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Hilux auf 3500kg zul. ges. Gew. auflasten    

Alles ab der 7. Generation des HiLux (ab 2005) bzw. 4. Generation des 4Runner (ab 2003)

Hilux auf 3500kg zul. ges. Gew. auflasten

Postby Moldflo » Mon 2. Jul 2012, 12:52

Hallo zusammen,

ich hab mal geschaut, was ein Gutachten zum Auflasten meines Lux auf 3500kg so kosten würde. Inkl. Luftfedern und nem kompletten Reifensatz stolze 3600.-€. Ich hab dann mal nachgefragt, ob ich den Reifenstz dringend benötige und als Antwort bekommen, das es nicht nötig sei, wenn Felgen und Reifen min. 1100kg zugelassen sind.
Also Reifen hab ich Lastindex 112 eingetragen, was 1120kg entspricht und somit OK wäre. Wer wiess wie ich das für die Felgen herausbekomme ?

mfg:
Flo
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Re: Hilux auf 3500kg zul. ges. Gew. auflasten

Postby lombard » Tue 3. Jul 2012, 16:41

Hallo Floh,

es würde mich auch interessieren, ob dies so einfach machbar ist. Ich hatte der Sache auch schon mal ins Auge gefasst. Das Ergebnis war die Aussage, dass dies dann nur mit 16 Zöllern zu bewerkstelligen wäre.

Teilepreis 3570,00,- Euro
Kosten Einbau 487,42,- Euro
Abnahme 50,00-100,00 Euro

Aussage im Zitat: „Die Rader sind im Satz enthalten, wir haben eine neue Hinterachslast von 2100Kg somit benötigen wir Felgen die diese Achslast abdecken. Das ganze wurde als Einheit geprüft.
Eine andere Möglichkeit gibt es nicht“

Weiß jemand Rat? :bulb:

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Re: Hilux auf 3500kg zul. ges. Gew. auflasten

Postby Moldflo » Thu 13. Sep 2012, 16:57

Hallo,
ich hab noch mal bei der SK Handelsgesellschaft nachgefragt. Falls ich Reifen mit notwendiger Traglast (über1200kg) und dazu passende Felgen habe, würde das Paket auch ohne den Satz Reifen + Felgen über den Tisch gehen. Dann natürlich deutlich günstiger. Ich bekomme nur von TOYOTA keine Aussage was meine 17" Felgen tragen dürfen.

Gruss
Flo
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Re: Hilux auf 3500kg zul. ges. Gew. auflasten

Postby hakim » Thu 13. Sep 2012, 19:15

Moldflo wrote:... Ich bekomme nur von TOYOTA keine Aussage was meine 17" Felgen tragen dürfen.
Gruss
Flo

Hallo Flo,
Toyota ist da immer sehr zurückhaltend, wobei ich vermute, daß Toyota-Deutschland das selbst nicht weiß. Homologiert wird ja das Fahrzeug in seiner Gesamtheit, nicht jedes Teil einzeln. Sicher sind da nur die 800kg Traglast, die sich aus der halben, serienmäßigen Hinterachslast ergeben. Bliebe der Nachweis, daß genau diese Felge auf einem 3,5-Tonnen-Fahrzeug ab Werk montiert ist, da ist mir aber nichts bekannt... Die bei meinem Hilux montierten CW-Felgen (Typ CV816015, also 8x16 ET+15) tragen maximal 925kg, damit wäre man auf 1850kg Hinterachslast statt 1600kg. Gibt es leider nur noch gebraucht zu kaufen. Letztendlich wird es aber ohnehin so sein, daß Du das Gutachten zur zGg-Erhöhung brauchst, und damit auf das Teileangebot des Gutachteninhabers angewiesen bist. Welche Felge verwendet SK denn für die Auflastung? Ich würde sicherheitshalber mal gegenprüfen, wieviel Traglast der Hersteller dieser Felge denn freigibt... wobei ich einer Erhöhung des zGg um über 700kg ohnehin SEHR skeptisch gegenüberstehe. Leider macht nicht alles technischen Sinn, wofür es ein Gutachten gibt :wink: .
Hakim
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Re: Hilux auf 3500kg zul. ges. Gew. auflasten

Postby Explorer II » Thu 13. Sep 2012, 21:15

Hallo,

bei dieser sehr hohen angestrebten Last würde ich mir über diese Felge Gedanken machen.
http://www.rcdesign002.mx-live.com/default.aspx
Belastung bis über 1.000Kg pro Felge.

Allerdings schließe ich mich "Hakim" an: Der Hilux ist sicher eine Benchmark was die Stabilität des Rahmens angeht. Das wurde hier im Forum schon zigfach besprochen. Erst der Rahmen des neuen Ford Ranger schein eine ähnliche Stabilität aufzuweisen. Viele Andere Hersteller geben zwar höhere Gewichte ab Werk frei... nur sind das die Kandidaten deren Rahmen gerne mal unter, z.B einer Wohnkabine, die Grätsche machen.

Also Vorsicht! Besonders bei dynamischer Belastung - Offroad Betrieb.

Gruß,
Jürgen
Erfahrung ist eine gute Sache, leider hat man sie erst nachdem man sie gebraucht hätte!
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Re: Hilux auf 3500kg zul. ges. Gew. auflasten

Postby scout » Fri 14. Sep 2012, 11:49

Ich bin noch nicht so sehr lange in der PU Szene unterwegs, hab aber schon genug mitbekommen, um sagen zu können, dass das Auflasten gefährlicher Unfug ist.
Das beste Beispiel ist der Navara KC aus Portugal.
Als gute Deutsche glauben wir ja einem Stück Papier mehr, als unserem Technik und Meschenverstand und erleben dann, dass so ein Auto gleich zweimal an seine Grenzen stößt.
Der Motor, als der mit der höchsten ausgewiesenen Leistung in dieser Klasse macht reihenweise schlapp, so, dass es in diesem Forum bei Motorschäden schon das geflügelte Wort gibt "Den Navara gemacht"

Natürlich kann man nach Papierlage, mit Felgen-, Federungs- und Zusatzluftfederelemente- Gutachten einen theoretischen Zustand erzeugen. Aber man soll sich nichts vormachen. Jedes Fahrzeug und besonders ein 4x4 büßt erheblich Fahreigenschaften ein, je näher ich dem zGG komme und keine Technik der Welt holt das ein, wenn ich da auch noch 700 Kg darüber gehe - das ist Wahnsinn.

Sieht man sich die Rahmenbrüche an, entstehen die ja besonders an den Stellen, an denen eingegriffen wurde in die Fahrwerksgeomerie- und Dynamik, damit meine ich Rahmenbrüche infolge härterer Blattfedern im Bereich der in FR vorderen Federungsaufnahme, oder Rahmenbrüche über den Zusatzluftfedern, weil im Bereich genau über der Achse jeder Leiterrahmen für alles andere konstruiert wird, aber nicht für eine Knickbelastung.

Dann muss man sich ja auch mal ansehen, wofür so eine Auflastung gemacht werden soll.
Wenn ich einen DoKa beladen will mit einer 2,40 oder 2,60m Fußlänge Absetzkabine und diese auf die kurze Ladefläche stelle, dann ist der Schwerpunkt der Kabine weit hinter der Hinterachse - das kann ja auch gar nicht anders sein, weil vor der HA sind ja nur noch ein paar cm. Also bringe ich eine entgegengesetzte Belastung in den Rahmen ein und die Vorderräder werden entlastet. Bei Straßenunebenheiten äußert sich das in starken Nickbewegungen. Beim Überfahren eines Bahndamms schlagen Alkoven auf das Dach der Fahrerkabine auf.

Fazit, man hat es hier mit einer behördlich abgesegneten technischen Unmöglichkeit zu tun.
Last edited by scout on Fri 14. Sep 2012, 16:57, edited 1 time in total.
Schönen Gruß aus der Eifel

scout Erich

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Re: Hilux auf 3500kg zul. ges. Gew. auflasten

Postby hakim » Fri 14. Sep 2012, 16:35

Hallo,
@scout-Erich: wo Du recht hast,...
@Flo: Hier noch eine paar Infos, die Dir bei der Beurteilung des Angebots der Erhöhung des zGg helfen sollen. Laut Homepage des Anbieters besteht das Set tatsächlich nur aus den Komplett-Rädern sowie den beiden Luftbalgen. Mehr ist nicht. Und der Kompressor für die Balge geht auch noch extra... Das Gutachten teilt das zGg von 3,5 Tonnen auf eine maximale Vorderachslast von 1400kg (statt z.B. 1300 beim N25 Doka)und eine maximale Hinterachslast von 2100kg (statt 1600) auf. Es gilt aber nur für die gelieferte Bereifung in der Dimension 255/70R16.
Mal abgesehen von der Überlastung des Rahmens:
- Die Vorderachslast wird erhöht, aber weder Federung noch Dämpfung angepaßt. Dabei ist der Hilux serienmäßig vorne sehr weich abgestimmt.
- Die Hinterachslast wird massiv erhöht lediglich durch Zusatz-Luftfedern. Mit einer zusätzlichen Nutzlast von circa 700 kg - also annähernd eine Verdoppelung der Seriennutzlast - sind diese Luftfedern aber auch schon auf ihrem maximal zulässigen Druck und an ihrem Belastungslimit angelangt. Es fehlt außerdem jegliche Anpassung der Dämpfung. Mir ist allerdings auch kein Zubehördämpfer bekannt, der auf den Hilux passt und der den Spagat zwischen Leerfahrt und circa 1,5 Tonnen Beladung schafft. Nicht mal der Koni Heavy Track Raid wird das packen. Also müßte man entsprechende, in Zug- und Druckstufe extern einstellbare Dämpfer fertigen lassen - was natürlich machbar ist, aber einige Tausend Euronen kostet. Vom Bereich der pneumatischen, regelbaren Dämpfer garnicht zu reden.
- Die Bremsanlage des Hilux - zumal die kleinere der Modelle Basis, Life/Sol sowie auch Deines Executive aus 2008 - ist für das normale Gesamtgewicht gerade ausreichend. Etwas höhere Räder verringern nochmals die Bremsleistung, wie ich an meinem eigenen Hilux (285er Reifen und mit Urlaubsbeladung inkl. Enduro am Heck bei 2,7to liegend) deutlich merke.
- Der Antriebsstrang des Hilux ist vergleichbar dem Hiace oder der Light-Duty-Baureihe der Landcruiser J7 - eben "light-duty". Konkret im Vergleich zu den Heavy-Duty-Baureihen: kleiner dimensionierte Getriebe, leichtere Kreuzgelenke, um 1 Zoll kleinere Differentiale, schwächere Antriebwellen, kleinere Radlager...
Nicht falsch verstehen, der Hilux ist bei guter Pflege und angemessener Nutzung und Fahrweise sehr gut haltbar und zuverlässig. Allerdings vermutlich nicht mehr bei genutzten 3,5 Tonnen Gesamtgewicht, da gibt es grundlegend geeignetere Fahrzeuge.
Also Flo, ich hoffe, das alles unterstreicht nochmal die technischen Bedenken gegen eine solch massive Auflastung. Aber: wir wissen immer noch nicht, warum eigentlich Du mit der Auflastung liebäugelst :wink: !
Hakim
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Re: Hilux auf 3500kg zul. ges. Gew. auflasten

Postby landcruiser » Fri 14. Sep 2012, 17:08

Mal so interessehalber als Nicht PU-Fahrer in den Raum geworfen:

Was passiert eigentlich mit den Punkten, an denen die Luftbälge die Kräfte in den Rahmen einleiten?

Diese Punkte sind doch serienmäßig gar nicht für so etwas vorgesehen?
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Re: Hilux auf 3500kg zul. ges. Gew. auflasten

Postby HZJ syttini » Fri 14. Sep 2012, 17:17

Moldflo wrote:Hallo zusammen,

ich hab mal geschaut, was ein Gutachten zum Auflasten meines Lux auf 3500kg so kosten würde. Inkl. Luftfedern und nem kompletten Reifensatz stolze 3600.-€. Ich hab dann mal nachgefragt, ob ich den Reifenstz dringend benötige und als Antwort bekommen, das es nicht nötig sei, wenn Felgen und Reifen min. 1100kg zugelassen sind.
Also Reifen hab ich Lastindex 112 eingetragen, was 1120kg entspricht und somit OK wäre. Wer wiess wie ich das für die Felgen herausbekomme ?

mfg:
Flo


Frag mal beim Toyota-Nestle nach, der hat in den letzten Jahren einiges für den Hilux, Fahrwerkstechnisch entwickelt. Vielleicht ist da was dabei, was zur Verwirklichung deiner Ideen passt.

Gruß
Andi
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Re: Hilux auf 3500kg zul. ges. Gew. auflasten

Postby Donpedro1 » Sat 15. Sep 2012, 23:06

Guten Abend Gemeinde, nachdem ich alle Daten inclusive Hardware versemmelt habe, war es nötig mich neu zu registrieren.
Vorher:peter rößner, jetzt Donpedro1, außer dem Namen hat sich aber nichts geändert.

Ok, zurück zum thema: auflastung des luxes. Ich hatte im Januar 2012 schonmal eine Diskussion losgetreten mit Inhalt Zuladung und wohnkabinen beim Lux. Essenz war und ist natürlich die Selbstbeschränkung !!! Aber ein bisschen Luxus kostet, u.a. auch Gewicht. Nachdem ich es vorgezogen habe meinen "alten" Lux nicht gegen einen Ford oder Nissan z u tauschen musste geandelt werden. Ich habe mir von benni krenzer aus bischofsheim/rhön pseine Buschbox aufs Auto bauen lassen, mit Solar und Heizung und Wasser und Kühlbox und foxwing und und und und habe uns dann reisefertig, also wirklich bepackt gewogen. Ich glaube dass ich nach all den Touren nicht mehr allzuviel unnützes Gedönses mitschleppe, dennoch zeigte die Waage ein Gesamtgewicht von 3030 kg an. Bei einem eingetragenem GG von 2780kg war es also vorbei mit der legalität . die Hinterachse war mit 200 kg drüber insgesamt waren es 300kg!!!
Original toyo stahlfelgen mit 235/85-16 Reifen hatten die nötige tragkraft das schwere OME wurde um eine Lage " superheavy" ergänzt , die nitros wurden durch Koni Heavy Track ersetzt. So ab zum TÜV. Bremstests, Fahrtests USW... Lange rede kurzer Sinn: benni hat das GG jetzt auf 3200 kg angehoben bekommen!
Der Lux fährt so "überladen" natürlich nicht mehr leichtfüßig durch die Gegend,hat aber von der Motorleistung keine wirklichen Probleme und wirkt sehr fahrsicher. Ich habe ihn voll bepackt durch unser Abenteuer & Allrad Messegelände getrieben und es funzt sehr gut. Die Verschränkung ist durch die kilos natürlich cool.
Ich weiß um all die jetzt eingekauften Nachteile , aber der nutzen wiegt für mich höher. Ich halte den Lux ohnehin nicht für das ultimative trial Instrument, sondern mehr als Universalwaffe und toll zum reisen! Im Februar geht es nachTunesien und da werden wir sehen wie es auf Pisten und im leichten Sand so klappt. Ich werde berichten!!!
Ach ja und ein Klo habe ich auch dabei!!!
Liebe Grüße, peter
Donpedro1
 
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Re: Hilux auf 3500kg zul. ges. Gew. auflasten

Postby Ozymandias » Sun 16. Sep 2012, 09:06

landcruiser wrote:Mal so interessehalber als Nicht PU-Fahrer in den Raum geworfen:

Was passiert eigentlich mit den Punkten, an denen die Luftbälge die Kräfte in den Rahmen einleiten?

Diese Punkte sind doch serienmäßig gar nicht für so etwas vorgesehen?


Ganz einfach, er knickt ein wenn du etwas zu schnell über eine Bodenwelle fährst.
Ozymandias

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Re: Hilux auf 3500kg zul. ges. Gew. auflasten

Postby scout » Sun 16. Sep 2012, 09:26

Ozymandias wrote:
Ganz einfach, er knickt ein wenn du etwas zu schnell über eine Bodenwelle fährst.


Beispiele dafür gibt es zu Hauf, in den Foren, wo überladen Fahren zur Nettiquette gehört.
Ich weiß auch nicht, was solche Beiträge hier sollen, wenn im gleichen Thread gepostet wird, "Ich hab das alles gemacht und im AA Gelände in BaKi getestet" alles supi, Verschränkung cool.
Hunderte Ingenieure sind Idioten und wir hier sollen noch die Absolution erteilen :evil: :evil: :evil:

Rahmenbrüche passieren auch nicht am Tag nach dem Einbau ungeeigneter Fahrwerkselemente, die Schäden entstehen durch enorme Schwingungen, bei Luftfedern in der Rahmenwölbung üner der HA, bei zu starken Federpaketen an der vorderen Schäkelaufnahme und wenn auch noch die Original Befestigungspunkte der Pritsche auf dem Rahmen verändert wurden, dann dort.
Im Forum des Wohnkabinen Magazins gibt es zu Hauf Berichte und Videos darüber.

Ehrlich gesagt, wenn ich meine bescheidene Explorer Kabine spazieren fahre, voll beladen mit 2535 Kg auf der Waage, ist das Fahrwerk zwar noch im grünen Bereich, aber ich hoffe ständig, dass ich auf der Ballerbahn nie eine Vollbremsung vor einem Stau hinlegen müsste (Hakim wies auch darauf hin), der Bremsweg passt nicht mehr in die heutige KFZ-Landschaft, schön zu hören, dass das mit 700 Kg mehr dann doch wieder alles gut ist.

Donpedro1 wrote:. . . Im Februar geht es nachTunesien und da werden wir sehen wie es auf Pisten und im leichten Sand so klappt. Ich werde berichten!!!
Ach ja und ein Klo habe ich auch dabei!!!
Liebe Grüße, peter


Ach, und ich fahr Ende des Monats nach Marokko und hab kein Klo dabei - und würde trotzdem nie so eine Sch... machen
Schönen Gruß aus der Eifel

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Re: Hilux auf 3500kg zul. ges. Gew. auflasten

Postby TimHilux » Sun 16. Sep 2012, 09:59

Ich denke nicht, dass er "Absolution" haben wollte, da war ja kein Fragezeichen hinten dran.
Er hat recht genau geplant was er tut und wollte das nur hier posten - in Verbindung mit einer Felgenfrage, die nicht beantwortet werden konnte. Aber er hat SEINE Lösung ja nun gefunden.
Im Verlauf des Threads wurden mehrfach Bedenken geäußert und das nicht nur wegen dem Rahmen.
Eine Lösung von Nestle scheint es dazu noch nicht zu geben (Hilfsrahmen, Performance-Bremsen, verstärkte Abstützpunkte...) sondern eben nur ein Gutachten zum Auflasten bei stärkeren Federn/Felgen.
Das sollte der StVO und der Versicherung erstmal reichen damit er legal unterwegs ist.

Ich denke, nach dem Thread weiss er, das der Hilux eine gute Chance hat dabei zu zerbrechen, aber vielleicht will er ja das Ding auch nur 2 Jahre fahren, die wirds schon durchhalten; bei angepasster Fahrweise.
Das Problem ist ja nicht das heftige Gelände mit Verschränkungen bis zum geht nicht mehr - sondern die dauernd niffenden Vibrationen bei schlechten Wegen und der ein oder andere übersehene Bumper.

Ich würde einen gebrauchten Hilux mit Auflastung nicht kaufen.

Das alles ist aber kein Grund ihn hier so anzugehen (so kam es zumindest rüber), was anderes wäre es, wenn er jemandem dazu rät aufzulasten, da bei ihm seit 3 Wochen auch alles gut geht. Das ist hier aber nicht passiert!

Ach ja - und ich vermisse die Bilder zu dem Thread :wink: Bilder seh ich immer gerne, auch von Fahrzeugen, die ich so nicht haben möchte.

Pax,
Tim
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Re: Hilux auf 3500kg zul. ges. Gew. auflasten

Postby Peter_G » Sun 16. Sep 2012, 12:14

Vorweg: Ist die Firma SK nicht auch diejenige, die ein in die Diskussion
geratenes Euro4 Kit für den LC im Angebot hatte?


Ich wünsche beiden eine erfolgreiche und schöne Reise mit den Autos, egal ob mit oder ohne KLo,
für mich wäre son ein Fahrzeug nichts, dafür möchte ich nicht die Verantwortung übernehmen.

Mir scheint, ein solcher HiLux wird letztlich das Opfer der vielen
- nicht zuletzt - finanziellen Kompromisse die der Besitzer eingehen muss.

- Finanzielle Grenzen.
- Soll Daily Driver UND Reisemobil sein
- Komfortanspruch ('KLO lol')
-
-
-

Dann wird nach einer bezahlbaren Lösung gesucht, ob das technisch verantwortbar ist wird sich zeigen.
Im Zweifel entstehen die Kosten hinterher, z.B. beim Bruch des Rahmens und dem teuren Rücktransport bzw
der Aufgabe des Fahrzeuges.

Allerdings bin ich - zugegeben - auch ein wenig Inkonsequent.

So gibt es z.B. bei Nestle ein Bremsenupgrade für den Basislux, ich
mach mir derzeit aber Gedanken über Räder (2.000,-) Hardtop (3.000)
Folierung (x.xxx) anstatt zunächst Geld in die aktive Sicherheit zu investieren.

Letztlich muss jeder selbst entscheiden und dann auch die VERANTWORTUNG übernehmen,
das mag halt in unserer Vollkaskogesellschaft keiner.

Schönen Sonntag noch.
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Re: Hilux auf 3500kg zul. ges. Gew. auflasten

Postby lombard » Wed 19. Sep 2012, 16:50

Hallo zusammen,

vielen Dank an alle, welche hier mit klaren Aussagen und fundierten Kenntnissen geholfen haben ein wenig Licht in die Sache zu bringen. Ich für meinen Teil habe damit nur geliebäugelt, weil es mir einige Wege erspart hätte. Die Belastung wäre nur im großzügigem Intervall für 300 km Landstraße bzw. Autobahn gewesen und nur mit gemäßigter Geschwindigkeit, auf keinen Fall für das Gelände. Es war auch nicht der Plan das Limit immer bis auf das das letzte auszureizen. Eigentlich war es nur eine Frage wie andere auch, keinesfalls wollte ich die Ingenieurskunst in Frage stellen oder persönliche Gefühle zum Thema erwecken. Ich sehe das aus einem anderen Winkel als VogtL@nder. Als erstes gibt es eine Idee - diese wird geprüft, sollte diese nicht akzeptabel oder verantwortungslos sein muss eine neue Lösung gefunden werden. Nicht jeder der eine Auflastung vornehmen möchte fährt zwangsläufig ein Reisemobil, es soll auch tatsächlich Leute geben die nutzen Ihn zur Arbeit.

Gruß Marco
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