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-- Autodachzelt |
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| Motorradtechniker |
Verfasst am: Do, 17. Jan 2008, 16:25 |
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Anmeldungsdatum: 17.01.2008
Beiträge: 2
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| onkel |
Verfasst am: Do, 17. Jan 2008, 18:07 |
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Anmeldungsdatum: 06.01.2004
Beiträge: 300
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Hallo,
Das Autocamp hat ein grosses Problem.
Die Schale reisst gerne nach dieser Zeit, vorne ein, und Feuchtigkeit dringt ins Innere.
Das Fell im Inneren fängt dann wieder an zu leben, !!!!
( Es war aber ein Kunstfell bei meinem !! )
Die Stockflecken an der unteren Kante deuten auf dieses Problem hin.
Preis : ICH würde max 100 Euro bezahlen |
_________________ Gruss Onkel,
der aus Überzeugung seit 21 Jahren nur echte 4x4 fährt, denn Starrachsen sind die beste Verbindung zwischen Himmel und Erde !! |
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| Motorradtechniker |
Verfasst am: Fr, 18. Jan 2008, 09:51 |
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Anmeldungsdatum: 17.01.2008
Beiträge: 2
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| Danke für die schnelle Antwort. Der Verkäufer will ja min. 500 Euro. Da werde ich mich wohl weiter umschauen. Also Danke nochmal. |
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| jschille |
Verfasst am: Mo, 28. Jan 2008, 11:00 |
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Anmeldungsdatum: 28.01.2008
Beiträge: 4
Wohnort: Westnorwegen
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Hallo liebe Buschtaxigemeinde,
schöne Grüsse aus Norwegen!
Ne kurze vorstellung: Lese hier schon länger rum, bin alter Buschtaxiliebhaber, habe vor Jahren auch ne Homepage dazu gemacht. Fahre zZ Range Rover, weil es nun so mal gekommen ist. Irgendwann mal aber
Habe ein entsprechendes Autocampzelt hier in Norwegen angeboten gekriegt, Alter unbekannt, aber sieht innendrin ziemlich miess aus, ein par Stockflecke an der Verkleidung und am Holzboden. Dazu ist die eine Gasfeder etwas defekt, und vorne an der Oberschale sind die Ecken gebrochen, angeblich wegend eines Defekts am Scharnier.
Also, die Fragen
- Ist die Schale ABS oder GFK - wie kann man die Ecken reparieren?
- Wo bekomme ich eine neue gasfeder, und zum welchen preis?
- Kann man das Scharnier einfach austauschen, und wo krieg ich's?
Habe es von privat angeboten gekriegt, für etwa 250 euro, aber da ist noch was machbar. Norwegen ist sowieso teuer wie die ... , also der preis ist nicht total falsch, oder?
EDIT: Grösse Liegefläche ist 140 x 200 (der preisschätzung wegend..) |
_________________ MfG
Jan S
89 Range Rover 300 TDI
suche guten troopy...und die gibts in Norwegen kaum... |
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| Lindenbaum |
Verfasst am: Mi, 30. Jan 2008, 21:56 |
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Anmeldungsdatum: 12.03.2006
Beiträge: 92
Wohnort: Neunkirchen-Seelscheid
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zum Kunststoff kann ich Dir was sagen:
GFK wird mit GFK repariert. Bootsbauer oder selbst.
ABS kann man ganz hervorragend Schweißen.
Gruß,
Michael |
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| jschille |
Verfasst am: Mi, 30. Jan 2008, 23:13 |
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Anmeldungsdatum: 28.01.2008
Beiträge: 4
Wohnort: Westnorwegen
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Danke!
Autocamp hat mittlerweile auch geantwortet, Gasfedern gibt es für 89 euro/Stück und Scharniere für 24 Euro.. Mal sehen ob ich die Gasdruckfedern irgendwo günstiger finde. |
_________________ MfG
Jan S
89 Range Rover 300 TDI
suche guten troopy...und die gibts in Norwegen kaum... |
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| bandeirante |
Verfasst am: Mi, 30. Jan 2008, 23:52 |
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Anmeldungsdatum: 23.04.2002
Beiträge: 1754
Wohnort: Südhessen
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Zitat: GFK wird mit GFK repariert
Das stimmt im Prinzip! Aber: GFK ist Glasfaserverstärkter Kunststoff. Welcher Kunststoff (Matrix) verwendet wurde ist nicht immer klar.
Kleiner Exkurs in die Welt der Glasfaserverstärkten Kunststoffe (es gibt auch noch die Faserverbundwerkstoffe bei denen von Gras bis Kevlar/Kohlefasern auch alles andere als Glas verwendet werden kann).
Man muss zwischen thermoplastischer und duroplastischer Matrix unterscheiden.
Duroplaste sind meist 2-Komponenten die aushärten, üblicherweise Polyester (billig) oder Epoxyd (gut aber sensible Verarbeitung). Reparaturen mit Handlaminieren (Glasfasern und nochflüssigen Kunststoff aufpinseln/aufrollen.
Termoplaste werden erhitzt und gepresst, sie lassen sich nach erwärmen verformen (z.B. PE, ABS,...), folglich kann man sie mit der Heissluftpistole reparieren.
Seit einigen Jahren ist ja die Kennzeichnung von Kunststoffen Pflicht (recycling). Man kann sich also den verwendeten Kunststoff anhand der Buchstabenkombination die irgendwo stehen ergoogeln und im Baumarkt einen passenden Kleber finden um kleinere Stellen zu reparieren. Grössere Risse sollten halt immer mit Fasern stabilisiert werden. Der Schönheit wegen von der unsichtbaren Seite. Wenn Teilstücke fehlen (z.B. bei Motorradkoffern mit vielen Sicken nach Feindberührung) habe ich schon erfolgreich von Aussen mit "Tesafilm" die Konturen modelliert und von innen mit Fasern und Kleber aufgefüllt.
Bei belasteten Teilen wie Scharnieren oder Befestigungen sollte man immer grossflächig arbeiten. Bohren, schrauben, nieten beschädigt Matrix und Fasern und ist somit nicht fachgerecht. Letztendlich aber eine Frage der Beanspruchung.
Ich weiss, ein bischen weit ausgeholt, aber vielleicht hilfts ja ein bischen.
Grüsse Axel O. |
_________________ Der Weg ist das Ziel |
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| Lindenbaum |
Verfasst am: Do, 31. Jan 2008, 21:47 |
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Anmeldungsdatum: 12.03.2006
Beiträge: 92
Wohnort: Neunkirchen-Seelscheid
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Stimmt so nicht ganz:
Bei Thermoplasten gibts mehrere Verfahren um sie mit Glasfasern zu verstärken:
Die Glasfasern werden bereits beim Urformen mit zugesetzt oder es werden Glasfasergewebe auf das Halbzeug (Platte, Rohr) aufgeschmolzen.
Da aber die Verarbeitung von Glasfasen IN Thermoplasten extreme Verschleißfestigkeit bei den Werkzeugen verlangt ist das das Verfahren um kleine Bauteile stabil und maßhaltig herzustellen. Das Aufbringen von Glasfasermatten auf thermoplstische Rohre oder Platten dient meisten dazu nachträglich eine billige hochblastbare Schicht aufzubringen um weniger von mitunter sehr teuren Grundmaterial (z. B. PVDF) zu verbrauchen.
Ich denke aber nicht dass die Schalen eines Dachzeltes auf Glsfaserverstärktem Thermoplast sind.
Wenn dann GFK auf Polyester basis oder Abs tiefgezogen aus Plattenmaterial. Das letzte kann man sehr gut schweißen, wenn man es kann , das Erste kann man gut selbst flicken ohne Spezialwerkzeug.
Gruß,
Michael |
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| jschille |
Verfasst am: Fr, 01. Feb 2008, 13:01 |
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Anmeldungsdatum: 28.01.2008
Beiträge: 4
Wohnort: Westnorwegen
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@Motorradtechniker: tut mir leid dass ich hier Dein Topic total ge"hijacked" habe ..
Danke für die ausführlichen Posts.
Angeblich soll die Schale ABS seien - also könnte ich es mit eine Lötkolben und bisschen ABS Material einfach "Schweissen", und danach auch einfach nach ein bisschen aufrauhen mit Glasfasern und Epoxy von der Rückseite verstärken ?
Und auf gleicher Weise die Scharniere befestigen, bzw die Befestigung verstärken? |
_________________ MfG
Jan S
89 Range Rover 300 TDI
suche guten troopy...und die gibts in Norwegen kaum... |
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| Lawrence |
Verfasst am: Fr, 01. Feb 2008, 14:29 |
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Anmeldungsdatum: 06.01.2008
Beiträge: 7
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Als ich mit meinem Maggiolina versucht habe, in die Garage zu fahren (war ein ekliges Geräusch... ), hat ein Kumpel von mir die Kratzer bzw. Risse prima repariert bekommen.
Reparaturmaterial war wohl das gleiche, das er früher immer für seine Surfbretter benutzt hat. (GFK-Matten, Kleber, anschließend Lack)
In zwei ziemlich verregneten Urlaubswochen in Tunesien war das Zelt absolut dicht. Die ausgebesserten Stellen sind nur von oben bei genauem Hinsehen zu sehen.
Es funktioniert also. (Allerdings muß die reparierte Stelle keine Belastung durch Scharniere aushalten.)
Bernd
P.S. Zelt (Grand Tour Medium) ist übrigens wg. Fahrzeugwechsel inkl. 4 Thuleträger zu verkaufen. |
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| Lindenbaum |
Verfasst am: So, 03. Feb 2008, 13:22 |
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Anmeldungsdatum: 12.03.2006
Beiträge: 92
Wohnort: Neunkirchen-Seelscheid
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Vergiss den Lötkolben. Damit bekommst Du keine homogene Verbindung zwischen Schweißzusatz und Grundmaterial!
Warmgasfächelschweißen heicht das Zauberwort!
Gruß,
Michael |
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| jschille |
Verfasst am: Mo, 04. Feb 2008, 12:35 |
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Anmeldungsdatum: 28.01.2008
Beiträge: 4
Wohnort: Westnorwegen
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Kurz gegoogelt, und diese Seite gefunden, das hört sich ja nicht abschreckend an (und wieder mal was neues gelernt)
Hab übrigens das Zelt für 180 euro gekriegt
Abholung erst in 8 Wochen, werde denn berichten wie es mit der instandsetzung weitergeht.
Nochmals vielen Dank für eure Hilfe!  |
_________________ MfG
Jan S
89 Range Rover 300 TDI
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| Lindenbaum |
Verfasst am: Mo, 04. Feb 2008, 14:55 |
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Anmeldungsdatum: 12.03.2006
Beiträge: 92
Wohnort: Neunkirchen-Seelscheid
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Steht aber auch Stuß drin!
ABS oxidiert nicht, deshalb muß der schweißstab auch nicht abgezogen werden.
Wenn das notwendig sein sollte, bei PE, PP, PVDF, nimmt man NIE (auch wenn es nach DVS2207 toleriert wird) schleifpapier, sondern IMMER eine Ziehklinge, um zu vermeiden dass Verunreinigungen in die Schweißnaht eingebracht werden.
Gruß,
Michael |
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