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Hochgerüstete Reisefahrzeuge und das Gewicht    

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Hochgerüstete Reisefahrzeuge und das Gewicht

Postby Surfy » Tue 17. Jun 2014, 19:44

Da die legale Zuladung für unsere Reisefahrzeuge in der 3.5 Tonnen Klasse doch recht eingeschränkt ist, habe ich mal zusammengestellt was man mit einzelnen Umbauten zum Fahrzeuggewicht hinzuaddiert, so pi mal daumen.

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Die Idee zu diesem Thread kommt aus diesem hier: ahc-violette-federn-slee-controller-sensorhohe-air-helper-t46464-15.html, und dieser Gewichtszusammenstellung die ich unlängst zum Thema hochgerüstete Reisefahrzeuge und das Gewicht zusammengestellt hatte.

Ein hochgerüstetes Reisefahrzeug mit grossen Reifen, Seilwindenträger, Seilwinde und gängigen Umbauten fressen schnell mal die legale Zuladung alleine schon auf.

So erledigt sich der noch recht oft in den Foren zu lesende Wunsch nach zwei Ersatzreifen von alleine, wenn man da noch mit grösseren Reifen am planen ist.

Im Thread zu AHC und violetten Federn kamen ja schon einige Ideen zusammen, wie man Gewicht einsparen kann. Und ob die eine oder andere Umbau Massnahme nicht etwas übertrieben sein könnte für ein Reisefahrzeug.

Wie geht ihr mit dem Thema Gewicht um? Wie spart ihr Gewicht? Lasst uns doch Tips und Ideen sammeln, die uns helfen dem legalen aber komfortablen Ideal näher zu kommen :D

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Re: Hochgerüstete Reisefahrzeuge und das Gewicht

Postby HJ61-Freak » Tue 17. Jun 2014, 20:28

Gewicht sparen ist nach meiner Erfahrung immer gut. Mein Grundsatz dazu lautet: Es wird nur dasjenige mitgenommen bzw. angebaut, was mindestens zwei Aufgaben bzw. Funktionen übernehmen kann bzw. erfüllt. Bis auf den Zusatztank und die Petroleumlampe ist mir das bei meinem Umbau des J6 auch gelungen.

Im Übrigen muss man allerdings auch ganz klar berücksichtigen, dass ein gewichtsmässig fast ausgereiztes Fahrwerk und ein gewichtsmässig tatsächlich schon ausgereiztes Fahrwerk vom Risikofaktor her identisch sind. Deswegen muss das Fahrwerk eines halbwegs tauglichen Reisefahrzeugs auch bei der angestrebten Zuladung noch ausreichend Reserven haben und zwar nicht nur hinsichtlich der Federn, sondern insgesamt (Reifen, Felgen, Achsen, Lenkungstechnik, Bremsen und Rahmen bzw. Karosserie).

Gruß

Florian
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Re: Hochgerüstete Reisefahrzeuge und das Gewicht

Postby landcruiser » Tue 17. Jun 2014, 22:03

Surfy wrote:Wie geht ihr mit dem Thema Gewicht um?


Ich hab den KZJ73 (2850 kg eingetragene Gesamtmasse) erstmal wiegen lassen.

Fast leerer Tank, Serienbereifung, Ersatzrad, Toyota-Bordwerkzeug, mit Eisdielenramme, ohne Rücksitzbank, ohne Fahrer, keine Winde, ansonsten komplett ausgeräumt.

Ergebnis: fast 200 kg mehr als von Toyota angegeben.

Da schrumpft die theoretisch mögliche legale Zuladung schonmal auf knapp 800 kg zusammen.

Zwei Personen mit Gepäck 250 kg.

Diesel 90 kg + Kanister 50 kg = 140 kg

Wasser und Essen für 2 Personen für 4 Tage ca. 40 kg.

Sind schon fast 450 kg.

Bleiben noch 350 kg, die ich aber nicht voll ausnützen möchte - was aber schwer wird.

Die Serienstoßstangen kommen irgendwann ab, weil ich was HiLift-taugliches haben möchte.

Ansonsten kommt nur rein was ich für den beabsichtigten Zweck brauche.

Diesel, Ersatzrad, ggfs. Reserveredecke, Wasser, Kocher, ggfs. Sandbleche, 2 Sandschaufeln, Baumgurte, Bergegurte, Schäkel, HiLift, Werkzeug nur was gebraucht wird, Ersatzteile minimal nach bisheriger Erfahrung (Keilriemen, Sicherungen, Ersatzleuchtmittel, Bindedraht, Motoröl, Servoöl, Kabel, Gaffatape, Silikonband und son Kleinzeug), Kompressor, Kompressorkühlbox, Tisch, 2 Stühle.

Bisher hab ich jedes Mal etwas weniger mitgenommen, weil ich gemerkt habe was ich nicht brauche.

Kommt eben auch stark darauf an wohin man fährt, wie lange, wie die Versorgung vor Ort ist und wie lange man unterwegs ist.

Standheizung wird das Gewicht auch noch erhöhen und vermutlich noch eine zweite Batterie.

Naja, soweit meine Gedanken dazu.

Schauen wir mal was draus wird.
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Re: Hochgerüstete Reisefahrzeuge und das Gewicht

Postby Ozymandias » Tue 17. Jun 2014, 22:19

Ich zitiere mal eben aus dem abgeglittenen Thread.

.........
Jedenfalls belade ich das Auto jetzt immer selektiv nach Reiseziel.
ARB mit Winde kommt nur dran wenns absehbar ist dass man sie brauchen könnte.
Sandbleche dito.
Ebenso Generator oder Solarzellen, raus und runter wenn nicht gebraucht.
Bergegurte und das ganze Krams - ausmisten und je nach Reiseziel packen.
Highlift dito.
Batterien - ganz heisses Thema - ich hab den 75Kg schweren 260Ah Versorgerblock aus dem Aufbau geschmissen, nun habe ich im Sommer die 130Ah Fahrzeugbatterie mit Solar und im Winter kommt eine zusätzliche 130Ah Batterie ins Auto und ein kleiner Honda Moppel, dafür kommen die Zellen vom Dach.

Ersatzteile und Werkzeug ebenfalls - Werkzeug selektiv einpacken, keine Schlüsselgrößen die man nicht hat am Auto.


Ich habe als ich von Island zurück kam mal wirklich ALLES gewogen mit ner Personenwaage bis die Kiste leer war, ist erstaunlich was da zusammenkommt, über idealistisch eingefärbte Tabellen kann ich nur noch schmunzeln, das Karsumpel ist viel schwerer als man denkt.

Beispiel gefällig?
Bergegurten in Rakobox - 40Kg!!
Kleinwerkzeug in Rakobox 32Kg!!
Verlängerungskabel und Adapter 10Kg!!

Etc. vielleicht finde ich die Liste noch.

Grüße Ozy
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Re: Hochgerüstete Reisefahrzeuge und das Gewicht

Postby superXcruiser » Tue 17. Jun 2014, 22:20

Hi

prima Thema an dem man sich abarbeiten kann. Ich komme vom Motorrad aufs Auto und alles, wirklich alles ist für mich Luxus und kann deshalb auf sehr viel verzichten ohne tatsächlich auf etwas zu verzichten.

Vielleicht ist eine "must have" Liste ebenso wichtig in diesem Thread.

Grundsätzlich habe ich mein Equipment dem Gewichtsdiktat untergeornet, aber nicht absolut, denn eine Bratpfanne halte ich für nötig, sondern sie sollte auch als solche funktionieren. Dehalb ist sie mit einem dicken Boden ausgestattet. Dies bringt Gewicht ins Auto, aber für mich sinnvoll. Die Pfanne wurde aber in der kleinsten Größe gewählt um gewichtsmäßig etwas dagegen zu halten.

Was ich gut finde wenn man mit anderen Materialien Gewicht sparen kann ohne auf etwas zu verzichten. Wenn man Alu anstatt Metall nimmt, oder Plastik anstatt Metall usw.

Auf Schränke kann man in jedem Aufbau verzichten, so meine Meinung, aber eigentlich zu nix zu gebrauchen und sehr gern sehr schwer. Aus diesem Grund habe ich ein Skelett gewählt aus Aluprofilen um leichte Kisten unterzubringen und darauf zu schlafen.
Mein Ausbau ist leichter mit Bodenplatte und Aluprofilen als die Rücksitzbank. Meine Heckklappe spart 60kg da aus GFK.
So gerüstet habe ich meiner Frau nachgegeben und eine Engelbox gekauft und genieße den endlosen Luxus kalte Getränke und Lebensmittel zu transportieren und zu genießen.
Toilette und Dusche wird auch weiterhin keine Chance haben im Auto. Auch in keinem anderen Reisesystem für mich von Bedeutung . Ebenfalls finde ich eine eingerichtete Küche als reine Platzverschwendung und möchte nicht gern im Auto kochen "müssen". Spart wieder Gewicht.

Aber zum Glück ist jeder anders gestrickt und benötigt Schränke, Dusche, Klo und Küche im Auto. Und das kostet richtig Gewicht.

Ach übrigens, ich hab mir gewünscht im Auto sitzen zu können wenn ich nicht schlafen will und das gibt mein Auto und mein Umbau her( natürlich ist hinten im Auto das Sitzen gemeint).

bis denn
sXc
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Re: Hochgerüstete Reisefahrzeuge und das Gewicht

Postby landcruiser » Tue 17. Jun 2014, 22:45

Die große Stahlblechpfanne von Aldi ist übrigens eine prima Unterlage für den HiLift im Sand. :lol:

Hohes Gewicht, aber double use. :rofl:
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Re: Hochgerüstete Reisefahrzeuge und das Gewicht

Postby Reiti » Tue 17. Jun 2014, 22:56

Mit dem HiLift kann man Schnitzel klopfen und zuvor den Schnitzelspender erlegen.

Triple use.
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Re: Hochgerüstete Reisefahrzeuge und das Gewicht

Postby TomB » Wed 18. Jun 2014, 05:13

Ich glaube am besten würde wirklich ne Aufstellung von beliebtem Equipment und allfällig leichteren Alternativen funktionieren. Etwas ungeordnet hab ich das im verlinkten Thread auch gemacht. Hier noch etwas ausführlicher und genauer.

Schlafen:
Mein 1.6m breites und 2.4m langes Dachzelt wiegt 75kg (gemäss Prospekt). Eine Alternative dazu ist ein grosses Campingzelt (in meinem Falle Quechua Base Seconds XL, leider nicht mehr erhältlich, geniales Zelt) und die Exped Megamat die dazu noch viel bequemer ist und besser isoliert als alle Dachzelt Matratzen die ich bisher probiert habe. Das spart 60kg und bietet deutlich mehr Funktionalität und Komfort.

Geschirr und Besteck:
Hatte bisher zwar sehr schöne aber leider nicht sehr praktische blau emaillierte Stahlteller. Ein Nachteil der Teller ist, dass sie das Futter in kaltem Klima fast sofort auskühlen lassen. Des weiteren sind sie natürlich schwer. Hab jetzt auf Melanin Geschirr umgestellt und bin von Optik und Haptik soweit begeistert. Gleichzeitig probiere ich dieses Jahr mal Kuplika Besteck, dazu noch keine Erfahrung. Zusammen wird das 1-2 kg sparen.

Brauch ich's wirklich?
Das ist wohl die Frage die am meisten Gewicht sparen kann. Brauch ich Winde, Stahlstosstange, Rocksliders, Unterfahrschutz dort wo ich hinfahre wirklich? Für Island und die Wüste wär das wohl nur unnötiges Gewicht.

Muss ich's mitnehmen?
Wenn man in der Gruppe unterwegs ist könnte man den ganzen Krempel auch aufteilen. Statt 5 Bergegurten werdens 2 wohl auch tun, statt 5 Kompressoren reichen wohl ebenfalls 2. Das gilt für fast alles.
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Re: Hochgerüstete Reisefahrzeuge und das Gewicht

Postby Gerhard2 » Wed 18. Jun 2014, 07:34

Hi,

jeder von uns darf etwas mitnehmen, was ihr/ihm persönlich wichtig ist: Bei mir ist es z.B. der Duschsack bei Fliege ist es z.B. der Kaffee nach dem Aufstehen. Auf den Rest verzichten wir soweit nicht wirklich nötig. Meistens klappt es dann sogar ohne Dachträger und die zul. 3350 kg bleiben deutlich unterschritten.
Nach vielen Jahren des Probierens hat uns bisher nicht wirklich etwas gefehlt. Tisch, Markise, ... usw. ist halt dann nicht dabei.

Gruß
Gerhard
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Re: Hochgerüstete Reisefahrzeuge und das Gewicht

Postby Onkelchen » Wed 18. Jun 2014, 08:49

Surfy wrote:Da die legale Zuladung für unsere Reisefahrzeuge in der 3.5 Tonnen Klasse doch recht eingeschränkt ist ...



Hi,

nicht bei allen.

Mein 75er hat eine Zuladung von einer Tonne.
Da er per Einzelabnahme zugelassen wurde, ist das Leergewicht real ermittelt worden ... und daher schon höher eingetragen als die Werksangaben.

Reisefertig beladen also incl. Dachzelt, Wasser- und Essensvorräten usw. hat er ein Gewicht von knapp 3000 kg. Zum zGG von 3450 kg ist also noch genügend Reserve.

Ich habe einen einfachen selbstgebauten Ausbau der Doppelwandungen vermeidet, auf den Zurrleisten des Fahrzeugbodens befestigt wird, habe KEINE durchgehende mächtige Siebdruckplatte im Fahrzeug sondern nur die Felder zwischen den Zurrleisten mit 12mm OSB-Platten gefüllt.

Das einzig schwere am Ausbau ist die Schubladenhalterung der Kühlbox. Insgesamt ist der Ausbau aber so leicht, dass ich ihn bequem in drei Segmente geteilt alleine aus- und einbauen kann.

Wasserversorgung erfolgt mittels Kansitern, keine E-Pumpen, keine eingebauten Sachen wie Dusche, Boiler, riesige Kocher, pompöse Kaffemaschinen usw. usw.
Kühlbox ist 18 Liter WAECO statt 40 Liter Engel - damit auch einiges leichter.
Solarmodul 20 Watt ist auch leichter als 100 Watt usw. usw.

Man kann am Innenausbau wahnsinnig viel Gewicht verbraten ... oder eben auch sparen.

Bei dem was man mitnimmt nicht daran orientieren, was man zuhause hat, sondern daran, was man unterwegs wirklich benötigt, und dabei dann lieber die Sachen bevorzugen, die man mehrfach einsetzen kann.

Mir macht z.B: der Kaffee aus der Westernkanne unterwegs mehr Spaß als ein Espresso. Also verzichte ich auf eine mobile Espressomaschine. Die Westernkanne nehme ich dann auch um Wasser zum Abspülen aufzuheizen, Teewasser darin zu kochen, löslicher Kaffe lässt sich darin machen usw. usw - eine Kanne für alles, was heißes Wasser benötigt.
Statt extra Muurika für das Lagerfeuer, tut's bei mir eine einfache kaltgeschmiedete Eisenpfanne. Die geht auch auf dem Lagerfeuer wie die Muurika. Und zusätzlich auf dem kleinen Ominfuel-Kocher - von dem mir die Muurika immer runterkippt.
Alles was Strom braucht, ist bei mir auf 12V eingerichtet, incl. der Ladegeräte für Kameras & Co.
230V Inverter bleibt zuhause.

Ich habe zwar immer noch einen Haufen Geraffel im Auto, bin aber von Gewichtsproblemen weit entfernt, trotz Dachträger, Porta-Potti, Markise und Markisenseitenwände.

Viele Grüße
Onkelchen
2 Starrachsen, 4 Blattfedern und die Himmelsrichtung auf dem GPS.


Vertrau auf Allah!
Aber binde vorher Dein Kamel an. ;-)

(arabisches Sprichwort)
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Re: Hochgerüstete Reisefahrzeuge und das Gewicht

Postby quadman » Wed 18. Jun 2014, 09:37

...ich machs wie bei Windows mit den nicht benötigten Programmen. Fahrzeug leerkramen, alles was zwei Jahre nicht mehr angefasst wurde in den Keller verbannen. Außer Flickzeugs und Reserverad :wink:


Gruß Stefan
Hilux 2.5 xtra-Cab, 235/85R16 auf Dotz Dakar und Serienfelgen, TJM Snorkel, OME schwer/sehr schwer, Webasto Standheizung(en), Tempomat, Zusatztank, ASFIR Unterfahrschutze, ARB-commercial-bar, Dachkonsole mit Stabo XM5003 und eine metallic-grüne Wohnkabine
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Re: Hochgerüstete Reisefahrzeuge und das Gewicht

Postby MBPetersen » Wed 18. Jun 2014, 09:47

Deine Auflistung hört sich an wie das was man auf der Dresden-Breslau mit sich führt :) Zumindest die Fahrzeuganbauten. Was ihr so alles mitschleppt.
Fehlt aber das zweite Reserverad, und das Bordwerkzeug!

Bin kein Reisespezie, aber braucht man wirklich 50 kg Stossstangen vorne und hinten und eine Winde?
Langt nicht ein Greifzug mit Abschleppseil und ein paar vernünftige Bergehaken?
Sind riesige Reifen nicht eher kontreproduktiv? Ein zweites Ersatzrad ist doch wichtiger als ein Highlift, oder?
Lang nicht ein kleiner 2 Tonnen Hydraulik-Teleskopheber und die genannten Stahlpfanne?

Viele Ausbauten die ich gesehen habe, die fangen alle mit einer 40 kg schweren Siebdruckplatte als Bodenplatte hinten drin an, gefolgt von einem "Schubladensystem" mit dem gleichen Gewicht. Andersrum scheint es sich zu bewähren, sonst würden es nicht alle machen ...
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Re: Hochgerüstete Reisefahrzeuge und das Gewicht

Postby Feldi » Wed 18. Jun 2014, 10:01

MBPetersen wrote:Langt nicht ein Greifzug mit Abschleppseil und ein paar vernünftige Bergehaken.

Im Prinzip schon, allerdings muß das Zeug dann im Innenraum verstaut werden, wo der Platz eh schon knapp ist.
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"Was glaubst Du, was hier los wäre, wenn jeder wüßte, was hier los ist ?"
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Re: Hochgerüstete Reisefahrzeuge und das Gewicht

Postby landcruiser » Wed 18. Jun 2014, 10:23

MBPetersen wrote:Ein zweites Ersatzrad ist doch wichtiger als ein Highlift, oder?


Je nachdem wohin man fährt und was man vor hat.

Ein Reifen ohne Felge zusätzlich zum normalen Ersatzrad ist schon für den TUN-Trip mit dabei.

Und der HiLift auch.

Ohne denn wirds im Sand mit dem serienmäßigen Wagenheber anstrengend ein Rad zu wechseln. :lol:

Auch sehr hilfreich, wenn man Sandbleche unterschieben will.

An den Serienstoßstangen von meinem wirds schwierig mit dem HiLift. Daher kommen da vernünftige dran. Vernünftig meint bei mir: möglichst leicht, aber stabil genug für die Nutzung des HiLift.

Ist aber alles Ansichtssache und da gehen die Meinungen weit auseinander.
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Re: Hochgerüstete Reisefahrzeuge und das Gewicht

Postby Ozymandias » Wed 18. Jun 2014, 10:26

Universallösung gibts eh keine, der Thread läuft bereits wieder in die Schiene "Eskimo gegen Nudist" - Askese gegen Komfort.
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