von GIGANT » Mo 13. Sep 2010, 19:48
Servus Leutln!
Nachdem ich im Sommer zahlreiche Reisen [die ich etwas später mal näher ausführe] unternommen hab und mein Coleman 424 Doppelflämmer nur mehr roechelt überleg ich mir in die Gasfraktion zu wechseln. Ich moecht einen robusten 2 flammer, wies mein Coleman war.
Ausser bei Schweißgas kenn ich mich leider ned aus was da der Status quo ist. Mir sind da nur die Campingaz Kuebeln gelaeufig.
Meine Fragen:
1.Gibts da qualitative Unterschiede bei den Herstellern bzw. etwas besonders empfehlenswertes?
2.Wie siehts mit den Flaschen aus bzw. dem Druckminderer aus?
3.Wie lang kommt man denn zb. mit so einem 11kg Propanding aus?
Herzlichen Dank!
der (noch) unwissende GIGANT
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von Haribo » Mo 13. Sep 2010, 20:49
Hallo Gigant,
habe zwar selbst nur so ein schwindliges CampingGAZ-Teil, aber im Yachtbereich gibt es tolle Kocher.
Insbesondere, wenn Du eine Einbauversion suchst, gibt es hochwertige Teile aus Niro...nicht grad billig, aber gut dosierbar im Gegensatz zu CampingGaz Kochern.
Fast zu schön finde ich... habe mal wahllos einen Link zur Ideenfindung beigefügt.
http://www.svb.de/sanitaeres+kuehlung+h ... gaskocher/
zu Deinen Fragen Druckminderer etc. kenne ich mich nicht aus.
Verbrauch kannst du ausrechnen - Verbrauch von Gas : Zeit ist normalerweise bei Kochern angegeben.
Grüsse ins heilige Land Tirol
Harry
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von thores » Mo 13. Sep 2010, 20:55
GIGANT hat geschrieben:3.Wie lang kommt man denn zb. mit so einem 11kg Propanding aus?
Rechne mit einem Gasverbrauch von rund 200g/h bei einer normalen Kochflamme.
Grüße aus der Wetterau........................................Thomas
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von jonas » Mo 13. Sep 2010, 21:18
Hoi Gigant
Ich koche nun auch schon länger mit dem Coleman (die ganze Afrikarunde hat er gut funktioniert, musste einfach zweimal den Generator wechseln). Nun ist es mir aber zu aufwendig und ich möchte ebenfalls zu Gas wechseln.
Ich liebäugle zurzeit grad mit diesem Kocher von Primus. Muss ihn mir aber noch genauer anschauen...
Über Druckregler und Gasverbrauch weis ich nicht Bescheid...
Gruss
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von Matze » Mo 13. Sep 2010, 21:40
GIGANT hat geschrieben:Servus Leutln!
... snipp ...
Meine Fragen:
1.Gibts da qualitative Unterschiede bei den Herstellern bzw. etwas besonders empfehlenswertes? 2.Wie siehts mit den Flaschen aus bzw. dem Druckminderer aus? 3.Wie lang kommt man denn zb. mit so einem 11kg Propanding aus?
Herzlichen Dank!
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zu 1.
ja gibt es.
IMHO sind die blauen Kocher von Camping Gaz die plünnigsten.
Trompetenblech ist dick dagegen.
zu 2.
??
Versteh ich nicht ganz
camping gaz hat die teuren blauen Pullen
Propan sind die grauen von 3, 5 und 11 KG (noch größere sind irgendwie unpraktisch) . Werden aber in einigen Gegenden gar nicht resp. mit Aufwand gefüllt/getauscht
zu 3.
Wir haben eine 5 KG Flasche für 4 Personen. Mit nur Kochen kommen wir sicherlich 4 Wochen aus, eher 5-6.
Wenn Du Kohle ausgeben willst, hat Wynen-Gas Gastanks in Flaschenform, die können bei der Gastanke aufgefüllt werden.
dat Pülleken kostet dann auch ~ 300 Silberlinge 
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von DerAustralier » Mo 13. Sep 2010, 23:15
gas ist windanfällig und verliert bei höhe an leistung.
ich würde bei benzin bleiben 
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von thores » Di 14. Sep 2010, 02:57
DerAustralier hat geschrieben:gas ist windanfällig und verliert bei höhe an leistung. ich würde bei benzin bleiben 
Verliert nicht jeder Kocher, bedingt durch den geringeren Sauerstoffanteil der Umgebungsluft, in der Höhe an Leistung - oder unterliege ich da einem Denkfehler?
Grüße aus der Wetterau........................................Thomas
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von highsander » Di 14. Sep 2010, 08:44
Hallo Gigant,
ich hatte den Lagon von Campingaz 7 Jahre in Betrieb und war sehr zufrieden damit.
Hat immer gefunzt, nur die Reglergriffe habe ich ersetzt, weil sie irgendwann mal durchdrehen. Einen Windschutz muss man sich zutun, das reduziert die Kochzeiten massiv. Mit der grossen Campingazflasche 2.75 kg hast du nach 3 Wochen Kochen für 3 Erwachsene immer noch Gas in der Flasche.
Ersetzt habe ich den Kocher durch dasselbe Modell, Preis-Leistung ist unerreicht. Kaputt war der alte aber nicht, hat einfach nicht mehr so schön ausgeschaut  Gruss Michael
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von Onkelchen » Di 14. Sep 2010, 09:08
thores hat geschrieben:Verliert nicht jeder Kocher, bedingt durch den geringeren Sauerstoffanteil der Umgebungsluft, in der Höhe an Leistung - oder unterliege ich da einem Denkfehler?
Nur halb - sozusagen.
Gas verliert bei niedrigen Temperaturen gewaltig an Leistung, da es bei Temperaturen nahe 0 Grad C nicht mehr genügend vom flüssigen in den gasförmigen Zustand übergehen kann.
Einfach gesagt: Der Druck in der Flasche geht gewaltig in die Knie.
Da in größeren Höhen meist die Nachttemperaturen auch niedriger sind, ergibt sich so ein doppelter Effekt. Sauerstoffmangel und Gasdruckmangel.
Viele Grüße
Onkelchen
2 Starrachsen, 4 Blattfedern und die Himmelsrichtung auf dem GPS.
Vertrau auf Allah! Aber binde vorher Dein Kamel an.
(arabisches Sprichwort)
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von Feldi » Di 14. Sep 2010, 09:10
DerAustralier hat geschrieben:gas ist windanfällig und verliert bei höhe an leistung.
Und Achtung:
Campingaz-blau is 80% Butan - da kommt bei niedrigen Temperaturen nix mehr aus der Flasche. Wer im niedrigen einstelligen Temperaturbereich kochen will, sollte Mischgas (>30% Propan) oder gleich Propan verwenden.
(ich steh mehr auf Petroleum  )
EDIT:
...hoppla, da hat Onkelchen ja schon was geschrieben
Dennoch, der Siedepunkt von Propan liegt bei -42°C - funst also auch noch bei Frosttemperaturen
Feldi (ganz im Süden) . 
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von GIGANT » Di 14. Sep 2010, 11:24
Danke leute für eure raschen Antworten!
Ich werd den Campingaz Lagon mir holen und ihn an einer 5kg Bauhaus Flasche mit einem Standart Druckregler betreiben. Das reicht für meine Zwecke...
Der Coleman Benziner wird in die Pension in den Keller geschickt für harte Zeiten 
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von thores » Di 14. Sep 2010, 11:34
Ich versuche mal meine Erfahrungen (und die anderer!) geordnet aufzulisten. Da wir einen generellen Gaskocherthread meines Wissens noch nicht hatten, ist es ja vielleicht auch eine Hilfestellung für alle, die irgendwann mal vor der gleichen Frage stehen.
GAS:
Butan, Propan oder Gemisch aus beidem
Besonders bei Temperaturen im einstelligen Bereich und "großer Flamme" kommt es bei Butan schneller zu Vereisungen und damit zu Störungen. Wie bereits von Feldi geschrieben, nutzt Campingaz 20% Propan; Coleman, Primus haben ein 30% Propananteil und die in Deutschland üblichen 5kg, 6kg und 11kg Gasflaschen in grau (Stahl) oder silber (Alu) sind nur mit Propan gefüllt.
GASBEHÄLTER:
Gasflasche, Schraubkartusche, Ventilkartusche, Stechkartusche
Meiner Meinung nach ist die Nachbeschaffung von Stechkartuschen in den Reisegebieten am einfachsten.
In französisch orientierten Ländern ist auch die Versorgung mit Campingaz, besonders Standard Ventilkartuschen, brauchbar.
Ansonsten sollte man nach Möglichkeit ausreichend Brennstoff mitführen, oder doch auf eine andere Energiequelle (Benzin/Diesel/Petroleum) setzen. Hier bieten sich auch sogenannte Multifuel-Kocher an, die allerdings nicht ganz billig sind.
GASPREIS:
pro Kilo Gas werden sehr unterschiedliche Preise berechnet. Die Spanne reicht von gut 1,- Euro/kg bis zu rund 20,- Euro/kg.
Am preisgünstigsten ist die Füllung der grauen 11-kg-Flasche im Baumarkt.
DRUCKREGLER:
ohne, 30 mbar, 50 mbar
KOCHER:
ein- und mehrflammig, 1200 bis 7000W Leistung, Aufsatzkocher, Tischkocher, Einbaukochfeld, Piezozündung, Zündsicherung
Von Coleman gibt es eine Variante zum Aufschrauben auf eine Kartusche mit erstaunlichen 7 kW Leistung, die meisten Flammen produzieren aber zwischen 1,2 und 3 kW Wärme.
Der Durchmesser des Brenners ist auch nicht ganz unerheblich: bei Kleinsttöpfen für den 1-Personen-Bedarf heizen manche Brenner nur noch den äußeren Rand und den (Kunststoff-)Henkel (!)
Das Arbeiten mit kleiner Flamme wird übrigens oftmals durch Luftzug sehr erschwert, unter Umständen die Flamme sogar ausgeblasen. Ein ausreichender Windschutz ist da sehr wichtig und steigert auch die Heizleistung/Energieeffizienz erheblich.
... wird noch ergänzt!
Zuletzt geändert von thores am Mi 15. Sep 2010, 08:25, insgesamt 1-mal geändert.
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von Bondgirl » Di 14. Sep 2010, 11:57
Robuster 2flammer?
Enders Sydney
Nach vielen Jahren Campinggas und einer zeilang mit Wallaskocher nun diesen weil er aus Edelstahl ist und somit nicht so "vergrindet" wie die Emaillierten. Kleiner Kartuschenkocher ist aber trotzdem noch an Bord.
Gruß, die vom Buschtaxistand
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von Wolle » Di 14. Sep 2010, 14:13
Moin,
ich verwende seit drei Jahren so was hier:
Hockerkocher 2,5 KW
Das Ding hängt an einem 3m langen Schlauch, damit die Flasche (2kg Campinggaz) im Auto stehen bleiben kann. Ich koche nicht im, sondern hinten am Auto auf einer Klappe. Mit dem Schlauch kann man das Ding auch mal vom Auto weg stellen. Hatte auch schon mal nen 6m Schlauch dran, dann kann man auch am Lagerfeuer kochen. Da der Kocher nur aus dem Gestell und dem stabilen Brenner besteht, kann man ihn auch mal in den Dreck stellen etc.
Rappelt nicht und kippt auch nicht um.
Als Windschutz hab ich einfach ein Alublech U-förmig darum gebogen. Das kann man dann von der gwünschten Seite dranklemmen.
Grüße
Wolle
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von HDJ Dan » Di 14. Sep 2010, 16:49
Meine Benziner sind im Alteisen, nicht im Keller.
Gas ist sauber und SUPER ZUVERLäSSIG wie mein TOYOTA.
Nix schrauben und stinken, keine Stichflamme.
Den Gaskocher starte ich auch im Auto.
Ein guter Windschutz spart natürlich Gas, leider gibts den aber nicht immer zu jedem Brenner zu kaufen.
Gasflaschen können gerade ausserhalb von Europa schnell und billig nachgefüllt werden.
Mein Liebling
http://www.campingaz.com/DE/c-552-one-b ... toves.aspx
Gruss Daniel
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