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BJ45, mein Playmobil    

...und natürlich auch BJ, J2 und J3...also 1951 - 1986

Re: BJ45, mein Playmobil

Postby lappchen » Mon 25. Mar 2019, 06:53

@ Nico
Gut zu wissen, Danke. Ja die Achse ist aus einem BJ42.

@ Knut
Ich habe jetzt gesehen daß ich bei der Ersatzachse mit Scheiben einen eckigen Bügel verbauen muß, die anderen 3 passen so.
Der Rahmen bekommt KTL mit anschließendem Lackaufbau.

Gruß, Chris
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Re: BJ45, mein Playmobil

Postby nicomatthias » Mon 25. Mar 2019, 12:45

lappchen wrote:@ Nico
Gut zu wissen, Danke. Ja die Achse ist aus einem BJ42.

@ Knut
Ich habe jetzt gesehen daß ich bei der Ersatzachse mit Scheiben einen eckigen Bügel verbauen muß, die anderen 3 passen so.
Der Rahmen bekommt KTL mit anschließendem Lackaufbau.

Gruß, Chris
Gute wahl, also das mit ktl. Die Lösung ist sexy und der Lackaufbau einfacher als beim Verzinken....

Den sauberen Rahmen dann nur noch mit Korrosionsschutzfett (MS o.ä.) versiegeln

Grüße
Nico

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Re: BJ45, mein Playmobil

Postby lappchen » Tue 16. Apr 2019, 13:01

Der Rahmen wird immer leichter.

Ist schon viel Arbeit die ganzen Halterungen vom Rahmen zu trennen. Die Nieten machen für was sie gedacht sind, alles bombenfest zusammenhalten.
So bin ich dann endlich fertig alle Nietenköpfe wegzuflexen. Ausserdem wollen sie alle noch angebohrt werden, da ich sie sonst nicht rausgeschlagen bekomme.
Dann wenn die Halterung ab ist, gleich nochmals Flexen, Bohren, Ausschlagen des Nietenstummels.

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Dann gings drum die vorderen Blattfedernbolzen noch rauszubekommen. Mit der Flex habe ich beidseitig, an der Feder vorbei, den Bolzen durchgetrennt. Bei der linken Feder kam ich aber auf einer Seite nicht ran. Zum Glück kam der Bolzen aber raus, aber nicht bevor dieser noch meinen Hammer mit in den Tod gerissen hat.

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Ohne Hammer, mußte ich mich einer anderen Arbeit widmen. Abgebrochene Schrauben entfernen. Dies gelang mir mit aufbohren, rausfummeln der Schraubenreste, Gewinde nachschneiden.

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VORHER

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NACHHER

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Im linken Loch steckt noch ne Schraube

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Reste rausschlagen, soweit man sowas sagen kann OHNE Hammer :baeh:

Jetzt steht er da, ganz nackig...
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Re: BJ45, mein Playmobil

Postby 12HT » Tue 16. Apr 2019, 13:02

Du solltest dir einen größeren Hammer besorgen! :-)

Gruß Markus
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Re: BJ45, mein Playmobil

Postby lappchen » Tue 16. Apr 2019, 13:58

Mit nem Vorschlaghammer arbeitet man so unpräzise.

Ich hab schon die Schwachstelle aus dem System genommen :rofl:

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Re: BJ45, mein Playmobil

Postby Schraubenversteher » Tue 16. Apr 2019, 19:39

Die Farben und Muster auf Deinem Rahmen erinnern ein wenig an ein Korallenriff.
Bist Du sicher, dass das früher nicht evtl. mal ein U-Boot war? :rofl:

Bei den Nieten hab ich mich ähnlich rumgequält. Allerdings waren es bei mir nur 12 Stück
die raus mussten.

Gruß aus dem Allgäu
Armin
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Re: BJ45, mein Playmobil

Postby cruisermaddin » Tue 16. Apr 2019, 19:40

Das ist ein Hämmerchen....... Da lachen die Nieten drüber. Ich höre sie...... :D
Martin
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Re: BJ45, mein Playmobil

Postby 12HT » Wed 17. Apr 2019, 08:20

Der Stiel ist jetzt schwerer wie der Kopf :-)

Ich würde mit nem 3-5kg Fäustel anfangen.
Bei deiner Motorik gleich mit Fiberglas oder Metallstiel :-D

Gruß Markus
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Re: BJ45, mein Playmobil

Postby lappchen » Thu 18. Apr 2019, 21:48

Also echt, da mobben die alle meinen Hammer 8)

Dabei hat er es fertig gebracht ALLE (bis auf 3) Nieten rauszukloppen, bisschen mehr Respekt die Herren!! :wink:
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Re: BJ45, mein Playmobil

Postby bimbo-cruiser » Thu 25. Apr 2019, 19:55

Hallo Chris,

wie entrostest und entlackst du denn den Rahmen? Vor allem in den Hohlräumen.
Ich habe meinen chemisch entrosten lassen. Meiner Meinung nach die effizienteste Methode.

Grüße
Knut
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Re: BJ45, mein Playmobil

Postby lappchen » Fri 26. Apr 2019, 22:01

Hallo Knut

Wird im Tauchbad entlackt/entrostet.

Ich habe nur oberflächlich mal die Rostunebenheiten etwas entfernt.
Bald kann er baden gehn.

Gruß, Chris
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Re: BJ45, mein Playmobil

Postby lappchen » Sat 1. Jun 2019, 19:10

Und wie mir wieder die Zeit zwischen den Fingern zerrinnt...

Juni 31°C, Sonne

Der Rahmen ist jetzt soweit vorbereitet zur Verjüngungskur.
Alle Anbauteile sind ab und anschließend wieder mit Unterlegscheiben angeschraubt, damit genug Zwischenraum ist für die KTL.

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Die Blattfederaufnahmen sowie die Federn selbst bereiten mir etwas Sorgen.

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Wegen Rost ist da alles total uneben :(

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Was tun? Versuchen die Einkerbungen zu schweißen und dann fräsen? Oder 1-2mm ausfräsen und eine Buchse einschweißen um wieder auf den Innendurchmesser zu kommen?

Dann habe ich mal eine Blattfeder auseinander genommen.
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Wie zum henker bekommt man diese Bügel raus?
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:ka: :ka: :ka:
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Re: BJ45, mein Playmobil

Postby Schraubenversteher » Sat 1. Jun 2019, 19:37

Hallo Chris,
die Klammern musst Du aufbiegen, sonst bekommst Du die nicht raus.
Vorher mit einem Gasbrenner gut erhitzen, sonst brechen die an der Biegestelle.
Beim Zusammenbau dann ebenfalls wieder erhitzen und mit einem schweren Hammer zurückklopfen.
Evtl. gibt's ja in der Nähe noch einen Dorfschmied. Der hätte das notwendige Werkzeug.
Solltest Du die Federn mit Farbe behandeln, brennt es diese an der Stelle wieder ab. Geht aber nicht anders,
kann man ja nachpinseln.
Gruß Armin
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Re: BJ45, mein Playmobil

Postby lappchen » Mon 10. Jun 2019, 21:47

Wie wir am BREXIT verhandeln, oder wiso muß man die Scheune zuqualmen?

6 Tage vor unserer geplanten Karpatentour in Rumänien kommt Andreas auf die grandiose Idee mal schnell noch die Zylinderkopfdichtung wechseln zu wollen. Der Brexit sei fast durch, also müssen jetzt noch Teile bei den Briten bestellt werden, Denn der Patient ist ein TD4 Defender.

Da die Karre, mit der ich ja gezwungenerweise mitfahren muß, bis Freitag wieder laufen soll, komme ich natürlich zu Hilfe. Am Vorabend wurde schonmal vieles abgebaut damit man an den Zylinderkopf rankommt.

Nachdem ich meine Tochter kurzerhand bei der Oma "abgeschoben" hatte, war ich um 10:00 da um zu helfen.

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Und schon heben wir den Patienten ab, säubern alles gründlich, schleifen und kontrollieren ob alles schön plan ist.

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Alle Anbauteile liegen im Nebenraum. Dies ist wohlbemerkt NICHT in meiner Werkstatt, denn da stehen keine Bitburger 0% Pisswasserflaschen rum :aetsch:

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Der Meister beim Schleifen.

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Gegen 15:00 wurde mit dem Zusammenbau begonnen....

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... und so gegen 22:00 wurde versucht den Motor zum erstenmal zu starten. Dabei hatten wir anfangs ein paar Problemchen, Starterkabel leicht lose, somit Kabel rotglühend mit Rauchentwicklung. Da keine Handpumpe für den Diesel vorhanden war behalfen wir uns mit Spritze und Schlauch. Immer wieder Startversuche mit Entlüften der Leitungen, und so sprang er dann kurz drauf an, mit viel Qualm. Uns war etwas Öl in einen Zylinderraum geflossen, und so ganz kriegt man den nicht raus :wink:

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Um Mitternacht noch Bier und Burger gegrillt....und nun hoffe ich ja dann, daß der Engländer die nächsten 2 Wochen im Gelände nicht schlappmacht. :roll: Keine Lust mit dem Bus die Rückreise anzutreten, ist halt kein Landcruiser :lol:
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