Hallo,
@Michael: es gibt keine Sollbruchstellen im Leiterrahmen des Hilux N25. Du meinst vermutlich die für´s Crashverhalten optimierte Front. Dabei ist lediglich der vordere Rahmenkopf so ausgebildet, daß er sich bei einem Frontalaufprall etwas einstauchen kann, um Energie aufzunehmen. Dafür gibt es diese 3 hintereinander liegenden Einbuchtungen am Anfang der Längsträger, zudem sind dort die Seitenflächen stark gelocht, um die Verformung zu begünstigen. Die dort sitzende, große Traverse ist so dünnwandig gehalten, daß auch sie nachgeben kann. Die Serien-Bergeösen jedoch sitzen nicht in diesem Bereich, sondern dahinter und sind von daher ohne Einschränkungen belastbar. Schön zu sehen im Hilux-Prospekt auf dem Bild vom Rahmen. Toyota legt diese Ösen konstruktiv schon zum Bergen aus, nicht nur zum abgeschleppt werden zur nächsten Werkstatt. Vorsichtig wäre ich aber bei Verwendung von Bergeösen an einem Zubehör-Stoßfänger. Da würde ich mir genau ansehen, wie dieser am Rahmen verschraubt wurde. Das Windenprojekt von Roman zeigt ja, daß die zugfeste Verankerung von Windenträgern samt Bergeösen an der Hiluxfront nicht ganz einfach gut zu lösen ist.
@Jürgen: natürlich kann man zwei Bergegurte aneinanderhängen. Nur sollte man das nicht mittels eines schweren Metallschäkels machen. Wenn was reißt oder z.B. eine Schlaufe von einem offenen Bergehaken rutscht, wird der Schäkel zum lebensgefährlichen Geschoß, genau wie wenn eine Öse abreißt. Man kann entweder einen Softschäkel verwenden oder den Verlängerungsgurt durch die Schlaufen stecken. Ist Deine Bergeöse hinten eigentlich verschraubt oder verschweißt? Du solltest Dich 200%-ig drauf verlassen können, daß sie auch Belastungsspitzen verkraftet.
Hakim




