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Dieselfahrverbot    

Für alles, was sonst nirgends reinpaßt...

Re: Dieselfahrverbot

Postby 12HT » Fri 1. Dec 2017, 09:11

Hallo Uwe,
wo warst du denn solange? :-)

Gruß Markus
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Re: Dieselfahrverbot

Postby landcruiser » Fri 1. Dec 2017, 09:17

Hallo Markus,

hab mir sozusagen mal Urlaub vom Schreiben in Foren genommen.

Aber jetzt bereite ich meine nicht virtuellen Urlaube 2018 vor. :rocknroll:

Und da brauche ich ev. die eine oder andere Info.

Grüße

Uwe
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Re: Dieselfahrverbot

Postby JWD » Fri 1. Dec 2017, 09:20

Endzeitstimmung?

Nein! Dann sähe mein Fuhrpark anders aus. :P

Aber die tägliche Beleidigung meiner Intelligenz geht mir mächtig auf´s Schwein.

Wie hoch sind die NOX Grenzwerte für Büros und Wohnräume?
Und wie hoch sind sie für den Straßenverkehr?

Woher kommt der Mais, der im Großraum Osnabrück in den Biogasanlagen "vernichtet" wird?

etc., etc.....

Nicht nachgucken. Fakten könnten nur verwirren. :biggrin:
Chut chon
Maik

Neben einem Hund ist ein Buch Dein bester Freund.
In einem Hund ist es zu dunkel zum Lesen.
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Re: Dieselfahrverbot

Postby Colt » Fri 1. Dec 2017, 09:45

Und auch wenn es Fakt ist muss es ja nicht stimmen.

Was ein geiler Spruch.... :lol:
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Re: Dieselfahrverbot

Postby landcruiser » Fri 1. Dec 2017, 09:55


Die bereits vor einiger Zeit angekündigte Klage des Deutsche Umwelthilfe e.V. gegen die Landeshauptstadt Hannover wegen der Nichteinhaltung des Grenzwertes für Stickoxide ist gestern bei dem Verwaltungsgericht Hannover eingegangen (Az. 4 A 11790/17). Die Klage zielt auf die Verpflichtung der Stadt, ihren Luftreinhalteplan so abzuändern bzw. zu ergänzen, dass eine Einhaltung des europarechtlich vorgegebenen Grenzwertes kurzfristig sichergestellt werden kann. Dazu schlägt der Kläger in seiner Klageschrift ein Bündel von Maßnahmen vor; eine davon ist die Verhängung von Fahrverboten für Fahrzeuge mit Dieselmotoren.

Die zuständige 4. Kammer des Gerichts hat der Stadt zunächst eine Frist von zwei Monaten gesetzt, um zur Klage schriftlich Stellung zu nehmen. Wann ein Verhandlungstermin angesetzt wird, ist derzeit noch nicht absehbar.


Quelle: Presse-Abo-Service Niedersachsen (niedersachsen.de)
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Re: Dieselfahrverbot

Postby Colt » Fri 1. Dec 2017, 10:04

Was mich an der Diskussion (ist ja eigentlich keine Diskussion, Diskussionen sind ergebnisoffen) stört ist die Hysterie mit der technisch unausgereifte Lösungen durch Personen ohne jegliches technisches Verständnis auf- und durchgedrückt werden. Warum müssen die Anforderungen an den Umbau auf eine umweltverträglichere Mobilität so eingeschränkt auf eine bestimmte Lösung formuliert werden? Warum die Anforderungen nicht ergebnissoffen formulieren. Dann hätte man auch die Chance die potentiellen Auswirkungen aufs Ökosystem bzw. die Reduktion auf konkrete Werte dieser als Hauptziel mit aufzunehmen. Z.B. könnte man verbindliche Maximalwerte für die Umweltbelastung über die Fahrzeuglebensdauer für Fahrzeuge vorschreiben. Ich könnte mir z.B. einen Bonus auf die maximalen Emissionswerte für manche Merkmale wie z.B. eine höhere Nutzlast oder eine größere Anzahl Sitzplätze vorstellen.

Ich würde auch per se den Verbrenner nicht verteufeln. Mit dem entsprechenden Treibstoff kann das immer noch ein ökologisch sinnvoller Antrieb sein. Z.B. lässt sich Erdgas in beliebigen Anteilen mit Biogas mischen, d.h. die Technik ist heute verfügbar und wird mit geringem Anteil an Biogas gefahren. Bei steigender Beimischung von Biogas am Erdgas verschiebt sich das immer mehr in Richtung erneuerbare Energien.
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Re: Dieselfahrverbot

Postby wolfriss » Fri 1. Dec 2017, 10:44

...nicht ergebnissoffen formulieren....

Weil z.B. die beiden Geschäftsführer einer dieser GegenautoVereine der eine:
Verwaltungswissenschaften studiert hat, der andere Philosophie, Biologie und Öffentliches Recht

Also alles Personen mit profunden technischem Wissen :-)

Und wenn ich mir das Photo des Teams anschaue dann erinnert es mich an einen Schülerausflug der Abiturs-klasse :-)
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Re: Dieselfahrverbot

Postby Feldi » Fri 1. Dec 2017, 10:50

hannesbj wrote:Und trotz aller Unkerei, gehts uns in Deutschland saugut.

Wer ist denn "uns"?
Frag doch mal das untere Einkommensdrittel, die Sozial- und Pflegeberufler oder Rentner, ob die sich damit auch gemeint fühlen.
Ich finde es immer erstaunlich, wenn die Lebensqualität eines Landes nur an den Wirtschaftsdaten und dem statistischen Durchschnittseinkommen gemessen wird.

Colt wrote:Warum müssen die Anforderungen an den Umbau auf eine umweltverträglichere Mobilität so eingeschränkt auf eine bestimmte Lösung formuliert werden? Warum die Anforderungen nicht ergebnissoffen formulieren. Dann hätte man auch die Chance die potentiellen Auswirkungen aufs Ökosystem bzw. die Reduktion auf konkrete Werte dieser als Hauptziel mit aufzunehmen. Z.B. könnte man verbindliche Maximalwerte für die Umweltbelastung über die Fahrzeuglebensdauer für Fahrzeuge vorschreiben. Ich könnte mir z.B. einen Bonus auf die maximalen Emissionswerte für manche Merkmale wie z.B. eine höhere Nutzlast oder eine größere Anzahl Sitzplätze vorstellen.

Das ginge alles viel einfacher.
Sämtliche finanziellen Lenkungsmaßnahmen - Kfz-Steuer, Maut, Subventionen etc - abschaffen und auf den Spritpreis aufschlagen. Dann regelt sich das mit Nullbürokratie von ganz alleine.
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Re: Dieselfahrverbot

Postby landcruiser » Fri 1. Dec 2017, 10:52

Ergebnisoffen steht im krassen Gegensatz zu den Zielen der Lobbyisten (Verschwörungstheorie!).

Hast du beim Pflanzenöl gesehen.

Als die Verbreitung dieser sinnvollen ökologischen und ökonomischen Alternative zunahm, kam der Erzengel und sorgte dafür, dass Pflanzenöl als Kraftstoff im Energiesteuergesetz aufgenommen wurde.

Alle brüllten hurra weil PÖL jetzt legal wurde.

Bis sie bemerkten, dass PÖL jetzt deftig besteuert wurde.

Und die Verwendung von altem gefilterten Frittenfett wurde durch eine noch höhere Steuer der Garaus gemacht, weil sonst die sprudelnde Quelle der großen Entsorger (die das Zeug teuer für die Biodieselbeimischungsinustrie verkaufen) versiegt wäre.

Pöl ist tot, dahingerafft vom Dunning-Kruger-Effekt, den die Lobbyisten nutzen.

Die ganzen kleinen Nischen-Pöl-Bauern und Ölmühlen hats gleich mit dahingerafft.

Es geht nicht um die Umwelt, es geht nur und ausschließlich um Kohle, ganz viel Kohle.

Ich durfte damals sogar legal in die Zone fahren, weil ich als Pöler eine Ausnahmegenehmigung hatte.

Hamse aber auch bald wieder kassiert.

Aber es gibt immer noch ein paar Leute, die mit Pöl durch die blühenden Landschaften kariolen. :sheep:
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Re: Dieselfahrverbot

Postby landcruiser » Fri 1. Dec 2017, 10:52

Feldi wrote: Nullbürokratie


Jehova!
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Re: Dieselfahrverbot

Postby Feldi » Fri 1. Dec 2017, 11:04

BTW
Wenn die große Elektrifizierung kommt, frage ich mich, wie wohl unsere Staatslenker die dann fehlenden Mineralölsteuereinnahmen ausgleichen werden. Billiger wird Energie ganz bestimmt nicht.
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Re: Dieselfahrverbot

Postby muelli » Fri 1. Dec 2017, 11:12

Dann wird festgestellt, dass der Reifenabrieb unheimlich schädlich ist.
Plötzlich kosten dann 4 Reifen 6k EUR.

Ich sage immer, wenn es morgen ein Umweltfreundliches Auto gibt, das mit Pisse fährt, dann hast Du übermorgen einen Zähler am Pimmel.
Hilux 2016 X-Cab, OME leicht/mittel, RSI Hardtop
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Re: Dieselfahrverbot

Postby Colt » Fri 1. Dec 2017, 11:34

Feldi wrote:Das ginge alles viel einfacher.
Sämtliche finanziellen Lenkungsmaßnahmen - Kfz-Steuer, Maut, Subventionen etc - abschaffen und auf den Spritpreis aufschlagen. Dann regelt sich das mit Nullbürokratie von ganz alleine.


Finde ich gut. Schafft aber recht viele Arbeitslose bzw. neudeutsch "arbeitsmäßig Neuzuorientierende". Die Horden von Lobyisten und Behördenmitarbeitern müssen ja auch von was leben. Und vor allem brauchen unsere Politiker ein neues Thema für Ihre Selbstdarstellung.
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Re: Dieselfahrverbot

Postby Cruisero » Fri 1. Dec 2017, 11:36

@JWD: "Aber die tägliche Beleidigung meiner Intelligenz..." - Du sprichst mir aus der Seele und man kann es auch Volksverdummung nennen. Aber das hatten wir ja schon...

Was die DUH vorantreibt ist Interessensvertretungspolitik und hat nichts mit gesellschaftlich gewollten Zielen zu tun. Diese und andere Vereinigungen sind nicht politisch oder demokratisch legitimiert und in ihrem Wirken zutiefst unsozial. Sie repräsentieren auch keinesfalls eine Mehrheitsmeinung, nur 14 % befürworten soetwas wie eine "Diesel-Fahrverbot" (siehe hierzu: http://www.fnp.de/nachrichten/wirtschaf ... 39,2840476).

Beste Grüße
Frank
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Re: Dieselfahrverbot

Postby Thaiguy » Fri 1. Dec 2017, 11:48

Naja, so ist das natürlich keineswegs. Obwohl ich auch gegen Dieselfahrverbote und andere Einschränkungen bin, muss ich doch fragen: ist es denn nicht so, dass es bestimmte verbindliche, einklagbare Vorgaben gibt, deren Durchsetzung von denen, die dafür verantwortlich sind (Landesregierungen u.a.) nicht vollzogen wird, was dann eben die DUH auf den Plan ruft?
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