Start und Ziel unserer Tour war Zürich.
Von hier aus ging es an den Genfer See. Vorbei an Montreux, weiter nach Chamonix. Südlich davon, in einem kleinen Wäldchen übernachteten wir.
Über einige kleine Pässe erreichten wir Bourg St. Maurice. Weiter ging es hoch nach Rosiére. In les Eucherts bogen wir auf eine unbefestigte Piste ab, die uns zum Fort Redoute Ruinée auf 2400 Höhe führte.
Von hier aus hatten wir einen traumhaften Blick auf die Bergwelt und auf die Passhöhe des Kleinen St. Bernhard.
Die Abendtemperaturen erreichten fast den Gefrierpunkt.
Wir übernachteten am Fort. Das Frühstück nahem wir bei herrlichem Sonnenschein über den Wolken ein.
..... unterwegs....
Nächstes Ziel war die Überquerung des Col de I´Iseran
und des Col du Mont Chenis. Um den Lac du Mont Chenis konnten wir nicht fahren. Die unbefestigte Straße war nach ca. 1,5 km gesperrt.
Endlich ging es mal wieder lange abwärts nach Susa. Nach einem Stadtbummel fuhren wir hoch nach Frais. Von hier aus führte uns ein unbefestigter Waldweg hoch zur Alpe d´Arguel. Hier in der Nähe übernachteten wir in einer kleinen Waldlichtung auf ca. 1900 m Höhe.
Geplant war, von hier aus direkt die Assietta Kammstrasse zu erreichen. An der Alpe d´Arguel ist jedoch Sackgasse, bzw. eine Schranke. Eine Bewohnerin meinte, dass man die Schranke öffnen könnte um die Kammstrasse zu erreichen. Sagte jedoch, dass hier oft Kontrollen der Naturparkbehörden stattfinden und ein gewisses Risiko besteht erwischt zu werden. Die Geldstrafen müssen sehr hoch sein. Wir zogen es vor, wieder in das Tal zurückzufahren.
Über den Colle delle Finestre erreichten wir die Assietta Kammstrasse.
Kurz nach dem Beginn der Kammstraße fuhren wir an 2 Baustellen vorbei. Es war Mittagszeit und die Baumaschinen standen gut geparkt an der Böschung. Wir hatten freie Fahrt.
Pflanzenzauber
Von Sestriere fuhren wir weiter nach Briancon.
Südlich der Stadt, im Tal der Durance verbrachten wir unsere 3. Nacht.
Tal der Durance zwischen Briancon und Embrun
Wir freuten uns heute auf den Col de Parpallion. Über kleine Nebenstraßen erreichten wir diesen bekannten Alpenpass.
Auf teilweise recht steinigem Untergrund erreichten wir die Passhöhe.
Gleich wurde das obligatorische Foto am Tunneleingang gemacht.
Die Bodenseestammtischler müssen wohl auch bereits durch den Tunnel gefahren sein
Nach einer längeren Pause schlichen wir in traumhafter Landschaft hinunter ins Tal.
Unterwegs kamen uns Willi und Arnim mit Ihren Frauen und ihren Buschtaxis entgegen.
Nach einem kurzen Schwätzchen und Übertragung einiger Tacks ( danke Arnim ) fuhren wir dem Verdon entlang.
Am Fluss schlugen wir unser Nachtlager auf.
Nach so vielen Bergstrecken und Überwindung mehrerer tausend Höhenmeter entschlossen uns noch in die Provence zu fahren.
Wir folgten dem Verdon bis zum Gerorges du Verdon. Nach einigen Tagen Ruhe stellten wir fest, dass es doch noch Urlaubszeit ist.
Leider waren die meisten Lavendelfelder bereits abgeerntet. Wir konnten jedoch auf diesen Feldern noch genügend Lavendel für die Schränke zu Haue finden.
Im Tal der Asse fanden wir wieder einen sehr schönen Übernachtungsplatz direkt am Fluss.
Hier übernachteten wir bei einem wunderschönen klaren Sternenhimmel nicht in, sondern vor der Taxe.
Über Sisteron, Grenoble und Genf fuhren wir nach Zürich zurück.
Es waren sehr schöne und erholsame Tage.
Kirsten und Martin







