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Down under mit Bushcamper    

Alles rund um die Reise

Down under mit Bushcamper

Beitragvon jenda » Mi 8. Feb 2012, 22:18

Hallo Forum

nachdem ich mich gestern schon zu Wort gemeldet habe, stelle ich mich hier noch mal kurz vor.
Es schreiben Jenny und David (26 und 31), und wir werden ab Anfang März in Australien zu finden sein :D
Ab und an wollen wir immer mal wieder über WWOOF Australia auf Farmen arbeiten...und ansonsten das Leben geniessen und uns das schöne Land anschauen :D

Unsere Route soll uns von Sydney über Fraser Island nach Alice Springs, Ayers Rock, Kings Canyon, Darwin, Exmouth und schlussendlich nach Perth führen, Abweichungen von der Tour kann es natürlich auch geben (-;
Gibb River Road oder Plenty Highway stehen mal auf dem Plan, allerdings wollen wir dies vor Ort entscheiden, je nach Wetterlage oder Wasserstand. Hier schon die erste Frage, kann man pauschal sagen, wie diese Routen im April/Mai vom Zustand her sind?

Für dieses Vorhaben suchen wir übrigens einen Toyota Landcruiser, Bushcamper, High top, Diesel...gumtree, etc. schaue ich täglich an, mein Favorit bisher ist dieser hier:
http://www.drive.com.au/used-cars/toyot ... ifications

Würdet Ihr ein solches Auto ungesehen kaufen? (Ich eigentlich nicht?)
Sind Autos von Backpackern auch zu empfehlen oder sind Händlerfahrzeuge gewarteter?
Auf was muss man grundsätzlich achten bei diesem Modell?

Wie ist das mit der Rego/Zulassung/Versicherung?
Was kommen nach dem Kauf noch ungefähr an Kosten auf uns zu?

Erfahrung im Allradbereich hab ich nicht wirklich, fahre jetzt zwar einen E30 325ix, aber ich glaub das kann man nicht vergleichen :wink: Früher bin ich mal noch im Baustellenbereich LKW gefahren, und weiss somit ungefähr mit Sperren usw bescheid, allerdings war dieser Thread hier sehr informativ für mich:
toyota-landcruiser-bushcamper-und-4wd-betrieb-t1796.html#p20099

Über Tipps, Ratschläge oder andere Beiträge wären wir sehr dankbar.

Cheers,
David & Jenny
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Re: Down under mit Bushcamper

Beitragvon Colt » Mi 8. Feb 2012, 23:26

Hallo ihr beiden,

ich war jetzt noch nicht selbst in Australien, ist also eher die interpolierte Erfahrung aus D. ;)

Ob du von nem Händler oder von ner Privatperson übern Tisch gezogen wirst ist egal. Nur der Händler macht das jeden Tag, hat also mehr Erfahrung die Macken zu verstecken... :roll: :lol:

Ich würd so ein Auto nie blind kaufen, auch wenns für unsere Verhältnisse günstige Preise sind!

Viele Grüße und eine gute Reise,
Marc
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Re: Down under mit Bushcamper

Beitragvon cocacola-light » Do 9. Feb 2012, 08:02

Colt hat geschrieben:Ob du von nem Händler oder von ner Privatperson übern Tisch gezogen wirst ist egal. Nur der Händler macht das jeden Tag, hat also mehr Erfahrung die Macken zu verstecken... :roll: :lol:


So ist das leider. Du wirst keinen so alten Wagen finden, dich rein setzen und eine Outback Tour machen können. Auch wenn dir das alle so verkaufen :wink: Wenn du in Sydney bist und wenig Ahnung von 4WDs hast, dann fahr mal hier hin:

ARB 4X4 Accessories
‎3 McLachlan Avenue
Artarmon NSW 2064, Australia
(02) 9438 4484

Dort habe ich damals einen Check machen lassen. Der ist nicht billig. Ich meine so knapp unter $200. Dafür war der Wagen aber auch 2 Std. in der Werkstatt und ich habe anschließend einen 6-Seitigen Fragenkatalog bekommen, wo "tausend" Dinge überprüft wurden. Anschließend habe ich den Wagen dann nicht mehr gekauft :lol:

Wenn du also vor hast, dich abseits von Großstädten zu bewegen und Strecken wie Gibb River Road, etc. zu fahren, dann geh davon aus, dass du noch mal ein wenig Geld in die Hand nehmen musst. In Sydney sind Teile günstig und leicht verfügbar. Dazu findest du super viele Mechaniker. Im Outback wird das alles zur Qual!!! Also lieber den Wagen vorher in Schuss bringen... (Kleiner Tipp noch: Meld dich in australischen 4WD Foren an. Oft findest du Mitglieder, die dir für ein paar Bier beim Schrauben helfen :wink: )

Backpacker Kisten sind natürlich meist wenig gepflegt. Da wird alle 5000km nen Ölwechsel gemacht und sonst wird solange gefahren, bis was kaputt geht. Die meisten haben keine Ahnung und kein Geld. Auf der anderen Seite gibt es trotzdem immer wieder ein paar Schätzchen darunter. Vorteil: Die Wagen sind meist voll mit Ausrüstung und oft erheblich günstiger.

Ansich finde ich die Idee mit dem Bushcamper gut. Bedenkt einfach, dass ihr (aus meiner Einschätzung), solch einen Wagen schwere wieder los werdet. Die meisten Backpacker kaufen sich Geländewagen um die 5.000 - 8.000 (60 series, patrol GQ, selten auch 80er). Solch ein Hochdachmodell spricht halt nur eine sehr kleine Gruppe von Reisenden an. Einen "normalen" Cruiser kauft dir auch jeder Aussi wieder ab (so wie mir meinen damals). Ich kannte ein Paar im Bushcamper und die hatten echt Probleme mit dem Wiederverkauf... Will euch das nicht schlecht reden, aber plant einfach genügend Zeit dafür ein!

jenda hat geschrieben:Wie ist das mit der Rego/Zulassung/Versicherung?
Was kommen nach dem Kauf noch ungefähr an Kosten auf uns zu?Wie ist das mit der Rego/Zulassung/Versicherung?
Was kommen nach dem Kauf noch ungefähr an Kosten auf uns zu?


Schau mal hier vorbei. Da werden ganz viele Fragen beantwortet:
http://www.reisebineforum.de/viewforum.php?f=35
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Re: Down under mit Bushcamper

Beitragvon cruisermaddin » Do 9. Feb 2012, 08:58

....ups.....falscher thread, sorry
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Re: Down under mit Bushcamper

Beitragvon ltdaniel » Do 9. Feb 2012, 09:21

Hallo ihr Beiden,

das Angebot scheint mir eher ein Lockangebot zu sein. Über das Fahrzeug erfährt man nur ganz allgemeine Daten, die für jedes andere Buschtaxi ebenso gelten, dafür wird aber erwähnt, dass der Händler ständig 80-100 weitere Fahrzeuge anbietet zwischen 2000 und 50000 Dollar.

Versuch es doch mal auf dieser Seite:
www.australien-info.de

Dort unter "Service", dann unter "Forum" schauen. Dort gibt es auch einen Marktplatz wo Reisefahrzeuge angeboten werden.

Viel Glück bei der Suche und viel Spaß bei eurer Tour

Gruß

Daniel
No worries, mate ...
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Re: Down under mit Bushcamper

Beitragvon xsteel » Do 9. Feb 2012, 09:40

Servus Ihr beiden,

guckt mal da: http://forum.buschtaxi.org/bushcamper-in-australien-zu-verkaufen-hzj75-t32738.html

Ich hab des Buschtaxi einstmal von Hertz gekauft und zwei Aussi-Touren gemacht. Dann hat es ein guter Freund
von mir übernommen. Letztes Jahr waren Bekannte damit auch fast 6 Monate unterwegs. Da weiss ich dass der in Ordnung ist. Und ne Beule schadet nicht.

Kann Euch aber generell sagen dass eine Zulassung in NSW ziemlich umständlich ist.
Wir haben immer im Northern Territory zugelassen. Auto steht in Sydney, da bekommt Ihr eine temporary-zulassung und könnt dammit nach Alice zur Zulassungsstelle fahren. Achtung: da gibt es davon zwei, die in der Stadt ist pingelig bis "deutsch", die am Stadtrand ist super.

Gruß
Sigi

PS: den findest auch im Australienforum
Zuletzt geändert von xsteel am So 15. Apr 2012, 16:56, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Down under mit Bushcamper

Beitragvon cocacola-light » Do 9. Feb 2012, 11:13

xsteel hat geschrieben:Kann Euch aber generell sagen dass eine Zulassung in NSW ziemlich umständlich ist.


Quatsch!

Wenn der Wagen in NSW zugelassen ist und man den in NSW kauft, dann fährt man kurz zum Straßenverkehrsamt und gibt dort den Zettel ab, auf dem der Verkauf aufgeführt ist (hat so nen bestimmten Namen, ist mir gerade entfallen). Dafür brauchst du eine Adresse. Dafür einfach zum Campinglatz oder Hostel fahren. Einchecken und sich ne Rechnung mit seinem Namen und Adresse drucken lassen. So einfach war das bei mir :wink:

Das war es schon. Umständlich? Ich finde nicht...

Zudem ist es viel besser - wenn man den Wagen wieder in NSW verkaufen will - auch eine solche Zulassung zu haben! Das macht die Angelegenheit für den nächsten Käufer wieder einfacher.
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Re: Down under mit Bushcamper

Beitragvon Ozymandias » Do 9. Feb 2012, 12:08

NSW hat doch den Pink Slip ohne den nichts geht, quasi ne TüV Prüfung die der Wagen vor der Zulassung machen muss.

Grundsätzlich auch keinesfalls ein Auto bline kaufen - Niemals, so wenig wie man das hier macht.

Und ebenfalls - you get what you pay for - gerade für Australien gilt das doppelt, da in den meisten Bundesstaaten keinerlei technische Überprüfung der Fahrzeuge stattfindet ist die Chance eine Leiche zu erwerben entsprechend gross.

Und die Mietfahrzeuge? Die sind einfach abgenutzt und verbraucht wenn sie verkauft werden.
Ich war damals in Oz auch mit einem Britz-Bushcamper unterwegs, der hatte auch schon 190'000 runter und war entsprechend fertig. Stand dann in Alice 2 Tage in der Vertragswerkstatt wo für 4000$ Reparaturen ausgeführt wurden. Zum Glück war's ein Mietwagen.

Beim ersten Urlaub hatte ich mir in Adelaide ein Motorrad gekauft, die Zulassung war Problemlos damals 1998, zu beachten gilt es dass die billige vorgeschriebene Haftpflichtversicherung ausschließlich Personenschäden deckt und keine Sachschäden! Dafür muss eine teure Zusatzversicherung abgeschlossen werden.


Grüessli Ozy
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Re: Down under mit Bushcamper

Beitragvon xsteel » Do 9. Feb 2012, 12:18

Servus Coca-cola,

ja wenn er in NSW zugelassen war ....
Leider gibt es auch schöne Buschcamper die von den Leuten dann einfach in Sydney beim Händler abgegeben werden. und wenn der ein Pop-up Dach oder einen Campingausbau mit Gaskocher hat, dann gelten in down-under nun mal unterschiedliche Vorschriften für die Zulassung in den einzelnen Bundesländern.
Da kannst dann ein Gutachten machen lassen für 1-2tsd AUD, auch spassig. Glaub mir des einfach, hab den Buschi damals in Brisbane gekauft. Konnte ihn dort nicht einfach mit Zettel zulassen. Sind dann nach Alice/NT gefahren, dort "TÜV" gemacht und zugelassen. Lob vom "TÜVT´ler" für den guten Fahrzeugzusatand..."ohne Mängel" und fertig wars, daneben in die Zulassung und fertig.
Mach den Leuten hier keine falschen Hoffnungen dass da alles so einfach ist.... Die haben auch Gesetze.

@ Ozy
Hast vollkommen recht. Aber eben wie bei uns auch, einfach ein Moped oder nen normalen PKW.. kein großes Problem. Umgebaute Fahrzeuge wie die Buschcamper eben schwieriger. Und einen Pop-up bekommst eben nur mit extra-Gutachten + den normalen TÜV zugelassen.

Gruß
Sigi
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Re: Down under mit Bushcamper

Beitragvon Ozymandias » Do 9. Feb 2012, 12:46

Danke, wieder was gelernt.Wusste ich auch nicht dass es da Unterschiede gibt.
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Re: Down under mit Bushcamper

Beitragvon cocacola-light » Do 9. Feb 2012, 14:39

xsteel hat geschrieben:ja wenn er in NSW zugelassen war ....


Davon war ich jetzt ausgegangen. Sorry, aber ich würde doch kein Auto kaufen und damit (innerhalb von 2 Wochen muss der Wagen umgemeldet werden - so ist jedenfalls in NSW) bis Alice fahren. Das ist doch total nervig mal gerade so 3.000km zum Ummelden zu fahren :roll:

Und auch für den späteren Verkauf ist das ein dicker fetter Minuspunkt.

Also lieber Auto mit einer Rego aus dem Bundesstaat kaufen, in dem man ist und in dem man es auch wieder verkaufen will. Alles andere macht das Leben nur zunehmend schwierig.

Interessant ist evtl. die Registrierung in WA. Die kann man wohl per Internet verlängern/ummelden. Bin da aber nicht fit in der Materie. Jedoch gibt es meines Wissens nach keinen "TÜV" für WA Autos und somit ist deren Zustand wohl oft - sagen wir mal - bescheiden...
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Re: Down under mit Bushcamper

Beitragvon xsteel » Do 9. Feb 2012, 14:54

Hi,

bevor wir hier in endlosschleifen rumsausen....
Es geht nicht um irgendein Auto, sondern um einen Camper !!
Gerade wenn man länger (also 1/2 jahr etc.) einen Allradler als Camper will sind die Angebote eher dürftig.... vor allem wenn Du nicht 40tsd und mehr ausgeben willst.

http://www.carsales.com.au/all-cars/results.aspx?sort=default&N=1216%201247+1252%201282%204294962861%204294962570&distance=25&find=camper|CarAll&keyword=camper&Range=Price:Min,Max~1&vertical=Car&silo=Stock&eapi=2

Also brauchen wir uns hier nicht über einfache Autos oder 4x4 unterhalten.

gruß
Sigi
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Re: Down under mit Bushcamper

Beitragvon Reiti » Do 9. Feb 2012, 18:15

Ein Antwortensammelsurium:

Plenty Highway geht auf jeden Fall, ist aber auch keine Herausforderung. Gibb im April, kommt drauf an, nämlich auf die Länge der Regenzeit. Wir sind 2006 Mitte April ohne Probleme durchgekommen.
Die Strecke ist mit den üblichen Haltepunkten ist klasse, den Abstecher zu den Mitchell Falls nicht vergessen.

Bei den Einheimischen ist der Buschcamper eher unüblich, da die Australier eher um, als im Auto wohnen. (Mir war ein Zelt auch lieber..) Weiterverkauf dann auch eher an Reisende.

Vom Backpacker kaufen birgt die Gefahr, daß man an eine Hu.e gerät, die zwar jedes Eck schon dreimal gesehen hat, aber immer nur das nötigste oder weniger investiert wurde.

Ich habe 2009 blind ein Ex Leihauto bei TCC gekauft, hatte lediglich vorab eine Excel Liste mit allen durchgeführten Wartungen und Reparaturen. Zudem gab es 5000 km oder drei Monate Garantie. Der Preis war für mich ok, ich hätte zudem bei erster Besichtigung des Fahrzeugs vor Ort vom Kauf zurücktreten können.
Ich bin nicht auf die Nase gefallen (puh!), die Angaben waren alle ehrlich. Das Auto habe ich jetzt noch.

In 14 Tagen von Sydney nach Alice, warum nicht, wenn das Auto zusagt und der Preis stimmt. Zumindest habt ihr eine Historie des Autos und könnt hier den Verkäufer noch löchern.

Ihr braucht Werkzeug, ein paar Teile zum improvisieren, ein zweites Ersatzrad, Kompressor oder Pumpe, Bergematerial, Campingkram, Karten, Campingführer und und.... Schön, wenn man das mit erwirbt, ansonsten kostet es Geld und Zeit für die Herumlauferei.

Der 1 HZ braucht alle 100.000 einen Zahnriemen, Nachweis ist nett, ansonsten sind das ca. 350.- AUD in der Werkstatt.

Wenn ein Epirb (Notfallsender) zum Angebot gehört, sollte es eine aktuelle Version sein. Vor ungefähr drei Jahren wurde der Frequenzbereich geändert, alte sind damit nutzlos.

Die WA Zulassung ist tatsächlich über das Internet durchzuführen, einen TÜV gibt es nicht. Trotzdem waren die Fahrzeuge i. d. R. in keinem schlechteren Zustand als die in anderen Staaten zugelassenen. Wer mit einem nicht gewarteten Fahrzeug ins Outback fährt, macht das eh nur einmal, und wenn auch nur die immensen Abschleppkosten abschrecken.

Viel Erfolg!
Reiti


If it can't be fixed with a hammer or duct tape - it must be electrical.
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Re: Down under mit Bushcamper

Beitragvon xsteel » Do 9. Feb 2012, 18:58

Servus,

kann dem Reiti nur zustimmen.
Ich hab mein Buschtaxi damals direkt von Herz gekauft.
Die wurden nach 3 oder 4 Jahren ausgemustert. Und da wurde alles gemacht. Jeder Service etc.
Ist ja wohl auch logisch. Die nehmen zig Autos im Jahr ab, haben Garantie (wenn alle Services gemacht wurden) von Toyota. Un nicht zu vergessen, die geben die fahrzeuge an Kunden, die können es sich gar nicht erlauben dass die Fahrzeuge während der Mietzeit schlapp machen. Die haben die gleichen Kosten ein defektes Auto aus dem Outback zurückzuholen.

Also bekommst in 99% der Fälle da auch ein gutes Auto. Bei ältern Fahrzeugen mit zig Besitzern wirds dann heftiger.

Wegen den einzelnen Routen... naja, im letzten Jahr und so wie es aussieht auch momentan spielt da unten des Wetter sein eigenes Spiel. Sollte Euch aber nix ausmachen, wer lange genug unten ist, dem pressierts halt nicht und der kann auch flexibel umplanen.

Kann mich noch gut an die mail meiner Nichte erinnern (im Februar !!!)..... "Die Regenzeit ist jetzt dann vorbei"
puuuh wenn es halt mal nur zwei Wetterzeiten gibt Trockenzeit und Regenzeit... dann kann wohl die Regenzeit auch mal 6 Monate dauern. Wir sind selber in der Simpson Desert mal im July abgesoffen (schon in Birdsville) und
auch mal am 23. Dezember.

Aber einen riesen Vorteil hat dieses Land. Du bekommst an jedem Roadhouse ehrliche Infos zum Wetterzustand.

Gruß
Sigi

.... muss jetzt diesen fed verlassen, werd wieder Aussi-süchtig
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Re: Down under mit Bushcamper

Beitragvon jenda » Do 9. Feb 2012, 22:00

Hallo zusammen

vielen Dank für die vielen Antworten :thumbsup:

Ich grase derzeit täglich alle Plattformen ab, und halte Ausschau nach geeigneten Bushcamper.
Aber ohne ein Auto zu sehen und mal zu fahren kauf ich eigentlich auch nix.
Da muss die Historie schon sehr stimmen und ich ein gutes Gefühl haben. Schau mer mal...

cocacola-light hat geschrieben:Also lieber Auto mit einer Rego aus dem Bundesstaat kaufen, in dem man ist und in dem man es auch wieder verkaufen will. Alles andere macht das Leben nur zunehmend schwierig.


Bei uns ist halt das "Problem", dass wir in Sydney das Auto kaufen wollen, und in Perth wieder verkaufen wollen.
Was meint Ihr, ist das arg schwierig?
Notfalls könnte man dann ja das Auto mit NSW Rego ummelden auf WA Rego? Wenn diese Rego die Backpacker-freundlichste ist, erhöht das doch die Chancen auf Verkauf?

Reiti hat geschrieben:Plenty Highway geht auf jeden Fall, ist aber auch keine Herausforderung. Gibb im April, kommt drauf an, nämlich auf die Länge der Regenzeit. Wir sind 2006 Mitte April ohne Probleme durchgekommen.
Die Strecke ist mit den üblichen Haltepunkten ist klasse, den Abstecher zu den Mitchell Falls nicht vergessen.


Wieso geht der Plenty auf jeden Fall? Ist der durchgängig geschottert?
Bei Gibb River Road ist halt die Pentecost River Durchquerung meine grösste Sorge, da ich sowas noch nie gemacht habe. Die Durchfahrt läuft man aber nicht vorher ab, oder? Krokos?

Reiti hat geschrieben:Bei den Einheimischen ist der Buschcamper eher unüblich, da die Australier eher um, als im Auto wohnen. (Mir war ein Zelt auch lieber..) Weiterverkauf dann auch eher an Reisende.


Ich schlaf lieber im Auto...warum war Dir das Zelt lieber? Wegen der Hitze?

Reiti hat geschrieben:Das Auto habe ich jetzt noch.

Sorry wenn ich so direkt frage, aber hast Du das Auto in AUD stehen oder nach DE verschiffen lassen.
Daran hab ich nämlich auch schon gedacht...für eventuelle nächste Touren, manN weiss ja nie :D

Reiti hat geschrieben:Der 1 HZ braucht...

Ganz blöde Frage...woran erkenne ich diesen Motor? Was heisst HZ?
Wahrscheinlich Landcruiser Basiswissen, aber ich getrau mich trotzdem und frage...

Zu Versicherungen noch ne Frage:
Mit Rego sind personenschäden versichert = Compulsory Third Party Insurance
Die Third Party Property Insurance kann man selber abschliessen.
Hat hier jemand einen guten Anbieter?
RAC?

Wir sind jetzt aufjedenfall schon mal ne ganze Ecke schlauer. Danke Euch und eine gute Nacht.

Gruss,
David
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