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Fluid Film / Perma Film    

2009 - heute

Fluid Film / Perma Film

Beitragvon greasy » Mi 8. Sep 2010, 07:29

Hallo,

habe nun endlich einen Termin beim Lackierbetrieb und werde meinen neuen Schlitten Ende des Monats komplett von Unten und die Hohlräume konservieren lassen. Bilder folgen dann. Fluid Film ist eine durchsichtige, griffige Wachsoberfläche die zur Konservierung von Schiffen und Bojen entwickelt wurde. Habe mir das vor Ort an einem Oltimer angeschaut, macht einen sehr sauberen Eindruck. Zusätzlich lasse ich die Hohlräume "Sandern".

http://www.fluidfilm.de/

Zur Erklärung:

Ich war in einem Betrieb der auf Konservierung spezialisiert ist und das Zeug, wie auch Mike-Sanders Fett, viel verarbeitet.

Der Meister hat sich meinen "Japanischen Luxuswagen" von unten angesehen und fast einen Schreck bekommen. Lackiertes Blech und sonst garnichts. Die Toyota Garantie gegen durchrosten ist mir da ziemlich schnuppe. Ich habe keine Lust nach dem nächsten Winter die Krise zu bekommen, wenn ich meinen Wagen von unten anschaue.

Bilder folgen wenn fertig....

Peter
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Fluid film

Beitragvon dorinus » Mi 8. Sep 2010, 14:25

Hallo Greasy (bzw. Peter ?),
wie teuer ist die ganze Prozedur ? Und unter welcher Rubrik in den gelben Seiten ist eine solche Firma zu finden ?

Gruß
Dorinus!
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Beitragvon greasy » Mi 8. Sep 2010, 17:50

HAllo,

das ist abhängig von den Vorarbeiten. d.H. wieviele Plastikverkleidungen die rausschrauben müssen usw.

Ein Freund hat da gerade seinen (alten) Hilux und das soll so 400 EUR kosten.

Bei meinem Wagen wird die Komplettbehandlung schon noch etwas teurer. Das muss sich der Meister anschauen und dann grob abschätzen.

Lohnt sich daher nur wenn das Teil länger als 5 Jahre benutzt werden soll. Das Blech und die Rahmenteile sind quasi ohne jeglichen Schutz. Steinschlag, Schnee und Salz werden da schon Ihr übriges tun. Ich halte es für einen Sinnvollen Werterhalt.

Auf der Homepage von Mike Sanders bzw Fluid Film findest Du Werkstätten in Deiner Nähe die das verarbeiten. Gut sind auch die bekannten Oldtimermagazine, da findet man brauchbare Werkstätten für sowas.

Ich kann Dir nur eine Adresse im Rhein-Main Gebiet empfehlen.

Peter
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Bilder nach der Behandlung

Beitragvon greasy » Mi 29. Sep 2010, 17:17

Mein Wagen war nun zwei Tage in der Werkstatt und es sind gut 11Kg Wachs und Fett im Auto verschwunden. Der Fachbetrieb meinte, es wäre unglaublich wie gross der Wagen wäre und wieviele Hohlräume da zu Tage gekommen sind.

Da wir keinen Festpreis ausgemacht haben, sondern mann mir ehrlich die tatsächliche Arbeit berechnet hat, ist es doch noch ein wenig teurer geworden. Es mussten einige Innenkotflügel/Verkleidungen usw demontiert werden, damit auch alle Hohlräume erreicht wurden. Ich muss aber sagen, anlässlich der "Streuwut" auf deutschen Strassen war das die beste Investition die ich in den Wagen stecken konnte und kann das nur jedem der ein neues Auto kauft wärmstens empfehlen. Auch mit der Arbeit bin ich sehr zufrieden. Klar, ein paar Alufelgen und breite AT Reifen machen mehr her fürs Geld, aber die Konservierung rechnet sich auf die Lange Sicht sehr. Auch wenn man erstmal nix davon hat.

Doch genug der Worte, hier ein paar Bilder von meinem Unterboden:

Alle Rahmenteile und Hohlräume wurden mit Mike Sanders Sezialfett geflutet:
Bild
Bild

Danach wurde der lackierte Unterboden und die Rahmenteile von aussen mit einer relativ grifffesten Perma-Film Schicht "lackiert" (das gelbe). Hier sieht man, all die Falze und Ritzen wo sich im Winter das Salz einnisten könnte:
Bild
Bild(Da war vorher blankes, weißes Blech.

Natürlich wurden auch die Hohlräume der Türen, Klappen und die Falze der Innenkotflügel, vorne und hinten von innen versorgt. An manchen Stellen sieht man das Fett aus den Löchern laufen:
Bild

Das Wachs lässt sich mit einem Spachtel gut abschaben, wenn man doch mal etwas am Rahmen arbeiten muss. Der Wagen darf wenn er durchgetrocknet ist, auch mit dem Hochdruckreiniger gewaschen werden, nur mit etwas Abstand und nur mit kaltem Wasser, sonst geht die Schicht ab.

Der Winter darf nun kommen.

Die einzige Frage die sich mir am Schluss stellt ist, warum das Toyota bei einem so teuren Auto nicht gleich ab Werk macht ?

Viele Grüße,

Peter
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Beitragvon dorinus » Mi 6. Okt 2010, 21:52

Hallo Peter!
Die Arbeit sieht gut aus. Kostet die ganze Prozedur um ca. 1000 Euro? Etwas mehr, oder weniger?
Gruß,
Dorinus
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Beitragvon greasy » Do 7. Okt 2010, 06:02

dorinus hat geschrieben:Hallo Peter!
Die Arbeit sieht gut aus. Kostet die ganze Prozedur um ca. 1000 Euro? Etwas mehr, oder weniger?
Gruß,
Dorinus


Danke.

Ich habe 850 gezahlt und bin sehr zufrieden. Ist aber wie gesagt individuell vom Aufwand abhängig. Ein Freund hat seinen alten Hilux (ohne Plastikverkleidungen) für deutlich weniger dort gemacht bekommen.

Peter
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Beitragvon greasy » Fr 8. Okt 2010, 09:30

Kleine Geschichte am Rande:

Ich war gestern zufällig beim VW Händler und habe mir aus Neugierde den neuen Amarok Pick-Up mal live angesehen. Habe mich natürlich gleich unter das Auto geschmissen um die Technik zu betrachten. Was mir aufgefallen ist:

Der Wagen ist ab Werk komplett dick von unten eingewachst und sieht genauso aus wie meiner nach einer 800 EUR Behandlung. Das hat VW gut gemacht. Bravo, geht doch !

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Beitragvon Galaxyq » Mo 15. Nov 2010, 13:03

greasy hat geschrieben:Kleine Geschichte am Rande:

Ich war gestern zufällig beim VW Händler und habe mir aus Neugierde den neuen Amarok Pick-Up mal live angesehen. Habe mich natürlich gleich unter das Auto geschmissen um die Technik zu betrachten. Was mir aufgefallen ist:

Der Wagen ist ab Werk komplett dick von unten eingewachst und sieht genauso aus wie meiner nach einer 800 EUR Behandlung. Das hat VW gut gemacht. Bravo, geht doch !

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Hast auch mal unter die Motorhaube geschaut :lol:
MFG Andi
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Beitragvon Sandman » Mo 15. Nov 2010, 13:12

2.0 biturbo power!

anfang nächsten jahres soll ein 2.0 mit einfachem turbolader
kommen.
da traut einer seinen eigenen produkten nicht!
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Beitragvon Galaxyq » Mo 15. Nov 2010, 13:44

Ja eben!
Sehr geil Biturbo in nem Lastesel...
hört sich extrem zuverlässig an. 2.0L mit k.a warscheinlich über 160PS genau das richtige Motörchen fürn Busch.

und 2.0 mit einfachem Turbo. Hm so alla 1.9TDI mit 90PS

Zieht auch keine Wurst von der Semmel
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Beitragvon Sandman » Mo 15. Nov 2010, 14:57

die beste lösung wäre der humpel düse motor aus nem
alten vw bus gewesen.
die hielten noch was aus.
aber spritverbrauch und abgaswerte zählen im busch
mehr wie zuverlässigkeit und robustheit!.. geht man nach vw

amarok datenblatt

Typ VW Amarok 2.0 TDI 4motion
Motor Vierzylinder Commonrail-Diesel mit doppelter Turboaufladung
Hubraum (cm3) 1968
Leistung in PS (KW) bei U/min-1 163 (120) bei 4000
Max. Drehmoment (Nm) bei Umin-1 400 bei 1500
Höchstgeschwindigkeit (km/h) 181

400 nm :shock: drehmoment
die erreicht der 2010er lc mit 3 liter maschine
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Beitragvon bandeirante » Mo 15. Nov 2010, 15:58

aber spritverbrauch und abgaswerte zählen im busch
mehr wie zuverlässigkeit und robustheit!.. geht man nach vw


Wo gibts denn hier noch Busch? Das Fahrzeug ist für Handwerker, die schnell zur Baustelle kommen müssen und für den allgemeinen "allwheeltrucktrend". Die werden genausowenig "Busch" sehen wie die meisten anderen SUVs und Pickups. Wenn er stehen bleibt gibts die Mobilitätsgarantie. Hat bei meiner Familie immer gut funktioniert.

Grüsse Axel O.
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Beitragvon Sandman » Mo 15. Nov 2010, 18:13

"den busch" gibt es in deutschland nicht mehr wirklich, da
hast du recht, vor allem nachdem in fast allen
grünzonen feinstaubzonen bzw. fahrverbotszonen eingerichtet
werden (au weia neues thema = feinstaub)

aber das ding wird in argentinien gebaut und dort ist auch
sein "normales" einsatzgebiet eben der busch oder
unwegsames gelände. und da wäre mir ein allradler ohne
viel technik am liebsten.
viel hubraum /wenig leistung = ewig haltbar
bei vw muss man ja mittlerweile einen mechaniker in der
hosentasche mitführen oder die werkstatt auf der kurzwahlliste
gespeichert sein.
ich spreche da aus erfahrung (3 monate golf VI als Firmenwagen)
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Beitragvon bandeirante » Mo 15. Nov 2010, 20:29

aber das ding wird in argentinien gebaut und dort ist auch
sein "normales" einsatzgebiet eben der busch oder
unwegsames gelände.


Das stimmt schon, aber 80 % gehen laut Plan in den Export. Es werden sich vielleicht auch einige für den Biturbo entscheiden wenn es den für den lateinamerikanischen Markt gibt. Ich schätze aber, für DEN Markt gibt es andere Motorvarianten. Hab jetzt nur keine Lust zu googeln.
Warten wir halt mal ein paar Jährchen und schauen, wie sich der Wagen schlägt. Ich seh das ziemlich leidenschaftslos :wink: .

Grüsse Axel O.
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Beitragvon Sandman » Di 16. Nov 2010, 00:01

also nachdem was das netz so ausspuckt,
gibt es auf allen teilmärkten nur die 2 motorvarianten.
den 2.0 biturbo mit 163 ps und den 2.0 turbo mit 122 ps.

die kiste scheint aber gut zu laufen!
"auch an eine Ausweitung der Produktion gedacht werden. Das Werk Pacheco nahe Buenos Aires/Argentinien, in dem der Amarok seit Anfang des Jahres produziert wird, hat eine Kapazität von maximal 100.000 Einheiten pro Jahr. Schreiber rechnet allerdings längerfristig damit, dass die weltweite Nachfrage auf bis zu 200.000 Amarok jährlich steigen wird."
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