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Ideen gesucht zwecks Platzvergrößerung für Balkantour    

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Re: Ideen gesucht zwecks Platzvergrößerung für Balkantour

Postby Markicruiser » Thu 9. Apr 2020, 20:59

Jelonek wrote:Marcus ... Lösung: leihweiser meinen 80-en aber nur für deine Frau und Kinder... wegen der Sicherheit auf so einer Reise! :D (Freunde unterstützen Freunde), du muss dich in deiner Karre abkämpfen :aetsch:
LG und frohe und gesunde Ostern 8)


Geiles Angebot nehme ich glatt an :biggrin: :biggrin:
2 80er im Balkan unterwegs macht richtig Laune und :P
LG Markus
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Re: Ideen gesucht zwecks Platzvergrößerung für Balkantour

Postby Markicruiser » Thu 9. Apr 2020, 21:25

superXcruiser wrote:Hi

warum leihst du dir nicht einfach für die Tour einen Anhänger/Wohnwagen und guckst erst einmal ob das Reisen mit Anhänger etwas für dich ist.
Die Balkantour mit Kindern und Hunden wird sicherlich nicht extrem. Ich würde den Anhänger einfach auf dem Campingplatz stehen lassen wenn man den Land Cruiser mal richtig einsetzen will.

Hast du ans Reisen mit Anhänger Geschmack gefunden, spar einfach noch ein bisschen und erweitere dadurch deine Möglichkeiten.
Ob es dieses Jahr zu Reisemöglichkeiten kommt, steht eh in den Sternen.

bis denn


Servus,
das kann schon sein, dass es mit der geplanten Reise nichts wird, das wird sich zeigen.
Kann sein dass der internationale Reiseverkehr bis ca August stark eingeschränkt wird......oder länger?
Deine Idee ist nicht verkehrt. Es ist nur so, dass ich bei egal welcher Reise in abgelegenere Regionen wo mehr Gepäck für alle dabei ist entweder auf ein anderes Auto umsteigen muss, was ich nicht will oder einen Anhänger irgendwelcher Form nehmen muss. Von daher bin ich in Bezug auf Anhänger schmerzfrei und sehe es pragmatisch, solange es kompakt bleibt.
Für zB nächstes Jahr mehr zusammensparen und was besseres kaufen / bauen ist definitiv eine Option.

LG Markus
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Re: Ideen gesucht zwecks Platzvergrößerung für Balkantour

Postby Lender » Fri 10. Apr 2020, 08:31

Manche Firmen haben Miet-Anhänger welche dann einen Teil der Miete an den Kaufpreis anrechnen. Ich würde mal Hersteller von potentiellen Kandidaten anschreiben ob sie so etwas haben und ob sie damit deine Tour erlauben. Dann kannst du den gleich auf Herz und Nieren prüfen ;)
Gruess Leon
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Re: Ideen gesucht zwecks Platzvergrößerung für Balkantour

Postby Markicruiser » Fri 10. Apr 2020, 15:52

Hallo lender Das stimmt, diese Option gibt es zB auch beim Dachzelt. Ich lass mich mal überraschen was aus dem ganzen wird :-D

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Re: Ideen gesucht zwecks Platzvergrößerung für Balkantour

Postby smiley120 » Sun 12. Apr 2020, 23:05

Grüß Euch Geländefreunde,

obwohl ich letzten Endes zum Schluss kommen musste, dass für mich Überlegungen hinsichtlich eines Geländehängers müßig sind, weil ich in Wirklichkeit eh keinen brauche, so hab ich mir doch so meine Gedanke gemacht. Dabei bin ich zu folgenden Schlussfolgerungen gelangt (die Großteils schon oberhalb vorweggenommen wurden, aber nochmal in meinen Worten):
1. Wenn man von einem gut erreichbaren Ausgangspunkt Tagesausflüge unternimmt, dann ist ein Wohnanhänger sicher ungeschlagen.
2. Will man aber eher mobil sein und es geht dabei auch mal rauer zu, dann sind besagte Wohnanhänger haltbarkeitsmäßig wohl schnell überfordert.
3. Das ganze sollte wenn möglich auch nicht kostenmäßig ausarten.

Ich glaube, dass die günstigste und flexibelste Variante ein "simpler" Transportanhänger ist, den man gegebenenfalls mit Dachzelt und/oder sonstigem Campingequipment hochrüstet.

Hinsichtlich der Haltbarkeit kann ich leider keine vernünftigen Erfahrungswerte aufweisen, außer dass der Anhänger meines Vater (Hochlader mit Gummifederachse, 1300kg Gesamtgewicht, mit den "kleinstmöglichen" Reifen 195/55R10 zwecks niedrigster Ladekantenhöhe) nach mehr als zehnjähriger regelmäßiger Nutzung so gut wie keine Verschleißerscheinungen aufweist und es wir darauf hinauslaufen, dass ich diesen Hänger im Bedarfsfall anpassen werde.

Aus dem Bauch heraus würde ich auch zu einer Federung aus Stahl tendieren, dazu sehe ich (und ich hab mich nicht so wahnsinnig weit in die Materie eingelesen) grundsätzlich zwei Möglichkeiten:
1. Man versucht, einen entsprechenden Anhänger zu finden (und tatsächlich fand ich dies: Offenbar verbaut die Firma Hochedlinger, siehe unter www.hochedlinger.com bei deren Type TH gegen Aufpreis schraubengefederte Längslenkerachsen, das nennen die "TH-SE Comfort Meisterfahrwerk", von denen ich glaube, dass sie von Fa. Knott sind.
2. Günstiger wird's wohl sein, wenn man versucht, bei einem Standardanhänger eine Stahlfederachse unterzubringen. das scheint gar nicht so abwegig, denn es gibt die oberhalb angesprochene Achse von Knott und Alko hat Drehstabfederachsen im Programm.

Hoffe, dass ich was zu Thema beitragen konnte.
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Re: Ideen gesucht zwecks Platzvergrößerung für Balkantour

Postby Lender » Mon 13. Apr 2020, 08:19

Ich denke auch, dass für eure Ansprüche ein ausgerüsteter Transportanhänger ausreicht. Ihr seid euch ja ein Dachzelt gewohnt und kein WoMo ;)
Beim Transportanhänger könnt ihr die Ware auch einfach rein schmeissen und müsst euch nicht gross darum kümmern, dass die dann was kaputt macht.

Wenn du darüber nachdenkst die Achsen von eurem Hänger zu tauschen, schau dass da die gleichen Räder drauf kommen wie beim Zugfahrzeug. Dann braucht ihr nur 1 Ersatzrad.

Edit:
Habe noch etwas gefunden, kostet bei uns in CH ca. 6800 Fr.
https://www.tpv-anhaenger.de/kt-eb3-offroad

Hat zwar ne Knott Gummi-Achse, dafür kann man gut Luft aus den Reifen lassen.
Gruess Leon
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Re: Ideen gesucht zwecks Platzvergrößerung für Balkantour

Postby Gerhard2 » Mon 13. Apr 2020, 09:13

Hi,

ich glaube, Markus sucht noch eine Entscheidung, ob er den Komfort und die Zuladung ähnlich wie im Lkw will oder braucht. Nur eben ohne Lkw.
Einen einfachen Transportanhänger Offener Kasten mit Schraubenfedern kann ihm jeder vernünftige Fahrzeugbauer machen. Die Achse dazu gibt es als 1350 kg oder 1800 kg Variante. So weit ich mich erinnern kann, mit 50 mm Federweg bei Nennlast.
https://www.knott.de/downloads/trailertechnik/Bauteilkatalog2018-de.pdf
Zu finden ab Seite 47 im PDF-Katalog von Knott.
Knott hat es auch schon oft möglich gemacht, große Räder montieren zu können.
Das wäre wohl die einfachste und preisgünstigste Variante. Dann bleibt´s aber beim Zelt.

An Wohnanhängern hat sich Bernd Woick schon in den 80ern versucht. Ich denke aber, er war der Zeit ein wenig vorraus. Außerdem waren die Wagen teuer. Vielleicht hätte er sie ein klein wenig weniger perfekt bauen sollen, dafür etwas preiserter?
Eine Anregung?
https://www.youtube.com/watch?v=kdg-cXFi5nU

Interessant finde ich beim Doppelachser die Federung, wenn es denn eine ist. Die ist heute übrigens auch noch bei den Algema Fitzel zu finden:
https://www.youtube.com/watch?v=ovmKQt-g_Ts
Nur besser, wie ich finde.

Gruß
Gerhard
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Re: Ideen gesucht zwecks Platzvergrößerung für Balkantour

Postby Markicruiser » Wed 15. Apr 2020, 23:30

@Smiley120: klar, je mehr Infos desto besser :D
Denke, dass so eine Gummiefederung einiges mitmacht. Wenn man aufwändigere Touren macht, dann kommt dieses Fahrwerk jedoch an seine Grenzen. Durch größere Reifen und Luft rauslassen, kann man einen großen Teil davon kompensieren und in vielen Fällen reicht das ja auch schon.
Die von dir genannte Firma scheint recht solide Anhänger zu bauen aber ich denke wie Gerhard geschrieben hat, kann man mit Knott einiges sinnvoll ergänzen oder auch selber bauen und dadurch die Kosten schlank halten.

@Lender: vorübergehend wäre das sicherlich eine Lösung und auch nicht die schlechteste, volle Flexibiliät inklusive. Bei einem kleineren Anhänger wie von dir vorgeschlagen würde ich es bevorzugen, Bei Anhängern zB mit Wohnmöglichkeit, muss man schauen, wie die Gesamthöhe ausfällt.

@Gerhard: die eierlegende Wollmilchsau sollte es werden :biggrin: muss schon sagen, wenn ich mir das Video von Woick anschaue, dann gefällt der Tandemachser schon recht gut und kommt dem Komfort-Anspruch sowie Geländetauglichkeit recht nah :lol: Der Mechanismus von Algema Fitzel ist schon top

Gruß Markus
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Re: Ideen gesucht zwecks Platzvergrößerung für Balkantour

Postby Lender » Thu 16. Apr 2020, 15:29

Die eierlegende Wollmilchsau kostet aber leider meist ordentlich ;) Viel Eigenleistung macht's natürlich günstiger, aber gutes Material kostet auch.

Gerade wenn es um Fahrgestelle etc. geht würde ich nur auf Komponenten zurück greifen welche dafür ein entsprechendes Gutachten haben. Und eines für einen selbst geschweissten Rahmen zu bekommen wird zumindest hier in CH nicht günstig. Wenn Knott sagt du kannst deren Fahrwerk an jeden zugelassenen Hänger machen super, würde mich aber sehr überraschen, wenn das legal geht.
Gruess Leon
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Re: Ideen gesucht zwecks Platzvergrößerung für Balkantour

Postby Gerhard2 » Thu 16. Apr 2020, 21:44

Hi,

die Zulassung eines selbst gefertigten Fahrgestells ist nicht so aufwendig, wenn man sich an die Spielregeln hält. Der "Witz" ist, dass alle Bauteile Teil des Rahmens sind. In dem Moment in dem sie es nicht mehr sind, z.B. eine geschraubte Zugdeichsel wird so ein Teil eigens prüfpflichtig.
Die Bremsanlage wird mit allen Unterlagen zulassungsfähig gekauft. Dinge die ein Prüfzeichen brauchen werden auch nur mit selbigen verbaut.
Manche Dinge sind in D sicher einfacher zugelassen zu bekommen als in der CH, andere Dinge, wie z.B. die Möglichkeit el. Bremsanlagen zu verbauen sind wohl in der CH besser (so weit ich das beurteilen kann).

Den Anhänger eines anderen Herstellers umzubauen ist dagegen nicht so einfach. Theoretisch benötigt man für den Umbau dessen Einverständnis. D.h. der Hersteller übernimmt Verantwortung für eine Konstruktion, die er nicht selbst ausgeführt hat...

@ Markus,

der Vorteil dieser Art Federung ist der "halbierte" Federweg beim Überfahren z.B. eines Randsteins. Außerdem ist der mechanische Lastausgleich bei geringen Massen der ungefederten Teile sehr schnell.
Nachteile sind bei der Fitzellösung die Abhängigkeit von max. Federweg und Achsabstand. Außerdem denke ich, mit Luft und vier Einzelschwingen, wie z.B. bei Bruder (AUS), ein kleines bischen Gewicht bei mehr Federweg einsparen zu können. Bei der Luftfederung könnte ein Lastausgleich auch einfach temporär gesperrt werden oder in geringem Umfang die Stützlast beeinflusst werden. Sind die Querschnitte der Schläuche klein, ist das System aber träge. Außerdem ist da noch die Notwendigkeit eines Stabis, wenn es vernünftig auf der Straße zugehen soll.
Es ist also wie immer, ein Kompromiss. Für die Anwendung Wohnwagen sehe ich aber die "Bruder-Lösung" ein ganz klein bischen vorn. Theoretisch wäre auch eine Mischung beider Lösungen möglich.

Gruß
Gerhard
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Re: Ideen gesucht zwecks Platzvergrößerung für Balkantour

Postby Markicruiser » Sat 18. Apr 2020, 16:41

Das sind sehr hilfreiche Tipps Gerhard :D
Also wenn man den Anhänger dementsprechend selber baut ist man auf der sicheren Seite, es sei denn, dass der gekaufte Anhänger so geschickt modifiziert wird, dass es wie original ausschaut.
Was die Kombination beider Federarten angeht, bin ich zu wenig mit der Materie vertraut, aber selbst mit der Bruder-Lösung ist man mehr als gut dabei. :biggrin:

Gruß
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