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-- Motor stirbt während der Fahrt ab |
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| hka |
Verfasst am: Di, 07. Aug 2007, 14:11 |
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Anmeldungsdatum: 07.08.2007
Beiträge: 8
Wohnort: Wien
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Servus alle zusammen! Bin neu hier im Forum, was das aktive Schreiben betrifft. Lesen konnte ich schon viel und es hat verdammt viel geholfen.
Bin jetzt aber schon verzweifelt.
Bei zuviel Druck am Gaspedal kommt der Motor während der Fahrt zuerst ins Stottern und stirbt ab wenn man weiterhin Gas gibt. Wenn ich Gas wegnehme erholt sich meistens das Stottern und ich kann mit 80-100km weiterfahren. Drehzahl dabei max. 2300U/min., Tank immer voll.
Folgendes hab ich bereits unternommen:
Tank wurde gereinigt, Sedimenter gereinigt (Fahrzeug ist abgestorben und ist nur mehr im Leerlauf gelaufen, Februar)
Kraftstofffilter neu (Februar)
Handpumpe fast neu (Februar)
2000km ohne probleme gefahren
Probleme siehe oben
Karroseriearbeiten und neues Fahrwerk (April, Mai Juli)
Sedimenter getauscht, 60km ohne Probleme (Ende Juli)
danach 500km mit dem oben genannten.
Hat irgendjemand Erfahrungen mit diesem Problem?
Was kann es sein?
Danke und beste Grüße aus Wien
HJ61, rot, 370.000km, 1987 |
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| mana |
Verfasst am: Di, 07. Aug 2007, 19:13 |
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Anmeldungsdatum: 26.06.2002
Beiträge: 1294
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Ich würde mir auf jeden Fall den Filter ansehen.
Trotz der Tankreinigung können nicht aller Partikel entfernt worden sein. Hinzu kommt das sich noch etwas Schmutz in den Leitungen befinden kann.
Interessant ist es einen günstigen Filter z. B: von Mann als Vorfilter zu verbauen. Den hat man schnell gewechselt und die Kosten halten sich im Rahmen.
Marcus. |
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| Gernot H. |
Verfasst am: Di, 07. Aug 2007, 21:25 |
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Anmeldungsdatum: 27.09.2002
Beiträge: 161
Wohnort: Graz, Österreich
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Servus hka!
Also, wenn es der (Diesel-)Filter sicher nicht ist - worauf ich als erstes getippt hätte - und wenn der Sedimenter nicht voll (was auch immer) ist, habe ich folgende Ideen:
1.) Das Kraftsoffzufuhrsystem: Soweit ich mich erinnere, saugt die Reihen-ESP des H2-Motors selbst an. Das Ding ist eigentlich unverwüstlich, ich könnte mir eher vorstellen, dass die Zuleitung (Entnahmesteigleitung, Schäuche, Verbinder, Sedimenter, Filtergegäuse, Anschlüsse, ...) irgendwo undicht sind. Durch Anbringen von Unterdruck an der ESP-Zuleitung und Verschließen der (demontierten) Tank-Steigleitung sollte sich feststellen lassen, ob dem so ist.
2.) Der Kraftstofftank bzw. seine Ent- und Belüftung: Kannst Du erkennen, dass bei Auftreten des genannten Verhaltens (Leistungsbedarf und Aussetzen des Motors) ungewöhnlicher Unterdruck im Tank entsteht? Ein geringes Maß an Unterderuck ist normal, aber nicht mehr. Einfacher Test: Schraube bei nicht vollem Tank den Verschluß einfach nur ganz locker auf den Stutzen (oder gar nicht, sofern kein Staub und kein Regen) und teste das Verhalten.
3.) Theoretisch wäre auch noch eine verlegte Zuleitung denkbar: Freie Druchgängigkeit gegen die Strömungsrichtung mit Druckluft testen (gleichzeitiges Ausblasen der Leitungen), dabei aber die Steigleitung ausbauen und in ein Gefäß halten , dass allfälliger Dreck nicht wieder in den Tank gelangt.
4.) Tankreinigung: Nach 370 TKm ist dies grundsätzlich sinnvoll: Tank halbvoll in ausreichend großes Gefäß ablassen (den Sprit kannst Du nach Filterung mit Kaffeefilter wiederverwenden, nur allfällig wasserverschmutzen Dieselkraftstoff nicht wiedereinfüllen). Den Tank jedoch einige male mit gefiltertem Diesel spülen.
Tritt das Verhalten sofort oder erst zeitverzögert nach dem Pedaltreten auf?
L.G.,
Gernot H. |
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| landcruiser |
Verfasst am: Di, 07. Aug 2007, 21:36 |
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Anmeldungsdatum: 17.05.2001
Beiträge: 7481
Wohnort: outback - Northern Territory of lower saxonia
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Gernot H. hat Folgendes geschrieben: Servus hka!
... Soweit ich mich erinnere, saugt die Reihen-ESP des H2-Motors selbst an.
nö
http://www.landcruiser.gmxhome.de/poel/RESP3B-3.jpg |
_________________ Ich bin für das verantwortlich was ich sage. - Nicht für das was Du verstehst! |
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| hka |
Verfasst am: Di, 07. Aug 2007, 23:04 |
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Anmeldungsdatum: 07.08.2007
Beiträge: 8
Wohnort: Wien
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Danke für die Tipps!
Hab heute den Sedimenter nochmals abgelassen und siehe da mir sind erstmals ein paar Ablagerungen (weißer Schleim mit braunen etwas, was immer das ist, ca. 1cm3) entgegen gekommen.
Normal? Bin nur 300km gefahren seit dem Tausch?
Ein Unterdruck baut sich auf, aber meines erachtens in normalem Maße. Werde am WE vor der Autobahn aber mal den Tankdeckel öffenen vielleicht hilfts.
@ Gernot H.: Tank und Zuleitung wurden gereinigt, vielleicht nicht genug.. |
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| Hillrunner |
Verfasst am: Sa, 25. Aug 2007, 12:28 |
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Anmeldungsdatum: 08.08.2006
Beiträge: 31
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hallo
das von dir geschilderte problem deutet auf kraftstofftank
deckelflansch (sitzt an der oberseite des tanks)
die rosten gerne durch dadurch gelangt kondenswasser an die
ansaugleitung und es entsteht dieser schöne schaum im abscheider. das ganze ist auch von unter dem auto nicht
sichtbar -flansch durch tank verdeckt.
maßnahmen:
tank ausbauen
flansch tauschen(kostet ungefaehr 35€)
alle kraftstoffschläuche tauschen (meterware)
achtung im vorderen bereich ist eine scheuerstelle
da gehört ein hartplastikrohr sonst wird die leitung
regelmässig undicht.
dann ist es empfehlenswert
die federn in der vorförderpümpe zu tauschen
die pumpe ist baugleich mit einer mercedes esp.
daher kostet der ganze rep.satz unter 20€
die kupferdichtringe
an allen hohlschrauben gegen neue tauschen
als kraftstofffilter verwende ich einen kompatibelen
leichtölfilter der paßt genau auf die originalhalterung
kostet 1/10 des orig. kraftstoffsfilters und ist
geschnitten optisch innen ident.
das hat den vorteil das mit ein paar wechseln des filters
der gesamte restschmutz aus dem tank leicht und günstig
abzufiltern ist.
am abscheider kontrolliere bei dieser gelegenheit
die obere entlüftungsschraube +dichtung
fehlerquelle: das kleine filtersieb bei
der vorförderpumpe im ansaugflansch der pumpe ->
muß ganz sauber sein.
ebenfalls wesentlich ist die handpumpe die
gerne undicht ist (wird) und dann schleichend
luft in das system einbringt.(baugleich MB)
zum schluss ordentlich entlüften (auch an den einspritzventilzuleitungen von 1 ->6 durchgehen.
die rücklaufleitung zur esp mit den dichtungen
nicht vergessen.
kosten material insgesamt etwas 100€
und die anlage ist wieder wie neu.
man merkt auch deutlich bessere leistung normalerweise.
falls du noch fragen hast kannst du dich gerne melden
bin ebenfalls aus wien.
lg hillrunner |
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| MarkusZ |
Verfasst am: Sa, 25. Aug 2007, 17:58 |
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Anmeldungsdatum: 14.11.2001
Beiträge: 2537
Wohnort: 85309
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Ein ergänzender Tipp (Die bisherigen waren schon sehr gut und umfangreich):
http://www.bluewater.de/diesel.htm
oder gib' mal in Google das Stichwort 'Dieselpest' ein - du wärst nicht der erste mit unerklärlichem Schleim im Kfz-Tank...
Als Abhilfe nimmt man u.A. 'Grotamar'
viel Erfolg
Markus |
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| S3.k1 |
Verfasst am: Sa, 25. Aug 2007, 22:49 |
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Anmeldungsdatum: 05.08.2007
Beiträge: 19
Wohnort: Hemhofen
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Moin moin,
also wenn es nicht in der Zuleitung oder den Düsen liegt, kann es ja auch an mangelnder Luft liegen.
Gruß |
_________________ 
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| Toyo85 |
Verfasst am: Sa, 25. Aug 2007, 23:57 |
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Anmeldungsdatum: 06.04.2002
Beiträge: 16
Wohnort: Bremerhaven
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Moin
Ich hatte mal ein ähnliches Problem, keine Leistung und auch absterben des Motors. Nachdem ich auch auf die Kraftstoffzufuhr getippt hatte, habe ich dort vieles neu gemacht. Das Problem blieb. Ein alter Diesel Experte hat mir dann den richtigen Tip gegeben. Es lag am Gestänge das Gaszugs. Kann mich jetzt nicht so Technisch richtig ausdrücken aber nimm mal das Gestänge am Motor auseinander, dort ist eine Ableitung vom Hauptgestänge. Dort ist ein Gleitblech welches bei mir fest war. Alles schön saubermachen, einfetten, fertig. Das waren 20 Minuten Arbeit und mein Toyo lief wieder wie einst.
Wär doch super wen es bei dir auch nur so ein kleines Problem wäre.
Gruß Ralf |
_________________ Gruß aus der Fischtown Bremerhaven |
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| hka |
Verfasst am: Mo, 03. Sep 2007, 14:50 |
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Anmeldungsdatum: 07.08.2007
Beiträge: 8
Wohnort: Wien
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Danke für Euren Input.
Es war schlussendlich die Dieselpest.
Grotamar71 überdosiert hat nach 24h Einwirkzeit alles wieder zum Laufen gebracht.
lg aus Wien |
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| Gernot H. |
Verfasst am: Mo, 03. Sep 2007, 22:38 |
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Anmeldungsdatum: 27.09.2002
Beiträge: 161
Wohnort: Graz, Österreich
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Servus hka!
Was um Gottes Willen ist die "Dieselpest"? Ist sie ansteckend, wenn ja, wie wird sie übertragen (Tröpfcheninfektion über Tankstutzen, Infektion über die Atemluft, also den Auspuff, Berührung bzw. Kollision ...)?
Was ist " Grotamar71"? Ein neuer Impfstoff (Verabreichung intramusculär, subcutan oder direkt [in welchen] Kreislauf)? Gibt es Generika? Wie lange hält die Immunisierung an?
Bisher waren mir beim (Diesel-)Kraftstoff auf Mineralölbasis nur folgende Probleme geläufig:
- Versulzung bzw. Stocken bei tiefen Temperaturen (Winterdiesel)
- Wasser im Treibstoff
- Dreck (verlegter Filter durch Feinteile)
(- im jahrelangen Betrieb und bei langen Ölwechselintervallen ggf. der Schwefelgehalt)
(- künftig möglicherweise der zunehmende Anteil an sogenanntem "Biodiesel")
Fragende Grüße,
Gernot H. |
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| Wolle |
Verfasst am: Di, 04. Sep 2007, 09:48 |
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Anmeldungsdatum: 04.07.2003
Beiträge: 261
Wohnort: Gau-Algesheim
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Hi Gernot !
Auch Dino Diesel kann den kleinen Erregern zum Opfer fallen. Passiert aber eigentlich eher bei Booten.
Der Link von MarkusZ beschreibt das ausgiebig.
Grüße
Wolfgang |
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| hka |
Verfasst am: Di, 04. Sep 2007, 09:57 |
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Anmeldungsdatum: 07.08.2007
Beiträge: 8
Wohnort: Wien
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Siehe Hinweis weiter oben, da ist ein Link zum Thema Dieselpest bzw. gibt es im Google ein.
Sind Bakterien die sich durch geringste Mengen Wasser im Tank bilden können.
Grotamar 71 ist das einzige Mittel am Markt das bereits vorhandene Bakterien vernichtet. Kommt denke ich aus der Schifffahrt. Kleinste Bestellmenge ist 500ml und reicht für 5000l Diesel und kostet in Österreich bei Grüner Chemie ca. 26 Euro.
Als Vorbeugung gibt es eine Vielzahl an anderen Produkten.
Das Schlimme ist das eine Vollständige Reinigung des Tanks sowie der Leitungen nicht nutzt, da sich die Bakterien wieder nachbilden.
lg |
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