also.....da auf der Tour Mitte des Tages die Suzi von Hansi auf einmal komische Bewegungen machte, wurde erstmal über Funk Ursachenforschung betrieben....
Dabei kam es fast zu einem Technikkurs ....längere Federschäkel und Nachlauf der Achse....Rolf und Hansi diskutierten...anregend und es war cool das ganze über Funk zu hören....
Am Picknickplatz wurde erstmal unter der Suzi gelegen und im Ausschlussverfahren der Fehler...oder besser das Problem eingegrenzt.
Aber auf der Rückfahrt wurde es einfach nicht besser und beim Gasgeben schaukelte sich die Suzi bedrohlich auf, das wir dachten jetzt haut es Sie gleich mit samt Hansi und Dagmar auf den Asphalt...
also zurück im Camp....die Federbuchsen ausgebaut und siehe da....ein beachtliches Spiel wiesen die auf....
kurz beratschlagt und erstmal wurde die Mannschaft verpflichtet Becks zu trinken...denn das gute Bieralu wurde dringend gebraucht....
die Hi-Lifts raus, die Suzi hoch und los gings....zwischendurch Regen ohne Ende...aber das schreckt uns ja nich ab...
gut zu sehen auch das zwischendurch nicht nur Becks getrunken wurde sondern auch feste Nahrung (Dessert) zu sich genommen wurde
also das Blech der Dose schön um die Hülse gewickelt und dann sass diese wieder fest in den Buchsen...
alles wieder eingebaut und vor allem fiel auf, das sämtliche Federbügelschrauben die beim Fahrwerkseinbau damals fest gezogen wurden sich bei der Gerölltour vom Montag leicht gelöst hatten.
Das war wohl auch ein ausschlaggebendes Detail für das Aufschaukeln....selbst die Lenkung wurde nachgezogen....
Also immer schön kontrollieren...was sich wo bewegt...und nicht bewegen sollte.
Da die Nacht recht spät und der Regen nicht aufhörte...genossen wir noch ein Bier und Hansi sollte nächsten Morgen ne Probefahrt machen....
so...ein genialer Tag wiedermal....mit mächtig viel Spass und super Beifahrern....
In den Kreisen der Kriminalisten steht ja schon seit Jahren fest, dass ein Täter immer wieder zu dem Tatort zurückkehrt. Egal, ob direkt nach der Tat oder gar Monate oder Jahre später. Diesen Drang haben auch wohl auch „Trieblingerstörer“ und deren Freunde.
Genau!!!! Heute geht es auf die legendäre Willi Hüü Strecke. Diese Psychotour war der fahrende bzw. schiebende Beweis, dass es durch kleine Malheurs möglich ist, dass 24h Stunden Rennen von Les Mans zu toppen…..reusper, natürlich nur in der Zeit, nicht Geschwindigkeitstechnisch.
Um Aufzuzeigen welches Ereignis unseren Freund Willi derart traumatisiert hat, wird Fongs mal eine kleine Bilderserie von 2006 extra reinstellen!
Beim Frühstück hatte Willi alias Willi Hüü sicher schon feuchte Hände. Sollte es heute doch darum gehen, traumatische Ereignisse des Vorjahres zu bewältigen. Nur wer sich seinem Trauma stellt, kann es besiegen!
Als Anreiz diente ein Abendessen in einem „deutschen“ Dorf….Geworben wurde mit einem lecker Nachtisch: Palatschinken. Dem ein gebratenes Tier voran gehen sollte und sogar frischer Salat sollte gereicht werden.
Bedingung: dieses Jahr musste die Tour gepackt werden. Ohne Ausfälle!
Nachdem wieder die schon bekannte Schlange am WC abnahm, und sich die schlammpanierten Fahrzeuge füllten, konnte es losgehen.
Und heute hatten wir ein Fahrzeug mehr dabei. Ulf, sonst der Beifahrer im roten Suzi, nahm heute auf dem Fahrersitz seines Indianers Platz, auch bekannt unter Jeep Cherokee. Xtrauma war heute sicher in Gedanken als Beifahrer dabei!
Auch heute gab es Sichtnehmenden Schlamm satt, was ein Blick in den Außenspiegel (Foto) eindeutig bewies.
Die Anfahrt zu Willi´s Traumastrecke ging teils mehr in Seitengänge, bei denen ein Westernreiter trotz einem gut gymnastisierten Pferd glatt das nachsehen gehabt hätte.
Lenkrad rum, kleine Volte, weiter….nein nicht „go back“, sondern vorwärts marsch bitte!
Und dann kam es…..das an die 100 bis 150 m lange Schlammspektakel …..Genauso viel Schlamm, aber weniger Wasser wie im Vorjahr…..
Schweiß lieegt in der Luft. Der Beifahrer tupft Willi´s Stirn. Mir kommt der Gedanke mal Willi´s Puls zu messen. Ob der Blutdruck okay ist??? Peu á peu fahren wir das pöse pöse Schlammloch an…..bis auf eine kleine Bergung kommen alle durch.
Am letztjährigen Pannenplatz halten alle an. Breites Grinsen macht sich breit, war dies doch die Stelle, an der wir damals Willis Diff entrümpeln mussten und das bei Regen – Bindfadenregen.
Dies ist glatt eine Gedenkminute wert….andächtig ritzt Fongs sogar was in den Baum, der uns schon Regenschutz gab.
Schaut so aus, als sei das Eis gebrochen……..naja, fast…..irgendwoher kommt das Gerücht, dass sich just hier die Lichtmaschine von….na von wem wohl???.....meldet….Und so isses, Willi´s FJ zollt dem besiegten Trauma kein Respekt und blinkt nun mit ner rote LM Leuchte…auch ne Art des Feierns.
Oder ist es Trotz?
Wow, ein Blick auf die Uhr sagt uns, wir liegen super in der Zeit und können eigentlich entspannt Richtung Essen schauen…
Also auf auf, weiter geht’s…..wollen ja noch das sehen, was uns letztes Jahr auf dieser Tour entging. Schön hoch auf den Berg, Skigebiet, und mal vom Gipfel die Welt erblicken…
Unterwegs kommt es über Funk.
Schaut mal links, wer zu erst an dem Baum ist, hat gewonnen. Hmm, was gabs eigentlich zu gewinnen???
Ein Blick aufs Gelände: Diektlinie? Geht nicht, wer fährt schon durch das sumpfige Ufer und dann durch den Bach?grins
Adlerauge entdeckt dann den Weg….Hyde vorne wech, berg ab – schön steil…Absatz..upsss
Gut dass der sich strecken kann, der Hyde
Dann links und rechts….durch den Bach von einer steingien Seite her…..drübern raus, Berg auf…
Hurra, der Baum……eine Ehrenrunde um diesen und mit stolz geschwellter Brust anhalten: „Erster“
Cool --- so dann folgen die anderen (siehe Fotos). Ganz schön windig hier oben.
Fast alle da, außer der G und ne Suzi, die auf der anderen Seite das kindische Geplänkel beobachten und lieber auf uns warten wollen.
Aber wo bleibt unser Häuptling??? Da erhallt die Funke. Reusper, der G steckt….
Da lässt Hyde seine Pferde aus dem Stall, ab den Berg runter……rüber über den Bach, wieher, ohje da kommt schon der andere G….wieher wieher pruust, ganz ruhig Schwarzer, neee neee, schnell schneller am schnellsten
Am Häuptlings G schnell den Beifahrer, mich!, rausschmeiß, schnell Winde drann, hurtig!!!
Und zackig bitte !!!
Rolf´s (aber auch die anderen Toyos machen da mit) interne Zählliste ….er macht nen Strich….Toyo./. G oder G./. Toyo??? Na jedenfalls hat diesmal der Toyo wieder mal
nen G aus dem sumpfigen Bachufer gezogen….
Männer und ihre kleinen Spleens…..
Dann ging es endgültig auf den Gipfel, sich mal so richtig durchblasen lassen…..Alex muss noch ne Ritter Sport mampfen, nicht das er uns wechfliegt….Aussicht genießen, einen riesigen Bernhardiner entdeckt und die Ohren vom Wind endlich gesäubert bekommen.
Weiter geht’s, denn die Futterschüssel ruft doch schon gaaanz laut!!!
Teer- und Pflasterpiste bergab…dann in ein Dorf abbiegen und erstmal die Kinnlade fallen lassen. Huch, wie schaut es hier aus? Total andere Welt….alles so schön gestrichen, aufgeräumt und sogar die Dorfstrassen sind asphaltiert….eine deutsche Enklave. Der Unterschied ist frappierend.
Vor der Wirtschaft wird ordentlich in Reih und Glied eingeparkt. Dabei fallen uns einige deutschen KFZ Kennzeichen auf. Und wir werden von einem netten älteren Herren, so in Loafi´s Alter(Scherz!), angesprochen. Ich frage woher warum und was überhaupt er hier macht….Zurück erhalten wir eine geschichtliche Schnellführung über Deutsche in Rumänien, was ich echt als sehr interessant fand. Hätte noch weiter zuhören können, aber das Gespräch wurde von massiven Magengeknurr der männlichen Reiseteilnehmer übertönt. Also musste das Gespräch abgebrochen werden….Der nette Herr dolmetschte uns noch unsere Speisewünsche und verabschiedete sich dann. Nett wars.
Zu dem Thema gibt es auch hier Infos: http://www.banaterra.eu/deutsch/index.htm
Das Lokal war gut bürgerlich und sehr gemütlich eingerichtet. An der Decke hing so allerlei Kram aus vergangenen Tagen rum. Nein, keine Spinneweben…ich meine damit die Geräte alter Handwerke. Von Schusters Ahle, über einen Krauthobel hin zu einer Ziehharmonika und vieles vieles mehr. Ein wunderschöner Geschirrschrank, ein alter gußeißener Ofen und die nette Bedienung trugen alle zu einem schönen und ausgelassenen Abend bei.
Nach einer gewissen Zeit wusste auch so mancher Beifahrer (Stefan wars , Stefan wars), wo das WC ist und das man nicht die Küche stürmen muss, grins
Hee, Rainer, du bekommst auch noch Geld für die Getränke
Vollgemampft bis oben hin, wuchteten wir uns wieder in die Autos…nun ging es ganz harmlos über Asphalt ins Camp. Rulps, t´schuldigung.
Und mit fuhr die Vorfreude ins Camp!!!!!
PS: Lernerfolg des Tages! Man fahre einen Erdwall oder einen Graben nicht im 90°Winkel an!!! Siehe Foto!!!hihihhihihihi
super schön geschrieben....da ist man wie immer live dabei
und nun kommen auch schon die Fotos dazu....
wie war das ....Schlamm am Aussenspiegel
aber Willis Front sah auch nicht schlecht aus nach dem Manöver
und hier ging es dann auch schon auf die berüchtigte Strecke...
Zur Erinnerung.....Bilder aus 2006
letztes Jahr war es etwas feuchter...aber auch nicht besser
und Willi ging letztes Jahr die Sache auch beherzt an.
die Suzi wurde auch letztes Jahr an den Haken genommen
und Willi dachte naja...da ziehen wir halt den kleinen Daihatsu durch und gut is....den spür ich doch garnet hinten
und dann passierte es.....peng....Hinterachse ohne Vortrieb Triebling am hinteren Diff abgerissen
dann gabs die berüchtigte 2 Stunden Reperatur wo Loafi die Idee hatte, wir bauen einfach das Diff aus und holen den abgescherten Triebling raus und dann das Diff wieder rein damit sich die Achse bewegt....und das bei Wind und Wetter, Hagel, Blitz und Donner
das waren die Erlebnisse aus 2006......das sollte sich nicht wiederholen...und alle kamen wunderbar durch und wir machten en kurzen Stop an der besagten Birke an der wir den FJ reperiert hatten
ich schnitzte zur Erinnerung die Inizialen von Willi Hüü in den Stamm
und dann gabs Picknick
die besagten Hügel die es in sich hatten... denn danach war gleich ein Graben....der zwar etwas gefüllt war , aber sobald man dort stand versanken die Räder immer weiter
die Luxer suchten sich etwas weiter drüben en Durchgang....und schön schräg angefahren.....gings durch *grins*...Angela hat schön eingewiesen
dann ging es in den Wald....der letztes Jahr ein einziges Dunkel war
und dort entstand auch der Name der Tour.....
Willi hing ja nur mit Frontantrieb hinter dem Häuptling, und immer wenn es schlammig wurde hies es über Funk...."Willi jetzt gehts wieder hüüüü"
und die Schlammbilder aus dem Wald zeigen auch warum
und diese Verschränkung macht doch richtig Spass
dann der Run zum Berg (Baum)
die Horde im Skigebiet
vom beschriebenen Dorf gibts noch keine Pics....(werden nachgereicht)
und dann gings ja auf Asphalt wieder Richtung Camp...
naja.....die ersten 100m Asphalt mit Schlaglöchern , dann kam ein Feldweg....dann gepflastertes...dann Betonplatten wieder mit riesigen Löchern....die Dämpfer und Federn mussten ganze Arbeit leisten...
Da habt Ihr ja eine echt feine Tour gemacht.
So in etwa, habe ich die guten Strassen Rumäniens auch in Erinnerung. Nur soviel Schlamm wie Ihr hatten wir damals nicht.
Da bekommt man richtig Lust mal wieder selbst los zu ziehen.
@Fongs
An den Schieferhang hab ich jetzt eigentlich keine Erinnerung.
Wenn ich mich recht erinnere sind wir damals über die Brücke, ein Stück die Strasse lang und dann links den Berg hoch.
Ist aber alles schon wieder ein paar Jahre her. Ich glaub ich werd alt ...
notier mal....Brücke, dann links.....das hatten wir noch nicht
@Hase
das mit den schlechten Strassen wird sich sicher die nächsten Jahre sehr schnell ändern. Zwar erst im Einzugsgebiet der Städte, aber wie man an den Pyrenäen sehr schön verfolgen konnte, gibts dann auch quer durch die Berge richtige Highways....leider
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