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km-Zähler instandsetzen    

...und natürlich auch BJ, J2 und J3...also 1951 - 1986

Re: km-Zähler instandsetzen

Postby j8 RR » Mon 24. Jun 2013, 19:59

netzmeister wrote:Das von mir beidhändig mit grazilen Bewegungen und unter Abgesang alter keltischer Heldengesänge ...


Wenn ich ´ne Tachoachse wäre, würde ich nach dieser merkwürdigen Zeremonie auch nicht mehr Quietschen wollen, auf keiner Frequenz :roll:

Man führe sich das Bild vor das geistige Auge:

Unser Netzi,
der laut vorsichhingrölend Fett in eine Metallstange einmassiert, mit beiden Händen :biggrin: :biggrin:

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Re: km-Zähler instandsetzen

Postby netzmeister » Mon 1. Jul 2013, 16:57

J4-Tachos kennt Ihr ja alle zur Genüge, deshalb hier mal das Pendant vom großen Bruder J5...wobei sich der Unterschied hauptsächlich in der kunstfertigen Ummantelung der Trägerplatte mit für die Raumfahrt entwickeltem Reinluft-geschäumtem Spezial-Polster erschöpft. Interessanterweise das weichste Material am Armaturenbrett, noch vor dem eigentlichen Prallschutz und LÄNGEN vor dem kreisrunden Airbag-Vorgänger in der Lenkradmitte. Was auch immer passieren möge, wenn man einen FJ55 gegen die Wand setzt: An der Tachoeinheit holt man sich zumindest keine Verletzungen. :biggrin:

Hier also das formvollendet aus Blech, PU-Schaum und Bakelit gezimmerte Armaturenbrett eines späten FJ55:

Tachoreparatur j5 01.jpg


Raus mit der Tachoeinheit...und gütiger Himmel, hier könnte man auch mal Staub wischen:

Tachoreparatur j5 02.jpg


Die drei Spinnenaugen in der Mitte sind übrigens die Kontroll-Leuchten für den Blinker:

Tachoreparatur j5 03.jpg


Bei Gelegenheit könnte man den nackten Schaum auf der Rückseite auch mal ordentlich beziehen. Mit Bisamrattenleder oder so. Die drei Schrauben, mit denen der Tacho daran befestigt ist, waren übrigens derartig fest, dass ich sie übelst beschimpfen musste, bis sie sich bewegt haben. Dass ich auch immer erst laut werden muss.

Tachoreparatur j5 04.jpg


...raus mit dem Tacho:

Tachoreparatur j5 05.jpg


...die drei Schräubchen der Verglasung lösen:

Tachoreparatur j5 06.jpg


...die zwei Schräubchen an der Rückseite raus:

Tachoreparatur j5 07.jpg


...die Fassade:

Tachoreparatur j5 08.jpg


...und die Ansicht hinter die Kulissen:

Tachoreparatur j5 09.jpg


Man sieht ganz wunderbar das alte Fett an den Röllchen kleben:

Tachoreparatur j5 10.jpg


In diesem speziellen Fall war das alles derartig verharzt, dass ich die Röllchen nur mit Nachdruck und unter weiteren Beschimpfungen von der Welle schieben/drehen konnte:

Tachoreparatur j5 11.jpg




Tachoreparatur j5 12.jpg


Mit dem Schraubenzieher konnte ich die ersten Klumpen lösen:

Tachoreparatur j5 13.jpg


VORHER:

Tachoreparatur j5 14.jpg


NACHHER:

Tachoreparatur j5 15.jpg


Also alles schön gereinigt (siehe Prozedur weiter oben) und in der richtigen Reihenfolge zusammengesetzt. Hier nochmal zum Vergleich für Nachahmer...genau SO gehören die Röllchen zusammen:

Tachoreparatur j5 16.jpg




Tachoreparatur j5 17.jpg


FÜR UWE:

Tachoreparatur j5 18.jpg


:biggrin:

Die Scheibe könnte man vielleicht auch mal putzen:

Tachoreparatur j5 19.jpg


Und wo das Ding gerade offen ist, kann man auch mal - ganz spontan und vorsichtshalber - einen Induktivgeber in die Tachowelle pfriemeln...zum späteren wohlgefälligen Anschluss eines separaten Wegstreckenzählers zum Beispiel. Falls man mit dem Fünfer mal eine Rallye fahren will.

Dieser Geber hier stammt von raceparts.cc und gehört eigentlich zum Terratrip 303 plus bzw. zum Terratrip allgemein. Das Ding sollte aber auch anderen, auch elektromechanischen Wegstreckenzählern den Takt vorgeben können, also z.B. nem Halda-Tripmaster oder einem Gerät von Prestel und Gemmer. Grundsätzlich ist das ja nur eine Spule, die gedreht wird. Über drei Kabel wird dann das Signal abgegriffen, fertich.

Tachoreparatur j5 20.jpg


Da wir hier mit Mechanik arbeiten, ist der Einbau leider nicht mit dem Austausch eines Chips oder einer Einstellung des Bordcomputers erledigt. Vielmehr ist ein schmerzhafter operativer Eingriff vonnöten. Die Entscheidung, ob der Geber fürderhin kuschelig-geschützt Backstage hinter dem Armaturenbrett werkeln darf oder allen wettrigen Widrigkeiten im Motorraum ausgesetzt wird, ist Ansichtssache...sinnvollerweise verbaut man das Teil aber innen.

Man öffne also die Abdeckung des Maschinenraums, finde die Tachowelle und ziehe das Ding mitsamt Dichtung raus.

Tachoreparatur j5 21.jpg


Maß genommen, Säge angesetzt, Luft geholt und nach einer Gedenksekunde munter drauflosgesägt...und schon nach kurzem Leiden ist das Wellchen durchtrennt. Man sieht nun vor sich: Die Tachowelle und ihre Ummantelung, wie sie mehr oder minder unmotiviert und durchtrennt im Raum stehen. Die Ummantelung wird auf beiden Seiten einen knappen Zentimeter eingekürzt, alles schön sauber entgratet, dann kommt Motorseitig der erste Fitting drauf. Desgleichen verfährt man mit dem anderen, nun völlig losgelösten Tachoseitigen Teil der Welle. Hier kann man auch gleich bequemst den Taktgeber montieren.

Tachoreparatur j5 22.jpg


Nachdem man mit wunderbar reichhaltigem Platzangebot auf dieser Seite fertig ist und Fitting, Welle und Dichtung wieder in die Spritzwand gedröselt, genervt nochmal rausgezogen, das fehlende Teil draufgesteckt und wieder eingeführt hat, folgt der erheiternde Teil: Eine massiv unlustige Fuddelei in der Enge des Armaturenbretts.

Tachoreparatur j5 23.jpg


Im Endeffekt geht es hier aber nur noch ums Einführen und Befestigen des Wellenstumpfes und ums Aufschrauben der Überwurfmutter. Der Geber wird auf den Wellenstumpf geschoben, die Welle wird mit einem Inbus-Schräubchen am Mitnehmer befestigt. Wer Spaß dran hat, darf den Wellenstumpf mit der Feile abflachen, das braucht's aber nicht wirklich, fest anziehen reicht.

Tachoreparatur j5 24.jpg


Kabel irgendwo hinlegen, Tachoeinheit reinschieben, Finger brechen beim Anklemmen der Tachowelle, Lämpchen für den Blinker falsch einsetzen, alles einschrauben, Fehler bemerkten, Fluchen, alles wieder raus, erneut Finger verrenken, dieses Mal Lämpchen testen, richtig einsetzen, nochmal testen, "Na also" grummeln, einbauen, festschrauben, Bier aufmachen:

Tachoreparatur j5 25.jpg


Auch dieser Tacho funktionierte hinterher erstaunlicherweise fehlerfrei.

Und NEIN!!!, Ihr könnt mir NICHT alle Eure festgeharzten Tachos bringen, soweit kommt's noch! :biggrin:
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Re: km-Zähler instandsetzen

Postby TimHilux » Mon 1. Jul 2013, 17:16

Vorher - Nachher....
Beim Sauber machen hat der Ring Zähne bekommen :unwuerdig: :biggrin:
Hilux 2012, 2.5l Schalter, Ortec Minicamp, 31x10.5, OME, Rasta-Rockslider und Tankschutz, Asfir UFS Motor, ARB Towbar, BearLock, Solarpad und ein paar andere elektrische Spielereien, ARB Sperre vorne, ES Snorkel.

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Re: km-Zähler instandsetzen

Postby netzmeister » Mon 1. Jul 2013, 17:25

Hihi...ich hätte eine Wette darauf abschließen sollen, wie schnell das jemand entdeckt... :biggrin:
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Re: km-Zähler instandsetzen

Postby j8 RR » Mon 1. Jul 2013, 19:07

Hi Alex,
schön, daß es in unserer kleinen, illustren Runde auch Menschen gibt, die sich mit den wichtigen Teilen der Cruiser beschäftigen :biggrin:

Du machst den Tacho"workshop", ich kümmere mich um zitternde Spiegel, durchgerittene Sitze, zernagte Schaltknöpfe :bulb:

Achsen, Motoren und Diffs zerlegen
und sogar wieder zusammensetzen :wink:

pah, das kann doch jeder :) :)

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Re: km-Zähler instandsetzen

Postby Cruiserman » Tue 2. Jul 2013, 11:03

... dem Netzi ist wohl langweilig, man beachte den Arbeitsplatz beim Zerlegen des J4 Tachos ... eine spezielle Arbeitsplatte mit Schlitzen damit man genau weiß das die Kleinteile am Boden liegen wenn man sie sucht.

Das erinnert mich so an eine Videocamera-Reparatur im Niger/Niamey , Campingplatz, auf einem wackeligen Campingtisch mit Strandähnlichen Untergrund ... jeder der vier Beteiligten sagte im regelmäßigen Abstand zum anderen "komm nicht an den Tisch" ... tja was soll ich sagen wie es ausging ... die japanischen Kreuzschlitzschrauben in der größe einer Amöbe waren dann einfach nicht mehr da ... es dauerte aber mehrere Stunden bis wir das wussten und die nagelneue Camera aufgaben.

Netzi ist auch der Einzige den ich kenne der den J4 Tacho von hinten aufschraubt, das habe ich in 30 Jahren noch nie gemacht, habe bisher alles nach vorne raus ...

Gruß Jürgen
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Re: km-Zähler instandsetzen

Postby lexhortensia » Tue 2. Jul 2013, 11:19

Wenn ich das alles sehe und lese habe ich recht getan!
Bevor ich bei diesen Kleinteilen pantomimischen Herpes bekomme, marodierend durch die Liegenschaft ziehe, weil mir ständig eine Amöbenschraube runterfällt, habe ich mir doch weiland einen gebrauchten bei Cruiserman gekauft!
Er zählt die Kilometer fröhlich vor sich hin!
Gruß MIKE !
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Re: km-Zähler instandsetzen

Postby netzmeister » Tue 2. Jul 2013, 17:22

Hier noch ein Bildchen, auf dem man den ganzen Schlonz wunderbar sieht:

DSC_2554.JPG
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Re: km-Zähler instandsetzen

Postby mcfly164 » Tue 6. Aug 2013, 13:38

Hallo zusammen,
soweit so gut ich weiß wie der Tacho auseinandergeht, sauber gemacht und wieder zusammengebaut wird.
Und vor allem welche mittel ich benutzen darf und welche nicht. :D
Ich muß aber ehrlich gestehen ich bin bisher daran gescheitert den Tacho am J4 rauszubekommen....
Wie ist denn die Tachowelle am Tacho befestigt damit ich mir vorstellen kann wie ich meine Wurstfinger bewegen muß?
Ich konnte weder einen Clip noch eine Rändelschraube (wie die alten VDO Fahrradtachos hatten) finden.
Ein wenig moderat habe ich auch dran gezogen - aber vielleicht war das zu zaghaft :angryfire: ?
Vielleicht kann jemand nochmal ein Foto von der Tacho Rückseite machen?

Gruß Frank
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Re: km-Zähler instandsetzen

Postby landcruiser » Tue 6. Aug 2013, 14:53

Ist bei 4er genau so gelöst wie auf den Bildern von Alex oben zu sehen.

Ansonsten gibts dazu aus 2002 schon ein paar Bilderchen:

ein-schweizerkas-t17244-570.html#p255107

auf dem einen kannst du den Anschluß am Tacho mit der Nut sehen. In diese greift der Clip am Metallbecher der Welle ein.

Schlanke Finger sind gefragt.

Oder es verrät jemand den Trick (Paulus, lass den Mist, zeig ihm wo die Steine liegen!) :biggrin:
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Re: km-Zähler instandsetzen

Postby j8 RR » Tue 6. Aug 2013, 21:52

netzmeister wrote:Hier noch ein Bildchen, auf dem man den ganzen Schlonz wunderbar sieht:

DSC_2554.JPG


Also, ganz ehrlich?

Ich hätte da mal ´ne halbe Dose Bremsenreiniger draufgehalten!

Ok,ok,
ev. mal vorsichtig an der Farbe der Zahlen vorher versucht.
Aber, wenn die sich nicht auflöst...

..na,
dann ist das Problem in einer Minute beseitigt.

Danach ein wenig säurefreies Nähmaschinenöl (oder ein anderes vergleichbares, von blonden Jungfrauen bei Vollmond um Mitternacht geschöpftes, selbstverständlich völlig bioaktiv und Umweltzonenfreundlich hergestelltes Öl) an die Rädchen und gut is´!

Gut ist´s für die nächsten 300.000 Km.

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Re: km-Zähler instandsetzen

Postby Makrele » Wed 7. Aug 2013, 12:28

TimHilux wrote:Vorher - Nachher....
Beim Sauber machen hat der Ring Zähne bekommen :unwuerdig: :biggrin:

Da hat er doch bestimmt eines dieser aggressiven Putzmittelchen benutzt,vor denen die ganze Zeit eindringlichst gewarnt wurde. :roll:
So kann´s manchmal gehen,hehe... :biggrin:
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Re: km-Zähler instandsetzen

Postby Martin Schmitz » Sat 5. Oct 2013, 14:31

Hallo Leute,

heute war auch mein Tacho mal "dran". Nachdem mir ein älterer Herr aus Neuwied verschiedene Horrorszenarien dargestellt hatte, was alles passieren könne, wenn der Kilometerzähler klackenderweise nicht weiterspringen würde, der TÜV-Prüfer begeistert war, dass ich in den letzten 2 Jahren unter 100 km gefahren bin und ich diese Woche mal wieder ca. 1000 km 45er gefahren bin - mich also das Klacken genervt hat, fiel mir wieder die Anleitung von Netzi ein und die Ballistol-Diskussion.

Zuerst also einmal die Diskussion gelesen und überlegt, ob meine Schmierstoff- und Reinigungsmittelsammlung überhaupt den Ansprüchen einer Vollrestauration des Kilometerzählers genügt.

Nunja - ich wusste das es eng wird, aber auftrumpfen konnte ich mit Tiger-Benzin zur Reinigung. Das ist genau das richtige Mittel, wenn man nach dem Abwischen der Zahlenröllchen auch diese noch ablesen kann. Ausserdem klingt für mich Tiger nach Dynamik, Leistung, Wildheit, Agressivität. Das ist genau das, was ich für meine Mission brauche.

Nachdem also der ganze Klumpatsch gereinigt vor mir liegt, habe ich erst mal vergessen, wie herum die kleinen Scheiben mit dem Mitnehmer-Ritzel montiert werden. Hat das schon mal einer getestet?
Nur zur Info: Das nächste Röllchen wird bei 5 weitergeschoben.

Und jetzt wurde es für mich schwierig. Was nehme ich als Schmiermittel? Auf der einen Seite ist schon klar, dass hier nur das Beste vom Besten benutzt werden darf. Bei solchen Drehzahlen ist hier das Billig-Schmiermittel aus dem Baumarkt definitiv der falsche Weg. Wer hat schon Lust nachher mit beißendem Rauch aus dem Tacho durch die Gegend zu fahren und das Finanzamt auf dumme Gedanken zu bringen. Womöglich muss man dann einen Katalysator für den Kilometerzähler haben. Moderne Autos sind davon natürlich ausgenommen und mit unseren alten Kisten schauen wir wieder in die Röhre. Die grüne Plakette für den Kilometerzähler - so weit sind wir dann gar nicht mehr davon weg.

Also was mache ich nun? Ich schaue wieder in die Werkzeugkiste und finde eine Spritze mit Fett von der Firma Parma. Prima, das Zeug nehme ich für meine Carrera-Autos. Die haben Kunststoff-Zahnräder, enorme Drehzahlen jenseits der 20.000 U/min und auf der Spritze steht "White Zero Friction Grease" was ja so viel heißt, dass durch die nicht mehr vorhandene Reibung die Motor-Leistung an den Rädern ankommt, wo sie hingehört und nicht an die Zahnräder des Kilometerzählers. Geil. Da macht man sich Gedanken über Motortuning und im Grunde ist alles viel einfacher.

Jetzt liegt der Tacho vor mir. Zusammengebaut und ein Trockentest auf dem Küchentisch ist auch schon erfolgt. Die 2. Stufe meines Makita-Akku-Schraubers bringt glatte 110 km/h. Schauen wir mal, wann ich den Tacho wieder in den 45er einbaue. Mit meinem 42er bin damals bestimmt 30.000 km ohne Tacho und Kilometerzähler gefahren. Richtig gestört hat mich das nicht.

Viele Grüße, Euer Martin.
Rostbulli, ohne Geländereifen, mit 69PS, Kühlschrank
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Re: km-Zähler instandsetzen

Postby netzmeister » Sat 5. Oct 2013, 14:54

:biggrin:
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Re: km-Zähler instandsetzen

Postby marks_BJ42 » Sun 6. Oct 2013, 10:34

Martin Schmitz wrote:Hallo Leute,

heute war auch mein Tacho mal "dran". Nachdem mir ein älterer Herr aus Neuwied verschiedene Horrorszenarien dargestellt hatte, was alles passieren könne, wenn der Kilometerzähler klackenderweise nicht weiterspringen würde....



Was waren denn das für Horrorszenarien? Getriebeblockade :biggrin:

Nee, mal ganz im Ernst.
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