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    -- Reisen / Travelling

        -- Frauen im Outback

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HTF Professional
Verfasst am: Do, 04. Jul 2002, 09:26
Anmeldungsdatum: 21.11.2001 Beiträge: 705
Die Messe in Bad Kissingen hat uns eine Menge neue Mitglieder im Verein gebracht (Wenn das so weiter geht werden wir noch ein Toyo-Verein) aber auch eine große Frage wieder auf die Tagesordnung gestellt an der wir schon länger Arbeiten.
„Meine Frau will nicht so recht“ ist eine Aussage die wir sehr oft hören. Gemeint ist damit das Leben im Outback. Nun suchen wir nach Lösungsansetzen wie wir dieses Problem entschärfen können.
Auch ist die Ursachenforschung bis jetzt negativ verlaufen. Die Frage nach dem „warum“ hat keine Antworten gebracht bei der man den Hebel ansetzen könnte. Wie soll man aber ein Problem lösen wenn man die Ursache nicht kennt?

Hatte jemand ähnliche Probleme und wie hat er sie gelöst? Für einen Tipp wäre ich sehr Dankbar.

Gruß Oliver
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Guest
Verfasst am: Do, 04. Jul 2002, 10:02
Anmeldungsdatum: 01.01.1970 Beiträge: 3985 Wohnort: Internet
hallo oliver,
das ist manchmal das problem vor dem "unbekannten"
wenn sie erst mal auf der reise sind, finden sie es toll.
zu meiner situation,früher sind wir viel mit dem auto gereist & haben auch darin übernachtet,mittlerweile will sie auch nicht mehr im auto übernachten,also fliegen wir irgendwo hin, nehmen ein auto und suchen uns abends etwas zum schlafen. das hat uns in den letzetn jahren viel in die usa gebracht,da es dort problemlos möglich i,st abends ein motel zu finden.
dies ist z.b. auch auf der baja california(manchen wohl von der gleichnamigen rally bekannt),sehr gut möglich. aber irgenwann werde ich sie wieder dazu bekommen im auto zu übernachten & dann gehts wieder nach australien.
gruss an dich & an die mama
pwilhelm
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HermannJosef
Verfasst am: Do, 04. Jul 2002, 11:18
Anmeldungsdatum: 13.09.2001 Beiträge: 645
Hallo Oliver,
ein zentraler Aspekt des Problems dürfte sein, daß Männer beim Off-roaden ein stark archaisch geprägtes Rollenverhalten besetzen und die große Mehrheit der Frauen dieses Rollenverhalten bei ihren Männern nicht wirklich sehen wollen.
Herzlichst
Hermann-Josef


(Edited by HermannJosef at 12:19 pm on July 4, 2002)
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sandviper
Verfasst am: Do, 04. Jul 2002, 11:21
Anmeldungsdatum: 30.01.2002 Beiträge: 241 Wohnort: CH - Zürich
Hi Oliver
Deine Frage nach dem "Warum" ist berechtigt. Meine Frau argumentiert ähnlich, obwohl wir während unseres langen Australienaufenthaltes über 100'000 Kilometer (mit dem eigenen Buschtaxi) von Nord-Süd und Ost-West durch Australien und Neuseeland gefahren sind. Die letzte Saharareise mit meiner Frau liegt nun auch schon bald 3 Jahre zurück.

Warum das? Ich denke, dass da verschiedene Faktoren mitspielen. Wir "Männer" sind halt "echte Kerle", die frei vom Alltagstrott einfach eine andere Herausforderung - eben nicht Mallorca, Rimini, Kreta oder so - suchen. Irgendwie steckt in uns wohl noch ein Rest von Pfadfindertum und ähnliches. Uns macht es auch nichts aus, nur unter dem Sternenzelt zu übernachten, nur alle paar Tage Wasser zu Körperpflege zu haben, nur über Benzin (Diesel) und  unsere tollen Leistungen des vergangenen Tages zu schwafeln. Meist sind es ja wir, die am Steuer die besten, schwierigsten, heissesten ... Routen suchen und befahren, während unsere Gute nur nebenan sitzt und uns in unserem explorerischen Stolz bestärkt.  Frauen haben einfach andere Bedürfnisse, sei es die Geborgenheit, ein Minimalmass an Komfort und Hygiene, nicht zu viel körperliche Anstrengung, usw. Dass Frauen eher nur Begleiterinnen statt aktive Partnerinnen sind, liegt wohl an uns selbst. Warum beziehen wir sie nicht aktiv in die Reiseplanung und -durchführung mit ein oder teilen Verantwortlichkeiten während der Reise (sie sollte nicht immer nur den Koch- und Abwaschdienst sowie das Einrichten des Zeltes und das Aufräumen übernehmen müssen). Warum getrauen sich Frauen oft nicht, selbst an Steuer zu sitzen (wohl aus Angst, dass sie in unseren Augen etwas falsch machen oder gar unser fahrbares Heiligtum beschädigen könnten)? Ein weiterer Aspekt ist vielleicht der, dass sich Frauen oft alleine unter nur Männern vorkommen -  wenn andere gleichgesinnte Frauen mit auf der Reise wären, sähe es sicher ganz anders aus - nur eben, hier haben wir den Effekt des Huhns und des Ei's. Ich denke, wir müssten mit weiblicher Begleitung behutsamer umgehen, nicht gerade die verrücktesten Touren mit überlangen Tagesetappen als Einstieg wählen und ihnen vor allem mehr Outback-Respekt zuteil werden lassen. Oft ist es auch so, dass sich Frauen den Männern (aus Liebe zu ihm, aus Mitgefühl zu seinem Hobby?) einfach überreden lassen, im Innersten aber gleichwohl nicht so frenetisch wie von uns erwünscht und erwartet bei der Sache sind. Ich selbst "leide" auch unter diesem Phaenomen "will nicht so recht" und habe bisher die wirklich gute Lösung auch noch nicht gefunden.

Auf weitere Diskussionsbeiträge - oder gar Rezepte -  freut sich Roland

P.S. HermannJosef bringts auf den Punkt: "... und die große Mehrheit der Frauen dieses Rollenverhalten bei ihren Männern nicht wirklich sehen wollen. "

(Edited by sandviper at 12:35 pm on July 4, 2002)

_________________
Gruss, Roland
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Guest
Verfasst am: Do, 04. Jul 2002, 14:43
Anmeldungsdatum: 01.01.1970 Beiträge: 3985 Wohnort: Internet
hallo sandviper,
meine ist immer in die reiseplanung & navigation eingebunden,selbst wenn wir "nur " im healey in brandenburg rumsausen ,macht sie die navigation,also echte arbeitsteilung.muss noch hinzufügen,dass sie keinen führerschein hat und sich deshalb die frage der fahrerei nicht stellt.
rezepte gibt´s wohl nicht, ist immer eine individuelle sache.dann kommt natürlich noch das individuelle alter der besatzung hinzu,denn im "alter" wird man bequemer &eigentlich kann ich mit unserer lösung(fliegen,auto nehmen,abends was zum übernachten suchen) recht gut leben.
nur eines möchte ich nicht und da sind wir uns gott sei dank einig, 14 tage im liegestuhl am strand liegen.
gruss
pwilhelm
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Tom2
Verfasst am: Do, 04. Jul 2002, 15:08
Anmeldungsdatum: 14.09.2001 Beiträge: 836
Hallo Leute,
ich sehe da in meinem Fall genau das andere Beispiel.
Ich kenne mehr Männer die genau die von euch beschribenen Symtome zeigen als Frauen.
Das ganze liegt einfach am Typ Mensch.
Entweder man mag es oder nicht.
Wer zu soetwas überredet werden muß sollte sich nicht wundern wenn es nicht so optimal läuft.
Das an Frauen ansich festzumachen ist schlicht und einfach der falsche Ansatz.
Und die Aussage von Herrman Josef kann ich voll und ganz unterschreiben, nur mit der Einschränkung, das solche "Expeditions- Offroad undRally-Supermänner/frauen" auch auf mich abschreckend wirken.
Ist eine Typ-frage und kein algemeingültiges Phänomen. wenn Ihr überwiegend Solche kennt kann ich nur sagen weitersuchn.
Gruß
Tom  

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Guest
Verfasst am: Do, 04. Jul 2002, 15:38
Anmeldungsdatum: 01.01.1970 Beiträge: 3985 Wohnort: Internet
@ tom2
".....entweder man mag es oder nicht."
egal ob männlein oder weiblein
                           so iss` es !
deshalb rümpfe ich auch nicht die nase über leute,die ihren urlaub im liegestuhl verbringen,
iss` halt alles individuell
gruss
pwilhelm
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Rainer
Verfasst am: Do, 04. Jul 2002, 16:48
Anmeldungsdatum: 17.05.2001 Beiträge: 692 Wohnort: Adelzhausen / Bayern
hi,
gottseidank machen die meisten urlaub im liegestuhl....gibt mehr platz für uns!

zum thema: bin froh, dass meine frau vieles bzgl. offroad mitmacht, ich kenne ihre grenzen und würde sie zu manchen sachen (z.b. rallye) auch nicht überreden wollen......vielleicht liegts dran, dass man aufeinander zugehn muß und den eigenen dickschädel ab und an etwas einbremsen sollte??

aber das wär jetzt psychologie, und damit hab ich bekanntermassen ja nix am hut.......

_________________
cu     rainer    
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Guest
Verfasst am: Do, 04. Jul 2002, 17:30
Anmeldungsdatum: 01.01.1970 Beiträge: 3985 Wohnort: Internet
... interessant eigentlich, dass sich Frauen an dieser Diskussion so gar nicht beteiligen!!??!!
Frage: vielleicht liegt das mangelnde Interesse (Apathie, Widerwillen) an Euren Touren weniger an den Touren an sich, als denn an der Tatsache, dass oft weniger das Fahren durch bestimmte, in der Regel ja sehr schoene, Gegenden im Fokus stehen - sondern eher daran, dass das Hauptgespraechsthema irgendwelche Autoteile sind!
Das Interesse an Land und Leuten steht bedenklicherweise oft im Hintergrund - denkt mal an die vielen Diashows, die auf den Treffen gezeigt werden: wie viele Dias gibt es OHNE Toyos??
... wer will seinen Urlaub schon in einer Art gedanklichen KFZ-Werkstatt verbringen?

Sabine
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Tom2
Verfasst am: Do, 04. Jul 2002, 19:21
Anmeldungsdatum: 14.09.2001 Beiträge: 836
genau das ist es was ich meine.
der Fokus liegt aus Spielzeug für große Jungs und Fahren. Je schwieriger desto besser.
sehr vielen geht es eben nicht darum, sondern um Landschaften und Urlaub und nicht um 6:30 wecken und dann geht der Steß von vorn los.
Weniger ist mehr und Erholung gibt es auch in der Wildniss.
So halte ich es jedenfalls.
Gruß
Tom

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HTF Professional
Verfasst am: Fr, 05. Jul 2002, 08:58
Anmeldungsdatum: 21.11.2001 Beiträge: 705
Liebe Gemeinde, erst mal Danke für die interessanten Anregungen. Doch sollte ich noch etwas zum Verständnis betragen. Die Frauen um die es hier geht haben noch nie an einer Tour ins „Outback“ teilgenommen. Wir möchte sie ins Auto bekommen!
Von daher können einige Argumente die hier aufgeführt worden sind nicht zutreffen.

Das Argument von Peter,
„das ist manchmal das problem vor dem "unbekannten"
wenn sie erst mal auf der reise sind, finden sie es toll.“ trifft da schon eher ins Schwarze. Alleine bei dem Anblick eines 78ziger stellt „Frau“ sich schon die frage wie man hier drin 2 oder 3 Wochen leben soll. Zur Erinnerung, wir reden von Frauen die nie im Outback waren und bis dato nur ihr „Badezimmer“ kennen mit allem was man dort vorfindet. Großen Spiegel, Fön, Toilette und eine Dusche aus der immer Wasser kommt wenn „Sie“ es will.

Und da kommt Roland ins Spiel. „Frauen haben einfach andere Bedürfnisse, sei es die Geborgenheit, ein Minimalmass an Komfort und Hygiene, nicht zu viel körperliche Anstrengung“. Das sehen wir  genau so und hier können wir Abhilfe schaffen.

@ Sabine, wenn die von Dir aufgeführten Argumente zutreffen würden, würde ich Dir recht geben, aber dem ist nicht so. Der Toyo ist nicht DAS Gesprächsthema. Ausrüstung schon eher. Und davon ist „Frau“ gleichermaßen betoffen. Blöder Campingstuhl, zu kleiner Kochtopf falsche Schuhe und so weiter. Auch wenn es manchmal nacht außen hin so erschein als wäre der Toyo das Spielzeug für den Mann, in erster Linie ist er mittel zum Zweck. Ohne Toyo komme ich nicht dort hin wo ich möchte. Der Toyo erlaubt mir einen längeren Aufendhalt abseits der Zivilisation und er ist Schutzraum wenn die Natur (Wetter) mal nicht so gut mit uns meint.      

Persönlich bin ich mit einer Diskussion zu diesem Thema bei meiner Frau erst mal gescheitert. Mit Vorschlägen in jeder Richtung bin ich nicht weiter gekommen. Sie bemängelt die teilweise sehr lange Anfahrt, ich halte dagegen das sie mit dem Flieger nachkommen kann. Sie hält es für besser bei schönem Wetter in der Sonne zu liegen anstatt im Auto zu Sitzen und schon hat sie mir den Wind aus den Segeln genommen. Mit Diskussionen dieser Art ist dem Problem nicht bei zu kommen. Und wenn es Frontal nicht geht, versuche ich es setzt mit „List und Tücke“, indem ich versuche bei Ihr das Bewusstsein zu wecken, dass die belassene Natur schöner ist als unsere Großstadt. SIE muss selber dort hin wollen und der Rest ergibt sich dann (so hoffe ich)von selber, jedenfalls ist das erst mal mein geheimer Plan.

Auch Planen wir eine Tour, die hoffentlich auf die Bedürfnisse von Frau zugeschnitten ist. Kurze Tages Etappen, nicht jeden Tag auf der Piste, Warm Duschen so oft sie wollen und einiges mehr. Es wird nach außen keine Off Road Tour sondern ein Urlaub in der Natur mit ein wenig Mittelmeer. (Verkauft sich besser)

Es wird ein hartes Stück Arbeit werden und Anregungen wie in den Beiträgen hier können da nur hilfreich sein.

Gruß
Oliver



(Edited by HTF Professional at 10:17 am on July 5, 2002)
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Piotr
Verfasst am: Fr, 05. Jul 2002, 09:04
Gast
@Alle: und noch ein Punkt: wenn dann abends in geselliger Runde Hektoliter von Alkohol konsumiert werden und die Gespräche sich dann für Frauen überaus sonderbar anhören...

Persönlich werde ich versuchen, in möglichst kleinen Schritten Interesse zu wecken.
Mal ein Treffen hier, mal ne Übernachtung im Zelt und so weiter.  
Und ich werde mich z.B. ausführlich über ein Reiseziel informieren und dieses Wissen teilen mit dem Ziel zu erfahren, welche Interessen meine Frau hat.
HTF Professional
Verfasst am: Fr, 05. Jul 2002, 09:06
Anmeldungsdatum: 21.11.2001 Beiträge: 705
Willkommen im „Club“  Wink
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Guest
Verfasst am: Fr, 05. Jul 2002, 10:25
Anmeldungsdatum: 01.01.1970 Beiträge: 3985 Wohnort: Internet
hallo oliver,
bei euch prallen zwei unterschiedliche bedürfnisse aufeinander. da iss mit dis(kuss)ionen nix zu machen. da gilt nur ausprobieren & hinterher ein resümee zu ziehen.
da ich annehme,dass du auch schon mit frauchen im liegestuhl den urlaub verbracht hast,ist sie eigentlich am zuge.
eine 2-bis drei wöchige reise im buschtaxi,die ja durchaus mit aufenthalten"in der zivilisation" verbunden sein kann,sollte sie schon mal mitmachen.dann kann sie sich ein urteil bilden & sagen: prima oder nö ,das iss nix für mich.
gruss
pwilhelm
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bambam
Verfasst am: Fr, 05. Jul 2002, 12:13
Anmeldungsdatum: 10.07.2001 Beiträge: 35 Wohnort: Oberösterreich / Linz
Hallo Leute!
Hatte das selbe Problem mit meiner Frau, doch inzwischen ist es für beide Seiten zufrieden gelöst. Bei mir ist es so, daß ich auf etliche Camping u. tw. Offroad (soft) erfahrung zurückgreifen kann, bei meiner Frau genau das Gegenteil, bisher immer nur Urlaub in möglichst bequemen Hotels, Anreise mit Flieger!
Ablauf:
Habe mit ihr öfters Tagestouren und Kurztrips durchgeführt, meist mit Übernachtung am Campingplatz; im nächsten Schritt Übernachtungen im Auto (LJ70). Weiters habe ich diverse Zu- u. Umbauten am Auto immer mit Ihr abgesprochen -zumindest einige - (bekam aber immer den Eindruck vermittelt, daß das Interesse für diese Art der Info nicht so groß war).
Durch diese kurzen Touren und durch die immer wiederkehrende Einbeziehung in die Fahrzeuggestaltung hat sich Ihre Einstellung gegenüber diesem Spektrum sehr verändert.
Und vor ein paar Wochen habe ich folgenden Vorschlag unterbreitet: 4/5-wöchige Tour von Österreich über Litauen, Tallinn bis ans Nordkapp und zurück über Schweden und zwar im August/September.
Reaktion: Ablehnung!
Doch ich gab nicht auf; schilderte tagelang von meinen früheren Erlebnissen in Finnland, untermauert durch tolle Fotos, studierte gemeinsam mit Ihr sämtliche Straßenkarten, zeigte Ihr Aufnahmen von diversen Städten (Sehenswürdigkeiten); dies hatte zur Folge, daß auch Sie sich bereits Gedanken darüber machte = folglich überließ ich ihr die Routenplanung (konnte diese zwischenzeitlich aber wieder etwas abändern -Gott sei Dank); weiters bin ich gerade am Installieren einer "outcar-dusche" sowie weiterer Annehmlichkeiten die für Frau wichtig sind!
Obwohl noch immer etwas "Angst" vor dieser Reise bei meiner Frau vorhanden ist, hat Sie -wenn auch mit gewissen Zugeständnissen- dieser Reise zugestimmt (Sie darf auch ans Steuer; kein Streß; falls Sie doch nicht so begeistert ist, kürzen wir den Trip; etc.). Weiters konnte ich Sie damit überzeugen, daß Sie ein großes Hobby während der Reise ausüben kann - Fotografieren. Sie wird eine kleine Diashow gestalten.
Und zu guter Letzt, daß große Zugeständnis: im Anschluß an diese Reise verbringen wir mind. 7 Tage Badeurlaub an einem Ort Ihrer Wahl (kostenseitig natürlich eingeschränkt).

Durch meine Erfahrung kann ich nur betonen: Das Wichtigste ist, Sie in sämtliche Entscheidungen einbeziehen (auch wenn Sie kein wirkliches Interesse zeigt, zumindest nach Ihrer Meinung fragen) und immer wieder mit Frau darüber unterhalten!

Ich hoffe, bei Euch wird es auch noch soweit kommen!

Grüße
albin
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