dann habe ich natürlich ein paar fragen an die cracks unter euch: bin dabei, meinen patrol für eine längere afrikareise flott zu machen und werde einen car-pc installieren (wahrscheinlich der "serener gw-01" von www.cartft.com). für die navigation ist ein duales system geplant (auf raster- und vektorbasis) ? wahrscheinlich TTQV
nun zu meinen Fragen:
* welche GPS-Maus würdet Ihr empfehlen? in meiner engsten Auswahl stehen diese beiden:
- USB GPS Receiver (Sirf 3 chipset) (http://www.cartft.com/catalog/il/460)
- Navilock GPS-Empfänger NL-40 (http://www.brack.ch/tabid/294/Default.aspx?ID=98352)
Habe mal geslesen, dass Sirf 3 für die schnelle fortbewegung nur bedingt geeignet ist. stimmt das? welches würdet ihr vorziehen?
* würdet ihr mir für den beschriebenen einsatz eine andere software als TTQV empfehlen?
* wie lässt sich in dieses system noch ein portables garmin handgerät am besten einbinden (für fussmärsche etc.)?
* was für tipps könnt ihr mir in diesem zusammenhang sonst noch geben?
SIRF-III ist für die schneller Fortbewegung überhaupt kein Problem.
Ich habe eine Holux Bluetooth GPS-Maus (mit eigenem Akku) mit SIRF-III und das funktioniert super.
TTQV ist eine Software, die sehr viel bietet, leider aber nicht wirklich zuverlässig ist, recht viele Stolpersteine bietet und daher eine recht hohen Einarbeitungaufwand erfordert, damit man es zuverlässig nutzen kann und die Ecken meiden lernt, mit denen man es zum Absturz bringt.
OziExplorer wird recht gerne genommen, ob die neuesten Versionen aber mit Garmin-Karten umgehen können, weiss ich nicht.
Wenn Du Dich auf Garmin-Formatiges Kartenmaterial beschränkst, geht auch Garmin Mapsource und Garmin nRoute recht gut.
Ich verwende auch TTQV, habe aber gelernt, immer ein eigenständiges GPS (Garmin) dabeizuhaben, weil dies einfach deutlich zuverlässiger ist. Als weiteres Backup natürlich immer Kompas und Papierkarte.
Das Garmin GPSMap 60 CSx ist ein klasse Handgerät zum mitnehmen und als Ergänzung zum Tablet-PC bzw. Car-PC.
Ich verwende seit 2 Jahren einen Tablet-PC der noch nicht mal speziell geschützt ist, aber trotzdem die Hitze, den Staub und die Rüttelei in Tunesien bisher problemlos mitgemacht hat, genauso wie heimische Schotterwege, Schlaglochstraßen und Autobahnen ...
Das kostenlose NRoute als Routingprogramm gibt es leider nicht mehr von Garmin. Man bekommt es aber im Netz.
Nachfolger ist das kostenpflichtige Mobile PC.
N-Route läuft grundsätzlich nur mit Garmin-Endgeräten. Mit GPS-Proxy oder GPS-Gate auch mit jedem anderen GPS (ob das lizenrechtlich ok ist, wäre eine andere Frage).
Die aktuellen NT-Karten kann man so mit N-Route nicht nutzen, man kann sie aber umwandeln.
Ich fand N-Route und iQue (für PDA) persönlich besser als die Nachfolger im Nuevi-look and feel. Das ist aber Geschmackssache.
Andererseits bekommt man z.B. die aktuelle Garmin Mouse GPS 10 mobile mit SRIF III / Bluetooth und den aktuellen Europakarten für um die 60 ?.
Damit lässt sich schon eine Menge anfangen.
Dazu noch die ganzen freemaps und open maps Projekte round the world und es gibt kaum eine Ecke dieser Welt, für die es nicht schon Karten gibt oder bald geben wird, mit denen man auf dem Notebook planen und mit denen man sein Garmin-GPS füttern kann.
Auf die 4 GB Karte des 60CSX passt schon so einiges.
Für eine gründliche Beschäftigung mit dem Thema würde ich in www.naviboard.de lesen. Das lohnt sich, um Vor- und Nachteile der Lösungen kennenzulernen.
Grüße
Uwe
_________________ Ich bin für das verantwortlich was ich sage. - Nicht für das was Du verstehst! BLOG
Es gibt wieder mal neue Lösungen - gesehen bei www.spectra.de , einem Systemhaus für Industrie-PC's:
Panel-PC für den Wandeinbau
Die AFL-400 Serie umfasst eine Reihe lüfterloser Panel-PCs, die speziell für den einfachen Einbau in die Wand entwickelt wurden. Die PCs sind mit TFT-Displays von 8" bis 15" lieferbar und sind mit dem stromsparenden Intel Atom Prozessor ausgestattet. Sie verfügen über Bluetooth, Frontlautsprecher, WLAN und zahlreiche weitere Schnittstellen wie RS-232, RS-485, USB, Gigabit-LAN und VGA.
Die farbliche Anpassung an die Umgebung kann sehr einfach durch die auswechselbare Frontblende realisiert werden. Für den Einbau in dickere Beton- und Steinwände benötigt man einen optional lieferbaren Unterputzeinbaukäfig, der, ähnlich wie man es von Unterputzsteckdosen kennt, vor Montage des PC in die Wand integriert wird.
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