Hallo,
ich habe das auch mal gemacht, bei einem Suzuki. Es gibt da aber die verschiedensten Gründe und Umbauvarianten. Auf dem Bild sieht es für mich bald so aus, als ob nur die halbe Feder Verwendung findet
und da mit die Längslenker Funktion übernimmt. Die Folge ist eine gigantische Verschränkung.
Ich hatte "damals" nur die VA verändert. Schäkel nach hinten und gleichzeitig die komplette Achse ca. 10cm nach vorn. Vorteil , der Böschungswinkel verbessert sich und wenn du gegen einen Hang mit Schwung fährst wirst du nach dem Einfedern nicht vom Hang weggestoßen, so wie es mir auf dem folgenden Bild ging:

Die fehlenden cm an der Kardanwelle haben wir durch ein längeres Schiebestück ergänzt, anfänglich durch einen selbst gebauten Adapter. Pos. Effekt war auch beim Suzi, dass die großen Räder weder beim Fahren noch beim Lenken und Einfedern nicht an die Spritzwand anschlugen.
Bei der notwendigen Rahmenverlängerung haben wir den Rahmen gleich solang verlängert dass eine Winde Platz gefunden hat...
Durch das Verändern der Federaufnahme sollte auch mehr Ruhe ins Fahrwerk kommen, bei LKW's findet man die Aufnahme der Federn so sehr oft im Original...
Wir hatte aber auch „Viagra“ Motoren und das Calmini Getriebe mit extremer Untersetzung drin, unterstützt von einer Centerforce Kupplung, das hatte den Grund, dass sich die Achse unter Umständen mal auf der Blattfeder selbstständig gemacht, gedreht hat (nach dem die V-Getriebe Halterung auch verstärkt war) und bei einem Bekannten von mir mal regelrecht eine „Treppe“ in die Feder gebogen hat …
Es gibt eben immer das schwächste Teil nach und so eins findet sich immer wieder

Gr. Uwe