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-- J12, BJ 10/04, Motorschaden nach 100.500 km |
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| ogiessler |
Verfasst am: Sa, 07. Jun 2008, 10:28 |
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Anmeldungsdatum: 08.06.2004
Beiträge: 102
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Hier der aktuelle Stand (ohne das ich was so richtig "offiziell" hätte)
Wagen seit drei Wochen bei Toyota. Vor einer Woche wurde er von "meiner" Werkstatt auf eigene Kosten nach HH geschleppt, da sie sich an den Kosten beteiligen werden. Die Car Garantie übernimmt die gesamte Arbeitsleistung und 40 % Materialkosten. Toyota und meine Werkstatt wohl jeweils weitere 20 % und den Rest (auch 20 %) soll ich dann tragen. Schauen wir mal ...
Der Motor ist auseinandergenommen und überall scheinen erhebliche Ablagerungen zu sein. Der Kolben des ersten Zylinders ist so heiß geworden, dass er geschmolzen ist.
zZ wurden/werden einige Teile in einer Spezialwerkstatt gereinigt und untersucht. Meine Werkstatt hat wohl den Ehrgeiz, die Ursache des Fehlers zu finden. Bisher hat man aber nur Vermutungen, kein Ergebnis.
Ende der kommenden Woche soll ich den Wagen wiederbekommen. |
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| lc81 |
Verfasst am: So, 08. Jun 2008, 17:34 |
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Anmeldungsdatum: 01.01.2005
Beiträge: 207
Wohnort: Komotau(Chomutov)-Tschechien/Erzgebirge
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Hallo Boris,
ich habe Deinen Beitrag gelesen und möchte gleich mal nachfragen, wenn auch ein wenig neben dem Thema. Du lebst in Norwegen und fährst dort einen J12. Ich war letztes Jahr in Schweden (in Dalsland, bei Bengtsfors, also gleich an der norwegischen Grenze, wobei ich mit dem J12 von Trelleborg über die E6 nach Gotheborg und Uddevalla und weiter gefahren bin-mit Ausflügen fast 2000km in Schweden zurückgelegt). Was mich gewundert hat, dort sind sehr viele Toyos unterwegs, jedoch keine J12 - nur sehr viele RAVs, Avensis usw. Ich habe sogar 2 Toyota Autohäuser gesehen, nicht mal auf dem Hof waren J9/J12, kein einziger! Nur einen J9 habe ich mal getroffen und einen J10 V8 auf der Autobahn bei Gotheborg.
Du scheinst aber gute Erfahrungen mit dem J12-Service in Norwegen gemacht zuhaben. Sieht es in Norwegen in Sachen Landcruiser bzw. J12 anders aus als in Schweden? Ich denke in Schweden werden die Werkstätten kaum Erfahrungen mit Landcruisern haben. Es wird vermutlich irgendwie steuerlich benachteiligt, also können höchstens Händler in "reichen" Städten ein Paar Stück verkaufen.
Danke
Peter |
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| fraschumi |
Verfasst am: Di, 10. Jun 2008, 01:13 |
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Anmeldungsdatum: 16.05.2001
Beiträge: 1421
Wohnort: Schleswig-Holstein
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Wenn,...
ich dies alles so lese...bin ich wirklich froh, so eine alte Mühle mein Eigen nennen zu dürfen...absolut.
Gruß Frank |
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| Nordmann |
Verfasst am: Do, 12. Jun 2008, 10:16 |
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Anmeldungsdatum: 04.12.2006
Beiträge: 33
Wohnort: Oslo, Norwegen
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<threadverwässerung ein>
Hallo Peter,
habe auf die LC-Dichte in Schweden noch gar nicht geachtet.. in Norwegen ist der J12 extrem beliebt, die fahren hier haufenweise rum. Ich schätze, dass es einer der beliebtesten Geländewagen hier ist, vielleicht sogar DER beliebteste. In Oslo sind sogar etliche J12-Taxen unterwegs. Hier sieht man zwar auch viele Range Rover und LR Discovery, aber das ist eher ein Oslo-Phänomen. Als "Arbeitsfahrzeug" bei Firmen, Handwerkern, Polizei/Feuerwehr etc. kommt der J12 landesweit nach meiner Beobachtung überdurchschnittlich oft zum Einsatz.
Der J12 wird in Norwegen allerdings - ebenso wie andere Fzg. in dieser Klasse - meist als sog. "varebil" gefahren (d.h. mit demontierten hinteren Sitzreihen und festem Trenngitter zum Laderaum). In dieser Variante ist er deutlich billiger in der Anschaffung (als normales "personbil" muss man hier im Vergleich zu D etwa den doppelten Preis rechnen).
In hiesigen Werkstätten habe ich bisher nur Kleinigkeiten machen lassen. Daher sind meine Erfahrungen noch beschränkt. Habe meinen übrigens heute früh zum Check des besagten Siebes in der Ölwanne (hat das Ding eigentlich einen Namen?) eingeliefert und hoffe, dass ich ihn heute Nachmittag wohlbehalten wiedersehe. Bin vor allem auch gespannt, ob sie anschliessend etwas gegen das Motornageln unternehmen..
Viele Grüsse
Boris |
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| lc81 |
Verfasst am: So, 15. Jun 2008, 10:41 |
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Anmeldungsdatum: 01.01.2005
Beiträge: 207
Wohnort: Komotau(Chomutov)-Tschechien/Erzgebirge
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Hallo,
@alle:
Der J9 fährt mit (fast) gleichen Motor, im J12 sind doch nur relativ kleinere Änderungen eingebaut. Sind solche Probleme bei J9 bekannt?
@Boris:
Klingt gut. Das Trenngitter-Problem kenne ich auch asu Tschechien (grössere Kombis und Offroader sind die einzigen Fahrzeuge, bei den Unternehmen dank eines Trenngitters die 19% MwSt. loswerden). Allgemein kann ich eher Händler+Werkstätten in grösseren Städten empfehlen (wobei ich selber auch bei einem der grössten Händler in Tschechien Kunde bin). Die sind zwar oft teurer und einige auch nicht so freundlich beim Umgang, aber haben ganz einfach durch die Menge an Fahrzeugen schon grössere Erfahrungen (früher fuhr ich Nissan, da war es gleich). Bin gespannt, wie es die Werkstatt dort durchführt, bzw ob die erste Einschätzung der Werkstatt stimmt.
Gruß
Peter |
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| VolkerJ |
Verfasst am: So, 15. Jun 2008, 18:03 |
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Anmeldungsdatum: 21.05.2004
Beiträge: 92
Wohnort: Stuttgart
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Hallo,
Zitat:
Der Motor ist auseinandergenommen und überall scheinen erhebliche Ablagerungen zu sein. Der Kolben des ersten Zylinders ist so heiß geworden, dass er geschmolzen ist. Shocked
das mit den geschmolzenen Zylinder gab es doch früher schon mal, als Tuner unsachgemäßes Diesel-Chiptuning betrieben haben.
Das war/ist nicht Toyota spezifisch, aber könnte auf Probleme mit dem Einspritzsystem hinweisen. Vielleicht zieht er ja durch die eventuell defekten Kupferdichtungen Falschluft und die verursacht eine unkontrollierte Verbrennung oder er läuft zu mager.
Bin mal gespannt was bei der Untersuchung rauskommt!
Gruß Volker |
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| ogiessler |
Verfasst am: So, 15. Jun 2008, 18:10 |
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Anmeldungsdatum: 08.06.2004
Beiträge: 102
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Volker, Du bekommst 10 von 10 Punkten. Der Fehler ist gefunden:
2 defekte Kupferdichtungen an den Injektoren.
Morgen bekomme ich mein Auto wieder und finanziell ist es zufriedenstellend gelöst. Ich bin mit 1.000 und ein Kecks Euro (max. 1.100) netto dabei und habe einen komplett neuen Motor ("Kurzmotor") drin.
Abgesehen von der Dauer der Reparatur ist das Ergebnis für mich völlig OK.
Oliver |
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| VolkerJ |
Verfasst am: So, 15. Jun 2008, 18:46 |
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Anmeldungsdatum: 21.05.2004
Beiträge: 92
Wohnort: Stuttgart
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Hallo,
und Danke für die Punkte.
ich schick Dir dann die Adresse wo die gewonnene Waschmaschine hingeliefert werden darf!
Aber was machen die jetzt? Gibt es andere Dichtungen oder mehr Injektor Spannmoment?
Gruß Volker |
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| ogiessler |
Verfasst am: So, 15. Jun 2008, 18:56 |
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Anmeldungsdatum: 08.06.2004
Beiträge: 102
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| Erst einmal gibt es Dichtungen "von der Stange". Der Werkstattmeister hat sich aber mit Toyota in Verbindung gesetzt, um diese Frage zu klären. |
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| Captain |
Verfasst am: Mo, 16. Jun 2008, 10:45 |
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Anmeldungsdatum: 24.01.2008
Beiträge: 10
Wohnort: Bezirk St.Pölten Österreich
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Super, dass man so viel Info hier bekommt. Mein Schneeflöckchen ( weißer LC12 President) hat zwar erst 4500km drauf, aber die öfter gelesenen Probleme hier waren doch immer irgendwie in Verbindung mit den Einspritzdüsen und machen mich doch hellhörig. Dass es eigentlich nur die Dichtringe sind und bis jetzt gleich immer die gesamte Düseneinheit gewechselt wurde, zeigt wie wenig genau nach der tatsächlichen Ursache gesucht wurde. Da in Norwegen schon die Kontrolle des Ölsiebs in der Ölwanne angeordnet wird heißt, dass die Kommunikation innerhalb Toyota Europe funktioniert. Ich habe vorige Woche an Toyota Österreich ein email geschickt und angefragt, ob diese Fälle bekannt sind, was der technische Hintergrund für diese Schäden ist und was dagegen gemacht wird. Ich erhielt tagsdarauf eine freundliche Antwort, dass die entsprechende Abteilung damit befaßt wird und ich dann informiert werde.
Technisch ist mir aber jetzt eines unklar: welchen Einfluß hat die Dichtung der Einspritzdüse auf den Ölkreislauf? Kommt der Düsenstock irgendwie mit dem Motorölkreislauf in Kontakt, dass dann eine Verkokung am Sieb entstehen kann?
Die Ursache (so ein kleines Kupferringerl) wär ja minimal, die Auswirkung aber katastrophal. |
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| lc81 |
Verfasst am: Sa, 21. Jun 2008, 17:24 |
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Anmeldungsdatum: 01.01.2005
Beiträge: 207
Wohnort: Komotau(Chomutov)-Tschechien/Erzgebirge
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Hallo,
bei meinem Besuch beim Händler diese Woche habe ich ihn auf das Problem angesprochen und hier in Tschechien ist nichts bekannt (auch inoffiziell nicht). Aber inoffiziell ist bekannt, daß Probleme mit der Vorderachse (Lager) beim J12 ab und zu auftreten. Ist zwar selten, aber bekannt. Für einen Rückruf hat es zwar nicht gereicht, jedoch die Händler wissen es und sind angewiesen worden dieses ohne zumeckern zubeheben.
Gruß
Peter |
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| Captain |
Verfasst am: So, 22. Jun 2008, 18:03 |
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Anmeldungsdatum: 24.01.2008
Beiträge: 10
Wohnort: Bezirk St.Pölten Österreich
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So. Es hat mir einfach keine Ruhe gelassen und ich heba eine Anfrage an Toyota Austria gestellt, was es mit diesen Fällen auf sich hat. Ich bin auch tatsächlich wenige Tage vom Kundendienst ( Zentrale bei Firma Frey) angerufen worden.
Er sagte folgendes:
Es sind diese Fälle bekannt, die Defekte sind aber so selten, dass auf die Produktion kein Einfluß genommen wird. Es ist ihm völig klar, dass es nicht befriedigend ist, wenn man selbst der Betroffene ist. Bei uns in Österreich übernimmt die Garantieverlängerung auf jeden Fall zu 100% die Kosten. Der defekte Dichtring beeinflußt das Motoröl insfern, als dass der Düsenstock durch den Ventildeckel in den Brennraum geführt wird. Nun, wenn der Abdichtring in den Zylinder undicht wird, dann blasen heiße Verbrennungsgase in den Bereich des Ventildeckels und kommt damit in Berührung mit dem Motoröl. Jedenfalls ergibt das nicht gleich einen Motorschaden und es solllte ein Leistungsverlust und schlechter Motorlauf auffallen. Nichts desto trotz, sind die Vertragshändler angewiesen, bei jedem Service den Computer anzustecken und alles zu überprüfen , auch wenn vom Kunden kein Defekt gemeldet wird.
Ich werde auf jeden Fall vor Ablauf der 3-jährigen Garantie diese verlängern und mache mir dann keine Sorgen mehr darüber. |
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