Buschtaxi.net - Das Buschtaxi-Forum   |   buschtaxi.net Homepage >>   |     

Hinterachse als Wiederholungstäter beim 61er    

1980 - 1989

Hinterachse als Wiederholungstäter beim 61er

Beitragvon Andre B » Sa 28. Jan 2012, 19:23

Moin moin,

so langsam entwickelt sich meine HA zum Wiederholungstäter...: Auf dem Nachhauseweg sagt es zuerst im Juli mitten auf der Kreuzung im Überflieger laut und vernehmlich KNACK, dann dreht der Motor hoch und die Fuhre rollt aus!!!
Erster Verdacht Kardanwelle wech, nach Einlegen des Allrads geht's bis auf den Seitenstreifen. Getriebe funzt noch, lässt sich noch schalten, fährt mit Vorderradantrieb auch ohne Geräusche, aber auch auch ohne Verspannung beim Lenken, also kein Kraftfluß mehr nach hinten. 2ter Verdacht Verteilergetriebe...
Zuhause dann mit eingelegtem 1.ten Gang und Heckantrieb unter's Auto geschaut: Kardanwelle dreht lustig vor sich hin. Also HA putt....
Da es geräuschlos bis nach Hause ging vermute ich das die Welle zum Kegelrad durch ist....

Aber nachdem die HA zerlegt ist: Diff und Kegelrad usw sind absolut okay, puuuuuhhh!

Allerdings sind mir die Augen rausgefallen, als ich den wahren Grund entdeckt hab.
Auf der Hinterradnabe sind 6 Stehbolzen die in den äusseren "Deckel" / Flansch der Steckachse greifen und mit Scheiben und Muttern gesichert sind.
Alle 6 Bolzen sind sauber an der Nabe abgescherrt... :alarm: :alarm: :alarm:
Die beiden Steckachsen selbst sehen aus wie gerade auss'em Laden.

Also werde ich mir wohl einen neuen Nabenkörper gönnen dürfen :angryfire: :angryfire: :angryfire:

Somit hab' ich dann wohl die Schwachstelle im 61er Antriebstrang gefunden....

Soviel zum Juli....

Naja und genau dasselbe nun vor drei Wochen, nur auf der anderen Seite...... :angryfire:

Allerdings vom Preis des Nabenkörpers bei der ersten Aktion abgeschreckt, diesmal nur die Bolzen und Dichtung gekauft, allerdings zur Vorsicht in 2-facher Ausführung, zum jetzt immer dabei haben. :bulb:

Wieder Erwarten gingen alle Bolzenreste recht problemlos raus und auch der Wellendichtring ist noch heile. :D :D
Somit seit heute wieder mit dem 61er unterwegs, endlich!

Durfte die Bolzen ausser mir schonmal jemand hier wechseln????
Grüsse

Andre
_________________________
'89 HJ61VX
'92 MAN VW 8.150 FAE

_________________________

Die schönsten Orte haben kein Ortsschild
Benutzeravatar
Andre B
 
Beiträge: 211
Bilder: 0
Registriert: Mo 21. Jan 2002, 21:55
Wohnort: 58332 Schwelm
0 Personen finden diesen Beitrag gut.

Re: Hinterachse als Wiederholungstäter beim 61er

Beitragvon Ozymandias » Sa 28. Jan 2012, 19:33

Bei meinem Bekannten der einen 61er beruflich einsetzt hats schon mehrere Bolzen abgeschert, er hat sie dann einfach durch 8.8er Schrauben ersetzt.
Seltsamerweise sind bei ihm jeweils einzelne Bolzen abgebrochen (anders kann mans nicht sagen) und nie alle zur gleichen Zeit.
Insgesamt dürften es mittlerweile 4 Stück gewesen sein.

Grüessli Ozy
Der Jeep Fahrer - 5.9 V8 rulez
Benutzeravatar
Ozymandias
 
Beiträge: 2286
Registriert: Do 27. Mär 2003, 20:16
Wohnort: Malepartus Centralschweiz
0 Personen finden diesen Beitrag gut.

Re: Hinterachse als Wiederholungstäter beim 61er

Beitragvon fipsicola » So 29. Jan 2012, 10:47

servus andre,
ich stehe son bischen aufm schlauch..
hast du bilder?
grüße
philipp
fipsicola
 
Beiträge: 539
Registriert: So 14. Mai 2006, 20:24
Wohnort: München
0 Personen finden diesen Beitrag gut.

Re: Hinterachse als Wiederholungstäter beim 61er

Beitragvon bayer07 » So 29. Jan 2012, 10:52

moin moin
ich glaub es geht um die steckachse.
hab auch schon 2 stehbolzen abgerissen und fand die ziemlich weich
bayer07
 
Beiträge: 151
Registriert: Sa 29. Jan 2011, 10:02
0 Personen finden diesen Beitrag gut.

Re: Hinterachse als Wiederholungstäter beim 61er

Beitragvon der-mali » So 29. Jan 2012, 11:43

bayer07 hat geschrieben:moin moin
ich glaub es geht um die steckachse.
hab auch schon 2 stehbolzen abgerissen und fand die ziemlich weich


Ich hoffe, ich muß bei Deinem Beitrag jetzt nicht "zwischen den Zeilen" lesen, sondern nehme das "weich" einfach mal wörtlich.

Toyota hat wohl die Werkstoff-Philosophie, lieber biegbares einzubauen, als daß es gleich bricht.
So sollen sich bei Toyota eher die Achsen verbiegen, dafür brechen sie aber nicht und man kommt trotzdem noch weiter im Urwald. Wenn man dagegen andere 4x4-Dinos nimmt, wie den alten Patrol, so soll es dort eher gleich brechen. (So habe ich es vor einiger Zeit einem anderen Beitrag hier im Forum entnommen.)
Und zurecht-biegen ist immer irgendwie möglich, nur die Presse muß groß genug sein.
Gruss von den Philippinen,
Thomas alias "Mali"
------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
1981 Toyota Landcruiser BJ60
1972 VW Käfer mit Toyota Lenkrad!
1973 Mali
Benutzeravatar
der-mali

 
Beiträge: 1595
Bilder: 8
Registriert: Do 10. Sep 2009, 16:34
Wohnort: Cagayan de Oro City, Philippinen
0 Personen finden diesen Beitrag gut.

Re: Hinterachse als Wiederholungstäter beim 61er

Beitragvon bayer07 » So 29. Jan 2012, 11:58

aber sicher
es koennte sich um eine sollbruchstelle handeln :bulb:
bayer07
 
Beiträge: 151
Registriert: Sa 29. Jan 2011, 10:02
0 Personen finden diesen Beitrag gut.

Re: Hinterachse als Wiederholungstäter beim 61er

Beitragvon Feldi » So 29. Jan 2012, 11:59

Andre B hat geschrieben:Alle 6 Bolzen sind sauber an der Nabe abgescherrt...

Wenn sie "abgeschert" sind, waren sie nicht fest genug angezogen.
Wenn sie abgerissen sind, waren sie zu fest angezogen bzw die Bozen hatten eine zu geringe Zugfestigkeit. (halte ich für wahrscheinlicher)
In japanischen Fahrzeugen älteren Baujahrs hab ich schon Schrauben gefunden, die eigentlich gar keine Zugfestigkeit hatten (japanisches Buttereisen :lol: ) Wenn man die bearbeitet hat, fühlte es sich eher nach Blei als nach Stahl an. :roll:
Man könnte natürlich Bolzen höherer Zugfestigkeit verwenden falls das korrespondierende Gewinde das mitmacht.
Feldi (ganz im Süden)
.
Bild Bild
Benutzeravatar
Feldi

 
Beiträge: 2827
Registriert: Mi 5. Nov 2008, 11:57
Wohnort: Am Chiemsee
0 Personen finden diesen Beitrag gut.

Re: Hinterachse als Wiederholungstäter beim 61er

Beitragvon Ozymandias » So 29. Jan 2012, 13:12

Wie gesagt, einfach normale Handelsübliche 8.8 Schrauben reindrehen und alles wird gut.
Die Schrauben sind Ihm noch nie gebrochen, nur immer mal wieder einer der alten Bolzen.
Der Jeep Fahrer - 5.9 V8 rulez
Benutzeravatar
Ozymandias
 
Beiträge: 2286
Registriert: Do 27. Mär 2003, 20:16
Wohnort: Malepartus Centralschweiz
0 Personen finden diesen Beitrag gut.

Re: Hinterachse als Wiederholungstäter beim 61er

Beitragvon HJ61-Freak » So 29. Jan 2012, 13:34

Andre B hat geschrieben:Durfte die Bolzen ausser mir schonmal jemand hier wechseln????

Ich nicht, aber frag mal foggy travel. Der durfte das Ganze an seinem BJ (!!!) 75 schon 2x durchexazieren. Der hat allerdings auf der HA einen automatischen Diff.-Locker drin. Evt. hängt es bei ihm auch damit zusammen.

Wenn die Stehbolzen tatsächlich abgeschert sind, dann waren die Schrauben nicht fest genug angezogen oder haben sich gelöst. Ich habe, um das Lösen zu vermeiden, die Muttern gegen selbstsicherende Exemplare getauscht. Das Drehmoment des Antriebs wird jedenfalls durch die Reibung zwischen Nabe, Dichtung und Antriebswelle übertragen und das funktioniert nur dann, wenn die Teile mit dem entsprechenden Druck zusammen gepresst werden.

Der Vorteil beim Austausch der Stehbolzen gegen Schrauben mit durchgehenden Gewinde ist wohl darin zu sehen, dass sich die Schrauben über die gesamte Länge dehnen können, während die Stehbolzen diese für die Dehnung der des Bolzens ungünstige gewindelose Verdickung in der Mitte aufweisen.

Gruß

Florian
'86er-HJ61, 410tkm, OME schwer-plus, 255/85R16 auf 6Jx16-Toyo-Stahlf. ET0+30er Distanzen, 80mm Bodylift, Sidepipe, Recaros, Eigenbaustoßf. v. + h., schwenkb. Reserveradträger, Dach in Alu-Riffelbl., HA LSD 60%, div. Scheinw. + Instrumente, Innenausbau in Alu
Benutzeravatar
HJ61-Freak
 
Beiträge: 1234
Registriert: Di 6. Nov 2007, 20:58
Wohnort: Weiterstadt
0 Personen finden diesen Beitrag gut.

Re: Hinterachse als Wiederholungstäter beim 61er

Beitragvon Ozymandias » Fr 23. Mär 2012, 09:02

Rückmeldung?

Wie wurde das Problem jetzt behoben.
Der Jeep Fahrer - 5.9 V8 rulez
Benutzeravatar
Ozymandias
 
Beiträge: 2286
Registriert: Do 27. Mär 2003, 20:16
Wohnort: Malepartus Centralschweiz
0 Personen finden diesen Beitrag gut.

Re: Hinterachse als Wiederholungstäter beim 61er

Beitragvon HJ61-Freak » Sa 24. Mär 2012, 18:34

Ozymandias hat geschrieben:Wie wurde das Problem jetzt behoben.

foggy travel hat es pragmatisch gelöst und die Antriebswellen mit den Radnabenkörpern verschweißt. Das sollte halten. Die Frage ist nur, welches Alternativteil bei der nächsten Belastungspitze dran glauben muss.

Gruß

Florian
'86er-HJ61, 410tkm, OME schwer-plus, 255/85R16 auf 6Jx16-Toyo-Stahlf. ET0+30er Distanzen, 80mm Bodylift, Sidepipe, Recaros, Eigenbaustoßf. v. + h., schwenkb. Reserveradträger, Dach in Alu-Riffelbl., HA LSD 60%, div. Scheinw. + Instrumente, Innenausbau in Alu
Benutzeravatar
HJ61-Freak
 
Beiträge: 1234
Registriert: Di 6. Nov 2007, 20:58
Wohnort: Weiterstadt
0 Personen finden diesen Beitrag gut.


Zurück zu Land Cruiser J6

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast