von madomac » Mo 30. Jan 2012, 18:16
Timvons hat geschrieben:Wollmer da nochmal drüber reden  ?
Zum Reden ist das Board doch da!  Aber ich denke, ich muss das mal "erfahren"... Im Idealfall mit einem WR auf Felge zu Hause im Schuppen, um bei Nichtgefallen sofort reagieren zu können. Cheers, Marc
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von thores » Mo 30. Jan 2012, 18:33
madomac hat geschrieben:[*]Dichtwurst ist OK, ...
Auch wenn's hier schon zig mal geschrieben wurde: Als Notbehelf kann man diese Pfropfen verwenden. Eine Reifen reparatur setzt die Demontage des Reifens in Verbindung mit einer Sichtprüfung der Reifeninnenseite voraus. Auch bei äußerlich kaum sichtbaren Strukturschwächungen, kann sich die Innenseite bereits, besonders durch fahren/rollen mit niedrigstem Luftdruck, in Auflösung befinden. Für Deutschland gilt die Richtlinie zur Instandsetzung von Luftreifen, die unter anderem die Verfüllung des Stichkanals und eine Abdeckung auf der Reifeninnenseite vorschreibt.
Grüße aus der Wetterau........................................Thomas
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von madomac » Mo 30. Jan 2012, 18:45
Romain hat geschrieben:ich bring da noch was andres ins Spiel. Därr Woick und co hatten vor x Jahren eine Art Milch im Programm. Sauteuer. Das Zeugs wurde in den Reifen eingefüllt und blieb im flüssigen Zustand drinnen bis dass irgendwo ein Loch zu stopfen war. Eine Art Automatische Reparatur ohne was zu tun halt. Ich habe zwar so ein Produkt, aber nie wirklich damit Erfahrung gesammelt.
Wie gesagt, ich fahre solche Dichtmilch im Fahrrad-Bereich bei allen meinen "Waldmaschinen" und habe sehr gute Erfahrungen damit gemacht. Crosser mit sehr anfälligen Race-Reifen - null Probleme. Hatte einen Dorn drin - rausgezogen, feiner Dichtmilch-Strahl für ein-zwei Sekunden - dicht! Sieben Tage Westalpen-Cross mit dem MTB - null Probleme. Beim Aufziehen neuer Standard-Reifen mit der Dichtmilch sieht man am Anfang ganz viele kleine Dichtmilch-Punkte in der Flanke, die so nach und nach dicht werden. Und fertig ist das pannensichere und leichte Laufrad. Aber das gilt im Fahrrad-Bereich - und diese Erfahrung möchte ich nicht ohne Weiteres auf ein KFZ übertragen.  EDIT: Was ich vergessen habe und noch zu erwähnen wäre - es gibt sehr schlechte Erfahrungen mit der Milch bei kräftiger Kälte. Das Zeug flockt aus und ist "tot". Natürlich kann man im Frühjahr einfach neue einfüllen...
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von madomac » Mo 30. Jan 2012, 18:51
thores hat geschrieben:Auch wenn's hier schon zig mal geschrieben wurde:
Als Notbehelf kann man diese Pfropfen verwenden. Eine Reifenreparatur setzt die Demontage des Reifens in Verbindung mit einer Sichtprüfung der Reifeninnenseite voraus. Auch bei äußerlich kaum sichtbaren Strukturschwächungen, kann sich die Innenseite bereits, besonders durch fahren/rollen mit niedrigstem Luftdruck, in Auflösung befinden.
Servus Nachbar aus der Tiefebene... Das liest sich zumindest hier im Thread zum ersten Mal. Ist natürlich ein wichtiger Gesichtspunkt. Denn wenn die Wurstreparatur auch nur ein Notbehelf ist, dann kann ich auch auf dem Standard-Reserverad zum Dealer rollen... Cheers, Marc
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von Timvons » Mo 30. Jan 2012, 18:54
madomac hat geschrieben:Wie gesagt, ich fahre solche Dichtmilch im Fahrrad-Bereich bei allen meinen "Waldmaschinen" und habe sehr gute Erfahrungen damit gemacht. Crosser mit sehr anfälligen Race-Reifen - null Probleme. Hatte einen Dorn drin - rausgezogen, feiner Dichtmilch-Strahl für ein-zwei Sekunden - dicht!
Hast Du auch die rosa Milch? Hab mal einen Kollegen an der Tanke beobachtet, da war wohl ein Strukturfehler im Mantel und etwas viel Druck auf der Pfeife - auf alle Fälle hats ihm den Reifen zerlegt und es sah aus als ob er von lauter Nacktschnecken gefressen wird  Wir haben fast keine Luft mehr bekommen vor Lachen, jedesmal wenn wir wieder hingeguckt haben hat das Zwerchfell wieder weh getan.... Sowas will ich garnet im Reifen haben Aber wenn Du schlauchlos biken willst isses evt die einzige Lösung.... Tim der schon wieder grinsen muss
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von madomac » Mo 30. Jan 2012, 18:59
Timvons hat geschrieben:Hast Du auch die rosa Milch? Hab mal einen Kollegen an der Tanke beobachtet, da war wohl ein Strukturfehler im Mantel und etwas viel Druck auf der Pfeife - auf alle Fälle hats ihm den Reifen zerlegt und es sah aus als ob er von lauter Nacktschnecken gefressen wird  Wir haben fast keine Luft mehr bekommen vor Lachen, jedesmal wenn wir wieder hingeguckt haben hat das Zwerchfell wieder weh getan.... Sowas will ich garnet im Reifen haben Aber wenn Du schlauchlos biken willst isses evt die einzige Lösung.... Tim der schon wieder grinsen muss
Kann's mir lebhaft vorstellen...  Meine ist weiss, wie die von der Kuh. Schlauchlos ist die einzige sinnvolle Lösung bei mehr als 90 kg Eigengewicht und dem Wunsch, verlässlich mit weniger als 2 bar zu fahren. Natürlich muss die Felge etwas breiter sein. Angesichts der <2 bar erklärt sich wohl von selbst, dass ich nicht an der Tanke aufpuste... So, back on topic!  Marc
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von hakim » Di 31. Jan 2012, 08:24
Hallo Marc, Deine Eingangsfrage war doch wohl, ob man in hiesigen Gefilden auf die Mitnahme des Reserverads verzichten kann. Ja man kann, wenn man nur mit einem Durchstich in der Lauffläche rechnet und für den Fall der Fälle die von außen einsetzbaren Würste, ausreichend frische Vulkanisierflüssigkeit und einen Kompressor dabei hat. Wenn man das Risiko für vertretbar hält, kann man das auch als Dauerreparatur so belassen. Andernfalls mußt Du sowieso nach der Heimkehr den (Schlauchlos-)Reifen ersetzen oder eine StVZO-konforme Reparatur machen lassen, mit den Pilzen, die ich weiter oben beschrieben habe. Letztere sind ja nicht geeignet für eine Reparatur unterwegs am montierten Rad. Aber zurück zu Hause spart man bei einfachen Durchstich-Verletzungen so das Geld für einen neuen Reifen ... und es hält zuverlässig und StVZO-konform. Jedenfalls freuen sich unsere Kunden immer, nur etwa 30 Euro für die Pilz-Reparatur zahlen zu müssen, anstatt der über 200 Euro für einen neuen Motorrad-Hinterreifen. Und wenn es bei schnellen Sportmotorrädern zuverlässig und konform ist, braucht man bei einem Allradler auch keine Bedenken zu haben. Ich persönlich habe immer das Reserverad in passender Dimension dabei, einfach weil ich unterm Heck meines Hilux genug Platz habe. Auf Pistenreisen zusätzlich die Würste. Übrigens haben die isländischen Big-foots alle kein Reserverad dabei, weil zu sperrig (und zu teuer...). Kompressor haben fast alle, vielleicht auch die ARB-Würste, aber meistens vertrauen sie auf´s Funkgerät  . Hakim
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von Lemming » Di 31. Jan 2012, 09:16
Moin Beim Hilux ist das Reserverad ja auch recht praktisch um etwas Druck auf die HA zu bekommen. Hab einen 31er auf einer sauschweren Stahlfege drunterhängen, da merkt man den Unterschied. Sonst liegen Würste und Kompressor im Auto, für den Notfall auch die Muttern für die Stahlfelge mit einem alten BFG AT. Der muss dann notfalls auch im Winter bis nach Hause reichen. Auf Reisen kommt ne Alufelge mit einem alten BFG AT drunter, Gewicht sparen. Habe einmal die Würste genutzt, haben wunderbar bis ans Lebensende des Reifens gehalten. Wenn man mal weder Reifen noch Würste dabei hat, Fahrradflicken klein schneiden ( die bekommt man überall, zur Not geschnorrt), vor allem den weichen orangen Rand und Unterseite, das ganze mit Vulkanisierflüssigkeit vermischen und in das Loch stopfen. Warten, aufpumpen, losfahren.
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von Timvons » Di 31. Jan 2012, 09:24
hakim hat geschrieben: Kompressor haben fast alle, vielleicht auch die ARB-Würste, aber meistens vertrauen sie auf´s Funkgerät  . Hakim
Einpresstiefe und Lochkreis passen da zum Hilux? Unterscheiden sich die Kanäle je nach Untergrund? Sorry - der war platt aber musste sein Lemming hat geschrieben:Fahrradflicken klein schneiden ( die bekommt man überall, zur Not geschnorrt), vor allem den weichen orangen Rand und Unterseite, das ganze mit Vulkanisierflüssigkeit vermischen und in das Loch stopfen. Warten, aufpumpen, losfahren.
Und wie stopfste das Konglomerat ins Loch - Schraubenzieher, Ahle (wenn dabei)? Du musst ja dafür sorgen, dass sich ne Art Pilz im Reifen bildet... Die Lösung würde ich nur machen, wenn ich weit weit weg von irgendwo bin und dort grade ein Radler vorbeikommt. In der Zivilisation (auch in D) würde ich dann eher zum Handy greifen und den Pannendienst darüber aufklären dasser Würste mitbringt. Auch wenn Du es vielleicht schon so gemacht hast, kommt mir recht abenteuerlich vor Tim
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von Lemming » Di 31. Jan 2012, 09:34
Brauchst keinen Pilz auf der Unterseite, das Zeug klebt/vulkanisiert sich ganz gut fest. Habe es mit einem Schraubenzieher reingepopelt und Fahrradflickzueg liegt hobbybedingt immer im Auto. Hatte keine Eile aber auch keinen Bock auf den ADAC und die neuen Reifen waren schon bestellt. Hat die 30 km bis nach Hause gehalten und dann auch in der Woche danach, bis die Reifen da waren, ging keine Luft verloren. Ist auch ne gute Fitnessübung, Kompressor lag zuhause nur die gute alte Standpumpe lag auf der Rückbank. Na ja, notfalls kann man auch mit einem Bar zur Tanke rollen aber die waren schon recht schweisstreibend.
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von Timvons » Di 31. Jan 2012, 21:15
hätte ich nicht gedacht..... 
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