romain -
-voyageur entre les cultures-
sodele....und nun zu Angelas nächsten schönen Bericht
die Fotos.....
Angela....der Umkipper vom G war zwar erst am nächsten Tag aber ich hab schon Fotos mit drin
und was ein Wetterchen was wir da hatten ...aber seht selbst
so nun denk ich habt ihr en kleinen Einblick in den ersten Tag.....
eine super schöne strecke über die Bergrücken.....die wir letztes Jahr garnicht so geniessen konnten da wir dort dicksten Nebel hatten,und nur nach Track gefahren sind.
Aber eben dieses Jahr bestes Wetter und eine wunderschöne Landschaft wo man vereinzelte Schäfer mit ihren Herden trifft, und ne Pferdeherde, die uns ein Stück des Weges begleitet hat.
Angela.....nun darfst du wieder in die Tasten hauen....
und weitere schöne Berichte machen
die Bildersortierung läuft schon wieder an....
und Ihr werdet sehen......es kommen sicher mehr OFFROAD-Bilder....
Alle Achtung, bei so einem schönen ("Foddo-")Bericht muss man einfach mitlesen. Das ist dann schon so ein bißchen, wie mit dabei gewesen!
Täuschen die Bilder, oder wäre der "Umkipper" eigentlich sowas von unnötig gewesen? - ... vom Spaßfaktor für den einen oder anderen mal abgesehen.
Ich freue mich schon auf die nächsten Tage - Danke, Angela und danke, Jan! ... und natürlich auch den "Darstellern und Statisten" *grins* Für die Duschszene hat sich wohl keine(r) gefunden, wie?
Duschszenen fallen da eher in den zensierten Bereich
sofern es überhaupt welche hat....
mit dem Umkipper hast du sicher nicht ganz unrecht....das war unnötig, und passierte durch nen kleinen Fahrfehler.
Aber das team stand sofort bereit um den G wieder auf die Räder zu bekommen.
Kurz darauf erschallt es im wohltemperierten Hyde aus der Mitte des Amaturenbretts melodisch per Funke von hinten, Alex: „Rolf, hast wieder die Feder verloren“
Rolf: „Verschränkt aber einwandfrei. Echt? Ohja, ich sehe sie im Rückspiegel…“
Ich habe mich in den letzten 12 oder 13 Jahren nie unsicher drüben gefühlt.
Leider ists seit ein paar Jahren weniger einfach als kurz nach der Wende und die EU wird da schon was, leider für uns unerfreuliches, hinbekommen.
Also so lang es noch geht ists als 4x4 reiseziel nur zu empfehlen.
..in Ungarn hat es 6 oder 7 Jahre gedauert, bis nach der Wende die "Schilder mit dem Uhu" Naturschutzgebiete auswiesen und Wald- und Forstwege für den öffentlichen Verkehr gesperrt wurden.
In Rumänien wird's auch bald so weit sein.
NB:Im Donaudelta, in das ich jedes Jahr fahre; ist's mit dem Motorbooten schon die wahre Pest. Die haben außer auf dem Hauptarmen nix zu suchen, "Biosphärenreservat". Anarchie pur!
_________________ Joachim
www.jfgweb.de
«Die größten Kritiker der Elche
waren früher selber welche»
(F. W. Bernstein)
macht richtig Laune, das Erlebte anhand der Berichte nochmal Revue passieren zu lassen - und daran vor allem zu erkennen, daß es uns allen riesen Spaß gemacht hat. Wir bedanken uns auf diesem Wege nochmal bei der Toyoclique, Ihr wart ein unverzichtbarer Bestandteil. Überrascht hat mich persönlich vor allem Colt mit seinem Lux, bei dem die Vorderräder öfters krumm standen und ich mir richtig Sorgen gemacht habe so von wegen Spurstange defekt usw. Vor zwei Jahren hatten wir eben genau dieses Problem an einem Nissan Pickup. Aber Angela, die in diesem Moment neben mir stand, murmelte irgendwas von IFS und beruhigte mich. Ich war zwar ungläubig, aber offenbar hatte sie recht. Um nochmals auf Colt zurückzukommen: Wir sind ja oft vorne weggefahren und ich hab persönlich für mich gedacht: Bin mal gespannt, wie der Colt das macht... Und wenn wir oben standen und ich kaum ausgestiegen war, wer kam schon angetuckert: Colt ! Respekt, wie das Auto geht !!!
Dass Ihr mal seht was so alles dabei war, anbei eine kleine Übersicht.
lg Rainer
_________________ IF NOTHING BREAKS ITS NOT A REAL GOOD TRIP
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