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Die „Europäische Union“ ...    

Für alles, was sonst nirgends reinpaßt...

Re: Die „Europäische Union“ ...

Postby Oidamo » Sun 20. May 2018, 13:47

George wrote:So jetzt ist dieser Fred wieder über Dem "Freudentaumel".
Sainds grüesst Oidamo äh alle miteinandor. :aetsch:


Danke, es gibt nichts schöneres für einen Künstler als treue Fans die wie er die EU mögen und seine Werke zu schätzen wissen. :rofl:
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Re: Die „Europäische Union“ ...

Postby George » Tue 22. May 2018, 19:05

Oidamo wrote:
George wrote:So jetzt ist dieser Fred wieder über Dem "Freudentaumel".
Sainds grüesst Oidamo äh alle miteinandor. :aetsch:


Danke, es gibt nichts schöneres für einen Künstler als treue Fans die wie er die EU mögen und seine Werke zu schätzen wissen. :rofl:
Ich habe nichts gegen die EU. Das ist nur eine Interessenverband, der die Interessen seiner Mitglieder wirtschaftlich und vermehrt auch politisch vertritt. Ebenfalls probieren natürlich Wirtschaftsverbände und Firmen dieser Mitgliedstaaten kräftig Einfluss zu nehmen.
Von Friedensförderung ist heute nicht viel zu bemerken, eher von der fehlenden Aussenpolitik.
Man redet zwar miteinander aber viel mehr nicht. In den Jahren seit 1945 ist innerhalb Europas kein nenneswerter Konflikt mehr aufgeflammt. (Jugoslawien, Ukraine, Krimanektierung lassen wir mal grosszügig weg)
Man bringt nicht mal eine gemeinsame Flüchtlingspolitik hin, geschweige einer Aussenpolitik, die mit einer Sprache spricht.
Der Beweis des gemeinsamen Friedens in Europa steht also noch aus. Aber was schon gut ist, man spricht miteinander. Aber das gemeinsame Schulterklopfen ist fehl am Platz.:wink:

Die EU ist ein einmaliges Projekt und kein fertiger Zustand. Sowas gab es vorher noch nirgends.


Die Schweiz funktioniert eigentlich seit 1848 als föderalistischer Bundesstaat von Kantonen ähnlich in kleinerem Rahmen, nur sind die Prozesse viel demokratischer und Politkommissare kennen wir nicht. :lol:

Die USA seit 1789?

Gruss
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Re: Die „Europäische Union“ ...

Postby Peter_G » Tue 22. May 2018, 19:09

Hi George, in der Schweiz sind es aber deutlich weniger Menschen, die
da unter einen Hut zu kriegen sind, allerdings ja auch durchaus ein Vielvölkerstaat.
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Re: Die „Europäische Union“ ...

Postby Ledesco » Wed 23. May 2018, 00:17

Eben! Und das könnte doch ein Grund sein darüber nach zu denken ob dieses riesige Gebilde EU wirklich die optimale Form der Steuerung ist.

Die CH war schon immer ein Labor und man könnte viel lernen von ihr wenn man dann möchte. :-)
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Re: Die „Europäische Union“ ...

Postby Peter_G » Wed 23. May 2018, 07:44

Ledesco, im Moment denke ich eher darüber nach weshalb
Du nicht mehr dort lebst wo es doch so supr ist dort.
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Re: Die „Europäische Union“ ...

Postby Ledesco » Wed 23. May 2018, 08:55

Mach dir da nicht all zuviel Sorgen darüber. Es ist einfach, ich sage es dir: Weil ich hier Haus, Hof und Land besitze, weil hier jeden Tag prall die Sonne scheint, weil das Meer gleich um die Ecke ist, weil ich hier Zuhause bin.....t.b.c. :biggrin:

Aber ich habe, ausser mal eine kurze Zeit in GB, nie in der EU gelebt. Ich kann also das ganze auch nur von aussen und von sehr weit weg betrachten.

Es hat alles immer zwei Seiten. Auch an einem Ort zu wohnen wo wir zur Zeit wohnen. Wichtig ist aber ob die Bilanz stimmt. Und die stimmte für mich immer. Egal wo ich gewohnt und gelebt habe.

Und für die meisten Schreiber hier, wohl grossmehrheitlich deutsche EU Bürger, stimmt die Bilanz auch. Ich jedenfalls habe das Gefühl dass es den deutschen Bürgern in der EU gefällt und sie der Ansicht sind dadurch Vorteile zu erzielen. Dagegen will ich ganz sicher nichts einwenden.

Für mich persönlich, als NICHT EUR Bürger, sieht das halt etwas anders aus. Aber das liegt nicht nur daran sondern da spielen viele andere Paramter auch mit.

Kritisch finde ich nur wenn man sich auf Kosten anderer bereichert. Als Hint: Griechenland. Bei den Briten hat es offensichtlich nicht so einfach, oder schlussendlich gar nicht mehr funktioniert. :biggrin:

Aber wenns für die passt die dabei sind dann ist ja alles OK. Aber dann sollte man die auch gehen lassen die gehen wollen und denen nicht alles was man an Hindernissen hat, in den Weg legen. Die immer wieder mal gerne bemühte Demokratie sind gelebt nämlich komplett anders aus.
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Re: Die „Europäische Union“ ...

Postby Soenke » Sun 17. Jun 2018, 21:05

für mich ist Europa erst mal Heimat . Eine geographische Gegend eines Kulturkreis, dessen regionale, nationale Unterschiede anregen und meine Wahrnehmung bereichern.
Die EU hat das Zusammenrücken der einzelnen europäischen Nationen ermöglicht, ich denke besonders an den unkomplizierten Grenzverkehr für Bürger, Arbeiter und Waren.
Aber die EU ist auch eine sich selbst befruchtende Monsterinstutition mit nur sehr geringen Möglichkeiten der Bürger zur Einfußnahme auf EU Entscheidungen oder deren künftige Ausrichtung. Auch die Reste der nationalen und regionalen Souveränität werden durch die Umverteilung der regional erhobenen Steuereinnahmen via EU weiter geschwächt...und die gemeinsame Währung hat Tatsachen geschaffen, ohne die Realitäten der unterschiedlichen Volkswirtschaften ausreichend zu berücksichtigen. Die Probleme sind bekannt und noch lange nicht gelöst.

Mir fehlt eine transparente und gemeinsame Diskussion an der Basis und in allen Ländern, ob wir eine United Nations of Europe weiter entwickeln wollen, dann müßte mM. aber die Möglivhkeit zur demokratische Teilhabe deutlich verbessert werden......oder ob wir die EU wieder Verschlanken wollen zu einem Dachverband unserer gemeinsamen Wirtschaftsinteressen und unseres Kulturkreises.

Ein nur gegen oder für die EU sein, reicht nicht bei der Komplexität...
ich bin ein Europäer, die EU kritisiernd und gleichermaßen auf ihre Entwicklung hoffend.
Gruß Sönke

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