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-- Mehrbereichs Getriebe-/Diff. ÖL |
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| bandeirante |
Verfasst am: Di, 31. Aug 2004, 13:20 |
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Anmeldungsdatum: 23.04.2002
Beiträge: 1775
Wohnort: Südhessen
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Moin,
ich würde gerne mal ein paar Meinungen oder besser Erfahrungen zu GL 4-5 80W-90 hypoid , also Mehrbereichsöl, für Getriebe und Differentiale für J4/J6 sehen. Ich würde lieber vermeiden so viele unterschiedliche Betriebsstoffe zu lagern. Sperren hab ich keine. Dem Bandeirante wärs egal, der ist froh, wenn er überhaupt was zwischen den Zähnen hat.
Danke für eure Anteilnahme.
Grüsse Axel O. |
_________________ Der Weg ist das Ziel |
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| landcruiser |
Verfasst am: Di, 31. Aug 2004, 14:06 |
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Anmeldungsdatum: 17.05.2001
Beiträge: 7481
Wohnort: outback - Northern Territory of lower saxonia
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Ich fahre im BJ 42 Synth. Getriebeöl GL 5 SAE 75W90 im Schalt- und Verteilergetriebe.
Schaltet sich etwas leichter seit dem Wechsel (keine Ahnung was der Vorbesitzer drin hatte).
Von Hypoidöl wurde mir seinerzeit mehrfach ausdrücklich abgeraten, da dies nur für schrägverzahnte Getriebe "gedacht" sei.
Keine Ahnung obs stimmt. Hab mich jedenfalls dran gehalten.
Interessante Frage jedenfalls wegen der Ölbevoratung und bei meinem BJ kein Problem, da kein LSD. |
_________________ Ich bin für das verantwortlich was ich sage. - Nicht für das was Du verstehst! |
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| bandeirante |
Verfasst am: Di, 31. Aug 2004, 16:09 |
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Anmeldungsdatum: 23.04.2002
Beiträge: 1775
Wohnort: Südhessen
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Also nach meinem Kenntnisstand ist Hypoidöl druckfester als "normales" weil die Belastungen in einer Hypoidverzahnung stärker sind. D. H. der Schmierfilm müsste stabiler sein. Würde ja erstmal nix schaden. Laut Lieferantenangabe ist das von mir erwähnte Öl auch für Schaltgetriebe verwendbar. Auch in Landmaschinen werden ähnliche Öle für Achsen und Getriebe verwendet.
Schaun wir mal, was noch kommt.
Grüsse Axel O. |
_________________ Der Weg ist das Ziel |
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| moritz |
Verfasst am: Di, 31. Aug 2004, 16:23 |
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Anmeldungsdatum: 21.12.2002
Beiträge: 3080
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Kinder,
eine allgemeine Mahnung:
In synchronisierten Getrieben können nicht in jedem Fall problemlos höherwertige Öle (als vorgeschrieben) verwendet werden.
Wenn man entgegen einer GL-4 Spezifikation GL-5 testet, dann bitte im Bewußtsein, bei auftretendem Zupfen wieder zurückwechseln zu müssen, und in der Hoffnung, die Symptome seien vollkommen reversibel.
Es ist sicher schon manches Getriebe zerlegt worden, WEIL die Synchronisationseinrichtungen zu "gut vor Verschleiß geschützt" waren, und der Fahrer sich dessen nicht bewußt war.
http://de.bpcontact.com/debpcontact_ger/drivetrain01.shtml
http://www.aral-lubricants.com/forschung/schmierstoffe/automotiv/getriebe/einsatzgebiete.content.html
Selbst für Japan scheint das zu gelten:
http://www.castroljapan.com/eng/faqdetails_atfgearoil.02.shtml
Wenn GL-5 vorgeschrieben, bleibt es natürlich eine andere Geschichte, aber auch dann liegt Ihr ja richtig, wenn Ihr Euch im Falle von Getriebeölen
einfach mal an die Herstellerangaben haltet.
Ansonsten ist die TENDENZ:
GL-5 im Differential
GL-4 im Handschaltgetriebe
http://www.castrol.de/produkte/a_auto/b_getriebeoele
( http://www.buschtaxi.net/forum/viewtopic.php?t=3752 ) |
_________________ Grüße vom Möchtegern-Sowjet
sbJ40*:
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| netzmeister |
Verfasst am: Di, 31. Aug 2004, 16:45 |
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Administrator
Anmeldungsdatum: 16.05.2001
Beiträge: 11131
Wohnort: 76356 Weingarten
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Zitat: Quote: from moritz on 17:23 am 31. Aug. 2004
Es ist sicher schon manches Getriebe zerlegt worden, WEIL die Synchronisationseinrichtungen zu "gut vor Verschleiß geschützt" waren, und der Fahrer sich dessen nicht bewußt war.
Gibst Du uns eine kurze Zusammenfassung davon? Wie wirkt sich höherwertiges Öl am falschen Platz aus? |
_________________ Sammelbestellung GPS-Tracker >>
Das Buschtaxi-Veranstaltungs-Blog
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| moritz |
Verfasst am: Di, 31. Aug 2004, 17:09 |
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Anmeldungsdatum: 21.12.2002
Beiträge: 3080
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Das soll nur heißen, daß intakte Getriebe "repariert" werden, weil sie wegen des falschen Öles momentan nicht mehr ausreichend synchronisieren können, also die Symptome von Verschleiß oder Defekten zeigen. So wie es in den verlinkten Seiten erkennbar wird.
Ob ein Einlagern in den Materialien vorkommt, das auch anhaltend Probleme bereitet, weiß ich auch nicht, müßte man erfragen.
Habe z.B. eben erst Getriebeölwechsel vorgenommen, weil ich nicht wußte, was der Vorbesitzer einfüllen ließ. Jetzt, ohne Besserung, weiß ich natürlich auch nicht, ohne Zerlegen, ob die Synchronisierung verdorben ist, oder gewöhnlich verschlissen. Bei nur 80'000km stellt man sich solche Fragen halt.
Aber wer Bremse und Kupplung zur Rostvorsorge fetten muß, sollte die Brobblemaadig doch kennen. |
_________________ Grüße vom Möchtegern-Sowjet
sbJ40*:
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| netzmeister |
Verfasst am: Di, 31. Aug 2004, 20:06 |
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Administrator
Anmeldungsdatum: 16.05.2001
Beiträge: 11131
Wohnort: 76356 Weingarten
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| bandeirante |
Verfasst am: Di, 31. Aug 2004, 20:19 |
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Anmeldungsdatum: 23.04.2002
Beiträge: 1775
Wohnort: Südhessen
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@Moritz: Die links sind sehr aufschlussreich. Jörg gibt ja auch in die Diffs GL4. Da die LCs keinen Achsversatz haben wäre die Belastung auch nicht so extrem. Da das von mir angesprochene Öl GL 4-5 hat käme es auf einen Versuch an. Wenn tatsächlich Probleme beim Synchronisieren aufträten, wüsste ich zumindest woher es kommt. Da muss ich nochmal drüber schlafen.
Danke auf jeden Fall.
Grüsse Axel O. |
_________________ Der Weg ist das Ziel |
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| moritz |
Verfasst am: Di, 31. Aug 2004, 22:04 |
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Anmeldungsdatum: 21.12.2002
Beiträge: 3080
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Axel,
der Achsversatz meint keine Beweglichkeit in den Wellen, sondern hier die Lage der Kegelradwelle unterhalb der Tellerradmitte.
Die Landcruiserdiffs sind also fast alle deutlich hypoid. Deshalb bitte nie ein echtes GL-4 in die Hinterachsen. Das Mehrbereichsöl, das Du meinst, ist natürlich zulässig. Ich selbst verwende sie lieber nicht mehr, aber das wegen der Schaltung, weniger wegen der Achsübersetzung. Denn tatsächlich gibt es natürlich noch stärker belastete Hypoide, die ebenfalls mit Mehrbereichsöl laufen.
Nur eben bitte kein Vierer! |
_________________ Grüße vom Möchtegern-Sowjet
sbJ40*:
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| bandeirante |
Verfasst am: Mi, 01. Sep 2004, 05:47 |
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Anmeldungsdatum: 23.04.2002
Beiträge: 1775
Wohnort: Südhessen
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Was Achsversatz ist, weiss ich schon, nur war ich der Ansicht das Kegelrad geht ziemlich zentrisch rein. Hab mich aber gerade eines besseren belehrt.So geht das manchmal: Zig mal in der Hand gehabt.....
Grüsse Axel O. |
_________________ Der Weg ist das Ziel |
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| Gerhard |
Verfasst am: Do, 23. Sep 2004, 15:17 |
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Anmeldungsdatum: 30.08.2002
Beiträge: 1858
Wohnort: Österreich, NÖ
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Das gleiche erzählt man sich auch über den Golf 2, der mit "zu gutem Öl" unschaltbar wird.
Im Landcruiser fahre ich seit 15.000 km 80W-90 API GL-5 von Genol, und habe bislang keinerlei Probleme mit der Schaltbarkeit.
Ich bin mir nicht ganz sicher, ob es ausgerechnet die Spezifikation "GL-5" ist, die die Synchronringe in manchen Fällen versagen läßt. Warum?
Story vom Moped: wollte der Africa Twin was Gutes tun und füllte ein synthetisches Agip-Motorradöl 10W-60 statt dem gewohnten, mineralischen 20W-50 anläßlich des Frühjahr-Ölservices ein.
Der Ofen ging sofort besser, war aber sehr harsch zu schalten, und nach 500 km begann die Kupplung zu rutschen. Wohlgemerkt, die läuft im Motoröl.
Zurückgewechselt zum Mineralischen, und nach 10.000 weiteren km verebbten die gelegentlichen Ausrutscher an der Kupplung.
Synthetische Öle sind leichtgängiger, sprich, sie schmieren besser.
Wenn sich jetzt noch wer findet, der an dieser Stelle sagt, daß GL-5 spezifizierte Öle aufgrund der Belastbarkeit meist synthetischen Ursprungs sind, dann hätts Hand und Fuß.
Gruß! |
_________________ Gerhard |
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| landcruiser |
Verfasst am: Do, 23. Sep 2004, 17:01 |
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Anmeldungsdatum: 17.05.2001
Beiträge: 7481
Wohnort: outback - Northern Territory of lower saxonia
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Zitat: Quote: from Gerhard on 16:17 am 23. Sep. 2004
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Story vom Moped: wollte der Africa Twin was Gutes tun und füllte ein synthetisches Agip-Motorradöl 10W-60 statt dem gewohnten, mineralischen 20W-50 anläßlich des Frühjahr-Ölservices ein.
Der Ofen ging sofort besser, war aber sehr harsch zu schalten, und nach 500 km begann die Kupplung zu rutschen. Wohlgemerkt, die läuft im Motoröl.
Zurückgewechselt zum Mineralischen, und nach 10.000 weiteren km verebbten die gelegentlichen Ausrutscher an der Kupplung.
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Gruß!
Hab ich 1985 bei meiner CX 500 auch erlebt. |
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| BJ Axel |
Verfasst am: Fr, 24. Sep 2004, 05:48 |
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Anmeldungsdatum: 26.01.2002
Beiträge: 3559
Wohnort: Anröchte
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Hm, meine DR600s auch, ich bin einfach nur zu faul mir NOCH nen Kanister herzutung, also fahr ich halt ganz warm und stell dann erst rechts auf 'laut'.
Axel |
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