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Longranger Ersatztank: Probleme mit Schweissnähten?    

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Longranger Ersatztank: Probleme mit Schweissnähten?

Postby Tom Koch » Fri 26. Oct 2018, 15:34

Ich prüfe zur Zeit bei meinem HDJ80 den 90 Liter Tank durch einen 145 Liter Longranger Tank aus Australien zu ersetzen. Nun ist mir zu Ohren gekommen, dass es zu Problemen mit den Schweissnähten kommen kann. Wie genau und wie oft weiss ich nicht.
Hat jemand solche Erfahrungen gemacht?

Danke für eure aufklärenden Infos.

Gruss
Tom
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Re: Longranger Ersatztank: Probleme mit Schweissnähten?

Postby GeorgeZ » Fri 26. Oct 2018, 17:31

Hi,
ich bin gerade am Einbau eines solchen im HILUX, Von wo hast Du die Info mit den Schweißnähten? Habe gerade gestern mal genau 40 Ltr. eingefüllt um zu testen was die Tankuhr anzeigt. Bis jetzt alles Dicht!

Gruss George
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Re: Longranger Ersatztank: Probleme mit Schweissnähten?

Postby Reiti » Fri 26. Oct 2018, 18:18

Ich habe im Netz eine Handvoll Beiträge zum Thema gefunden, alle in australischen Foren. Angesichts der Verbreitung dieser Tanks dort ist das zu vernachlässigen.
Eigene Erfahrungen kann ich nächstes Jahr weitergeben, das Auto ist noch nicht fertig.
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Re: Longranger Ersatztank: Probleme mit Schweissnähten?

Postby quadman » Fri 26. Oct 2018, 18:18

...Aber die Tanks sind doch abgedrückt. Du meinst sicher undicht nach Jahren und im Gebrauch.....?



Gruß Stefan
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Re: Longranger Ersatztank: Probleme mit Schweissnähten?

Postby hs42 » Fri 26. Oct 2018, 18:56

Hallo
Mein LR Tank war nach 8Jahren durchgerostet.Pulverbeschichtung ist totaler Schrott.Über die Schweißnähte möchte ich gar nicht reden.Wie so ein Tank Zulassung bekommen kann? Hab mir jetzt einen aus 2mm Edelstahl gebaut.

MfG Hans
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Re: Longranger Ersatztank: Probleme mit Schweissnähten?

Postby Buschschnecke » Fri 26. Oct 2018, 19:05

Servus,
mein Tank ist jetzt seit ca. 26 Jahren im 75iger verbaut und ist immer noch dicht, also mach dich nicht verrückt...kaufen, verbauen und gut ist es,
Gruß Timo!
HDJ 75 mit Ormocar Kabine...jetzt Turbo "Buschschnecke"
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Der Unterschied zwischen Existieren und Leben liegt im Gebrauch der Freizeit!
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Re: Longranger Ersatztank: Probleme mit Schweissnähten?

Postby xsteel » Fri 26. Oct 2018, 19:10

Reiti wrote:Ich habe im Netz eine Handvoll Beiträge zum Thema gefunden, alle in australischen Foren. Angesichts der Verbreitung dieser Tanks dort ist das zu vernachlässigen.
Eigene Erfahrungen kann ich nächstes Jahr weitergeben, das Auto ist noch nicht fertig.


Ja,

die haben eine andere Quote bei On/Off-Road. 10% Sealed Road, 60% Offroad und
Rest Corrugation Road (Waschnrettpiste) :rofl:

Gruß Sigi
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Re: Longranger Ersatztank: Probleme mit Schweissnähten?

Postby toyotamartin » Fri 26. Oct 2018, 19:33

Autogenzeug raus und nachschweissen...aber erst Wasser einfüllen... :rofl:
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Re: Longranger Ersatztank: Probleme mit Schweissnähten?

Postby beboe » Fri 26. Oct 2018, 21:16

Auf den Corrogations in Australien ist an unserem HZJ79 der super haltbare und superteure, in Deutschland vom Offroad Experten persönlich individuell handgeschweisste 140l Edelstahl - Dieseltank genau so an den Nähten und Halterungen gerissen, wie der ebenso "toll" verarbeitete 100l Wassertank.
Normale Beanspruchung halten die Tanks aus, aber extreme Bedingungen und/oder einen extremen persönlichen Fahrstil halten sie nicht aus.
Wenn die Tankbleche nicht aus Edelstahl sind und daher bei üblichen deutschen Straßenverhältnissen rosten können, muss man halt vorsorgen. Der Rost kann bei leeren Tanks übrigens auch von innen kommen.

Bernhard
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Re: Longranger Ersatztank: Probleme mit Schweissnähten?

Postby Tom Koch » Sat 27. Oct 2018, 14:39

Ersteinmal vielen Dank für alle eure Infos und Überlegungen.

Ein paar Zusatzangaben und Überlegungen meinerseits:

- Die Aussage stammt von einem Schweizer 4x4 Ausrüster. Es ist unklar, um wieviele Fälle es sich handelte und wie die Autos gefahren wurden, so dass Schäden an den Schweissnähten des Tanks auftraten.
- Ich gehe davon aus, dass es keine Qualitätsprobleme mit neuen Tanks gibt, da die ja druckgetestet werden vor der Auslieferung. (Dies nicht zu tun, wäre für einen weltweit in der Szene bekannten Anbieter wohl fatal.)
- Das Problem des Rosts könnte man wohl lösen, wenn man den offenbar mit einer Grundfarbe versehenen Tank vor der Montage zusätzlich lackiert (Welche Farbe genau, welches Verfahren?).
- Da mein Auto vorallem die Schotterstrassen dieser Welt befährt, gehe ich davon aus, dass es keine grösseren Probleme geben sollte, denn die Tanks bewähren sich seit über 20 Jahren vorallem auch im australischen Outback.

Zusammenfassend, wie einer von euch es formulierte: Probleme vernachlässigbar.

Tom
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Re: Longranger Ersatztank: Probleme mit Schweissnähten?

Postby toyotamartin » Sat 27. Oct 2018, 16:11

Ich hatte am Nissan Patrol einen etwas grösseren Stahltank statt des durchgerosteten Originals.Der Nachbautank wurde in Tschechien oder Polen gefertigt,der hat eigentlich alles ausgehalten.
Also volle Pulle rückwärts gegen einen Felsen sodass es die Hinterachse ausgehoben hat war auch kein Problem-nicht einmal eine Delle war da nur ein Kratzer --dass so etwas durchrostet glaube ich kaum.Der war aus 2.5 mm Blech geschweisst.
Da Aluzeugs würde ich nie montieren. Nachteil :der Stahltank war eben sehr schwer...
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Re: Longranger Ersatztank: Probleme mit Schweissnähten?

Postby hs42 » Sat 27. Oct 2018, 18:26

Das Problem war die Kunststoffbeschichtung.Unter den Haltebändern konnte sich Wasser zwischen Beschichtung und Tank sammeln.Auf den großen Flächen konnte ich nach ca. 3Jahren die Beschichtung abziehen.Mit Owatrol und Seilfett die Flächen behandelt die waren dann bis zum Schluß Top.Von Innen hat der Tank keinerlei Rost.Ab und An mal 2-Takt Öl dem Diesel beigemischt das hat sich bewährt.
MfG
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Re: Longranger Ersatztank: Probleme mit Schweissnähten?

Postby GeorgeZ » Sat 27. Oct 2018, 20:23

Habe meinen neuen Long Ranger mit Brantho Korrux 3in1 Rostschutzfarbe Lackiert. Bei Gelegenheit kommt noch mal ne Lage Mike Sanders drauf und ab und zu ein Schluck 2 Takt hinein. Das sollte genug Rostvorsorge sein.

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Re: Longranger Ersatztank: Probleme mit Schweissnähten?

Postby HJ61-Freak » Sat 27. Oct 2018, 22:47

Das Problem mit der Rißbildung kommt bei den meisten Zusatztanks von der fehlerhaften Aufhängung des Tanks: Zur Befestigung des Tanks am Fahrzeug werden irgendwelche Schraubverbindungen an den Tank geschweißt und die Aufhängung des Tanks erfolgt dann am besten noch - schwingungsintensiv - am Rahmen. Das macht kein Fahrzeughersteller so, sondern verwendet aus gutem Grund Spannbänder, die den Tank unterfangen und befestigt den Tank entweder direkt an der Karosserie oder, wenn am Rahmen, dann in einem gesonderten Halter (so wie bei LKW z.B.). Wenn man das so macht, kann man den Tank auch aus 1,0mm-Alublech herstellen, ohne das man langfristig Probleme bekommt.

Gruß

Florian
'86er-HJ61, 450tkm, OME schwer-plus, 255/85R16 auf 6Jx16-Toyo-Stahlf. ET0+30er Distanzen, manuelle, pneumatisch gesteuerte HA-Sperre, 80mm Bodylift, optimiertes Verdichterrad, Recaros, Aufstelldach u. Innenausbau, div. Zusatzinstrumente, 3"-Abgasanlage inkl. Eigenbau-turbine-outlet, Sidepipe
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Re: Longranger Ersatztank: Probleme mit Schweissnähten?

Postby fsk18 » Sun 28. Oct 2018, 08:38

HJ61-Freak wrote:Das Problem mit der Rißbildung kommt bei den meisten Zusatztanks von der fehlerhaften Aufhängung des Tanks: Zur Befestigung des Tanks am Fahrzeug werden irgendwelche Schraubverbindungen an den Tank geschweißt und die Aufhängung des Tanks erfolgt dann am besten noch - schwingungsintensiv - am Rahmen. Das macht kein Fahrzeughersteller so, sondern verwendet aus gutem Grund Spannbänder, die den Tank unterfangen und befestigt den Tank entweder direkt an der Karosserie oder, wenn am Rahmen, dann in einem gesonderten Halter (so wie bei LKW z.B.). Wenn man das so macht, kann man den Tank auch aus 1,0mm-Alublech herstellen, ohne das man langfristig Probleme bekommt.

Gruß

Florian


absolut richtig - selbst bei Kunststoftanks sind selbige schwimmend gelagert, in Metallgummihülsen und dann Schrauben. Ich habe auch schon NESTLE-Tanks gesehen die ihren Diesel verlieren an Schweißnähten. Das Problem ist die, im Verhältniss zum Gewicht, kleine fixe Aufhängung an die sich verwindenden und vibrierenden Rahmen und Karrosserien. Nicht umsonst sind geschätzt 95% aller Tankkonstruktionen an Rahmen oder Karrosserien mit Spannbändern fixiert, der Tank hängt nur lose drin. Das zweite Problem bei geschweißten Tanks in Fahrzeugen ist die Konstruktion selber, kein HErsteller baut aus Platten und schweißt diese zusammen, alles Pressbleche mit einer Umlaufenden Schweißnaht, da kann der Tank "arbeiten" - solange bis Rost das Blech unterwandert und es von aussen durchrostet ...
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