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    -- Reisen / Travelling

        -- Griechenland auf dem Landweg

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toyotomate
Verfasst am: Mi, 27. Dez 2006, 22:28
Anmeldungsdatum: 01.03.2003 Beiträge: 32
Hallo Forum,

wir planen 2007 wenn möglich auf dem Landweg nach Griechenland zu fahren, dieses Jahr sind wir über Ancona nach Igoumenitsa runter mit camping an Bord.
Wer ist 2005 oder 2006 über Ex Jugoslawien oder über Österreich/Ungarn/Rm/Bulg. nach Griechenland?
Wäre uber aktuellere Berichte erfreut und welche Erfahrungen Ihr gemacht habt.

Gruß Georg
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abacus
Verfasst am: Di, 02. Jan 2007, 10:14
Anmeldungsdatum: 25.05.2004 Beiträge: 45
Hallo,

wir sind September 06 mit der Fähre runter und über Albanien, Montenegro, Kroatien, BiH (Mostar-Baja) nach Hause. Alles problemlos und recht schön (abgesehen vom Müll, dieser vor allem in Griechenland). Nur relativ viel Regen. Besonders gefallen hat uns Montenegro.

Nebenstraßen in Albanien recht offroadig Smile

Grüße
sven
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Gerard
Verfasst am: Di, 02. Jan 2007, 11:23
Anmeldungsdatum: 04.07.2001 Beiträge: 804 Wohnort: Landsberg
Hallo,

wir sind September ´05 von Griechenland über Ex-Jugo heimgefahren.
Mittlerweile ist die Autobahn bestimmt schon fertig, wir hatten öfter Baustellen. Ich kann Dir nicht mehr genau sagen wieviel, aber wir haben Mautgebühren abgedrückt ........ vom feinsten !!!

Ciao, Gerhard
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HerbertP.
Verfasst am: Fr, 05. Jan 2007, 13:31
Anmeldungsdatum: 17.12.2006 Beiträge: 14 Wohnort: Potsdam
Hallo Georg,

wenn man mit Fähre von Italien nach Griechend übersetzt
hat man meiner Meinung nach das Schönste der Tour
weggelassen.
Ich bin 04 mit Frau und Kind nach Istanbul alles über Land.
Route:D,A,Slowenien,Kroatien,Abstecher nach Mostar (BiH),
Montenegro,Albanien,Griechenland,Türkei,fast immer am
Wasser lang.Sehenswert:neben gradioser Landschaft,
Plitvicer Seen,Mostar,Dubrovnik.In Albanien:sehr gastfreundlich,
etwas offroadig,Orientierungsanspruch weil zu meiner Zeit
kaum Hinweisschilder.
Hin und zurück alles in 4 Wochen ohne Stress.

War eine sehr,sehr schöne Urlaubsreise.

Grüsse HerbertP.
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Che
Verfasst am: Sa, 06. Jan 2007, 14:42
Anmeldungsdatum: 09.02.2006 Beiträge: 961 Wohnort: Western Black Forest Territory
Hallo,

bin auch vor einigen Jahren in die Türkei über Österreich, dann nach Rijeka, Küstenstrasse runter.
Durch den Montenegro nördlich von Albanien ( war damals noch nicht offen )dann nach Griechenland.
Landschaftlich super, und abwechslungsreich.
Wenn Du viel Zeit hast wie oben schon erwähnt Plitvicer Seen, Inseln wie Krk, Rab , Pak usw.

Einmal habe ich die Tour nach Griechenland über den Autoput gemacht . Das ist uninteressant. Kostet viel Zeit und nerven. Da würde ich lieber dei Fähre nehmen.

Grüsse Gerhard

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carpe diem
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enzoholic
Verfasst am: Sa, 06. Jan 2007, 19:55
Anmeldungsdatum: 05.03.2002 Beiträge: 167 Wohnort: Gütersloh
Sind gerade zurück, zwar nicht aus Griechnland, aber aus der Türkei,
was bis Nis ja ziemlich der gleiche Weg ist, wenn man denn die schnelleste Verbindung in den Süden sucht.

Unsere Route: Passau, Budapest, Szeged, Beograd, Sofia usw.
Die Strassen sind mehrheitlich gut bis sehr gut ausgebaut und man kommt eigentlich zügig vorran. Durchschnittliche Geschwindigkeit
90 - 95 km bei max. 110 km/h.

Abfertigung an den Grenzen schnell und korrekt, kein Vergleich mehr mit den Warteschlangen in den 80er und Anfang 90er Jahre.

Tanken mit Kreditkarte oder auch Euros fast überall möglich, selbst
Kaffee oder kleine Snacks gegen Euro erhältlich. Daher der Tipp: reichlich 5 und 10 Euro Scheine sowie Münzen einpacken.
Viele neurere Raststätten.

Maut, wenn ich es noch auf die Reihe kriege: A - 8€, HU - 7€, Serbien - 21€ ( ein Weg )

Landschaftlich ist die Strecke wirklich nicht spektakulär, da ist die kroatische Küste beeindruckender, dauert halt viel länger, schon ohne sich viel anzuschauen.

Ansonsten wirklich vollkommen problemlos!

enzo

_________________
75 since 87
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toyotomate
Verfasst am: Di, 14. Okt 2008, 20:29
Anmeldungsdatum: 01.03.2003 Beiträge: 32
Hallo Forum,


Wir sind am 09.09 nach Griechenland aufgebrochen und weil ich über die hohen Preise der Fähre verärgert war haben wir gedacht das wir mal wieder den Landweg nehmen.
Also sind wir mit unserem HJ 61 und unseren 2 Deutschen Doggen am Dienstag Abend los nach Salzburg und dann weiter Richtung Villach. Dort haben wir übernachtet und sind dann morgens los nach Trieste und dann weiter Richtung Rijeka durch Slowenien auf der Landstraße.
Dann die Küstenstraße von Rijeka nach Zadar die uns überhaupt nicht gefallen hat weil es Einöde und Steine pur waren, außerdem ist die Straße so kurvig und befahren das man nicht mehr als 40 ? 50 km pro Stunde schafft.
Zadar nach Split auf der neuen Autobahn die gut zum fahren ist, dann muß man runter weil sie noch nicht fertig ist und dann geht es wieder voll in die Pampa und dann wieder Küstenstraße die aber hier echt schön ist mit Pinien und nicht ganz so kurvig..
Wir haben hinter Dubrovnik auf einem ziemlich runtergekommenen Camping Platz übernachtet und immerhin noch 17 Euro hingeblättert obwohl dort tote Hose war.
Am nächsten morgen sind wir nach Montenegro rein ( 10 Euro Einreisepauschale )
Und dort war die Küstenstraße einfach herrlich mit Palmen und malerischen Fischerdörfen und Eurozone. Diesel hat dort nur 1.16 gekostet.
In Bar haben wir uns verfahren und sind in Ulcinj gelandet und mussten uns durchfragen wie wir nach Shkoder kommen. Hinter Ulcinj hat uns die Polizei rausgezogen weil ich angeblich 72 anstatt der erlaubten 50 gefahren bin, ich habe dann gefragt was der Spaß kostet und sie haben gesagt 30 ? die ich gleich bezahlen wollte. Der Polizist machte mir irgendwie klar das wir zurück nach Bar zur Polizei müssen. Als er mein Gesicht gesehen hat hat er gefragt ?Transit? und ich habe genickt, dann hat er uns halt weiterfahren lassen. Wir sind dann auf Mini Straßen über Wladimir an die Albanische Grenze gekarrt.
Die Grenze nach Albanien sind 4 Container und man muß zur Polizei und zum Zoll und 10 ? pro Nase zahlen.
Dann geht?s über eine Landstraße nach Shkoder und von dort auf einer frisch gemachten 2 Spurigen nach Tirana. Die Albaner fahren wie Gehirnkranke und an der Straße sind überall Schrottplätze wo man die Karre nach nem Unfall gleich stehen lassen kann.
Bis nach Tirana ist es kein Problem, in Tirana gibt es keine Verkehrszeichen und man muß nach dem Weg fragen.
Wir haben einen Studenten erwischt der klasse Englisch konnte und uns erklärt wie es weitergeht. In Tirana haben wir einen wunderbar erhaltenen HJ 60 gesehen. Wenn man nach Tirana kommt fährt man in eine Moderne Stadt rein, in Richtung Elbasan raus ist es wie auf einem Basar und die Kühe werden auf der Straße spazieren geführt..
Dann geht es in die Berge und man kann eine Wahnsinnigen Blick über die Berge werfen wenn man auf einem Bergrücken lang fährt und es rechts und links ziemlich runter geht.
Wenn man aus den Bergen kommt auf Elbasan zu, fährt mann durch Olivenhaine auf eine totale Industriestadt zu. In Elbasan wieder keine Schilder also alle möglichen Leute gefragt und nach Bauchgefühl rausgefunden.
Zwischen Elbasan und Lin ist eine wunderschöne Ecke wo der Felsen intensiv Rot ist und man in einem romantischen Flusstal rumfährt.
Da haben uns die Bullen rausgezogen weil ich wahrscheinlich zu schnell gefahren bin oder sie ein bisschen Geld machen wollten, allerdings hatten sie keinen Bock mehr bzw. waren total aus dem Häuschen als sie unsere Köters im Auto entdeckten und haben uns dann weiter ziehen lassen.(Grins)
In Richtung Makedonische Grenze geht es wieder einen Paß hoch und die Station ist oben.
Ich habe unsere Papiere bei den Albanischen Polizisten abgegeben und dann auf englisch gefragt ob es das war und er antwortete Ja.
Wir sind dann zur Mak. Grenze die vorübergehend geschlossen war und wie mir ein Trucker sagte zu war weil Schichtwechsel war.
Von hinten kam ein Albanischer Offizieller in seinem altersschwachem 200 D an und bedeutete mir mitzukommen.
Also wieder zurück zu den Albanern den Wisch abgeben den man bei der Einfahrt bekommt und 2 ? berappen, aha darum geht´s und dann wieder zurück zu den Makedonier.
Die haben mittlerweile ihre Schicht gewechselt und unserer Einfahrt steht nichts im Weg.
In der Dämmerung haben wir einen wunderbaren Blick auf den Ohrid See. Leider wird es sehr schnell Dunkel und wir versuchen einen Camping Platz zu finden. So wie es aussieht gibt es 3 Campingplätze mit festen Stellplätzen die aber alle geschlossen sind. Ich finde einen Nachtwächter der mir erklärt das es einen offenen Campingplatz ca. 7 Km entfernt.
Mittlerweile ist es Zappenduster und wir fragen einige Leute auf Englisch wo der Platz ist aber einer entschuldigt sich für sein schlechtes Englisch und auch die Taxifahrer im Zentrum können uns nicht wirklich weiterhelfen.
Entnervt beschließen wir weiter zufahren da auch die Beschilderung hier katastrophal ist und dann müssen wir uns sogar nach ?Griechenland? durchfragen.
Bitola ist dann irgendwann ausgeschildert, in Bitola ist dann Greice oder so ähnlich beschildert und siehe da irgendwann kommen wir dann an der Grenze an.
Nur der Griechische Grenzer ist an uns interessiert und fragt mich warum ich nicht griechische rede und wo wir denn herkommen, als ich ihm sage aus Mazedonien und Albanien und Croatia will er dann zu guter letzt die Karre durchsuchen.
Als er dann die Hunde sieht lässt er von seinem Vorhaben ab.
Wir fahren dann in der Nacht bis hinter Saloniki und übernachten auf einer Raststätte.
Der Witz ist das die Bundestrasse nach Saloniki taghell beleuchtet ist und das bei diesen Energiepreisen, für mich allerdings nicht schlecht da die Fahrerei nicht so anstrengend ist.
Wir sind um 9.00 Uhr bei Dubrovnik weggefahren und nachts um 2.00 Uhr in der Gegend von Saloniki angekommen.
Am nächsten Tag fahren wir dann nach Athen wo wir dann mittags voll in die rush hour kommen und dann geht?s nach Markopolou vorbei an den Olympischen Reitanlagen , dann weiter ans Meer nach Porto Rafti als wir dann endlich an unserem Haus angekommen sind!!!!

Teil 2 mit den Mautgebühren und derRückfahrt folgt bald

Gruß Georg
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