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Kocher hoch 3    

Alles über Ausrüstung und Zubehör

Beitragvon Theo » Mi 22. Sep 2010, 16:43

@Geniolnutzer
Früher gabs die Kocher und Teile bei Weimeister in Hamburg.

www.weimeister.com

Viele Grüße
Theo
 
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Re: Kocher hoch 3

Beitragvon DerAustralier » So 15. Jan 2012, 16:45

falls jemand nen gebrauchten funktionsfähigen zweiflammigen benzinkocher 424 von coleman braucht,
hier verkauft ein sammlerkollege 2 st.:

http://forum.pelam.de (im mitgliederbereich tauschbörse, erfordert kostenlose anmeldung).
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Re: Kocher hoch 3

Beitragvon Gerard » Sa 28. Jan 2012, 21:07

Hallo,

ich möchte auch meine Erfahrungen loswerden.
Als erstes hatte ich einen Coleman Benzinkocher. Der hat mich fast nur geärgert, der Kocher und ich haben meistens nach Benzin gestunken und die Pfannen/Töpfe waren immer verrust und damit auch alles andere... nach zwei Urlauben verkauft!

Als nächstes habe ich mir für ungefähr 40 Euro bei Lidl einen zweiflammigen Gaskocher geholt, LaPlaya oder so ähnlich steht drauf. Seit sechs Jahren läuft er nun unauffällig problemos - wir sind einfach nur zufrieden!

Mittlerweile ist er etwas ramponiert und wir haben ein neues Projekt am Start. Ich will mir einen Campinganhänger aufbauen und da kommt ein Gastank (mit Tankstellen-anschluss) aus dem PKW Bereich rein. Da alles ganz toll werden soll gibts auch einen neuen Gaskocher, mein aktueller Favorit ist dieser:
http://www.amazon.de/Calypso-Calypso_50 ... B003TYJXPC
Die Kombination aus all den Features findet man bei anderen nicht so leicht.

Mein Fazit ist, ein Gaskocher ist vielleicht nicht extrem Expeditionstauglich, aber für 90 % aller Fälle die optimale Wahl.

Grüße, Gerhard
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Re: Kocher hoch 3

Beitragvon beboe » Sa 28. Jan 2012, 22:08

Ich habe jetzt für meine neue Wohnkabine einen Einbaukocher von Eno (Bootszubehör) gekauft. Der hat einen Starkbrenner mit 2500 Watt und einen Normalbrenner. Das reicht dann wenigstens auch zum Anbraten oder für einen größeren Topf mit Nudeln oder Suppe. Die üblichen Campingkocher haben nur 1600W. Den Eno gibt es auch als Aufbaukocher.
Brennstoff erhält er aus einer Alutankgasflasche. Die gibt es in 6 und 11kg, sie sind sehr leicht und können an jeder LPG Tanke nachgefüllt werden. Siehe früheres Posting. Ich habe die 11kg Version gekauft, die dann auch die Heizung versorgen soll. Die Tankflasche hat auch eine Füllstandsanzeige, so dass man auch weiß, wieviel Reserve man hat. Für Wintercamping muss man allerdings darauf achten, dass man sich bei einer Tankstelle mit 95/5 versorgt, also mit hohem Propan Anteil, sonst klappt das Kochen oder Heizen bald nicht mehr.

Eine Grillplatte kann man eigentlich bei allen Kochern aufsetzen.

Gruß, Bernhard
beboe
 
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Re:

Beitragvon Gerard » So 29. Jan 2012, 21:38

beboe hat geschrieben:...... Tankflasche. Sie kann daher an jeder LPG Tanke nachgefüllt werden. In Deutschland ist das natürlich streng verboten. Daher sollte man sich eine LPG Tankstelle ohne Personal mit Kartenzahlung aussuchen.
Soweit ich weiß, darf diese Alutankflasche in Deutschland nur verkauft werden für die Nutzung außerhalb Deutschlands.
Gruss, Bernhard


Hallo Beboe,

Du hast mich mit den Gastankflaschen neugierig gemacht. Nach etwas herumgoogeln habe ich folgenden Link gefunden:
http://www.alugas.de/aktuelle-nachrichten.html

Die Flasche kann ganz legal in Deutschland (und anderswo) betankt werden - wenn Sie vorschriftsmässig eingebaut ist.

Ansonsten finde ich diese Gastankflasche eine super Sache, Danke für den Hinweis!

Grüße, Gerhard
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Re: Kocher hoch 3

Beitragvon beboe » So 29. Jan 2012, 21:59

Hallo Gerhard,
du bekommst die Tankflaschen bei einigen Händlern, das komplette Zubehörprogramm siehst du am besten bei der
http://www.gasfachfrau.de/
Die Webseite funktioniert nur richtig mit dem Internet Explorer :(
Die Gasfachfrau stammt wohl aus der Wynen Familie, aber irgendwie mögen die sich nicht mehr richtig, scheint es mir. Das kann ja mal vorkommen :) Sie berät dich auch per Telefon.

Die Alutankflaschen sind jedenfalls in Preis und Gewicht günstiger als die Wynen Tanks. Die 6kg Flaschen gibt es nur noch als Restbestand, bei den größeren hat die neueste Generation einen Druckmesser mit Zeiger oben und kann auch an eine Fernanzeige angeschlossen werden. Dann muss von der Flasche eigentlich nur der Einfüllstutzen sichtbar sein, alles andere kann man zubauen.

Streng verboten ist in D, eine nicht vorschriftsmäßig fest eingebauten Flasche an der LPG Tanke zu füllen :(

Gruß, Bernhard
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Re: Kocher hoch 3

Beitragvon scout » So 29. Jan 2012, 22:44

Hi Rechenkünstler,

Spezifisches Volumen flüssig von 1 kg Flüssiggas (Propan) bei 0 Grad Celsius = 1,88 Liter. Das wären dann 20,68 Liter. Bei 15 Grad Celsius sind es 21,56 Liter.

Ein Liter LPG kostet ca. 70 ct. Eine 11kg Flasche kostet bei mir ca. 20 €
Um die Vorteile der 240 - 360 € teuren Tankflasche nutzen zu können müsste ich einen Antrag auf Erhöhung meiner Durchschnittslebenserwartung stellen :D

Nee, da haben mal wieder welche gewußt, wie man sich an einem kleinen Vorteil viiiiele €uronen verdienen kann
Icch koch mit Kartuschen, das spart vor allem Gewicht.
Schönen Gruß aus der Eifel

scout Erich

2007er 'Lux extra cab mit EXPLORER, 265/75R16 COOPER STT auf LC 12 St-Felgen, TJM Snorkel, OME light duty /heavy-duty, HOPA, ASFIR Unterboden und Schmotzi Verteilergetriebeschutz, AHK höhergel., GARMIN GPSmap60csx, NEU MONTANA, TTQV4, ScanGauge II-4.05
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Re: Kocher hoch 3

Beitragvon beboe » Mo 30. Jan 2012, 19:58

Die Rechenaufgabe geht anders:
1. Wo lagere ich die ganzen Kartuschen, die ich während einer (derzeit maximal) 6 Wochen Tour benötige?
2. Woher beziehe ich die Kartuschen, wenn sie in meinem Reiseland nicht gehandelt werden?
3. Wenn ich mit LPG auch noch heizen will, brauche ich noch mehr Kartuschen!
4. Tauschflaschen und Nachfüllflaschen benötigen immer den Handelspartner, den es für die spezifische Flasche nicht in jedem Land gibt.

Die Tankflasche lässt sich an jeder LPG Tanke nachfüllen. Bei Tauschflaschen verschenke ich immer wieder das Restvolumen. Die Flasche ist so groß dimensioniert, dass sie auf jeden Fall fürs Kochen bis zur nächsten LPG Tanke reicht. Und da Alu, wiegt sie leer nur ca 6 kg, die kleine 5 kg Stahlflasche wiegt auch 6 kg leer.
Mir ist dieser Komfort den Preis wert, weil ich es leid bin, mir immer über den Gasnachschub Gedanken machen zu müssen.
Bei den 904 und 907 von Camping Gaz komme ich auf fast 8 bis 10 € pro kg Gas. Die Kartuschen für meinen mobilen CG Bistro kosten im Internet pro Stück 1€, also knapp 5€ pro kg, im Kaufhaus aber auch gerne 2,50€ pro Stück. Wenn du nur Fertigfutter aufwärmst und Teewasser kochst, kommst du mit den Kartuschen hin. Wenn du regelmäßig richtig kochst, macht das mit Kartuschen keinen Spass.

Bernhard
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Re: Kocher hoch 3

Beitragvon Klaus-BT » Mo 30. Jan 2012, 23:15

Schonmal an nen Hobo-Ofen gedacht (allerdings nix für die Wüste):
https://www.Spezial-Depot.de/Feuer-Kuec ... rsalkocher

Läuft mit allen festbrennstoffen (holz, auch wenn nass), Spirituspaste, Esbit, Petroleumbrennern etc. Einfach mal durchlesen. Bei mir steht der eh schon auf der Einkaufs-Liste

oder nen Firepot (optimierter als ein Hobo):
https://www.Spezial-Depot.de/Feuer-Kuec ... yp-120-TOP

Manko: Weniger was für die Wüste, da hauptsächlich (aber nicht nur) mit Holz zu betreiben
Turbo kann man nachrüsten, Hubraum nicht!
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Re:

Beitragvon Lemming » Di 31. Jan 2012, 10:49

Onkelchen hat geschrieben:
thores hat geschrieben:Verliert nicht jeder Kocher, bedingt durch den geringeren Sauerstoffanteil der Umgebungsluft, in der Höhe an Leistung - oder unterliege ich da einem Denkfehler?



Nur halb - sozusagen.

Gas verliert bei niedrigen Temperaturen gewaltig an Leistung, da es bei Temperaturen nahe 0 Grad C nicht mehr genügend vom flüssigen in den gasförmigen Zustand übergehen kann.
Einfach gesagt: Der Druck in der Flasche geht gewaltig in die Knie.

Da in größeren Höhen meist die Nachttemperaturen auch niedriger sind, ergibt sich so ein doppelter Effekt. Sauerstoffmangel und Gasdruckmangel.

Viele Grüße
Onkelchen


Ich koche zwar nicht mit so einen dicken Kocher aber der Effekt der Höhe ist bei solchen Geräten in Europa eher zu vernachlässigen. Habe mit meinem MSR Pocket Rocket schon oft genug auf über 3/4000 m einen Gipfelkaffee gekocht oder Crêpes gebacken als das man da einen echten Leistungsverlust feststellen kann.
Gleicht sich ja auch daraus aus das man in der Höhe das Wasser ja auch nicht mehr bis 100°C erhitzen. :wink:
Die 11 kg Flasche nehme ich nicht mit ins Bett aber eine kleine Schraubkartusche bleibt im Fussteil des Schlafsackes auch über Nacht ausreichend warm für den Morgenkaffee.
Dumdidumdidum
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Re: Kocher hoch 3

Beitragvon beboe » Di 31. Jan 2012, 18:32

"Gas verliert bei niedrigen Temperaturen gewaltig an Leistung, da es bei Temperaturen nahe 0 Grad C nicht mehr genügend vom flüssigen in den gasförmigen Zustand übergehen kann.
Einfach gesagt: Der Druck in der Flasche geht gewaltig in die Knie."

Das gilt nur für Butan und Butan Mischungen. Wenn ich im Herbst nicht dran denke und noch Sommer LPG getankt habe, sind 60% Butan in meiner Flasche; ab kurz über Null kann ich daher nur noch 40% meines Flascheninhalts nutzen. Als Abhilfe muss man entweder früh genug 95% Propan tanken oder die Gasflasche irgendwie aufwärmen.
Das muss man halt wissen und berücksichtigen.

Bernhard
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