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    -- Allgemeine technische Diskussionen / General Tech Discussion

        -- Leck am Kühler

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Flammer
Verfasst am: So, 12. Okt 2008, 19:46
Anmeldungsdatum: 15.08.2007 Beiträge: 202 Wohnort: Zuzwil (CH)
Hallo zusammen

Seit längerer Zeit hat der Kühler unseres Cruisers oben am Wasserkasten ein kleines Leck. Viel kommt da nicht raus, es entsteht aber immer wieder eine grünblaue Kruste vom austretenden Kühlwasser.

Meine Frage: Kann ich das Ding mit Silberlot reparieren oder besteht das Risiko, dass durch den Verzug Risse entstehen?

Danke für eure Antworten.

Gruss Patrick
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Hase Productions
Verfasst am: Mo, 13. Okt 2008, 07:02
Anmeldungsdatum: 27.05.2004 Beiträge: 707 Wohnort: Kulmbach / Oberfranken
Wenn der Kühler aus Messing ist, sollte es keine Verzugs- o. Rissprobleme geben. Einfach weichlöten, das sollte klappen.

Aber VORSICHT, das du weit genug von den Lamellen weg bist. Nich das du oben deinen Riss lötest und daneben dein Kühlernetz auslötest.
Auf keinen Fall würde ich es mit Hartlöten probieren. Das Kühlernetz ist oft nur weich eingelötet. Wenn das zu warm wird, hast du ein schönes Puzzle.

Ohne das Teil vor sich zu sehen, kann man nur schwer sagen ob es klappt oder nicht.

Sorry.

Gruß Hase

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HZJ78 - Havy Metal auf japanisch
http://www.Hase-Productions.de
weis.stefan (ät) hase-productions.de
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Flammer
Verfasst am: Mo, 13. Okt 2008, 18:42
Anmeldungsdatum: 15.08.2007 Beiträge: 202 Wohnort: Zuzwil (CH)
Hi Hase

Danke für deinen Tipp mit dem Weichlöten!! Hab heute nach der Arbeit sowieso noch den Thermostat ersetzten müssen und wo das Wasser schon mal ein paar Zentimeter runter war hab ich das gleich mal versucht.

Ich hab ganz normalen Lötzinn und Lötfett benutzt. Zusätzlich, weil der elektrische Lötkolben etwas zuwenig Leistung hat, hab ich den Kühler noch mit dem Föhn heissgemacht. Ging gar nicht mal so schlecht und auf den ersten Blick siehts auch dicht aus.

Gruss Patrick
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riegerh
Verfasst am: Fr, 17. Okt 2008, 18:28
Anmeldungsdatum: 07.06.2005 Beiträge: 191 Wohnort: Graz, A
Hallo Flammer!

Also ich hab vor Kurzem einen Traktor-Kühler gelötet:
Am besten geht es wenn Du statt dem Lötfett Salzsäure nimmst (aber Vorsicht damit!).
Die Dachdecker machen/haben das für die Dachrinnen.
Ebenso hat Zinn vom Installateur (für die Heizungsrohre aus Kupfer) besser funktioniert als das Elektroniklot wo das Flußmittel innen drin ist.
Geheizt habe ich mit einer Stechkartuschen-Lötlampe.

Grüsse,

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Herwig

- nur tote Fische schwimmen mit dem Strom!
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Flammer
Verfasst am: Fr, 17. Okt 2008, 20:27
Anmeldungsdatum: 15.08.2007 Beiträge: 202 Wohnort: Zuzwil (CH)
Hallo Herwig

Vielen Dank! Ich hoffe zwar, dass das Ding jetzt dicht bleibt. Falls es aber wieder mal vorkommt werde ich mal sehen wo ich sowas bekomme. Hast du diesbezüglich auch eine Tipp? Salzsäure ist bestimmt nicht einfach irgendwo her zu kriegen!?

Gruss Patrick

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Gruss Patrick

RJ73 Jg. 1990, Trailmaster +50mm
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Hase Productions
Verfasst am: Mo, 20. Okt 2008, 07:31
Anmeldungsdatum: 27.05.2004 Beiträge: 707 Wohnort: Kulmbach / Oberfranken
Wenn du das Problem nochmal hast, geh zum Installateur deines Vertrauens und frag nach dem Flußmittel für Kupferrohre.
Das ist so eine graue Lötpaste. Diese Paste hat einen hohen Zinnanteil. Wenn du mit dieser Paste lötest, wird die Lötstelle automatisch verzinnt. Die Haftung des zugeführten Lötzinns wird dadurch wesentlich verbessert.

Vergiss die Salzsäure. Das verarbeitet sich bei weitem nicht so toll, wie beschrieben. Ein normales Lötfett ist da besser. Aber noch besser die besagte Lötpaste. Und ganz wichtig, vorher gut reinigen. Reinigungsvlies gibts übrigens auch im Baumarkt. Das eignet sich hierfür am besten. Der Materialbtrag ist nicht so hoch wie mit Schleifpaier aber die Reinigungsleistung ist gleichwertig. Geht übrigens noch besser wenn das Vlies nass ist.

Gruß Hase

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HZJ78 - Havy Metal auf japanisch
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Flammer
Verfasst am: Mo, 20. Okt 2008, 16:08
Anmeldungsdatum: 15.08.2007 Beiträge: 202 Wohnort: Zuzwil (CH)
Was es alles gibt....
Von so einer Paste hab ich noch nie was gehört, scheint aber das Prozedere einiges zu vereinfachen. Funktioniert das auch auf Stahl? Der Wasserkasten von meinem Kühler ist nähmlich aus solchem gemacht. Gereinigt hab ich mit einer Luftbetriebenen Drahtbürste.

Gruss Patrick
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FJ40 GARAGE
Verfasst am: Mo, 20. Okt 2008, 16:26
Anmeldungsdatum: 16.10.2002 Beiträge: 1992 Wohnort: D-61350 HG
Hi Patrick,
das Mittel nennt sich Zinnpaste bzw Verzinnungspaste und jeder Gas-Wasser Installateur sollte die vorrätig haben ansonsten eben eBay.
Natürlich geht das auch auf Eisenmetallen.
Eine Anleitung im Web gibts natürlich auch.
Kühler löten

Und wenn du ihn nachher abdrücken willst.........ein Fahrradschlauch leistet da gute Dienste.


Wenn du das Schlauchventil mitbenutzt brauchst du nur eine Luftpumpe und einen Bottich zum testen.
In meinem Fall hatte ich aus dem Ventilbereich schon was anderes gebastelt...

_________________
Good Cruising, Peter

Das Leben erzählt die besten Geschichten.............

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Flammer
Verfasst am: Di, 21. Okt 2008, 12:29
Anmeldungsdatum: 15.08.2007 Beiträge: 202 Wohnort: Zuzwil (CH)
Hi Peter

Die "Kühler löten" Seite ist wirklich toll!! Mit dem beschriebenen Material und Werkzeug zusammen mit dieser Anleitung könnte man sichs fast vorstellen mal selbst ein neues Element einzulöten.

Machst du das jeweils selber? So ein neuer Kühler ist ja nicht gerade gratis. Da lohnt es sich auf jeden Fall mal selber Hand anzulegen wenns soweit ist.

Gruss Patrick
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FJ40 GARAGE
Verfasst am: Di, 21. Okt 2008, 16:15
Anmeldungsdatum: 16.10.2002 Beiträge: 1992 Wohnort: D-61350 HG
Ich gehe beruflich recht oft mit dem Lötkolben um, da mein Berufsbild auch die Bauspenglerei mit einbezieht.
Einen Autokühler hab ich zwar auch schon mal repariert aber das war unterwegs mitKaltmetall.

Generell ist das arbeiten mit Messingblechen problemlos und wenn du dir um die zu lötende Stelle einen feuchten Lappen legst bleiben andere kritische Ecken so kühl das da nix wegschmilzt.

Und wenn sich mal ein Marder im Kühlerschlauch verbeisst......


_________________
Good Cruising, Peter

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Flammer
Verfasst am: Di, 21. Okt 2008, 17:35
Anmeldungsdatum: 15.08.2007 Beiträge: 202 Wohnort: Zuzwil (CH)
Ein Profi also. Man lernt halt nie aus, und in diesem Forum kann man wirklich eine Menge lernen. Nochmals herzlichen Dank für die Tipps.
(Den mit dem Fahrradflicken werd ich mir auch merken)

Gruss Patrick

_________________
Gruss Patrick

RJ73 Jg. 1990, Trailmaster +50mm
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Don Matías
Verfasst am: Fr, 24. Okt 2008, 08:18
Anmeldungsdatum: 06.10.2006 Beiträge: 309 Wohnort: Cochabamba/Bolivia
Hola Patrick,

ich muss etwas Wasser in den Wein giessen und bitte deshalb gleich um Verzeihung.

Wenn ein Kuehler zuuu alt ist, ist alle Liebesmueh vergebens. Das Material ist dann derart ermuedet und muerbe, dass sich immer wieder neue Haarrisse auftun.

Fuer meinen FJ40, Bj. 1978, habe ich mittlerweile binnen knapp zweier Jahre fuer immer wieder neue Loetungen und immer wieder neues Frostschutzmittel mehr ausgegeben als fuer einen neuen Kuehler.

Den lasse ich jetzt von CCOT http://coolfj40.stores.yahoo.net/ - mit vielen anderen Ersatzteilen - aus den U.S.A. nach BOLIVIEN einfliegen.

Erfolgreich und gut reparieren ist natuerlich viel befriedigender, als einfach "stupide" ein Neuteil zu kaufen, dennoch ist Letzteres zuweilen schlicht unumgaenglich.

Muchos saludos,

don Matias.

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MATTHIAS BODE
COCHABAMBA/BOLIVIA
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Flammer
Verfasst am: Fr, 24. Okt 2008, 12:25
Anmeldungsdatum: 15.08.2007 Beiträge: 202 Wohnort: Zuzwil (CH)
Hallo Matias

Naja, mein Wagen ist ein RJ73 jg. 1990. Da werde ich mich mit etwas Glück nochmal 10 Jahre an meinem Kühler freuen können. Allerdings hab ich mir diese Rechnung auch schon gemacht, bin aber jetzt froh, dass ich mir die 500 Schweizerfränkli nochmal sparen konnte.


Zuletzt bearbeitet von Flammer am Sa, 25. Okt 2008, 19:29, insgesamt einmal bearbeitet

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Gruss Patrick

RJ73 Jg. 1990, Trailmaster +50mm
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FJ40 GARAGE
Verfasst am: Fr, 24. Okt 2008, 12:59
Anmeldungsdatum: 16.10.2002 Beiträge: 1992 Wohnort: D-61350 HG
Zitat:
Naja, mein Wagen ist ein RJ73 jg. 1990


Naja......ich hatte mal das Vergnügen an einem 1987er den Kühler wechseln zu müssen und das ist schon ein paar Jahre her. Rolling Eyes

Da war das eigentliche Problem das von Anfang an zuviel Frostschutzmittel verwendet wurde und das Zeug den Messingkühler von innen durchgefressen hat, gezeigt hat sich das durch klitzekleine grüne nässende Pickelchen am Wasserkasten.
Mathias hat insofern nicht ganz unrecht.......für daheim rum reichts erstmal mit Flicken aber wenns damit in die Ferne geht lieber in einen neuen Kühler investiert.

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Good Cruising, Peter

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Flammer
Verfasst am: Fr, 24. Okt 2008, 19:17
Anmeldungsdatum: 15.08.2007 Beiträge: 202 Wohnort: Zuzwil (CH)
Werd ich auf jedenfall beherzigen. Momentan mit zwei kleinen Kindern Zuhause werden wir voraussichtlich Europa nicht verlassen. Für die paar tausend Kilometerchen welche wir so machen können wir das Geld vorläufig sparen.

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Gruss Patrick

RJ73 Jg. 1990, Trailmaster +50mm
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