von netzmeister » Di 1. Nov 2011, 20:23
Mal eine saublöde Frage: Mit was navigiert man denn heutzutage? Ich hatte mir Ende der Neunziger ein Garmin 12XL gekauft, das Ding reingeschraubt, externe Antenne aufs Dach...und damit bin ich jahrelang herumgefahren, wobei ich das gute Stück seit einigen Jahren so gut wie überhaupt nicht mehr eingeschaltet hatte, sondern alles frei Schnauze und mit der Karte in der Hand gefahren bin (bzw. mit dem TomTom an der Scheibe). Nichts desto trotz hat mir "das Zwölfer" immer hervorragende Dienste geleistet. Nun dachte ich mir kürzlich, ich sollte meine Navigation vielleicht mal ein wenig renovieren...und meine Wahl fiel dabei auf das 62st ( https://buy.garmin.com/shop/shop.do?cID=145&pID=63802). In meinen Augen eine für mich sehr taugliche Lösung, nicht zu viel, nicht zu wenig. Das Einzige, das mir ein wenig Gedanken gemacht hat, war die fehlende Buchse für die externe Antenne. Um das zu kompensieren, habe ich das Gerät von der Dachkonsole weggenommen (war eh immer mühsam, da hochzuschauen) und ans Armaturenbrett gesteckt. Und siehe da: Es läuft perfekt... Hatte mein 12er damals auch auf dem Armaturenbrett noch leidlich Probleme mit der genauen Bestimmung, konnte ich jetzt beim 62er noch keine Nachteile feststellen. Gefällt mir extrem gut, muss ich sagen - kürzlich bin ich damit sogar zu Fuß durch Avignon gelaufen, den Stadtplan auf dem Display, das war genial und hat auch in den Häuserschluchten funktioniert. Aber mal so allgemein in die Runde gefragt: Mit was navigiert Ihr derzeit? Immer noch mit den alten Geräten, idealerweise mit einem historischen 276er, das mittlerweile in Gold aufgewogen wird? Haben sich die PCs durchgesetzt? Laptops? Handhelds? Touchpads? Ich habe mich lange nicht mehr wirklich mit diesem Thema beschäftigt, gedanklich bin ich da sicher 5 Jahre hinterher... 
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von netzmeister » Di 1. Nov 2011, 20:24
Ach so, noch was: Ich habe kürzlich sogar auf der "Creme 21" das 62er mitlaufen lassen, um die "hundert Meter" zu messen, falls im Roadbook mal eine sehr kurze Strecke angegeben war. Hat tadellos funktioniert.
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von Romain » Di 1. Nov 2011, 20:36
 Ich halte es so ähnlich Back to the roots. Von den immer wechselnden TTQV Lösungen die man sich dauernd wieder anlernen muss und dem Toughbook weg und zurück zum 276 und Karte und nüvi. Ganz oft pi mal Daumen - "in 2 Tagen möchte ich eventuell vielleicht oder so ähnlich" Man will ja schliesslich was sehen und nicht dauernd die Nase im PC stecken haben. Und auch wenn man schon mal in der Gegend war, entdeckt man so eher was neues als wenn man abgesteckte Tracks und Routen abklappert.
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von pegasus » Di 1. Nov 2011, 21:08
Hallo Benutze ein eher ungewöhnliche Kombination : 1) Tom Tom One : Für die klassische Strassennavigtion mir 'Ansage'. 2) Garmin Gps III Pilot - das Zweit Gps des Seglers mit der Flugplatzdatenbank. Lässt sich aber auch als Tripmeter oder zum Auffiinden aussengelandeter Segelfliegerkollegen benutzen. Definitif ältere Geräte. Fahre eh meistens ohne Gps. PS + Offtopic : Danke Alex für die 'Winterzeit' - muss also nicht nur im Cruiser die Uhr manuell umstellen. 
Mfg Marc.
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von DerAustralier » Di 1. Nov 2011, 22:06
ja, immer noch mit dem 276c und der ehefrau. bringt mich überall zuverlässig hin (und wieder zurück).
car-pc finde ich zu gross, teuer und kommt nur dem männlichen spiel-/techniktrieb zu gute.
man kann sich ja auch "totnavigieren". wie hat man das denn früher gemacht, in der vor-gps-zeit ? hat man da sich nur verfahren ?
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von JWD » Di 1. Nov 2011, 22:46
dto.
Das 276c ist schön groß und oll - genau wie mein japanischer Kleinwagen. Ab und an druck ich mir auch mal ein Stück Papier aus.
Gruß Maik
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von 1958 » Di 1. Nov 2011, 22:52
Inzwischen Tablet 10" mit GPS Maus und Saugnapfhalter für die Windschutzscheibe. Für den Android gibts von Oziexplorer oder Orux die passende Software. Karten hierfür gibts überall.  Flashi Für die Europastrassen geht dann auch Software von Navigon - Medion - Igo. Tablet für Abend die foto's anschauen E- Mail verkehr - Bericht schreiben oder den ein oder anderen Film zu schauen. 
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von DerAustralier » Di 1. Nov 2011, 23:01
also ich guck abends das lagerfeuer oder den sternenhimmel an und nicht nen film oder fotos 
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von 1958 » Di 1. Nov 2011, 23:06
@ Australier aber nicht bei " unschönem " Wetter @ Netzi Hier kanst du Dir mal Deine offene Fragen nachlesen http://forum.pocketnavigation.de/index.html 
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von RobertL » Mi 2. Nov 2011, 09:21
Die Frage ist zu allgemein gestellt: "Mit was navigiert man denn heutzutage?" Kommt auf den Einsatzbereich an und die Situation in der in mich befinde! Offroad: - Papierkarten (soferne verfügbar) als Übersicht, zum "mitkoppeln" und möglicherweise auch zur Detailplanung - Peilkompass, Stechzirkel, zwei Geodreiecke - Garmin GPS72 als Mehrzweck GPS "Leittechnik" - OziExplorer auf IBM Tablet X61 mit NMEA Input entweder von GPS72 oder GPS Maus HI-202. Mit gescannten, kalibrierten Papierkarten als Grundlage für die Detailplanung und Streckenverfolgung Segeln: - siehe oben Onroad: - Papierkarten - Garmin GPS c510 mit CityNavigator (falls ich ihn mithabe) - CoPilot V8 (Offline Navi) auf dem Android HTC Legend - oder Navigon Online Navi - oder Microsoft MapPoint 2009 mit GPS Maus auf IBM Tablet X61, falls mir echt langweilig ist Ab Ende dieser Woche wird voraussichtlich noch ein Garmin GPSMAP 276c in den Navi-Fuhrpark eingepflegt! 
lg Robert
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von netzmeister » Mi 2. Nov 2011, 09:44
Mitnichten, Robert, die Frage ist genau richtig...siehst ja, was für eine Vielfalt an Antworten wir jetzt haben!  Ich frag mich nur manchmal, auf wieviele Zentimeter genau Ihr Eure Strecken plant... 
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von RobertL » Mi 2. Nov 2011, 10:39
netzmeister hat geschrieben: Ich frag mich nur manchmal, auf wieviele Zentimeter genau Ihr Eure Strecken plant... 
Ich plane das sehr genau! Aus dem einfachen Grund, da ich seit mittlerweile 20 Jahren Segeln gehe und als Navigator an Bord einen nicht unwesentliche Beitrag zur Sicherheit der meist 8-köpfigen Crew trage. Unser Skipper verlässt sich blind auf das was ich ihm sage und speziell bei Nachtfahrten können Navigationsfehler fatal oder letal enden. Diese Sorgfalt bei Planung und Navigation lasse ich natürlich nicht "zu Hause" wenn ich im Gelände unterwegs bin.
lg Robert
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von Cruisero » Mi 2. Nov 2011, 10:48
Hallo Netzi,
besitze ausschließlich das Garmin 60csx und finde es eine super Allroundwaffe: Straßennavigation geht gut bis super, beim Wandern hält der Akku mehrere Tage, in der Wüste gehts auch super, beim Bootfahren freue ich mich über die Wasserdichtigkeit und beim Fliegen (im Jet) lasse ich mir den (Flug-)Track aufzeichnen. Das Gerät läuft seit jahreen einwandfrei und vorne an der Scheibe geklebt hat er immer ausreichend bis 1a-Empfang.
Beste Grüße
Frank
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von enzo » Mi 2. Nov 2011, 11:09
Alex, Du hast doch so ein iPad, oder? Da würde ich mal diese Navigonsoftware testen - bei mir läuft das ausgezeichnet. Vorteile: schönes großes Display, wunderbare Verknüpfung mit dem Adressbuch (dieses scrollen mit der Cursortaste beim 276 - abcde.... das nervt irgendwie schon wenn man es schon mal anders gesehen hat), vergleichsweise preiswert, ca. € 80 für ganz Europa, da gibt es noch nicht mal ein Update für den Citynavigator, im Vergleich zum 276 deutlich schneller bei der Neuberechnung und bessere Empfangsleistung. Zusätzlich habe ich eine Pathaway App aufgespielt, da soll man beliebige freie Karten aufspielen können (habe ich noch nicht getestet), funktioniert also auch offline. Tracks können natürlich auch aufgezeichnet werden. Und so habe ich es befestigt: ipad-im-lux-t29040.html?hilit=iPad%20Halterung#p430132Das 276 ist schon ein gutes und zuverlässiges Gerät und wir benutzen es immer noch wie kürzlich in Südamerika. Keine Ahnung wie sich so ein iPad nach 1000 km Gerüttel auf der Ruta 40 macht, aber ich denke das werde ich mal ausprobieren. Zudem stellen sich bei dem Garmin 276 zunehmend, wahrscheinlich altersbedingt, auch einige Verschleisserscheinungen ein: Akku hat keine Kapazität mehr und musste ersetzt werden und offensichtlich ist irgendein interner Speicher defekt wo der letzte Standort hinterlegt wird. So heisst es jeden Morgen Kaltstart, und das dauert. Das Display scheint auch immer dunkler zu werden vor allem bei hohen Temperaturen ist nur noch sehr wenig zu erkennen. Bis dahin enzo
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von DerAustralier » Mi 2. Nov 2011, 11:12
enzo hat geschrieben:...
Zudem stellen sich bei dem Garmin 276 zunehmend, wahrscheinlich altersbedingt, auch einige Verschleisserscheinungen ein: Akku hat keine Kapazität mehr und musste ersetzt werden und offensichtlich ist irgendein interner Speicher defekt wo der letzte Standort hinterlegt wird. So heisst es jeden Morgen Kaltstart, und das dauert. Das Display scheint auch immer dunkler zu werden vor allem bei hohen Temperaturen ist nur noch sehr wenig zu erkennen. ...
hi enzo, wie alt ist das gerät denn ?
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