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-- Der 1HZ über Südamerikas Andenpässe plagen |
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| netzmeister |
Verfasst am: Do, 15. Mai 2008, 13:11 |
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Administrator
Anmeldungsdatum: 16.05.2001
Beiträge: 10698
Wohnort: 76356 Weingarten
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| MARCO |
Verfasst am: Do, 15. Mai 2008, 13:15 |
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Anmeldungsdatum: 13.06.2001
Beiträge: 2142
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Alleine das Wort "ZERSCHOSSEN" gefällt mir
Danke Alex ! |
_________________ MARCO |
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| Bogie |
Verfasst am: Do, 15. Mai 2008, 15:48 |
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Anmeldungsdatum: 16.01.2006
Beiträge: 63
Wohnort: Frauenkappelen (BE)
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@MARCO & Landcruiser
Vielen Dank für euren Input - bin mal gespannt, ob die "wiedererweckten" links noch Info's enthalten.
Das REP-Handbuch für den 2H habe ich - trotzdem Dank an MARCO für seine Bereitschaft, mich teilhaben zu lassen - und ich verstehe ihn, hier keine gesicherten Erkenntnisse verbreiten zu wollen
Ich bin kein Freund von Turbo - zumindest nicht im HJ60 (im J12 ist er ein Genuss...!) - deswegen werde ich in RESP-Optimierung versuchen. Ich habe da noch einen LKW-Diesel-Spezi an der Hand...
Werde meine Erkenntnisse posten - versprochen
Allen einen guten Cruis ! |
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| proallrad |
Verfasst am: Do, 15. Mai 2008, 16:16 |
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Anmeldungsdatum: 13.02.2006
Beiträge: 167
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Onkelchen hat Folgendes geschrieben:
Rohrlüfter...Sie würden also reichen um zumindest zusätzliche Luft zuzufächeln...
...bringt nix - denn durch die Ansaugung der Kolben füllen sich die Zylinder mit der Luftmenge, die dem Hubraum entspricht. Wenn man mehr Luft in den Motor schaufeln will, dann geht das nur mit (Über-) Druck - also Kompressor oder Turbo.
Die Pumpe zu optimieren – also die Einspritzmenge zu erhöhen – bring auch reichlich wenig, denn um die höher Dieselmenge zu verbrennen, benötigt man mehr Sauerstoff – also mehr Luft.
Wenn ich Zeit habe, dann suche ich in meinen Tauchunterlagen mal die genauen Sauerstoffwerte und Luftdrücke für die unterschiedlichen Höhen raus. Danach lässt sich die benötigte Luftmenge für eine relativ normale Verbrennung errechnen...
Gruß Stefan |
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| MARCO |
Verfasst am: Do, 15. Mai 2008, 17:21 |
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Anmeldungsdatum: 13.06.2001
Beiträge: 2142
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Bitte bitte, nichts berechnen !
Zitat:
Die Pumpe zu optimieren – also die Einspritzmenge zu erhöhen – bring auch reichlich wenig, denn um die höher Dieselmenge zu verbrennen, benötigt man mehr Sauerstoff – also mehr Luft.
Ich glaub's fast nicht (Himmelnochmal !!!) ... wieder einfach ein Zwischenruf.
Genau davon wird doch die ganze Zeit gesprochen:
Weniger Sauerstoff; deshalb gibt es ja die HAC !
Aber gut eingestellte Volllasteinspritzmenge und vernünftig eingestellte HAC sind schon mal sehr gute Voraussetzungen damit der 1HZ auch in der Höhe noch einigermassen läuft - wer das immer noch nicht begriffen hat, der soll halt weiter seine Theorieergüsse und Berechnungen loswerden - unglaublich... |
_________________ MARCO |
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| MARCO |
Verfasst am: Do, 15. Mai 2008, 17:34 |
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Anmeldungsdatum: 13.06.2001
Beiträge: 2142
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...und wieder mal frag ich mich:
Wieso tue ich MIR - und EUCH das an
Klinke mich aus, bis dann ! |
_________________ MARCO |
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| proallrad |
Verfasst am: Do, 15. Mai 2008, 17:39 |
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Anmeldungsdatum: 13.02.2006
Beiträge: 167
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MARCO hat Folgendes geschrieben: Bitte bitte, nichts berechnen ...
...ich meine etwas anderes - den Sauerstoffgehalt (benötigte Luftmenge) in der Relation Höhe xy zu Meereshöhe!!! Keine Pumpen oder Einspritzmengenberechnung!!!
...ansonsten bin ich voll bei Dir Marco... |
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| Olaf |
Verfasst am: Do, 15. Mai 2008, 22:22 |
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Anmeldungsdatum: 19.05.2001
Beiträge: 224
Wohnort: Hannover
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MARCO hat Folgendes geschrieben:
Aber gut eingestellte Volllasteinspritzmenge und vernünftig eingestellte HAC sind schon mal sehr gute Voraussetzungen damit der 1HZ auch in der Höhe noch einigermassen läuft - wer das immer noch nicht begriffen hat, der soll halt weiter seine Theorieergüsse und Berechnungen loswerden - unglaublich...
Hallo Marco!
Ich schätze Deine technische Kompetenz sehr und freue mich wirklich, Dich nach langer Abstinenz hier wiederzusehen! Dies nur vorne weg, damit kein falscher Eindruck aufkommt.
Trotzdem möchte ich es aber auch nochmal loswerden: Dein Satz führt technische Laien in den Irrglauben, mit einer "vernünftig" eingestellten HAC die Motorprobleme in den Anden beseitigen zu können. Dazu ist die HAC aber nicht in der Lage! In diesen Höhen ist der Umgebungsdruck so gering, dass auch die "vernünftig" eingestellte HAC die Spritmenge so weit reduziert, dass der Motor nur noch hustet.
Die HAC funktioniert in unseren Breitengraden prima und kann auch für hiesige Verhältnisse vernünftig eingestellt werden. Für die Anden kann ich nur empfehlen: Entweder HAC ausbauen (lassen) oder überbrücken. Dann läuft der Motor zwar viel zu fett, aber immerhin halbwegs rund. Leistung hat er in der Höhe so oder so keine, daran ändert sich nichts.
Schönen Gruß
Olaf |
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| Onkelchen |
Verfasst am: Fr, 16. Mai 2008, 10:30 |
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Anmeldungsdatum: 21.09.2003
Beiträge: 6014
Wohnort: BaWü
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proallrad hat Folgendes geschrieben: Onkelchen hat Folgendes geschrieben:
Rohrlüfter...Sie würden also reichen um zumindest zusätzliche Luft zuzufächeln...
...bringt nix - denn durch die Ansaugung der Kolben füllen sich die Zylinder mit der Luftmenge, die dem Hubraum entspricht.
Hmmm ...
Die Jungs lernen bereits im ersten Lehrjahr, dass genau dies nicht geschieht, da Ansaugkanal und Ventile ein Nadelöhr darstellen und verhindern, dass der Brennraum in der Menge und Geschwindigkeit gefüllt wird, wie der Kolben gerne ansaugen würde.
Warum sonst würde man den Aufwand treiben 3 oder 4 Ventile pro Zylinder zu verbauen ? (Der berühmte 16V beim 4-Zylinder ...)
Viele Grüße
Onkelchen |
_________________ 2 Starrachsen, 4 Blattfedern und die Himmelsrichtung auf dem GPS.
Es wird nichts so heiß gegessen, wie es gekocht wird. |
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| uscarfreak |
Verfasst am: Fr, 16. Mai 2008, 22:28 |
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Anmeldungsdatum: 06.02.2007
Beiträge: 163
Wohnort: Neustadt/Aisch
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so nach dem probieren mit den zusatzgebläsen beim ami v8 stellt sich folgendes heraus:
wenn die zusatzluftpumpen einschalten (nur bei kaltem motor) magert das gemisch stark ab. dadurch wird die verbrennung bzw. abgase heisser und der kat schneller auf betriebstemperatur gebracht.
also müssen diese zusatzlüfter ja was bringen.
noch etwas mehr kraftstoff und schon gibts auch beim diesel etwas mehr leistung.
mfg steven |
_________________ www.m-und-m-motors.de |
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| benjamin |
Verfasst am: Mo, 19. Mai 2008, 02:16 |
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Anmeldungsdatum: 18.12.2004
Beiträge: 150
Wohnort: 74847 obrigheim
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hi,ich war auch gegen den turbo(temp.probleme,lagerdruck,verdichtung)
jetzt(vor 5400km) hab ich hurtig einen rein gemacht.
da ich in solchen sachen eine echte pussy bin und bei meinem motor das gras wachsen höre war ich besonders aufmerksam was laufeigenschaften angeht
und ich kann nur sagen super super super
maschine läuft ab leerlaufdrehzahl wesentlich weicher,nimmt das gas super an,hat richtig leistung ab 1250-1300U/min(0,6bar),
wassertemp. is absolut ok,öltemp. steigt gewaltig(ölkühler is nötig)
ich fahr nicht schneller wie 80km/h und der spritverbrauch ist runter gegangen(11L/100km
ich kann nur sagen mit turbine isses perfekt |
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| beboe |
Verfasst am: Di, 20. Mai 2008, 20:31 |
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Anmeldungsdatum: 12.07.2001
Beiträge: 879
Wohnort: Essen
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Wir haben 2004 in Australien einen Turbo in unseren HZJ79 (bis ca 3,8t Kampfgewicht) einbauen lassen und es erschloss sich ein völlig neues Fahrgefühl. Statt im 2. Gang mit Höchstdrehzahl ging es auf einmal im dritten Gang mit 2000 Umdrehungen die Berge hoch.
Statt auf langen Autobahnsteigungen immer weiter abzusacken, um dann schließlich im 3. Gang mit 75 hochzubrüllen, geht es mit 95 bis 110 im fünften. Es ginge auch schneller, aber dann steigt der Verbrauch drastisch an.
Statt mit Untersetzung Zweiten die Düne hoch geht es nun auch ohne Untersetzung im Zweiten oder mit Untersetzung gemütlich im Dritten. Und so weiter.
Der Verbrauch hält sich in Grenzen, ist sogar gesunken, die Beschleunigung aus niedrigen Drehzahlen ist ein Traum, der HZJ kann trotz schwerer Innovation-Campers Kabine auch im deutschen Autobahnverkehr problemlos mitschwimmen, ohne zum Verkehrshindernis zu werden.
Ich kann mir durchaus vorstellen, dass eine milde Auflösung die Lebensdauer des Motors deutlich verlängert, gegenüber häufiger Überlastung in großen Höhen mit Extremdrehzahlen.
Ohne Ölkühler sollte das Öl allerdings im HD Intervall gewechselt werden, also alle 5000 bis 7500km.
Bernhard |
_________________ http://www.australia.kunstvirus.de |
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| Andreas |
Verfasst am: Mo, 09. Jun 2008, 23:16 |
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Anmeldungsdatum: 30.04.2002
Beiträge: 27
Wohnort: Berlin
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Hallo,
noch ein Tipp. Bei unserer letzten Tibetdurchquerung mit Höhen über 5600 Metern hat uns der extrem kurze Ölwechselinterwall nach 2000 Kilometern überrascht. Das neue Motoröl wurde sehr dickflüssig und die Ölstandsanzeige hat uns einen zu gerimgen Motorölstand vorgegaukelt.
Ansonsten haben wir unseren HZJ78/1HZ wochenlang in Höhen zwischen 4000 und 5600 Metern ohne nennenswerte Problem bewegt (und das mit übervoller Zuladung bis 3,7 Tonnen).
Die optimale Einstellung der Dieselpumpe haben wir in Lhasa (Toyota) unter Höhenbedingungen erhalten.
Viele Grüße
Andreas
www.heart-of-silkroad.de |
_________________ Andreas
www.cruising-silkroad.de |
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| axeljungfer |
Verfasst am: Mi, 11. Jun 2008, 14:43 |
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Anmeldungsdatum: 03.04.2003
Beiträge: 54
Wohnort: Herrenberg
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Hallo - wir sind nach 10 Monaten in Suedamerika zurueck. Hatten mit einem HZJ79 (3,5 Tonnen) erhebliche Probleme auf Hoehen ueber 3.500m. Waren bis auf 5.000 m Pass Abra del Rey in Argentinien.
Kaum Leistung, je nach Pedalstellung weisser Qualm oder schwarzer Qualm begleitet mit lautem Nageln. Nach meinem Wissen kommt weisser Qualm bei zu viel Diesel und zu wenig Luft. Nach Auskunft des schweizer Mechanikers Ernesto Hug in La Paz, sollte man nichts an der EP aendern, wenn man nicht ewig in diesen Hoehen bleiben will. Er konnte einen Bosch Dienst in La Paz empfehlen. Aber wie schon geschrieben - die Rueckeinstellung auf Normalniveau ohne Einstellbank ist problematisch.
Wir haben versucht immer die Drehzahl zu fahren, auch mit 4 low in den engen Serpentinen, um mit wenig Qualm weiterzukommen. Die Devise heisst lento, lento (langsam). Bloss nicht auf der Piste an dem HAC schrauben. |
_________________ Sommer ist die Zeit in der es zu heiss ist, um das zu tun, wozu es im Winter zu kalt war (Mark Twain) |
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| SyncroMV |
Verfasst am: Mi, 11. Jun 2008, 19:26 |
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Anmeldungsdatum: 01.06.2005
Beiträge: 41
Wohnort: in der Nähe von Badens Hauptstadt)
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| Also, wir waren im vergangenen Jahr mit unserem damals einjährigen 78er (gerade mal 20kkm auf der Uhr) auch auf fast 5.000 m hohen Pässen in den Anden unterwegs (von Lima nach Bueno Aires), vollbepackt mit 5 Personen und entsprechendem Gepäck. Ich hatte mir auch Gedanken über die Höhenkompensation gemacht und zuletzt entschieden, nichts zu machen und das war gut so. Natürlich ging die Leistung zurück, etwas mehr gerußt hat er auch, aber das war es auch schon. Mit uns fuhr ein Defender - an den Steigungen hatte er bei bestimmten Geschwindigkeiten Vorteile, aber auf dem Altiplano angekommen, auf den Höhen, da gab es kaum bzw. keine Unterschiede. Fazit und meine Empfehlung: nix machen, denn auf der anderen Seite geht es wieder runter. LG Andreas |
_________________ ...und unser neues Familienmitglied ist einfach nur ein gelebter Traum... |
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