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    -- Allgemeine technische Diskussionen / General Tech Discussion

        -- Elektronik - Fluch oder Segen?

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landcruiser
Verfasst am: Mo, 13. Nov 2006, 20:35
Anmeldungsdatum: 17.05.2001 Beiträge: 7597 Wohnort: outback - Northern Territory of lower saxonia
Nabend Frank, hab ich auch gesehen und mich nicht gewundert, da ich mit Beschaffungen des Bundes ca. 20 Jahe "Erfahrungen" sammeln durfte.
Aber irgendwie hatte ich gedacht bei sowas läuft das anders ...

_________________
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BJ Axel
Verfasst am: Mo, 13. Nov 2006, 21:06
Anmeldungsdatum: 26.01.2002 Beiträge: 3630 Wohnort: Anröchte
Galaxyq hat Folgendes geschrieben:
BJ Axel hat Folgendes geschrieben:
Elektronik? Nicht, wenn ich es vermeiden kann - zumindest im privaten Bereich.
Axel


*g* Shocked und das von Mr. 24V-12V Wandler und was weiss ich was bei dir da alles eingebaut ist Laughing


Da muß ich Dich leider enttäuschen.

Wenn ich Elektronik einsetze, dann so, daß auch bei deren Totalausfall der Wagen in seinen Originalfunktionen nicht beeinträchtigt ist.

Und selbst bei Elektromechanik (z.B. elektrische Diesel-Vorförderpumpe) kann ich in einer Minute den Karren rückrüsten unter Verzicht auf den Rücklauf. Wenn das ganze stromlos nicht sowieso in den sicheren Modus zurückfällt.

Selbst meine mechanischen Anbauten sind so gehalten, daß die Originalfunktion nicht beeinträchtigt wird. Z.B. die Quertraverse, die den Zusatztank hält, kann innerhalb von 5 Minuten auch wieder das originale Reserverad tragen.

Und GPS und Routenplaner-PC ist immer mit Papierkarte und Kompass gebackupt.

Alle meine Systeme, egal ob ich sie selbst einsetze oder verkaufe, sind so strukturiert. FIT minimieren, MTTR gegen Null, Fallback und inhärente Sicherheit.

Nene, nicht mit mir. Nicht so einfach Smile

Axel

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Tequila
Verfasst am: Mo, 13. Nov 2006, 21:18
Anmeldungsdatum: 25.04.2003 Beiträge: 1307
Auch wenn ich jetzt wieder gesteinigt werde
Ich WILL Elektronik im Auto Shocked
Wenn ich die Wahl habe zwischen 120 PS und 11 Liter Verbrauch oder in einem vergleichbaren Auto 170 PS und 9 Liter Verbrauch dank großzügigem Einsatz von Elektronik, dann nehm` ich lieber Zweiteres.
In drei Jahren spar ich bei meiner Fahrleistung alleine 2000 Liter Diesel - da kann schon mal das ein oder andere Relais für bezahlt werden.
Ich WILL auch jede Art der Unterhaltungs und Komfortelektronik im Auto - ich WILL Sitzheizung, elektr. Fensterheber und Standheizung sowie ein komplett integriertes Entertainmentsystem mit Bus Anbindungen.
Und ich habe keine Angst vor Ausfällen denn dafür fahr` ich ja einen J12 und keinen Touareg oder M Klasse Rolling Eyes

Die Anforderungen sind nun mal verschieden und wenn schon "Playstation" dann wenigstens eine qualitativ möglichst hochwertige.

Mein J12 hat fast die 1/4 Mio voll und insgesamt drei Mal einen Fehler im Einspritzsystem mit dem "Notlaufprogramm" quittiert.
Immerhin konnte ich so noch 100 km/h erreichen und 5 km später konnt` ich nach erneutem hochfahren der Bordelektronik normal weiter fahren.

Meine beiden Explorer vorher, mit denen ich auch je 100.000 km gefahren bin, waren in der Beziehung viel anfälliger und hatten öfter was zu melden. Doch auch damit bin ich immer noch gut nach Hause gekommen - sogar mit defekter Steuerungselektronik des Automatikgetriebes von Spanien bis Köln mit 2 to Boot am Haken. Cool

Für mich ist die Elektronik in modernen hochwertigen Autos kein Schwachpunkt.

Grüße
Heinz

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Grüße
Heinz

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landcruiser
Verfasst am: Mo, 13. Nov 2006, 21:23
Anmeldungsdatum: 17.05.2001 Beiträge: 7597 Wohnort: outback - Northern Territory of lower saxonia
Heinz Eichhorn hat Folgendes geschrieben:
Auch wenn ich jetzt wieder gesteinigt werde
...


OK Heinz, sag einfach wann und wo. Razz

Kieselsteine - 1 Zisterze
Wackersteine - 10 Zisterzen

Otternasen und ähnliches wirds auch geben.

Nur die Frage ob wir Weibsvolk zulassen wollen. Laughing

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Tequila
Verfasst am: Mo, 13. Nov 2006, 21:37
Anmeldungsdatum: 25.04.2003 Beiträge: 1307
schei xx e - ich hab` schon wieder ein Deja vu

Uwe, nimm die großen Scharfkanitgen - Du weißt doch, ich mag`s etwas härter.....

undduckundweg.....

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Grüße
Heinz

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RobertL
Verfasst am: Mo, 13. Nov 2006, 22:15
Anmeldungsdatum: 24.10.2002 Beiträge: 2852 Wohnort: Wien
@Heinz
Wenn mer schon bei der Wirtschaftlichkeitrechnung sind...

Ich geh mal von meiner Situation aus. Ich fahre zwei Autos (zusammen mittlerweile 29 Jahre alt), die im Durchschnitt, ohne Elektronik, etwa 11 Liter auf 100km pro Fahrzeug brauchen - insgesamt ca. 30tkm pro Jahr. Wenn ich nun zwei "bessere" Gebrauchtfahrzeuge (ich sprech noch nicht mal von Neufahrzeugen) von derselben Kategorie mit Elektronik fahren würde, die 9 Liter brauchen, dann erspare ich mir ca. 600 Liter Sprit pro Jahr. Das sind in Germany knappe, nach jetzigen Dieselpreisen, 700-800 Euro pro Jahr. Wenn ich davon ausgehe, dass mich zeitgemässe "Ersatzfahrzeuge" , in vernünftig gebrauchtem Zustand (optimistische Annahme!!) etwa 20-30k€ kosten würden, dann kann man sich leicht ausrechnen dass ich einen wirtschaftlichen "return on investment" (abzüglich des Restwertes des jetzigen Alteisens - wieder optimistische Annahme von 10k€) nach frühestens etwa 15-20 Jahren erwarten könnte.
Wenn jemand einen Fehler in meiner Kalkulation findet darf er ihn behalten Instandhaltungkosten lasse ich jetzt mal aussen vor, da die "Neufahrzeuge" ja auch Kosten verursachen und sie ja weiters noch Primärenergie verbrauchen die meine alten Schüsseln schon längst "abgedient" haben - ausserdem: Wertverlust von mehreren tausend k€/Jahr bei Neufahrzeugen. Zusätzlich kann ich bei meinem "Lego-Fahrzeugen" sehr viel selbst reparieren/instandhalten was bei einem J12 nimmer geht.

PS: Ich hab in keinem meiner Auto 170 PS - miteinander grad mal 176!!. Will ich aber auch nicht da ich mir die Steuer und Versicherung auch nicht leisten kann/will. Keine Ahnung wozu man soviel Power braucht. Die Differenz zu meinen Gunsten bei Steuer und Versicherung rechne ich jetzt auch mal bei der Gesamtbilanz nicht mit.

Mein Fazit: die wirschaftliche Argumentation zieht nicht gegenüber Altmetall - die Umweltkomponenten auch nicht. Komfort ... chacun a son facon (wie der Franzose sagt)

_________________
lg Robert - HJ60 Baujahr 1987, LH118 Baujahr 1990, EP71 Baujahr 1989
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fraschumi
Verfasst am: Di, 14. Nov 2006, 01:27
Anmeldungsdatum: 16.05.2001 Beiträge: 1422 Wohnort: Schleswig-Holstein
landcruiser hat Folgendes geschrieben:
Nabend Frank, hab ich auch gesehen und mich nicht gewundert, da ich mit Beschaffungen des Bundes ca. 20 Jahe "Erfahrungen" sammeln durfte.
Aber irgendwie hatte ich gedacht bei sowas läuft das anders ...


Nabend Uwe,
Tja, da haben wir was gemeinsam.
Irgendwie hatt ich auch gedacht, bei sowas sollte es anders laufen.

Ehrlich gesagt, es ist viel schlimmer gelaufen, als ich jemals vermutet hätte. Und das zu einem verdammt hohen Preis, so........euronenmäßig.
Immerhin Geld, Du weißt schon.......

Nunja, niemand würde ein Auto unter diesen Umständen kaufen wollen, um mal zum eigentlichen Thema zurückzukommen, selbst wenn es nen Überschlag völlig unbeschadet überstehen soll. Zumindest ab und zu mal, wenn alle Systeme dann auch mal funktionieren.........Wink

Gruß Frank

P.S.: Soll natürlich auch heißen, der Vergleich hinkt. Eurofighter und Auto...... nur vielleicht anders als vermutet...........Smile
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sir robin
Verfasst am: Di, 14. Nov 2006, 01:53
Anmeldungsdatum: 03.11.2006 Beiträge: 77
wow, das sind ja schnelle beiträge ... dankeschön die herren.

ok, das mit dem eurofighter denke ich können wir mal beiseite lassen.
was elektronisch machbar ist verkörpert sicherlich der euro fighter. das ist aber nicht das thema.

das eichhorn ist ja ganz schön mutig mit seiner meinung.
aber genau das will ich hören.
ich denke einen touareg kann man schon durchs bachbett jagen. was spricht den da dagegen? die werbung liegt doch in diesem fall nicht daneben ... das hält auch die elektronik doch sicherlich aus.

übrigens habe ich mal versucht eine wasserdichte steckverbindung zu finden.
war auf nem schrottplatz und habe letztendlich unzählige scheinwerfer verbindungskabel sämtlicher hersteller angeschaut. wer hat die besten stecker:
ein kleiner suzuki hatte einen wirklich wasserdichten stecker. sehr stabil mit gummiedurchführungen und auch dauer an und absteckbar. den gleichen stecker verwendet Yanmar für marine diesel außenbormotoren Smile
die anderen fahrzeuge hatten nur plastik "einmal klick und fest" lösungen, die nicht mal dicht, bzw. zusammenkorridiert waren..

der netzmeister meint zu den hoch angesiedelten 105 gebrauchtwagenpreisen:
" ... Der Rest der Preisentwicklung ist Liebhaberei, Preistreiberei, Seltenheitswert usw. ..."

das bestätigt ja meinen verdacht ein wenig.
die große frage ist dabei, welchen anteil hat dieser rest?

Che, du hast natürlich recht.
zum importpreis kommt noch allerhand oben drauf. 10 % zoll, 16 % mwst, umrüstkosten, zulassungsarie, zusätzliches zubehör usw. ... aber rechtfertigt das eine nahezu verdopplung des preises? ja natürlich ... so lange jemand kauft schon.

ich finde es ja toll, wie die jungs das abgastechnisch hinbekommen und den LC mit allerhand sinnvollem zubehör sogar noch verbessern.
deshalb neige ich ja prinzipiell eher zu einem neuen 105.
wir sprechen dann aber mal eben von über 43 000 EU!
also meine hobbysafarikasse ist dait überfordert, und den teuren unterhalt binde ich mir ja auch noch ans bein. leider ziehe ich beruflich keinen hänger hinter mir her.

was ich trotz der beiträge nach wie vor nicht nachvollziehen kann, ist eben der fehlende preisverfall / wertverlust.
ich denke der preis verfällt deshalb nicht, weil der verfall künstlich hinausgezögert wird.
wenn der wagen mit 200 000 - 300 000 km, 10 - 15 jahre alt, beim türken steht und letzten endes für lau ab nach russland oder sonst wohin geht (fakt), redet keiner mehr vom unkaputtbarem ewig haltenden und wertsabilen LC.
den will für 15 000 keiner mehr haben, schon garnicht im ausland.

ich denke der liebhaberfaktor und kultstatus, den der 105 zurecht besitzt, sorgen teilweise für den verzögerten preisverfall.
die kunst besteht wohl darin den richtigen zeitpunkt zu erwischen ... noch dazu vor den emotionslosen "türkischen händlern".

ach ja noch was zu BMW &Co.
natürlich kann man diese nicht mit dem HZJ vergleichen ... wollte ich auch nicht.
der wert eines solchen fahrzeuges ist aber doch recht hoch und die quallität gut ... wenn auch anders gelagert.
trotzden verfällt dieser wert und damit der preis mit 20-40% nach drei jahren. der wertsabilste ist mit 20% übrigens der Smart !!!

der preisverfall ist bei gänigen fahrzeugen aber kein geheimnis, bzw. wird der nicht "verfälscht".

nur weil der 105 frei von elektronik ist und mehr den nutzfahrzeug sektor anspricht, ist er doch nicht vom wertverlust befreit. vielleicht halten die teile länger usw. aber er wird im unterhalt in europa nun mal nicht billiger, bzw. bald unbezahlbar ... da wird der preis verfallen, so wie das bei den 7 BMW und dgl. auch der fall war.

der preis für die gebrauchten deutschen HZJ wird über kurz oder lang mit den gebrauchten im rest der welt konkurieren müßen, weil man sie überwiegend dorthin exportieren wird (fakt bei J80).
damit reden wir von 24 000 EU neupreis im ausland und einem üblichen 20-40 % preisverfall in den ersten drei jahren. kann sich nun jeder selbst ausrechnen was der 105 bals wert sein wird.
... ok, sehr schwarz gemalt aber nicht unrealistisch.

RobertL hat tatsächlich einen fehler in der kalkulation.
du hast die realität ausßer acht gelassen. natürlich überamotisiert sich ein auto wenn man es bis zum bitteren ende fährt. das macht aber kaum jemand, auch wenn der wagen ewig halten würde.

damit möchte ich zusammenfassend den bogen zum eigentlichen thema schlagen.

die elektronik wird zuminderst im bereich der motorsteuerung zunehmen. das wird wohl keiner verhindern können, bzw. die EU wird dafür sorgen.
damit steigen zudem die unterhaltskosten für ältere fahrzeuge und werden somit für unseren markt ZUNEHMEND uninteressanter (logisch), auch wenn der liebhaberwert das für einige zeit noch mindert.

man wird sich in zukunft zuminderst mit der elektronischen motorsteuerung seines fahrzeuges befassen müssen. wer sein fahrzeug in der EU und darüber hinaus einsetzen will muß sich zwangsläufig schlau machen und lösungen finden, um auch im auch im busch ein fortkommen zu garantieren.
auf den anderen kram finde ich auch sollte man verzichten (sensoren usw. für den antrieb, bzw. elekt. 4x4 verteilung, wegfahrsperre und ähnliche übertriebene k.o. systeme).
ob die hersteller dieses konzept umsetzen wird sich zeigen.
das wäre ja dann ein HZJ 105 mit Euro 4 turbomotor und ersatzelektronik neben dem ersatzrad ... oder wie?

das eichhorn hat natürlich recht. auf elektronischen luxus in welcher form auch immer will sicher hier keiner komplett verzichten, solange man den krempel bei versagen "aus dem fenster schmeißen kann", bzw. die sitzheizung halt mal nicht geht ... na und, aber sie ist da!
ABS, Airbag usw. sind nun mal für otto den normalverbraucher kaum weg zu denken und für neufahrzeuge auch bald pflicht in der EU ... soweit ich weiß. übrigens ist das argument, dass der 105 angesichts der mase keinen airbag braucht wohl das aller letzte. wer gegen einen deutsche eiche fährt wird mit der geschwindigkeit auch auf dem lenkrad aufschlagen ... egal welche masse unterm arsch verweilt.

die moral von der geschicht, kauf dir einen neuen 105 mit Euro III
... oder nicht?

wenn man in die zukunft blickt, dann wird der HZJ 105, wenn man ihn noch schnell vor 2007 zuläßt, anscheinend der letzte moaikaner sein.
der einzige wagen der trotz euro III (oder sogar 4?) nach einer atomexplosion (mit elektro magnetischem schok) noch gemütlich weiterdieselt ... und das mit olivenöl wenn man möchte Smile

schon ne feine sache

gute nacht
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Tequila
Verfasst am: Di, 14. Nov 2006, 06:28
Anmeldungsdatum: 25.04.2003 Beiträge: 1307
Ob ich nach einem Atombombenangriff noch AUto fahren möchte ??? Na ich denke, da hätte man ganz andere Sorgen....

Yanmar Diesel Außenborder ? Das wäre der erste Diesel- und der erste Yanmar Außenborder den ich sehe (wenn Du dazu was hast, Link oder Infos wäre ich sehr interessiert)

Grüße
Heinz

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Grüße
Heinz

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Che
Verfasst am: Di, 14. Nov 2006, 07:50
Anmeldungsdatum: 09.02.2006 Beiträge: 961 Wohnort: Western Black Forest Territory
Heinz,

warum sollte Dich einer steinigen. Geteert und gefedert wirst Du. Very Happy

Ist doch bei dir ein anderer Ansatz.

Ich fahre z. B. 10-15.000 km / Jahr. Da ist mir ein geringer Wertverlust wichtiger als 15% geringerer Verbrauch.
1500 Liter Diesel kann ich nur sparen wenn ich gar nicht mehr fahre. Very Happy

Wenn ich jeden Tag mehrere Stunden im Auto verbringen müsste lägen meine Prioritäten auch wo anders.

Grüsse Gerhard

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carpe diem
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Tequila
Verfasst am: Di, 14. Nov 2006, 08:48
Anmeldungsdatum: 25.04.2003 Beiträge: 1307
DAS ist der springende Punkt - habe heute Morgen im Stau mal ein Bisschen gerechnet:
Ich fahre aktuell noch etwa 70.000 km / Jahr und laut meinen Bordrechner komme ich im Moment auf eine Durchschnittsgeschw. von 58 km/h (dank Dauerstau) das heißt ich sitze im Monat rund 100 Stunden hinterm Lenkrad Evil or Very Mad

Ich brauche noch MEHR Elektronik - am besten Mikrowelle und Kaffeautomat...... Twisted Evil

Aber mal wieder back to topic:
Ich vergleich`s mal mit Werkzeugmaschinen bzw. komplexen Produktionsanlagen:
Früher wurde alles Nockengesteuert und war zum Teil mit dem Schlosserhammer zu reparieren. Ausfälle waren an der Tagesordnung, aber nicht weiter kritisch.
Heute ist alles und Jedes Elektronisch gesteuert und geregelt. Es gibt berührungslose Schalter und Initiatoren und Heute werden Verfügbarkeiten von 97% (im Dreischichtbetrieb) und 24 Monate Gewährleistung verkauft - (und erreicht)

Grüße
Heinz

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AndreasHirsch
Verfasst am: Di, 14. Nov 2006, 09:45
Anmeldungsdatum: 23.07.2001 Beiträge: 1057 Wohnort: Berlin
Nun, wir sind uns ja mittlerweile einig, das Motorelektronik
aus Umweltaspekten akzeptiert werden muß, zumindest
für unsere Breitengrade.
Aber die weitere Luxus-Orgie, die uns immer wieder
vorgeführt wird, ist doch eigentlich eine Sackgasse.
Das Zeuch frist doch zwischenzeitlich soviel Strom,
das vom 48 Volt-Bordnetz geredet wird.
Der Verbrauchsvorteil moderner Motore könnte auch
anders aussehen.
Die Ingenieure kämpfen um jedes Kilo, um es dann doch
in Form von elektrischen Helferlein wieder zu
verbauen.Dafür wird dann ein Reserve-oder Notrad
weggespart.
Zunehmend sind die Komponenten so"verspielt",
das für einen Lampenwechsel ein Termin gemacht
werden muss oder das für eingedrückte Lautsprecher
die komplette Türverkleidung zu erneuern ist.
Aussenspiegel sind so teuer geworden,das sie
einen automatischen Anklappmechanismus brauchen.
Das der neue LandRover Discovery in Vollausstattung
über 2.6 to wiegt, obwohl kein schwerer Rahmen
mehr vorhanden ist,spricht eigentlich Bände.
Tja, und einen Touareg kann mann schon durch ein
Bachbett jagen (siehe Spot), aber das wird er ebend
nicht all zu oft unbeschadet überstehen.
Das "Eichhörnchen" auf Elektronik steht, ist Ihm zu gönnen.
Wahrscheinlich wird er aber die Alterung seines Fahrzeuges
garnicht erleben, weil´s nach 3 Jahren ersetzt wird.
Das ist für den gewerblichen Einsatz ja auch so gewollt.
Aber der Gebrauchtkäufer hat dann letzlich die Kosten,
oder den wirtschaftlichen Totalschaden
Gruß aus Berlin

Und zum Eurofighter:
Für den gibt´s noch gar kenee Bewaffnung !

_________________
AndreasHirsch
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Onkelchen
Verfasst am: Di, 14. Nov 2006, 11:38
Anmeldungsdatum: 21.09.2003 Beiträge: 6495 Wohnort: BaWü
AndreasHirsch hat Folgendes geschrieben:

Das Zeuch frist doch zwischenzeitlich soviel Strom,
das vom 48 Volt-Bordnetz geredet wird...

Und zum Eurofighter:
Für den gibt´s noch gar kenee Bewaffnung !




Hmmm...

Laut "Elektronik automotive" ist das 48, bzw. 42 V Bordnetz schon lange wieder vom Tisch.


Die Bordkanone für den Eurofighter wurde bereits vor 10 Jahren vorgestellt. Das Rohr kommt von Mauser, die Zuführung von Heckler & Koch, Kadenz: 1400 Schuss pro Minute, also doppelt so schnell wie die des Tornado.

Sieht goil aus, wenn das Ding losrattert ...


Nur so nebenbei.

Aber wir gleiten irgendwie im Thema ab...

Viele Grüße
Onkelchen

_________________
2 Starrachsen, 4 Blattfedern und die Himmelsrichtung auf dem GPS.




Es wird nichts so heiß gegessen, wie es gekocht wird.
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Provinzclown
Verfasst am: Di, 14. Nov 2006, 12:03
Anmeldungsdatum: 04.05.2005 Beiträge: 1000 Wohnort: zwischen Landshut und München
Zitat:
Ich brauche noch MEHR Elektronik - am besten Mikrowelle und Kaffeautomat......


Du brauchst ne LKW Kabine Heinz... Dann bekommst du sogar noch nen Kühlschrank und ein Bett dazu...

(An Duschkabine und Toilette wird noch gearbeitet)

--

Die Diskussion an sich hatten wir schon zu hauf, Motorelektronik hat Vorteile, sie hat aber auch nachteile, und ich verstehe absolut nicht warum in einer Limousine wie der aktullen E-Klasse über 2km Kabel verlegt sein müssen. Wegen der "Ausstattungsextras" - die gab es bis aufs Navi und ein paar komische wenig praktikable Brems und Spurassistenz-Tralala Spiereien auch alle schon im W124, W123 und eigentlich auch alle schon im alten /8er vor 36 Jahren. (Klimaanlage, Standheizung, El. Heckscheibenrollo, El. Fensterheber. Sitzheizung, Tempomat etc. etc. )

Und der lahmarschige 200D hat auch nicht mehr verbraucht wie ein 200 CDI heute. Wink
(auch wenn der dank Commonrail und Turbo fast 100 ps mehr hat)

_________________
Gut, ist das was funktioniert.
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sir robin
Verfasst am: Di, 14. Nov 2006, 13:38
Anmeldungsdatum: 03.11.2006 Beiträge: 77
yanmar diesel außenborder sind ne feine sache.

http://www.yanmar.com.au/marine/d_series/dseries.htm

ich kenne sie halt in verbindung mit einem HD Zodiac ... sozusagen der HZJ unter den schlauchbooten Smile

die motoren sind sehr zuverlässig und sparsam. fahren auf dem amazonas genausogut wie in der antarktis. ein 12 mann zodiak kommt mit 36 ps und 7 personen noch schön ins gleiten (ca. 8-9 knoten) ... bei mehr gewicht nur noch verdrängerfahrt.

kann die außenborder nur empfehlen.

passt auch zum thema wenn man bedenkt das ein eurofighter 1400 schuß / min abfeuert

übrigens wird auf dem marktplatz gerade ein LC 100 angeboten mit vollausstattung. andererseits gibt es einen nakten 105, ein jahr neuer mit der hälfte an km.
beide wagen kosten das gleiche. der 100 kostete neu ca. das doppelte
wie soll man das verstehen?
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