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Ironman FoamcellPro hochschrauben    

Alles ab der 7. Generation des HiLux (ab 2005) bzw. 4. Generation des 4Runner (ab 2003)

Ironman FoamcellPro hochschrauben

Postby BlauerEisenhut » Wed 29. Apr 2020, 08:53

Servus!
Hat hier schonmal jemand mit einem Gewindefahrwerk herumgespielt? Habe ein Ironman FoamcellPro Fahrwerk und mein Lux ist irgendwie an der Vorderachse niedriger. Wir haben das damals gemacht, um bei voller Beladung den Wagen "gerade" zu haben. Tatsächlich fahr ich mit dem Wagen aber zu 90% unbeladen, sprich mit weniger als 50Kg Zuladung.

Was muss ich beachten, wie sieht das mit dem Knickwinkel der Kardanwelle aus ? Hinsichtlich der Spir habe ich auch gleich noch eine Frage: Meine nun etwa 2 Jahre alten BFG AT sind nach ca. 60000km an der VA innenseitig am Ende. Leider ist mir das zu spät aufgefallen. Woran liegt das? Spurstangen?

Gruß


Eisenhut
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Re: Ironman FoamcellPro hochschrauben

Postby GRJ78 » Wed 29. Apr 2020, 09:34

Du brauchst andere obere Querlenker (UCAs - UpperControlArm s) um den Sturz wieder etwas kleiner zu machen. Wenn du ihn vorne noch höher schraubst, verschärfst du das Problem weiter und Reifen und Antriebswellen leiden noch mehr. Mit UCAs & DiffDropKit bekommt man das in den Griff - aber leider auch viele $$$...
Gibt es auch von Ironman...
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Re: Ironman FoamcellPro hochschrauben

Postby Hydro » Wed 29. Apr 2020, 09:47

Bist da sicher mit den neuen UCAs ? Reicht da nicht den Sturz unten einzustellen ?
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Ironman FoamcellPro hochschrauben

Postby GRJ78 » Wed 29. Apr 2020, 09:54

Wenn er innen abgelaufene Reifen hat und noch hochschrauben will, keine Ahnung wie das mit untenrum nachstellen ausreichen sollte, sonst gäbe es die UCAs aus dem Zubehör für diesen Anwendungsfall nicht, oder?
Wie weit kann man denn unten innen reinschrauben?
Auch wird damit ja die Länge für die Antriebswelle kürzer?
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Re: Ironman FoamcellPro hochschrauben

Postby BlauerEisenhut » Wed 29. Apr 2020, 12:11

GRJ78 wrote:Du brauchst andere obere Querlenker (UCAs - UpperControlArm s) um den Sturz wieder etwas kleiner zu machen. Wenn du ihn vorne noch höher schraubst, verschärfst du das Problem weiter und Reifen und Antriebswellen leiden noch mehr. Mit UCAs & DiffDropKit bekommt man das in den Griff - aber leider auch viele $$$...
Gibt es auch von Ironman...


Hhm, das mit dem Sturz hab ich nich grau in Erinnerung als ich den Umbau gemacht hab. Gäbe es da nicht eine alternative Lösung?

Du meinst wohl solche Querlenker:

https://www.superpropoly.de/Toyota/Hilu ... l?p2c=4642

Lg
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Re: Ironman FoamcellPro hochschrauben

Postby GRJ78 » Wed 29. Apr 2020, 12:36

Ja, sowas in der Art. Gibt es von diversen Anbietern.
Wieviel Höherlegung hast du denn jetzt verbaut?
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Re: Ironman FoamcellPro hochschrauben

Postby Hydro » Wed 29. Apr 2020, 13:20

Cool hab ich noch nicht gesehen ! Gefällt mir !
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Re: Ironman FoamcellPro hochschrauben

Postby Nightwolve » Wed 29. Apr 2020, 13:44

Bis 2 Zoll lässt sich die Vorderachse am N25 auch ohne verstellbare UCAs und Diffdrop höherlegen und wieder sauber einstellen. Das muss aber natürlich gemacht werden, eine Fahrwerksvermessung und -korrektur ist zwingend nötig.
Wie viel ist die aktuelle Höäherlegung vorn und hinten? Welches Ironman-Kit ist verbaut? (Federn, Dämpfer)

Ja, die genannten Produkte verbessern die Verstellbarkeit / Langlebigkeit von Aufhängung / Antriebswellen.
Man kommt bis etwa 50mm aber auch noch ohne zurecht. Ja, der Verschleiß erhöht sich, aber überschaubar.
Darüber ist eine Höherlegung der IFS ohnehin äußerst dringend nicht zu empfehlen, das geht dann richtig aufs Material und bringt die Aufhängung komplett aus ihrem sinnvollen Arbeitsbereich heraus.

Anders schaut es z.B. aus, wenn man zusätzlich noch 285er fährt. Damit kann es passieren, dass die Reifen dann am UCA schleifen. Da helfen die verstellbaren durchaus, weil sie in der Regel gleichzeitig eine schlankere Bauform haben, die mehr Freiraum für den Reifen lässt. Hersteller z.B. Camburg.

Ich stelle mir aber die Frage: Können die Foam Cell Pro mit dem meistens leer Fahren umgehen? Ist der Lux dann nicht stark überdämpft? Und wie schaut's mit der Federhärte v/h generell aus? Die muss in allererster Instanz zum Fahrzeuggewicht passen - bei vorrangigem Nutzungszustand. Wenn das nicht passt, ist alles andere nur schlechte Kosmetik.
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Re: Ironman FoamcellPro hochschrauben

Postby BlauerEisenhut » Wed 29. Apr 2020, 18:01

Nightwolve wrote:Bis 2 Zoll lässt sich die Vorderachse am N25 auch ohne verstellbare UCAs und Diffdrop höherlegen und wieder sauber einstellen. Das muss aber natürlich gemacht werden, eine Fahrwerksvermessung und -korrektur ist zwingend nötig.
Wie viel ist die aktuelle Höäherlegung vorn und hinten? Welches Ironman-Kit ist verbaut? (Federn, Dämpfer)

Ja, die genannten Produkte verbessern die Verstellbarkeit / Langlebigkeit von Aufhängung / Antriebswellen.
Man kommt bis etwa 50mm aber auch noch ohne zurecht. Ja, der Verschleiß erhöht sich, aber überschaubar.
Darüber ist eine Höherlegung der IFS ohnehin äußerst dringend nicht zu empfehlen, das geht dann richtig aufs Material und bringt die Aufhängung komplett aus ihrem sinnvollen Arbeitsbereich heraus.

Anders schaut es z.B. aus, wenn man zusätzlich noch 285er fährt. Damit kann es passieren, dass die Reifen dann am UCA schleifen. Da helfen die verstellbaren durchaus, weil sie in der Regel gleichzeitig eine schlankere Bauform haben, die mehr Freiraum für den Reifen lässt. Hersteller z.B. Camburg.

Ich stelle mir aber die Frage: Können die Foam Cell Pro mit dem meistens leer Fahren umgehen? Ist der Lux dann nicht stark überdämpft? Und wie schaut's mit der Federhärte v/h generell aus? Die muss in allererster Instanz zum Fahrzeuggewicht passen - bei vorrangigem Nutzungszustand. Wenn das nicht passt, ist alles andere nur schlechte Kosmetik.




VA 45mm und HA 55mm

Dämpfer
VA Foam Cell Pro Strut (45710FE)
HA Foam Cell Pro (45650FE)

Feder
Performance 45mm lift/0-50Kg (TOY055B)

Blattfeder
Performance 0-200kg (TOY057B)

U-Bügel
U-Bolt Kit (437UBK)


Trimpacker wurden nicht verbaut.

Was man betonen muss ist, dass auf der Pritsche ein AluCab Hardtop verbaut ist, welches noch zusätzlich Gewicht hat. Das bedeutet ich fahre im Prinzip immer mit ca. 100 - 150Kg Zuladung durch die Gegend.

Heute bin ich einen schlechten Weg gefahren und nun musste ich mit Entsetzen feststellen, dass der Allrad nicht mehr raus geht. Hab die Kreuzgelenke vor einen Monat abgeschmiert. Gibt's da einen Konsens zwischen Reifenverschleiß an der VA und Allradproblemen?
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Re: Ironman FoamcellPro hochschrauben

Postby GRJ78 » Wed 29. Apr 2020, 18:15

Du bist quasi schon am Limit.

Hast du ein Protokoll der tatsächlichen Höherlegung?

Also quasi die Istwerte Abstand Radnabe Kotflügelkante vorher nachher?

Oft sind die Fahrwerke etwas höher um das sich „setzen“ auszugleichen...

Wenn du noch höher willst, s.o.

Allrad und Reifen innen abgefahren hängen nicht zusammen.
Aber Höherlegen und der Sturz!
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Re: Ironman FoamcellPro hochschrauben

Postby robert2345 » Wed 29. Apr 2020, 18:45

Hallo Eisenhut,

gehen wir mal der Reihe nach:
Abgefahrene Reifen innen, bedeutet Du hast einen negativen Sturz was für den Hilux untypisch ist, da dieser beim Einlenken beim Kurvenaussenrad einen positiven Sturz bekommen und so zu 90% immer ein abfahren der aussenkanten der Reifen bekommt. Das gleiche beim Höherlegen, durch die kurzen Querlenker fällt der Hilux immer in einen positiven Sturz.

Andere obere Querlenker UCA korrigiren beim Hilux daher immer den positiven Sturz jedoch keinen negativen.
Die verstellbaren UCA sind noch kürzer als Originale und korrigieren immer noch mehr in einen negativen Sturz Bereich.
Nachdem s.o. 90% der Luxe zu sehr positiven Sturz haben ist diese korrektur somit gewünscht, jedoch sagst Du es ist die Innenkante.

Als Anzeichen kann man deuten, dass nach Fahrwerkseinbau jemand gewollt richtig den Sturz auf neutral mit Neigung zu negativ eingestellt hat(damit eben in Kurven weniger Aussenkante abgefahren wird), nachdem sich in den 2 Jahren die Federn wohl gesetzt haben, hat der Wagen im Stand nochmehr negativen Sturz erreicht. Bitte die Gummilager der unteren Querlenker bei den Einstellschrauben prüfen, vielleicht haben die mit dem Alter nachgelassen oder die Verstellungen haben sich gelöst.

Als Lösung kann man natürlich die Federteller etwas hochschrauben, im eingebautem Zustand nur mit Spezialwerkzeug und dabei schauen, dass man wieder auf eine Höherlegung um die 5-6cm kommt (Radnabe Kotflügel 55cm). Hast ja eh die mittlere Feder 55B und danach eine neue Sturzeinstellung.

Gruß
Robert
HILUX 3,0 Aut.220PS 550Nm, ARB Saharabar mit WARN, Heckbumper, Hardtop, AirLocker, ASFIR UFS, OME-HD IronmanFCPro, BFG MTKM2 285/70R17 8x17ET20, BFG ATKO2 265/70R17 8x17ET-10, Snorkel, RhinoRack, GPSmap278, 3xOptimaYellow, CB-President, EngelMT45, BearLock, 145LTank
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Re: Ironman FoamcellPro hochschrauben

Postby BlauerEisenhut » Wed 29. Apr 2020, 23:52

robert2345 wrote:Hallo Eisenhut,

gehen wir mal der Reihe nach:
Abgefahrene Reifen innen, bedeutet Du hast einen negativen Sturz was für den Hilux untypisch ist, da dieser beim Einlenken beim Kurvenaussenrad einen positiven Sturz bekommen und so zu 90% immer ein abfahren der aussenkanten der Reifen bekommt. Das gleiche beim Höherlegen, durch die kurzen Querlenker fällt der Hilux immer in einen positiven Sturz.

Andere obere Querlenker UCA korrigiren beim Hilux daher immer den positiven Sturz jedoch keinen negativen.
Die verstellbaren UCA sind noch kürzer als Originale und korrigieren immer noch mehr in einen negativen Sturz Bereich.
Nachdem s.o. 90% der Luxe zu sehr positiven Sturz haben ist diese korrektur somit gewünscht, jedoch sagst Du es ist die Innenkante.

Als Anzeichen kann man deuten, dass nach Fahrwerkseinbau jemand gewollt richtig den Sturz auf neutral mit Neigung zu negativ eingestellt hat(damit eben in Kurven weniger Aussenkante abgefahren wird), nachdem sich in den 2 Jahren die Federn wohl gesetzt haben, hat der Wagen im Stand nochmehr negativen Sturz erreicht. Bitte die Gummilager der unteren Querlenker bei den Einstellschrauben prüfen, vielleicht haben die mit dem Alter nachgelassen oder die Verstellungen haben sich gelöst.

Als Lösung kann man natürlich die Federteller etwas hochschrauben, im eingebautem Zustand nur mit Spezialwerkzeug und dabei schauen, dass man wieder auf eine Höherlegung um die 5-6cm kommt (Radnabe Kotflügel 55cm). Hast ja eh die mittlere Feder 55B und danach eine neue Sturzeinstellung.

Gruß
Robert



Servus Robert,
lieben Dank für deine Expertise. Werde das Ganze wie du soeben geschrieben hast ausprobieren. Hinsichtlich des Knickwinkels hast du dabei keine Bedenken? Wie kann man den überhaupt feststellen?

Bleibt nur noch die Frage bezüglich des defekten Allradantriebes. Hatte schonmal jemand solch eine Situation, dass sich der einfach nicht mehr wegschaltet? Die grüne Leuchte geht trotzdem aus.
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Re: Ironman FoamcellPro hochschrauben

Postby hakim » Thu 30. Apr 2020, 06:02

Hallo,
der Hilux N25 steht serienmäßig vorne tiefer als hinten, um circa 4cm unterm Leiterrahmen gegen den Untergrund gemessen. Du hast vorne um 45mm erhöht, hinten um 55mm trotz des Hardtopgewichts, wenn ich richtig verstanden habe. Damit steht Dein Hilux noch schräger nach vorne geneigt als Serie, bevor mehr zugeladen wird. Heißt aus meiner Sicht, im Grunde steht Dein Lux nicht vorne zu niedrig, sondern hinten zu hoch, sofern man als Meßlatte die Empfehlung von verträglichen 40-45mm Erhöhung zugrunde legt. Wenn Dich der Schrägstand stört, kannst Du aber durchaus vorne etwas höher gehen. Ich würde allerdings nur um 10mm auf etwa 55mm erhöhen. Der Hilux wird etwas "hüftsteifer" dadurch, weil die Querlenker steiler stehen werden, aber die Antriebswellen verkraften das nach meiner Erfahrung noch gut. Bis etwa 60mm Höherlegung kann man die Vorderachsgeometrie am Lux noch gut einstellen. Also Sturz leicht ins Plus drehen (bis etwa 2,0°) und etwas mehr Vorspur als üblich, besonders bei breiteren Reifen als Serie. Mein eigener Hilux inklusive Minicamp - aber ohne Reisebeladung - steht per OME vorne +55mm und hinten +60mm höher, die Antriebswellen zeigen nach 180tsd km keine Schwächen und meine 285er Reifen haben ein schönes, fast gleichmäßiges Verschleißbild - wie Robert beschrieben hat, am äußeren Profilrand etwas mehr Verschleiß.
Zum Allrad: Du hast ja noch die Allradzuschaltung per Hebel. Wenn Du in 4WD fährst und dann den kurzen Hebel nach vorne drückst, öffnet der H4-Endschalter im Verteilergetriebe und das 4WD-Steuergerät öffnet den ADD-Freilauf in der Vorderachse (sofern Du keines der raren Exemplare ohne ADD hast...). Ist dieser ganz offen, erlischt via Endschalter im ADD die grüne 4WD-Kontrolleuchte. Bei offenem ADD hast Du definitiv keinen Antrieb mehr an der Vorderachse. Selbst dann nicht, wenn im VTG ein Schaltproblem vorliegt. Typisch ist ja, daß wenn man den Allrad per Schalthebel in einer Kurve herausnimmt, dieser wegen der Verspannungen im Antrieb erst nach der Kurve sich öffnet. Dann erst erlischt die grüne 4WD-Kontrolle. Daher verstehe ich noch nicht ganz, wieso einerseits die grüne Kontrolle bei Deinem Lux erlischt, aber die Vorderräder noch angetrieben werden?! Vielleicht hast Du noch ein paar Details. Ansonsten fahre mal auf losen Untergrund und schalte ein paar Mal bei Geradeausfahrt den Allrad zu und wieder weg. Bist Du ggfls sicher, daß trotz Erlöschen der grünen Kontrolle noch Antriebskraft an die Vorderräder gelangt?
Hakim
HILUX 3,0 DoKa EZ´08, 285/75R16 auf CW-Alus 8x16(ET+15), 285/70R17 auf Serienalus 7,5x17(ET+30) i.V.m. Spurplatten 15mm, VA:OME mittel/KONI Raid, HA:OME heavy-duty/ToughDog FoamCell, Snorkel, RECARO Cross-Speed, N4-Alumotorschutz. Wohnkiste ORTEC-Minicamp mit Eberspächer D2.
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Re: Ironman FoamcellPro hochschrauben

Postby Highfive » Thu 30. Apr 2020, 08:07

In aller Kürze: Hab meine Irons vorn so hochgeschraubt wie es mit menschenmöglichen Mitteln ging.
Vermessen ging weiterhin einwandfrei.
Lediglich der Knickwinkel der Antriebswellen war deutlich übers Ziel hinaus geschossen.
Bin allerdings ohne Rücksicht lange damit rumgefahren und ebenso ins üble Gelände damit. Keine Probleme!
Inzwischen hab ich aber ein DiffdropKit drinne, was den Knickwinkel wieder normalisiert hat .. fühlt sich einfach besser an.

Grüsse, Sören
HILUX 3,0 DKTTE+Bumms,305/60/18 SST,60mmSPV,Ironman FC PRO, OME884X/045R,Goldschmitt,140l,Snorkel,ARBTop,Asfir,Outback Daträ,AluCab,3"Exhaust, Lazer/VisionX/Moto-Lights,ARB Locker,Alcantara Innenraum,220Volt, Solar,etc.
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Re: Ironman FoamcellPro hochschrauben

Postby BlauerEisenhut » Thu 30. Apr 2020, 14:03

hakim wrote:Hallo,
der Hilux N25 steht serienmäßig vorne tiefer als hinten, um circa 4cm unterm Leiterrahmen gegen den Untergrund gemessen. Du hast vorne um 45mm erhöht, hinten um 55mm trotz des Hardtopgewichts, wenn ich richtig verstanden habe. Damit steht Dein Hilux noch schräger nach vorne geneigt als Serie, bevor mehr zugeladen wird. Heißt aus meiner Sicht, im Grunde steht Dein Lux nicht vorne zu niedrig, sondern hinten zu hoch, sofern man als Meßlatte die Empfehlung von verträglichen 40-45mm Erhöhung zugrunde legt. Wenn Dich der Schrägstand stört, kannst Du aber durchaus vorne etwas höher gehen. Ich würde allerdings nur um 10mm auf etwa 55mm erhöhen. Der Hilux wird etwas "hüftsteifer" dadurch, weil die Querlenker steiler stehen werden, aber die Antriebswellen verkraften das nach meiner Erfahrung noch gut. Bis etwa 60mm Höherlegung kann man die Vorderachsgeometrie am Lux noch gut einstellen. Also Sturz leicht ins Plus drehen (bis etwa 2,0°) und etwas mehr Vorspur als üblich, besonders bei breiteren Reifen als Serie. Mein eigener Hilux inklusive Minicamp - aber ohne Reisebeladung - steht per OME vorne +55mm und hinten +60mm höher, die Antriebswellen zeigen nach 180tsd km keine Schwächen und meine 285er Reifen haben ein schönes, fast gleichmäßiges Verschleißbild - wie Robert beschrieben hat, am äußeren Profilrand etwas mehr Verschleiß.
Zum Allrad: Du hast ja noch die Allradzuschaltung per Hebel. Wenn Du in 4WD fährst und dann den kurzen Hebel nach vorne drückst, öffnet der H4-Endschalter im Verteilergetriebe und das 4WD-Steuergerät öffnet den ADD-Freilauf in der Vorderachse (sofern Du keines der raren Exemplare ohne ADD hast...). Ist dieser ganz offen, erlischt via Endschalter im ADD die grüne 4WD-Kontrolleuchte. Bei offenem ADD hast Du definitiv keinen Antrieb mehr an der Vorderachse. Selbst dann nicht, wenn im VTG ein Schaltproblem vorliegt. Typisch ist ja, daß wenn man den Allrad per Schalthebel in einer Kurve herausnimmt, dieser wegen der Verspannungen im Antrieb erst nach der Kurve sich öffnet. Dann erst erlischt die grüne 4WD-Kontrolle. Daher verstehe ich noch nicht ganz, wieso einerseits die grüne Kontrolle bei Deinem Lux erlischt, aber die Vorderräder noch angetrieben werden?! Vielleicht hast Du noch ein paar Details. Ansonsten fahre mal auf losen Untergrund und schalte ein paar Mal bei Geradeausfahrt den Allrad zu und wieder weg. Bist Du ggfls sicher, daß trotz Erlöschen der grünen Kontrolle noch Antriebskraft an die Vorderräder gelangt?
Hakim


Ebenfalls recht herzlichen Dank für die Informationen!
Ich werde dann über die Umsetzung berichten, zur Zeit beschäftigt mich jedoch leider ein größeres Problem, welches zwar nicht wie vermutet den Allrad betrifft, sondern leider die Sperre. :roll:

Der Wagen ist versteift und Radien könnne nicht mehr gefahren werden. Wenn ich die Taste für die Zuschaltung der Sperre betätige blinkt die rote Anzeige. Bei erneuter Betätigung erlischt diese auch wieder, die Versteifung bleibt aber.
Man kann leider auch nichts hören. So wie es aussieht ist sie hinüber.

Ich habe auch versucht auf losem Untergrund leichte Radien zu fahren. Trotz aller Mühe blieb der Zustand leider unverändert.
Was kann man jetzt noch machen?
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