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-- Kombinationsantenne für Funk/Radio |
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| Gerhard |
Verfasst am: Mo, 22. Sep 2003, 10:56 |
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Anmeldungsdatum: 30.08.2002
Beiträge: 1858
Wohnort: Österreich, NÖ
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Hallo Freunde!
Gleich vorweg: Ja, ich habe die Suchfunktion bemüht. Und überdies ausführlich in der Rubrik Nav/Com gelesen, bevor ich diese Frage gestellt habe.
Zum Problem: dieses Wochenende hab ich kurz mit einem Magnetsockel-Strahler eine Art fliegende CB-Installation in meinem 73er ausprobiert. Das Ergebnis war, trotz korrekt eingestellter Stehwelle, eher mittelmäßig. Der Aufstellungsort: pragmatisch, weil Kunststoffdach, am rechten Kotflügel nahe der Frontscheibe.
Abgesehen davon, daß außer diesem Aufstellungsort für die Antenne beim 73er kaum mehr Möglichkeiten bestehen, stört mich die 2-Antennen-Lösung. Und das damit verbundene Loch sowieso.
Lieber hätte ich eine Kombinationsantenne, die Autoradio und CB-Funkantenne gleichermaßen bedienen kann. Gibt es so etwas?
Gelesen hab ichs schon in einem Thema hier, allerdings nur als Hinweis am Rande.
Und Conrad, z.B., hat sowas gar nicht im Programm.
Nachdem neuere Autoradios angeblich auch mit einem Schraubenzieher als Antenne funktionieren, könnte man auch eine CB-Funkantenne installieren und mittels einer Weiche beide Geräte anschließen. Glaubt Ihr, bringt das bei auch bei beiden Geräten akzeptable Qualität?
Wo gäbe es so eine Weiche?
Letztlich, was ist mit dem Sockel? Der müßte, aufgrund der Rundung des Kotflügels, speziell für den J7 gemacht sein. Hab ich eine Chance, diesen Sockel für eine CB-Antenne zu bekommen?
Es wär schön, wenn Ihr mir kurzfristig helfen könntet. Zur Zeit ist mein alter 73er komplett zerlegt, und aufgrund der Tatsache, daß wir auch die Kotflügel abgenommen haben, ist jetzt natürlich der ideale Zeitpunkt, so eine Antenne ohne große Schwierigkeiten einzubauen.
Danke für Eure Antworten, schönen Gruß |
_________________ Gerhard |
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| eljod |
Verfasst am: Mo, 22. Sep 2003, 11:11 |
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Anmeldungsdatum: 12.05.2003
Beiträge: 583
Wohnort: Langenthal CH
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Hallo Gerhard
Das selbe Problem geistert bei mir seit dem BTT auch im Kopf rum. Aber ich möchte das Funkgerät in 2 Fahrzeugen einsetzen. Da dachte ich an eine versetzbare Magnetfussantenne. Oder aber ich montiere gleich 2 Kombiantennen.
Welche Magnetfussantenne hast du eingesetzt?
Zuletzt, ich habe die Suchmaschine für das Thema Funkgerätewechsel nicht eingesetzt - werde aber den Hinweis von Big E verkraften.
Grüsse Peter |
_________________ Land Cruiser:
Mittel zum Zweck - aber was für eines! |
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| Tequila |
Verfasst am: Mo, 22. Sep 2003, 11:24 |
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Anmeldungsdatum: 25.04.2003
Beiträge: 1307
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Hallo Funker,
ich habe vor zwanzig Jahren in meinem seligen Granada eine CB Funkantenne DV 27 mit einer Weiche zur Kombiantenne gemacht. Das Ergebnis war allerdings miserabel. Ich habe dann noch einen Antennenverstärker in die Radioleitung gesetzt aber der Empfang war schlechter als mit einer normalen Radioantenne. Ich würde mir eine gute Scheibenantenne ans Radio machen und die CB Antenne evtl. auf die hintere Stoßstange setzen. Dann kann man auch eine DV 27 lang ( soweit ich mich erinnere 254 cm) fahren - das bringt schon was.
Grüße
Heinz |
_________________ Grüße
Heinz
www.Landcruiserfreunde.de |
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| landcruiser |
Verfasst am: Mo, 22. Sep 2003, 12:26 |
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Anmeldungsdatum: 17.05.2001
Beiträge: 7485
Wohnort: outback - Northern Territory of lower saxonia
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bei meinem KZJ 73 ist hinten rechts über dem "Rücklicht" eine Bohrung vorhanden, nicht der ideale Montageort, aber der Stab flattert einem nicht immer im Sichtfeld herum
alle Kombiantennen sind nach meiner Erfahrung nur Kompromisse und für optimale Ergebnisse bei beiden geräten nicht brauchbar
und das A und O beim Funk, ob nun Radio oder Funkgerät, ist eine vernünftige Antenne an einem vernünftigen Montageort
meine "Erfahrungen" beziehen sich auf Radio/11m, Radio/Telefon (C+D), Radio/2m, Radio/4m, Radio/70cm und 2m/4m
mag sein, dass ich immer Mist erwischt hab, aber für mich kommt sowas nicht mehr ins Haus
beim VW 181 haben wir die 4m-Antenne einfach mitten auf die vordere Haube gesetzt und abgestimmt, für den Funker wars super, der Fahrer meinte er müsste auch nach dem Aussteigen immer noch mit dem Kopf hin- und her wackeln
so und nun die Amateurfunker ! |
_________________ Ich bin für das verantwortlich was ich sage. - Nicht für das was Du verstehst! |
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| Gerhard |
Verfasst am: Di, 23. Sep 2003, 08:21 |
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Anmeldungsdatum: 30.08.2002
Beiträge: 1858
Wohnort: Österreich, NÖ
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Hallo Peter,
meine Magnetsockelantenne heißt Signum oder Sigma oder so ähnlich. Kann nicht sagen, ob die gut ist, alleine durch die Länge von ca. 60 cm kann der Empfang damit nicht berauschend sein.
Jedenfalls eignet sich diese Art Antenne gut für die von Dir angestrebte Lösung, ein Gerät in 2 Autos zu verwenden, vorausgesetzt, Du akzeptierst das Theater mit dem mit Klebeband fixierten Kabel außen auf der Motorhaube und den anderen damit verbundenen Provisorien inkl. dem möglicherweise gequetschten Koax beim Türspalt. Weiterer Nachteil ist, daß theoretisch jedesmal die Stehwelle neu einzumessen ist.
Schönere Lösung wäre, in jedes Auto eine CB-Antenne fix einzubauen und den Koax-Stecker so zu platzieren, daß er einerseits nicht im Fußraum oder sonstwo herumkugelt, andererseits das Gerät flugs anzuschließen ist.
Für meinen "fliegenden" Funkaufbau wochenends hab ich das Stromversorgungskabel des Funkgerätes mit einem Zigarettenanzünder-Stecker versehen, damit kann man das Gerät in jedem Auto einsetzen.
@ Uwe:
ich hab befürchtet, daß diese Antennen nicht das "Gelbe vom Ei" sind.
Im täglichen Gebrauch im Auto ist aber gerade die Qualität des Funkempfangs nicht so entscheidend für mich, da ich CB normalerweise für die Verständigung zwischen 2 hintereinander fahrenden Autos nütze. Solang aus dem Quatschkasten ein halbwegs verständlicher Ton kommt, ist es schon gut.
Da müßtest Du mir jetzt helfen: War der Empfang von Radio und Funk wirklich unter aller Kritik?
Oder liegts daran, daß das Bessere des "Guten" Feind ist?
Was ich gehört habe, sind die Empfangsteile der neueren Autoradios mittlerweile so gut, daß man sie mit einem Schraubenzieher als Antenne betreiben kann. Stimmt das?
Ich weiß, ich frag Dir Löcher in den Bauch.
Schönen Gruß |
_________________ Gerhard |
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| landcruiser |
Verfasst am: Di, 23. Sep 2003, 08:56 |
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Anmeldungsdatum: 17.05.2001
Beiträge: 7485
Wohnort: outback - Northern Territory of lower saxonia
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Löcher in den Bauch ? Ja, bitte. Meine Waage würde sich freuen :-)
Meine Meinung:
Ein Empfänger(oder Sender) kann noch so gut sein - ohne eine vernünftige Antenne bringt das alles nix. Schlechtestenfalls (tolles Wort) nutzt Du die optimalen Empfangseigenschaften Deines Radios mit einer miesen Antenne nicht aus.
Prüfstein ist für mich immer Deutschlandfunk auf 103,5 MHz. Es gibt bei uns Ecken, da kriegst Du den nur ganz schlecht rein.
Guter Empfang muss aber nicht bedeuten, dass es das teuerste Gerät mit der teuersten Antenne sein muss.
Mit meinem Pioneer hast-nich-gesehen für 300 DM (ja DM) und der Serienantenne im KZJ 73 hab ich recht guten Empfang.
Mit dem Phillips MCC 915 (war damals ein Top-Gerät für ca. 1000 DM) im BJ 42 klappts nicht so gut, weil die Antenne nur ein Provisorium ist. (Kein vernünftiger Massekontakt, falscher Strahler, schlechter Montagepunkt am Kotflügel v.r.).
Da störts mich aber nicht so, da ich ab 70 km/h vom Radio eh nicht mehr viel höre. Werde es aber irgendwann ändern.
Abschließend:
Antennen, Sender und Empfänger = HF-Technik, da kannst viel berechnen und das i-Tüpfelchen kriegste so doch nicht raus.
Nach dem Rechnen kommt das Probieren. So hab ichs gemacht und irgendwann hats dann funktioniert wie ichs mir vorgestellt habe.
Ich bin wie schon gesagt der Meinung, dass Kombiantennen immer ein Kompromiss sind. Fürs durchschnittliche mögen sie reichen. Für kritische Situationen oder Spitzenleistungen nicht zu gebrauchen.
Muss jeder wissen was er haben will.
Zu dem Thema könnte Eberhard sicher eine ganze Menge mehr sagen. Der ist vom Fach.
uwe |
_________________ Ich bin für das verantwortlich was ich sage. - Nicht für das was Du verstehst! |
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| eberhard |
Verfasst am: Di, 23. Sep 2003, 11:35 |
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Anmeldungsdatum: 08.06.2001
Beiträge: 3166
Wohnort: der mit den Schnaken tanzt
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..ich hab' mal spasshalber den Titel dieses Threads bei http://www.google.de eingegeben und bin auf diese pdf-Datei gestossen....
@uwe
...auch wenn Du jetzt zum wiederholten Male versuchst, mich zu einem Statement zu einem -wie ich meine- schon zig-mal durchgekauten Thema zu bewegen, darf ich vielleicht sagen, daß alle in diesem Thread angesprochenen Fragen in einigen meiner bereits "abgelieferten" Postings ausführlich behandelt worden sind...ehrlich, langsam vergeht mir die Lust!
Ich geb' mir ja ehrlich Mühe, die Leute an meinem Fachwissen -allgemeinverständlich- Teil haben zu lassen, aber den Hinweis auf die bereits bemühte Suchfunktion kann ich IMHO nicht ganz Ernst nehmen. Entweder wurde falsch gesucht oder garnicht (Schutzbehauptung)....im Übrigen stehe ich nach wie vor per messenger oder e-mail zum direkten oder persönlichen Kontakt (auch per Telefon) zur Verfügung. Insbesondere letztere Option haben schon viele -ich denke nach ihrem Feedback zu schließen- zu ihrer Zufriedenheit in Anspruch genommen....dankeschön!
(Edited by eberhard at 12:37 am 23. Sep. 2003) |
_________________ __ /__]_______ ....alles Nette wünscht "big E"
[_--_][__][__--_]
((O))_____((O))
Nichts ist unmöööööööööglich... |
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| eljod |
Verfasst am: Di, 23. Sep 2003, 14:07 |
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Anmeldungsdatum: 12.05.2003
Beiträge: 583
Wohnort: Langenthal CH
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Lieber Eberhard
Wenn ich mir autodidaktisch ein Wissen aneignen will, dann lese ich Bücher, bemühe Google oder suche mir Deine Beträge mit der Suchmaschine im Buschtaxiforum. Deine hervorragenden autodidaktischen Fähigkeiten durfte ich anlässlich des Seminares am BTT kennenlernen und verdienen grossen Respekt.
AM BT-Forum schätze ich aber, nebst der reinen Wissensvermittlung, die Möglichkeit zu kommunizieren mit Zwischentönen und Humor – es darf ruhig auch mal etwas deftiger zur Sache gehen, solange der Anstand gewährt bleibt. Wenn jede Frage nur einmal gestellt werden soll, herrscht hier in kürze Notstand an sinnvollen Fragen, da jede Frage irgendwie schon einmal gestellt wurde. Die seichte Unterhaltung findet nur noch im Café Oriental statt (wo sie wohl auch hingehört) und der Technische Teil verkommt zum reinen Nachschlagewerk. Hingegen ist Dein Hinweis auf frühere Aussagen, allenfalls mit Ergänzungen wirklich sinnvoll.
Jetzt verstehe ich aber gerade vom Funken dermassen überhaupt nichts, dass ich sehr wohl Deine Beiträge lesen kann, aber meine grundlegenden Fragen trotz Deiner Beantwortung nicht beantwortet sehe, etwa wie wenn ich nach einer Winkelberechnung suche, Du die trigonometrische Funktion erklärst und ich nicht mal weiss, dass es die Trigonometrie gibt.
Darum, lieber Eberhard, beantworte mir doch bitte folgende Frage: Macht es Sinn ein CB-Funkgerät mit einer möglichst kurzen Magnetfussantenne zu kaufen, die Antenne aufs Autodach zu stellen und eine anständige Funkverbindung zu erwarten? Wenn ja, kann das Zeugs von Conrad in Etwa diese Erwartungen erfüllen?
Erwartungsvolle Grüsse Peter |
_________________ Land Cruiser:
Mittel zum Zweck - aber was für eines! |
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| Tequila |
Verfasst am: Di, 23. Sep 2003, 14:36 |
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Anmeldungsdatum: 25.04.2003
Beiträge: 1307
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@eljod:
was die Antennenlänge angeht so kann ich Dir vielleicht eine sinnvolle Antwort geben:
Im CB Bereich ist eine Antenne immer dann richtig dimensioniert, wenn Sie dem Vielfachen der "Lambda Welle" entspricht oder - nach unten - einem Teil der Lambda Welle. Die Wellenlänge beträgt so weit ich mich erinnere 2,54 m dh.eine "DV 27 lang" mit 254 cm Länge ist ein "Lambda Vollwellen STrahler". Eine "DV 27 " mit 127cm Länge ein Lambda Halbwellen Strahler und darunter muß bereits mit Spulen "künstlich" verlängert werden. Aus meiner CB Erfahrung, die aber schon 20 Jahre zurückliegt, kann ich Antennen unter 127cm nicht empfehlen. Weiterhin ist wichtig über die "Stehwelle" die Länge der Antenne mittels eines "SWR Meters" optimal auf die Gegebenheiten am Fahrzeug anzupassen.
Ich hoffe das hilft DIr?
Grüße
Heinz |
_________________ Grüße
Heinz
www.Landcruiserfreunde.de |
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| landcruiser |
Verfasst am: Di, 23. Sep 2003, 15:31 |
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Anmeldungsdatum: 17.05.2001
Beiträge: 7485
Wohnort: outback - Northern Territory of lower saxonia
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warum heißt das 11m-Band 11m-Band ?
weil die Wellenlänge 11 m ist !
und mit den Bruchteilen der Wellenlänge ist das so eine Sache, manchmal ist 1 l das Richtige, mal ists 1/2 l mal 5/8 l je nach Band, Standort, Montageart usw.
mit einer DV 27 war man im 11m-Band früher gut bedient |
_________________ Ich bin für das verantwortlich was ich sage. - Nicht für das was Du verstehst! |
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| eberhard |
Verfasst am: Di, 23. Sep 2003, 17:04 |
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Anmeldungsdatum: 08.06.2001
Beiträge: 3166
Wohnort: der mit den Schnaken tanzt
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Zitat: Macht es Sinn ein CB-Funkgerät mit einer möglichst kurzen Magnetfussantenne zu kaufen, die Antenne aufs Autodach zu stellen und eine anständige Funkverbindung zu erwarten...
...mit einer möglichst langen Magnetfussantenne: JA
...wobei ich leider differenzieren muß. Eine Magnetfussantenne stellt immer einen Kompromiss dar, wenn man davon absieht, daß eine "bewegliche Funkstelle" auf Grund ihrer Gegebenheiten an sich schon immer einen Kompromiss darstellt.
So und jetzt das ganze nochmal für geistige Kleinrentner und sonstige Hilfsathleten (O-Ton meines Chemielehrers von vor 40 Jahren)
Eine Sendeantenne muß zur Erzielung optimaler Ergebnisse in ihrer Länge an den Sender angepasst -man sagt auch: in Resonanz- sein. Unter Anpassung versteht man in der Funktechnik: (Sender)-Ausgangswiderstand und (Antennen)-Eingangswiderstand müssen gleich sein. Dazu ist die Länge des Antennenstrahlers idealerweise gleich der Wellenlänge des Senders minus Verkürzungsfaktor. (der Verkürzungsfaktor ergibt sich aus den räumlichen Abmessungen des Antennenstabes = u.a. die Strahlerdicke) Die Wellenlänge (Lambda) errechnet sich aus Lichtgeschwindigkeit (c) durch Frequenz (f). Dies ergäbe in unserem Beispiel:
3 x 10 hoch 8 [m/s] geteilt durch 27 x 10 hoch 6 [Hz] = 11,1 Meter. Mit anderen Worten, der ideale Strahler wäre elf Meter lang!!! Wird in der Praxis auch genau so gemacht; nur am Auto geht's so natürlich nicht. Also erfand man den sog. Halbwellen- oder Faltdipol. Jetzt hatte man schon Lambda/halbe =5,5m....aber immer noch zu lang. Dann fand man heraus, daß auch Lambda/4 in Resonanz zu bringen waren, womit wir schon mal die Länge der "berühmt/berüchtigten" DV-lang erreicht hätten, nämlich 2,75m. Allerdings ist jetzt die Empfangseigenschaft vermindert. Und das "Dingens" ist für den vernünftigen Gebrauch immer noch zu lang. Also behalf man sich mit der sog. Verkürzungsspule, welche sich sowohl im Fußpunkt als auch in der Mitte des Antennenstabes befinden darf. (ein Teil der erforderlichen Strahlerlänge wird als Spule kurzerhand aufgewickelt dargestellt) = weitere Leistungseinbuße!!!
Man kann sagen: Je länger, je besser! Aber....
(Hey Männer! Nich' gedanklich abschweifen! Wir sind bei einem ernsten Thema. Nachher dürft ihr wieder....
Kurz und gut: Eine Magnetfussantenne ist meistens ein Spulenverkürzter Lambda/4-Strahler = Kompromiss.
Was jetzt noch zu sagen wäre, ist die Geschichte mit dem Gegengewicht. Um es kurz zu machen, die Mobilantenne sollte auf einer elektrisch leitenden Fläche stehen. Der Radius dieser Fläche (ab Antennenmontagepunkt) ist idealerweise gleich Lambda/4 bzw. beim Auto "möglichst groß".
Bei einem GFK-Dach kann man von unten eine Alufolie gegen das Dach kleben. Oder auch eine Weissblechplatte = Magnetantenne hält wieder...?!
Diese Alufolie sollte strahlenförmig an mehreren Stellen mit Karosserie-Masse verbunden sein!!
Montageorte der Antenne an anderen Stellen als mittig auf dem Fahrzeugdach bringen mehr oder weniger ungewollte Hauptabstrahlcharakteristiken, d.h. z.B. nur nach Vorne und nach Hinten isses weniger gut usw.
Ich hoffe, allen Interessierten ein wenig Licht ins Dunkel gebracht zu haben.... |
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| eljod |
Verfasst am: Di, 23. Sep 2003, 18:00 |
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Anmeldungsdatum: 12.05.2003
Beiträge: 583
Wohnort: Langenthal CH
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Danke Eberhard
Verstehe langsam meine ungenügenden Physiknoten [img]http://www.smiliemania.de/smilie.php?smile_ID=125[/img] seinerzeit. Habe doch alles schon mal gehört, nur nicht so sauber aneinandergereiht.
Für mich ist klar. Werde eine Antenne auf die Alukiste auf den Dachträger schrauben. Die Antenne kann dann bei Bedarf hochgeklappt werden. Bloss, der Dachträger ist auf dem GFK Hardtop festgemacht. Muss ich da Verbindung mit der Fahrzeugmasse herstellen?
Gruss Peter |
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Mittel zum Zweck - aber was für eines! |
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| Boris |
Verfasst am: Di, 23. Sep 2003, 19:06 |
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Anmeldungsdatum: 12.09.2003
Beiträge: 3
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Hallo zusammen.
Eine Weiche wie sie oben beschrieben wurde gibt's bei MAAS - und zwar hier.
Gruß,
Boris |
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| eberhard |
Verfasst am: Di, 23. Sep 2003, 19:29 |
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Anmeldungsdatum: 08.06.2001
Beiträge: 3166
Wohnort: der mit den Schnaken tanzt
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Zitat: Muss ich da Verbindung mit der Fahrzeugmasse herstellen?
Nein, denn -wenn De gut geschafft hast- hat der Fußpunkt der Antenne über das Kabel Masseverbindung zur Karosserie.
Nimm' für die Stromzufuhr zwischen Funk-Gerät und Batterie ein ausreichend dimensioniertes doppeladriges Kabel , z.B. 2 x 4mm2 (in Worten: zwei mal vier quadrat). Die Plus-Ader dieses Kabels sollte mittels "fliegender" Kabelsicherung (4 Amp. träge) nahe beim Pluspol der Batterie abgesichert werden. |
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| MARCO |
Verfasst am: Di, 23. Sep 2003, 19:39 |
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Anmeldungsdatum: 13.06.2001
Beiträge: 2142
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...auf ein Wasserreservoir oder eine Brücke fahren kann auch beachtliche Ergebnisse bringen!
Gell Eberhard?!?
(Edited by MARCO at 20:46 am 23. Sep. 2003) |
_________________ MARCO |
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