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    -- Land Cruiser J7

        -- Heckträger für 2 Ersatzräder, Marke Eigenbau

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platon007
Verfasst am: Sa, 29. März 2008, 08:24
Anmeldungsdatum: 30.03.2007 Beiträge: 39
Hollo zusammen

Kajmar Heckträger war mir auch zu teuer. Das bedeutete für mich selbst einen solchen Träger zu konstruieren. Die Kosten schätze ich auf 650 Euros, wobei nur schon die 2 Verschlussspanner und die beiden Arretierungsbolzen 200 Euro gekostet haben. Fragt mich nicht nach TüV. Ich habe nix abgeklärt. Wir gehen damit ja nach Afrika. Das interessiert dort keiner; hoffe ich jedenfalls. Mit der Nummerschildhalterung bin ich noch nicht so zufrieden. Vielleicht braucht es auch noch zusätzliche Rücklichter. Ich habe Bilder angefügt, damit ihr meine Konstruktion beurteilen könnt. Ich wäre froh um eure Meinung! Kann ja sein, dass ich nicht alles in Betracht gezogen, oder einfach etwas übersehen habe.

Danke für euer Mitwirken!

Der Chläusu aus der Schweiz




Aufriss, Grundriss und Seitenriss

Heckstossstange V6.jpg
Heckstossstange V6.jpg / 102.24 KB / 88 mal Angeschaut





Deteils

Heckstossstange V6 Deteils.jpg
Heckstossstange V6 Deteils.jpg / 147.71 KB / 57 mal Angeschaut





Ansicht von hinten 3D

Heckstossstange V6 Ansicht.jpg
Heckstossstange V6 Ansicht.jpg / 101.93 KB / 33 mal Angeschaut





Verschlussspanner

Verschlussspanner BT.jpg
Verschlussspanner BT.jpg / 183.19 KB / 27 mal Angeschaut



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Marc Schultz
Verfasst am: Sa, 29. März 2008, 09:51
Anmeldungsdatum: 06.12.2003 Beiträge: 315 Wohnort: Tübingen
Wenn man mal die Frage über Sinn und Unsinn einer solchen Konstruktion außer acht lässt, sieht das ja schon mal ganz gut aus.
Mir wärs zu schwer. Ein zweites Reserverad braucht m. M. nach niemand. Das ist wie Gürtel zu Hosenträgern.
Allerdings würde ich die Räder drehen, so dass der horizontale Ausleger nicht so lang werden muss, das reduziert den Hebel doch erheblich.

Grüße und frohes schrauben
Marc

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... und täglich grinst der Gebüschtaxifahrer!
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Willem Jan Markerink
Verfasst am: Sa, 29. März 2008, 11:17
Anmeldungsdatum: 19.06.2003 Beiträge: 1458 Wohnort: Niederlande
Marc Schultz hat Folgendes geschrieben:
Wenn man mal die Frage über Sinn und Unsinn einer solchen Konstruktion außer acht lässt, sieht das ja schon mal ganz gut aus.
Mir wärs zu schwer. Ein zweites Reserverad braucht m. M. nach niemand. Das ist wie Gürtel zu Hosenträgern.



Dir hat wahrscheinlich noch nie einen Reifendepp im Bush die Balanziergewichte voellig falsch herum montiert.

Und eine Felge krumm gefahren hast du auch noch nie?

1 Reifen genuegt nur innerhalb der Zivilisation; gleich nach den ersten Platten schon panisch auf die Suche gehen mussen nach ein Reifenshop, um Reifen zu reparieren *oder* Felge zu montieren ist Schwachsinn.

Willem
(hat neulich einen wechseln mussen, obwohl unerklaerlich ist wieso/woher der Felge krumm gefahren worden ist (J8 original 8mm Stahl, nicht die laecherliche 5mm Mangels)....entweder hat jemand beim Erstmontage geschlampert, oder da ist jemand beim Parken voll reingefahren (ohne jeglichen Kontaktschaden, also eher wenig Plausibel))
Jan

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"Those who wander are not necessarily lost" (Tolkien)
http://www.a1.nl/phomepag/markerink/main_4x4.htm
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Stollenelch
Verfasst am: Sa, 29. März 2008, 13:37
Anmeldungsdatum: 08.02.2004 Beiträge: 125 Wohnort: München
Hi Chläusu,

sieht ja recht gut aus. Die Kanisterhalter würde ich aber weglassen, das ergibt sonst doch ein Mordsgewicht. Ich würde das Nummernschild einfach über der Hecktüre ans Dach montieren, natürlich mit Beleuchtung. Die Rücklichter sieht man mit Deiner Konstruktion wahrscheinlich überhaupt nicht mehr, würde ich auch einfach Universal Rück- Brems- und Blinkleuchten über die Hecktüren montieren. Sieht man so in Afrika (Kenya, Tansania...) überall so. Ganz egal scheint das in Afrika auch nicht zu sein.

Zwei Reseveräder sind in Afrika schon wichtig, nur mit einem loszufahren ist leichtsinnig. Hatte selbst schon x-mal Zwei Reifenpannen an einem Tag (im Busch).

Michi
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Willem Jan Markerink
Verfasst am: Sa, 29. März 2008, 14:54
Anmeldungsdatum: 19.06.2003 Beiträge: 1458 Wohnort: Niederlande
Das Beleuchtungsproblem koennte man vielleicht auch noch loesen mit 2 sehr flache LED-Einheiten, auf die Stossstange aufgeklebt....damit braucht man wenigstens nicht in die Stossstange hinein zu arbeiten, vorher oder nachher.

Andersherum: auch moeglich sind 2 solche (oder normale/tiefe) leuchten, je Seite eins im Rad/Felge (nur das Nummernschild muss dann noch geloest werden....Wink), aber das macht das demontieren eines Rades vom Traegerarm nicht gerade leichter.

Oben am Dach haette ich es aber auch selber gerne, beim J6....wenn ich nur ein Hochdach-Modell haette....;((

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Willem Jan Markerink
Verfasst am: Sa, 29. März 2008, 14:58
Anmeldungsdatum: 19.06.2003 Beiträge: 1458 Wohnort: Niederlande
Uebrigens, Radtraeger allgemein: es gibt auch Konstruktionen wobei die 'Einrastung' nicht mechanisch erfolgt, sondern per gas/hydraulik Feder.
Bisher nur in den USA gesehen, eher im voluminoezer Jeep-Markt wenn ich mich recht erinnere (oder am Besten Hilux & Co, nicht TLC).
(ganz ganz vague erinnere ich mich auch J10 Modelle/Prototypen aus Australien?)

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Onkelchen
Verfasst am: Sa, 29. März 2008, 19:23
Anmeldungsdatum: 21.09.2003 Beiträge: 6027 Wohnort: BaWü
Hi Chläusu,

Du scheinst ja ein echter Konstruktionsfreak zu sein.

Daher meine Frage an Dich:

Die ganzen Reserveradhalter haben in meinen Augen das Problem, dass der Reifen und damit der Schwerpunkt sehr weit über der Arretierung ist und somit der Reifen in Fahrzeuglängsrichtung schwingt. Dies kann man immer wieder gut an vorbeifahrenden Fahrzeugen beobachten. Diese Bewegungen sind nicht ganz ohne.

Es fehlt eine Befestigung, die sich oberhalb der Radmitte nochmal an der Karosserie abstützt.

Hast Du Dir schon mal Gedanken gemacht, wie man dieses Problem lösen könnte, und es trotzdem gut bedienbar bleibt ?

Ich grübel da schon eine ganze Zeit lang darüber nach. Die einzige Lösung, die ich bisher gesehen habe, ist die von Romain.

Viele Grüße
Onkelchen

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2 Starrachsen, 4 Blattfedern und die Himmelsrichtung auf dem GPS.




Es wird nichts so heiß gegessen, wie es gekocht wird.
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Willem Jan Markerink
Verfasst am: Sa, 29. März 2008, 19:40
Anmeldungsdatum: 19.06.2003 Beiträge: 1458 Wohnort: Niederlande
Noch mal einen weiteren Gedankenanstoss:

Gerade bei zweifache Radtraeger waere eine weitere 'Versteifung' moeglich: beide Raeder per Schlinge & Ratsche an einander zurren.
(ueber die Raeder/Reifen ist besser als ueber das Stahl des Traegers, weil bereits naeher und hoeher bei einander)
Nicht sehr ergonomisch um wieder an die Klappe/Innenraum heran zu kommen, aber bei hunderte Kilometer ueber Waschbrett-Pisten waere das ein relativ kleines Opfer, fuer sehr viel mehr 'Ruhe'....

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mana
Verfasst am: Sa, 29. März 2008, 21:04
Anmeldungsdatum: 26.06.2002 Beiträge: 1274
Also, ich hatte in Tunesien mal an Stelle des Ersatzrads Diesel 3 x 20l auf einem spziellen Träger angehangen. Die Fahrdynamik hat extrem unter dem zusätzlichen Heckgewicht gelitten. Darum würde ich deine Konstruktion mit 2 x 20l Diesel + 2 Rädern mit Felge + dem Träger, ernsthaft überdenken.

Mein Vorschlag: die 40l nach vorne in eine Tankstostange, sie dient dann als Kontergewicht zu den 2 Ersatzräder und dem wahrscheinlich nicht gerade sehr leichtem Träger.

Marcus.
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Willem Jan Markerink
Verfasst am: So, 30. März 2008, 11:08
Anmeldungsdatum: 19.06.2003 Beiträge: 1458 Wohnort: Niederlande
Noch eine Bemerkung bezueglich 'Kontergewicht':

Massen ausserhalb der Achsen sind viel schlechter als innerhalb, bezeuglich gier- und nick-Moment.

Imaginaires Extrem-Beispiel: stelle deine Achsen immer weiter zu einander....

Oder mann koennte physisch den Vergleich machen das je mehr Masse ausserhalb der Achsen liegt, je kleiner der Radstand wird, relativ/effektiv gesehen.
(nur der Drehkreiss verbessert sich nicht....Wink)

Als Kontergewicht im statischen Sinne funktioniert das also, nicht aber als 'Kontermoment', im dynamischen Sinne.

Und bei diese dynamische Momente sind auch noch ^2-Formeln in Einsatz (wie kinetischer Energie eines sich drehenden Koerpers), also wird das alles progressiv beinflusst/verschlechtert....

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mana
Verfasst am: So, 30. März 2008, 14:42
Anmeldungsdatum: 26.06.2002 Beiträge: 1274
@ Willem: Ja und nein.
Du hast was die Theorie betrifft, natürlich Recht. Aber im Verhältnis zur Gesamtmasse sind die zusätzlichen überhängenden Massen recht klein, wodurch die Gefahr des Aufschaukelns gering ist. Hinzu kommt, dass du die Rechnung ohne die Dämpfung machst, die diese Nickbewegungen größtenteils kompensiert.
Es ist besser, die Last zu verteilen als sie komplett weit hinter der Hinterachse zu positionieren. Hier steht sie in einem schlechteren Verhältnis zur Gesamtmasse, die weit über die Hinterachse hängt und zu dem die Vorderachse entlastet. Das führt ebenfalls zum Aufschaukeln und das Fahrzeug neigt bei Bodenwellen schnell zum Durchschlagen.

Zurück zur Praxis.
In meinem Fall wanderten 45l in eine Tankstostange und das Ersatzrad an seinem ursprünglichen Platz. Ein 20l Kanister kam dann noch an das Rad. Die Fahrdynamik hat sich entscheidend verbessert, zumal der Kanister so bald wie möglich in den Tank geleert wurde. Stärkere Nickbewegungen, wie du sie beschreibst bleiben aus und der LC schlug nicht mehr durch.
Übrigens, um die Massen zwischen die Achsen zu bekommen müssten sie wahrscheinlich auf das Fahrzeug wandern was durch den hohen Schwerpunkt ebenfalls zu beträchtlichen Einflüssen in der Fahrdynamik führt.
Marcus
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Gr
Verfasst am: So, 30. März 2008, 21:01
Anmeldungsdatum: 26.12.2002 Beiträge: 7 Wohnort: Erkelenz
Hallo Chläusu,
Insgesamt gefällt mir die Konstruktion ganz gut. Ich denke auch gerade auf einem Reserveradträger (für ein Rad) herum, bei mir durch Kabine mit 45° Schräge erschwert die ca. 40 cm über den hinteren Rahmenquerträger des HZJ75 hinaussteht.
Stichpunkt Schwingungen/Wackeln: Auf jeden Fall würde ich noch einen zusätzlichen Ausleger vorsehen der das Rad von unten abstützt. Sinnvollerweise höhenverstellbar zur Anpassung an unterschiedliche Reifengrößen/Profiltiefen. Schau Dir mal den Träger von tourfactory.de an.
Stichpunkt Schwerpunktlage: Falls die Möglichkeit besteht bei Weglassen der Kanister samt Halter mit den Rädern deutlich näher an die Hecktüre zu rücken würde ich das machen und die Kanister, wenn man sie trotz Zusatztank wirklich mal braucht, ggf. aufs Dach packen.
Gruß Bodo

_________________
... mit dem überall-hin Mobil
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gijs
Verfasst am: Mo, 31. März 2008, 05:09
Anmeldungsdatum: 18.12.2007 Beiträge: 21 Wohnort: Melbourne, Australia
Hallo Leute,

Das hier hat zwar nicht direkt mit dem Heckträger zu tun aber mir ist der Gedanke so eingefallen. Vielleicht ist es was um zu überlegen.

Mir fiel nämlich ein warum man nicht ein Ersatzrad auf der Motorhaube befestigt. Ich denke dass, wenn man nicht ganz klein ist, hat man trotz Reifen immer noch gute Sicht nach vorne.

Als ich in Januar und Februar durch Australien gereist bin, hatten wir den original Ersatzreifen noch unterm Heck und dazu zwei Ersatzreifen auf den Dachgepäckträger. Der original Ersatzreifen war nicht wirklich gut und weil der auch nicht wirklich schnell verfügbar ist, haben wir uns für die zwei Reifen aufs Dach entschieden. Sehen kann man das hier: http://www.igijs.com/photo-galery/test/

Der Gepäckträger war leider etwas zu schmal um die beiden Reifen genau neben einander zu legen. Daher liegen die etwas versetzt von einander auf dem Dach festgezurt.

Wir hatten also hinten unsere Bänken + Tisch wo man am Abend ein Bett draus macht und jede menge Stauraum in den Bänken. Und aufs Dach gingen dann die Reifen, 3 Ersatzkanister 20l., zwei Klappstühle und zwei flachen Plastikkisten mit Sachen wie die Hängematte, Grill, Plane (für Markise).

Dass man die Ersatzkanister sobald wie möglich in den Haupttank einfüllt halte ich für ein Gerücht. Ich habe es auf jeden Fall nicht hingekriegt, mich zu motivieren anzuhalten, auszusteigen und den Kanister einzufüllen in den Tank. Daher waren unsere Kanister meistens Leer und wenn dann war immer nur eine oder höchstens zwei gefüllt.

Was mir dann aber während der Reise eingefallen ist, ist dass wir die Motorhaube als Gepäckablage nicht nutzten. Wir hatten zwar ausreichend Platz aber ich denke dass man sich eventuell mal überlegen soll ob man nicht ein Ersaztreifen auf die Motorhaube packen kann.

Schöne Grüße, Gijs
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jonas
Verfasst am: Mo, 31. März 2008, 11:07
Anmeldungsdatum: 11.10.2005 Beiträge: 340 Wohnort: Staufen, CH
gijs hat Folgendes geschrieben:
Mir fiel nämlich ein warum man nicht ein Ersatzrad auf der Motorhaube befestigt. Ich denke dass, wenn man nicht ganz klein ist, hat man trotz Reifen immer noch gute Sicht nach vorne.


Hallo Gijs

Charly (http://www.4x4expedition.com/) hatte das zu Beginn seiner Reise so:



Im Laufe der Tour hat er den Reifen aber nicht mehr auf die Motorhaube gepackt:

Warum er das so handhabte, weiss ich allerdings nicht. Das musst Du ihn selber fragen.


Ich werde meine Tour mit dem Originalreifenhalter an der Hecktür plus ein Ersatzrad auf dem Dach starten.



Gruss aus der Schweiz
jonas

_________________
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2afrika.de
Verfasst am: Mo, 31. März 2008, 11:46
Anmeldungsdatum: 03.08.2006 Beiträge: 21 Wohnort: Nähe Aachen
Hallo Buschtaxler,

ein Rad auf der Motorhaube, insbesondere ein 255er oder gar 275er ist bei flacher Strecke noch vertretbar.
Aber bei Bergauffahrten sieht man nur noch Himmel und Rad, mehr nicht!!!
Deswegen ist diese Plazierung absolut nicht sinnvoll.

Wir haben es selber ausprobiert.

_________________
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