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-- Namibia Caprivi Info / Sicherheit |
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| Snorkel |
Verfasst am: Di, 10. Sep 2002, 09:17 |
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Anmeldungsdatum: 26.01.2002
Beiträge: 62
Wohnort: Basel
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sali zäme
Ist zufällig jemand kürzlich den Caprivi Strip gefahren und kann mir Auskunft über die Sicherheitslage geben? Sollte eigentlich alles wieder ruhig sein dort oben ?
Vielen Dank für eure Infos |
_________________ BEAT |
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| Nobbi |
Verfasst am: Di, 10. Sep 2002, 10:36 |
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Anmeldungsdatum: 15.11.2001
Beiträge: 103
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Hallo Snorkel,
vielleicht interessant, die Homepage vom Auswärtigen Amt: http://www.auswaertiges-amt.de
Sicherheitshinweis
Unverändert gültig seit: 18. Juni 2002
Das Auswärtige Amt sieht keinen Anlass, aus Sicherheitsgründen von Reisen nach Namibia abzuraten. Das Lande ist im wesentlichen, mit den üblichen Vorsichtsmaßnahmen, problemlos zu bereisen.
Gewisse Reisebeschränkungen bestehen im westlichen Caprivi-Gebiet zwischen Bagani und Kongola. Wegen krimineller Aktivitäten mit Ursprung im angolanischen Grenzgebiet ist die Straße zwischen diesen beiden Orten nachts zwischen 17.00 Uhr und 07.00 Uhr gesperrt. Im übrigen wird insgesamt von nächtlichen Fahrten zwischen Rundu im Westen und Kongola im Osten dringend abgeraten. Auch sollte unter keinen Umständen die Hauptverbindungsstraße zwischen beiden Orten in Richtung Grenze verlassen werden.
Der gesamte Ost-Teil des Caprivi-Zipfels ab Kongola ist für Besuche unproblematisch.
Generell gilt weiterhin: Diebstähle und Raubdelikte mit tätlichen Angriffen gegen Touristen, auch unter Bedrohung mit oder sogar Einsatz von Waffen, insbesondere in den Städten Windhuk und Swakopmund, werden häufiger. Größere Gruppen sind dabei in der Stadt und auf dem Lande tendenziell weniger als Einzelreisende in derartige Vorfälle verwickelt. Es ist dringend ratsam - auch am Tage - die üblichen Vorsichtsmaßnahmen einzuhalten, um Taschendiebstahl und Straßenraub vorzubeugen. Als besondere Gefahrenquelle haben sich insoweit vor allem die oft in Gruppen auf den Straßen der Innenstadt herumlungernden Zeitungsverkäufer erwiesen. Besondere Vorsicht ist auch bei einem Halt auf den kleinen, unbewirtschafteten Rastplätzen entlang der Landstraßen angebracht, wo es in letzter Zeit wiederholt zu Überfällen auf ausländische Touristen gekommen ist. Halten Sie auch nicht sofort an, wenn man Sie aus einem überholenden Wagen anscheinend hilfsbereit auf einen Defekt (etwa Reifenpanne) an Ihrem PKW aufmerksam macht. Mit Geld und Wertsachen sollte auf der Straße nicht offen hantiert werden. Wertsachen sollten nur gut geschützt mitgeführt und nicht im Fahrzeug zurückgelassen werden. |
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| Snorkel |
Verfasst am: Di, 10. Sep 2002, 12:23 |
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Anmeldungsdatum: 26.01.2002
Beiträge: 62
Wohnort: Basel
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hallo nobbi vielen dank für den link
wenn ich nicht schon etliche male in namibia gewesem wäre, müsste ich ja angst bekommen. auch wenn sich übergriffe auf touristen gehäuft haben ist namibia immer noch einiges sicherer als zb. florida.
das einzig grössere problem war bis vor einiger zeit der caprivi wo sich noch einige kämpfer der unita herumtrieben, aber ich glaube die namibische wehrmacht hat die sache langsam im griff.
Beat |
_________________ BEAT |
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| Christian Foerst |
Verfasst am: Di, 10. Sep 2002, 22:00 |
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Anmeldungsdatum: 04.12.2001
Beiträge: 307
Wohnort: Hamburg
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Gucke auch mal unter
http://www.az-namibia.de/
dann unter Lokales und dann in den Bericht Ostcaprivi rein!
Ich bin ab Mitte Oktober für 4 Wochen unten und hätte im Augenblick keine Bedenken, im Caprivi rumzukurven! |
_________________ Christian F., Hamburg |
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| Christian Foerst |
Verfasst am: Mi, 11. Sep 2002, 22:01 |
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Anmeldungsdatum: 04.12.2001
Beiträge: 307
Wohnort: Hamburg
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Nachtrag: Habe heute eine mail von einer Freundin (namibische Reisekauffrau) bekommen, in der sie erzählte, daß sie gerade 4 Tage im Caprivi gewesern wäre und es wäre bezaubernd gewesen.
Demnach also keine Probleme mehr da oben. |
_________________ Christian F., Hamburg |
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| Snorkel |
Verfasst am: Do, 12. Sep 2002, 10:14 |
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Anmeldungsdatum: 26.01.2002
Beiträge: 62
Wohnort: Basel
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Hallo Christian
Vielen Dank für deine Infos. Endlich ist dort oben anscheinend wieder alles iO. Der Capri ist nach meiner Meinung eine der schönsten Gegenden in Namibia und Turis hat es dort oben auch keine. |
_________________ BEAT |
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| Christian Foerst |
Verfasst am: Do, 12. Sep 2002, 22:26 |
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Anmeldungsdatum: 04.12.2001
Beiträge: 307
Wohnort: Hamburg
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Touris hat es noch keine - das wird sich wahrscheinlich in den nächsten Jahren ändern! Sind doch alle Zufahrten mittlerweile asphaltiert!
Aber meine bis jetzt größte Elefantenherde habe ich im Caprivi gesehen. |
_________________ Christian F., Hamburg |
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| Snorkel |
Verfasst am: Fr, 13. Sep 2002, 10:19 |
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Anmeldungsdatum: 26.01.2002
Beiträge: 62
Wohnort: Basel
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| Ich glaube nicht, dass der Caprivi von Touristen überrannt wird. Dort oben ist halt schon etwas Schwarzafrika und dann fühlt sich der durch-schnittliche Turi nicht mehr wohl. |
_________________ BEAT |
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| nicolai |
Verfasst am: Fr, 13. Sep 2002, 15:51 |
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Anmeldungsdatum: 26.01.2002
Beiträge: 196
Wohnort: Niamey (Niger)
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Fuer einen Ueberblick ueber aktuelle regionale Presseberichte zum Caprivi-Strip gehe doch mal auf www.allafrica.com/namibia und gebe Caprivi unter "search" ein. Das geht natuerlich auch mit anderen afrikanischen Laendern.
Nicolai |
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| Snorkel |
Verfasst am: So, 15. Sep 2002, 08:01 |
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Anmeldungsdatum: 26.01.2002
Beiträge: 62
Wohnort: Basel
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Hallo Nicolai
Vielen Dank für die gute Page! |
_________________ BEAT |
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| Nobbi |
Verfasst am: So, 15. Sep 2002, 08:52 |
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Anmeldungsdatum: 15.11.2001
Beiträge: 103
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Ist zwar nicht im Caprivi, aber trotzdem. Bin durch's Radio darauf aufmerksam geworden:
Artikel vom 04. 09. 2002
Hinterhalt auf Ameib kostet Touristin das Leben
Angeschossener Münchner Polizist fuhr trotz Verletzung beider Beine weiter - Junge Urlauberinnen fanden die Verletzten
Windhoek - Die Verbrecher hatten am Montagmorgen anscheinend Äste quer über den Weg gelegt und feuerten auf das Fahrzeug der deutschen Touristen, als sie den Toyota Condor verlangsamten. Das Ehepaar Gruber war auf dem Weg von Ameib über Usakos nach Swakopmund. Drei Kugeln trafen den Mietwagen, eine davon einen Reifen und zwei durchschlugen die Karroserie. Dabei wurden Renate Gruber (49) und ihr Mann Helmut (58) getroffen. Der Polizist aus München trat auf das Gaspedal und schaffte es etwa zwei Kilometer weiter, bevor ihn die Kräfte verließen.
Der Hinterhalt und Überfall fand gegen 10.30 Uhr etwa fünf Kilometer von der Ameib Lodge statt. Wenige Minuten danach kam ein Fahrzeug mit zwei Heimerzieherinnen der DHPS, die Urlaub machten und auch von der Lodge in Richtung Usakos fuhren, an dem Auto der Grubers an. Wie lange dies nach den Schüssen war, konnte keiner der Betroffenen genau sagen. ,,Wir haben keine Schüsse gehört", sagte eine der Frauen gegenüber der AZ. Sie leisteten so gut es ging Erste Hilfe und eine der Frauen verständigte die Eigentümerin der Ameib Lodge. Von dort aus wurde die Polizei und eine Ambulanz in Usakos benachrichtigt. Allem Anschein nach waren die Schussverletzungen von Renate Gruber nicht sofort tödlich, aber sie verstarb kurz darauf. Ihr Ehemann hatte einen Durchschuss unterhalb der Knie durch beide Beine. Helmut Gruber wurde mit dem Krankenwagen in das Hospital in Usakos gebracht und am Nachmittag nach Windhoek geflogen. Sein Zustand wird als stabil beschrieben und er wird vermutlich in einigen Tagen nach Deutschland zurückgeflogen.
Bei der Tatwaffe handelt es sich den ersten Berichten zufolge um eine R5 automatische oder semiautomatische Waffe. Es besteht die Vermutung, dass es sich bei den Tätern um die seit Wochen gesuchten Kriminellen handelt, die bereits mehrere Farmer und einmal Touristen gewalttätig überfallen haben. Die Waffe stammt scheinbar von einem der Farmraubüberfälle und wurde bereits bei einem der Überfälle benutzt. Spuren am Tatort auf Ameib deuten darauf hin, dass es sich um zwei Personen handelt. Polizisten einer Sondereinheit wurden nach Ameib geschickt, um die Spuren zu verfolgen. Die Spurensuche erweist sich als sehr schwierig, wie die AZ aus zuverlässigen Quellen erfahren konnte.
von Stefan Fischer |
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| HermannJosef |
Verfasst am: So, 15. Sep 2002, 10:16 |
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Anmeldungsdatum: 13.09.2001
Beiträge: 645
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SZ vom Wochenende,
sinngemäß:
Mörder in Namibia gefasst,
22-Jähriger soll Münchner Touristin erschossen haben.
Einer der beiden Männer, die Anfang September die Münchnerin Renate Gruber bei einem versuchten Raubüberfall in Namibia erschossen haben sollen, ist offenbar gefasst worden. Wie die deutschsprachige Allgemeine Zeitung meldet, nahm eine Sondereinheit der namibischen Polizei am Donnerstagmorgen einen 22-Jährigen fest. Der Verdächtige wurde in dem Ort Karibib in seinem Auto schlafend neben seiner Hütte gefunden. Eine halbautomatische Waffe, ein Sturmgewehr, wurde sichergestellt, die nachweislich bei Raubüberfällen auf Farmen in der Umgebung verwendet worden ist.
Weitere Einzelheiten gab die Polizei nicht bekannt.
Die Fahndung nach dem zweiten Mann läuft weit auf Hochtouren.
Soweit sinngemäß die Süddeutsche Zeitung.
Grüße aus Franken
Hermann-Josef |
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| Matze |
Verfasst am: So, 15. Sep 2002, 11:29 |
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Anmeldungsdatum: 21.12.2001
Beiträge: 1339
Wohnort: Wentorf / HH
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Die Gegend um Ameib liegt nicht wirklich im Caprivi.
Das was da passiert ist - schrecklich genug - kann überall passieren. Bei der Sicherheitslage im Caprivi ist das Problem die Grenzlage zu Angola mit Unita Rebellen und eine angebliche Seperatisten Bewegung im Caprivi.
Die Strecke, die die Münchener befahren haben, ist eine der Touri-Rennstrecken in Namibia. |
_________________ Gruss Matze
JEEP is a four letter word |
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