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    -- Ausrüstung / Equipment

        -- Fliegende Schäkel - aktuelles trauriges Beispiel

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BJ Axel
Verfasst am: Fr, 20. Jun 2008, 15:54
Anmeldungsdatum: 26.01.2002 Beiträge: 3630 Wohnort: Anröchte
Onkelchen hat Folgendes geschrieben:
Wohl ein klassischer Fall von "in der Eile nicht aufgepasst". Davor ist niemand gefeit.


Es gibt Reglements, die Helm-ab mit einer sofortigen Disqualifizierung ahnden - und das zu Recht.

Axel

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Che
Verfasst am: So, 22. Jun 2008, 11:02
Anmeldungsdatum: 09.02.2006 Beiträge: 961 Wohnort: Western Black Forest Territory
Hi Axel,

bei Anderen weiß man das hinterher immer sehr gut was falsch war, und man selbst viel besser gemacht hätte.

Wenn Du selbst am werkeln bist scheint es mit der Sicherheit auch nicht immer wo weit her zu sein.

Der Kerl hat einen Fehler gemacht, und hat mit seinem Leben bezahlt. Für mich tragisch. Wer hat in einer ähnlichen Situation noch nie einen Schutzengel in Anspruch genommen?

Zur Erinnerung.
Vor der eigenen Tür kehren.

http://forum.buschtaxi.org/hj60-automatik%3A-restauration-und-einsatz-t3859-195.html

Grüsse Gerhard

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carpe diem
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FJ40 GARAGE
Verfasst am: Mo, 23. Jun 2008, 17:59
Anmeldungsdatum: 16.10.2002 Beiträge: 1990 Wohnort: D-61350 HG
Keiner der hier diskutierenden war selber dabei und die Information über diesen tödlichen Unfall beschränkt sich auf einen Dreizeiler in den diversen Netzzeitungen.

Irgendwie kam in dem moment wohl alles zusammen was gefährlich und leichtsinnig ist und dann hats einfach gepasst, klar kann das jedem passieren der die Gefahr nicht kennt oder sehen will.

Dass sowas einem professionellen Rallyefahrer passiert ist schon ziemlich herb, wie Axel schon erwähnte gibt es entsprechende Vorschriften und vorher sicher auch die dazu passenden Informationen, insofern hat es keinen Unwissenden erwischt und als unabwendbaren tragischen Unfall sehe ich den Tod dieses Japaners ganz sicher nicht.

Diskussionen über Megaschäkel und Superseile sind zweitrangig wenn ein Fahrzeuganschlagpunkt abreisst oder man einen kleinen Fehler an Gurt oder Seil übersieht!
Generell immer weit weg wenn ein festsitzendes Fahrzeug geborgen wird egal ob Akteur oder Zuschauer !!

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Good Cruising, Peter

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netzmeister
Verfasst am: Mo, 23. Jun 2008, 18:17
Administrator Anmeldungsdatum: 16.05.2001 Beiträge: 11373 Wohnort: 76356 Weingarten
So schaut´s aus. Überdies dürfte sich gerade beim Winchen der neuralgische Punkt in den meisten Fällen irgendwo am Seil befinden und nicht am Schäkel.

Bleibt unterm Strich genau das, was ich mit Eröffnung des Threads sagen wollte: Beim Bergen ist Vorsicht angesagt!

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Willem Jan Markerink
Verfasst am: Mo, 23. Jun 2008, 18:27
Anmeldungsdatum: 19.06.2003 Beiträge: 1569 Wohnort: Niederlande
BJ Axel hat Folgendes geschrieben:
Onkelchen hat Folgendes geschrieben:
Wohl ein klassischer Fall von "in der Eile nicht aufgepasst". Davor ist niemand gefeit.


Es gibt Reglements, die Helm-ab mit einer sofortigen Disqualifizierung ahnden - und das zu Recht.

Axel


Auch wenn dir ein Krabbeltier under den Helm geschlichen ist, oder dir den Schweiss in den Augen brennt?

Und das war nur die erste Seite von Murphy's Szenarien....;((


Zuletzt bearbeitet von Willem Jan Markerink am Sa, 28. Jun 2008, 14:14, insgesamt einmal bearbeitet

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Lavendel
Verfasst am: Sa, 28. Jun 2008, 08:47
Anmeldungsdatum: 28.06.2006 Beiträge: 155 Wohnort: Dresden
Hi miteinander,

ich habe das Sicherheitsproblem für mich anders geklärt. Da ich vor zig Jahren nirgendwo Bergegurte bekommen konnte, bin ich auf Krahnanschlagseile ausgewichen.
Krahnanschlagmittel (nicht nur die Seile sondern auch das Zubehör wie Schäkel) haben eine 8-fache Sicherheit. D.h. ein mit 1 to zugelassener Krahnhebegurt (Schäkel) bricht frühestens bei 8 to.

Ich benutze seit Jahren für den J9 nur einen 1 to-Gurt und dafür aber 2,5 to Schäkel.
D.h. der Gurt hält bis 8 to, die Schäkel aber bis 20 to. Wenn es dann mal knallt bricht der (harmlose) Gurt und es fliegen keine Schäkel!!!.

Man muss nur sicherstellen, das alles (!!!) Krananschlagmittel sind!

Zur Verdeutlichung, ich weis nicht mit welcher Sicherheit die Bruchlasten bei Bergemitteln kalkuliert werden, u.U. eben nicht 8-fach.
Wenn ich mir irgendwo (Festival o.ä.) einen Bergegurt kaufe, mein Auto mit 2 to schätze, dreifache Bergebelastung und dann einen 6 to Gurt kaufe. Der "Händler" aber tatsächlich keine Bergegurte sondern eigentlich Krahngurte verhökert.
Dann habe ich mit dem 6 to Gurt ein Teil erworben, dass bis 48 to hält! Wenn dann was bricht, dann fliegen Schäkel und KfZ-Anschlagpunkte durch die Gegend.
Wenn dann zu dem v.g. Gurt noch Billigschäkel gekauft wurden, ist es nicht eine Frage ob es knallt, sondern nur wann es (böse) knallt.

Gruß Peter
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landmetall
Verfasst am: Do, 03. Jul 2008, 10:21
Anmeldungsdatum: 01.06.2003 Beiträge: 190
Moin,

dem kann ich nicht so zustimmen, ein peitschender Gurt kann Dir auch ohne Schäkel den Kopf abreißen,
dann hilft Dir die 8-fache Sicherheit garnichts,
und was sind 8 t, wir haben bei dem Versuch ein festgesaugtes Fahrzeug abzubergen einen geprüften 5t Gurt (bei 8facher Sicherheit 40t) zerstört
die Schäkel haben z. B in diesem Fall gehalten,

das Problem ist einfach die nicht sachgerechte Benutzung,
Du benutzt Krananschlagmittel zum Heben ( die sind hochgerechnet ja, aber nicht für dynamische Lasten die beim Rucken, Anfahren und Ähnliches entstehen)...

Sicherheit geht vor, überlegen, geeignete Anschlag- und Zurrmittel verwenden (dazu gehören auch Ketten, sind aber vielen zu schwer...), und keine Personen im Gefahrenbereich...

Das Risiko steigt mit dem Benutzer und nicht mit den Mitteln.

so das reicht,
der Anlaß ist traurig genug und weckt hoffentlich manche auf

Gruß

Wolf
und wenn das Fahrzeug mal `ne Stunde steht, na und...
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FJ40 GARAGE
Verfasst am: Mo, 06. Okt 2008, 21:27
Anmeldungsdatum: 16.10.2002 Beiträge: 1990 Wohnort: D-61350 HG
Nochmal ein Update zum Thema.

Abgerissener Anschlagpunkt am zu bergenden Fahrzeug

Das ist ganz sicher kein Spass aber mehr Glück als der kann man kaum haben........ Shocked
Mittschiffs durch und keiner verletzt.





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Romain
Verfasst am: Mo, 06. Okt 2008, 21:35
Spender Anmeldungsdatum: 17.09.2005 Beiträge: 2974 Wohnort: N 49°34.261' E 005°54.959'
Hui krass Crying or Very sad
Hab auch mal sowas erlebt, aber da ging "nur" die Heckscheibe kaputt

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Gruss



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LJThomas
Verfasst am: Di, 07. Okt 2008, 18:18
Anmeldungsdatum: 08.01.2004 Beiträge: 309
Hi Bergefreunde!

Das mit dem Besuch eines Bergeseminars ist ja nicht schlecht, wann kommt das BT-Treffen nach Österreich bzw. Ungarn ACS? Gibt es eine gute Webpage, wo man sich die wichtigsten Dinge anlesen kann?
Ich will lediglich meinen leichten LJ aus dem Schlamm eigenhändig ohne Schädelschaden ziehen können. Danke für Eure Tipps.

Liebe Grüße aus dem Wienerwald!

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LJThomas
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netzmeister
Verfasst am: Di, 07. Okt 2008, 18:46
Administrator Anmeldungsdatum: 16.05.2001 Beiträge: 11373 Wohnort: 76356 Weingarten
Schau mal in den Winch-Workshop vom Peter:

http://www.buschtaxi.org/cms/fileadmin/daten/ausruestung/winchtips.pdf

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Grobi
Verfasst am: Mi, 08. Okt 2008, 07:42
Anmeldungsdatum: 01.03.2002 Beiträge: 728 Wohnort: Würzburg
Deshalb sind kinetische Seile oder Gurte bei der Grand Erg nicht zugelassen.
Ich halte von diesen Teilen überhaupt nix. Da kannste dich gleich vor eine Schleuder stellen.

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Prost Grobi
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Bei der Schafschur und bei Steuern sollte man aufhören,
sobald die Haut erreicht ist.
Austin O'Malley, (1858 - 1932), US-amerikanischer Physiker und Autor






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Markus L
Verfasst am: Mi, 08. Okt 2008, 10:46
Anmeldungsdatum: 17.05.2001 Beiträge: 893 Wohnort: München
Grundsätzlich sollte man beim Kauf von Bergematerial darauf achten:

Schäkel in guter Qualität kaufen, Yellow oder Green Pin Schäkel sind vom Material her wesentlich besser als Silver Pin oder gar selbst ausgesuchte Farben des Händlers die nix mit der Qualität zu tun haben.
Wir reden hier von 5 ? Preisunterschied, also nicht die Welt.

Bergegurte ebenfalls in ausreichender und vor allem geprüfter Qualität kaufen! ARB, TJM, Black Snake sind Hersteller die weltweit geprüfte Qualität in Sachen BERGEGURTE verkaufen und nicht einfach einen Hebegurt umfunktionieren.

Kinetische Seile sind besser in geschlossenem/geschütztem Zustand, da nicht anfällig für UV oder mechanische Beschädigungen. Z.B. Black Snake oder Hashi Ken.

Jetzt wie Grobi grundsätzlich alles an kinetischem Bergematerial zu verfluchen Very Happy is sicherlich nicht ganz richtig.

Aber, auf Qualität achten und die Gurte alle 2 Jahre bei regelmässigem Gebrauch gegen neue Tauschen!!!
Wir verwenden z.B. Gurte nicht mehr wenn die ersten Fasern ausfransen oder leichte Abschürfungen am Gurt zu sehen sind. Zu gefährlich, die Bruchlast nimmt mit jeder beschädigten Faser rapide ab.

Sicheres Bergen wünscht

Markus

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HZJ syttini
Verfasst am: Mi, 08. Okt 2008, 11:17
Anmeldungsdatum: 04.11.2005 Beiträge: 3203 Wohnort: 72401 Haigerloch
Hallo,

mich (ein Laie) würde mal was interessieren, weil ich immer und überall lese, dass man während der Bergung u.a. nicht am Seil "zerren" soll, damit es sauber und gleichmäßig auf die Rolle gerollt wird.

Jetzt steht das zu bergende Fahrzeug jedoch nicht in gerader Flucht zum Baum oder Bergefahrzeug. Das Seil kommt schräg an. Was macht man dann richtig? Der Platz auf der Rolle ist ja meist begrenzt!

Vielen Dank für die Info und viele Grüße

Andi

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BlackDoKa
Verfasst am: Mi, 08. Okt 2008, 12:16
Anmeldungsdatum: 09.03.2007 Beiträge: 5296 Wohnort: Mühlhausen
@Andi

Es ist seltenst so, daß man das Bergefahrzeug nicht etwas schräg stellen kann, um das Seil möglichst gerade laufen zu lassen!

Selbst wenn es nicht geht, und du einen steilen Winkel hast, würde ich gerne denjenigen kennenlernen, der es schafft das Seil mit der Hand sauber zu führen wenn du ein über eine Tonne schweres Fahrzeug winchst. Cool

Im ernst, wenn ich ein Fahrzeug in so einer Situation bergen müsste, würde ich lieber einen Schaden an der Winde oder am Seil riskieren, bevor ich mich in die Nähe des Seiles stelle.

Wie heißt es immer, Material kann man ersetzen, ein Menschenleben nicht! (auch wenn mein Chef immer droh, daß jeder zu ersetzen ist)

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Gruß
Oli
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