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Neuer Defender oder alter HZJ 78 fürs gleiche Geld?    

Light Duty (Bundera/Prado): 1984 - 1996
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Beitragvon HZJ syttini » Fr 7. Aug 2009, 10:24

"duuu Andi, warum nimmst du die Stoßdämpfer mit in Urlaub? - na, wenn du am Defender schraubst, kann ich doch mal verschiedene Teile ausprobieren." :-)

Merke: Am Defender schraubt man, weil man muss - am HZJ schraubt man, weil man will.

:-):-)

Ich würde auch jeden HZJ78 einem 110er vorziehen...alleine schon deshalb, weil er mehr Platz hat und größer ist.

Andererseits sind die Teile und die Wartungskosten extrem preiswerter als die am Toyo...auch wenn man mal davon ausgeht, dass die Teile am Toyo länger halten.

Auch an einem "alten" 78er muss und darf man schrauben....wenn man Spaß am Schrauben hat, dann würde ich mir gleich einen 300TDI kaufen....das zunächst gesparte Geld kann man locker in die Teile investieren und wenn man Glück hat, bleibt einiges über für anderes.

Gruß

Andi
"Man braucht keinen vollen Tank, um vorwärts zu kommen!"

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HZJ syttini

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Beitragvon globi62 » Sa 8. Aug 2009, 06:00

...
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Beitragvon walkabout » Sa 8. Aug 2009, 15:30

Sach mal Aurangzeb, was hast Du überhaupt vor mit der Karre?
Du schreibst ja jetzt schon eine gute Weile im blacklandy und auch hier. Schreib doch mal was über Deinen angedachten Verwendungszweck - Weltreise oder Saharaausflüge, Afrikaquerung oder auch out of Africa?
Über die Vorteile des HZJ - Stichpunkte Robustheit, weltweite Verbreitung (Ausnahme Nord- und Mittelamerika und Teile von Südamerika) bist Du ja bestens im Bilde über den einzigen Riesennachteil auch - die Mondpreise.
Die Alternative, die Du hier anschneidest - Def TD4 vs. HZJ78-
ist wirklich keine ernsthafte, solange man noch auf keine Erfahrungsberichte von TD4- Langzeitfernreisenden zurückgreifen kann.
Den allfälligen 4wöchigen Weihnachtsausflug nach Nordafrika wird der TD4 wohl auch überstehen.
Alles was man so hört scheint es LR beim TD4 aber fertiggebracht zu haben, das Qualitätsniveau seiner Vorgänger nochmals zu unterschreiten, was mir
als lucasgeplagtem TD5- Treiber eigentlich unmöglich erscheint...
Was ist mit Alternativen : LR- späte Serie mit V8 oder Nissan Patrol?
Oder den Toyo Hilux, den man wirklich überall auf der Welt im artgerechten Einsatz sieht -nicht nur äxbäditionsmässig aufgerödelt auf irgendwelchen Abendteuer- und Globaltrottelmessen?
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Beitragvon landcruiser » Sa 8. Aug 2009, 17:28

globi62 hat geschrieben:...
Jedenfalls habe ich an meinem HZ auch schon ein paar Käblelchen an der Einspritzpumpe entdeckt die mein TDI200 nicht hatte!

...


Naja, die Verteilerpumpen haben kein EDIC mehr (da saßen die beiden Kabel, oder meist nur das Pluskabel am Stellmotor), sondern ein elektromagnetisches Abschaltventil.

Das ist nicht eben für seine Anfälligkeit bekannt.

Und ein möglicher Drehzahlgeber neigt auch eher weniger zu Ausfällen.

Beide Teile sind für einen laufenden Motor nicht unbedingt Voraussetzung.

Natürlich neigen die Jungs und Mädels hier dazu ihren 78iger als das Maß der Dinge zu sehen. Kann man ihnen ja auch nicht verdenken, sie haben ja meist einen entsprechend deftigen Preis für den Mythos der Unkaputtbarkeit mitbezahlt. :wink:
Ich bin für das verantwortlich was ich sage. - Nicht für das was Du verstehst!
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Beitragvon Aurangzeb » So 9. Aug 2009, 09:19

@walkabout

Hallo,
hast du mich erwischt.
Das Auto soll perspektivisch früher oder später auch für die ganz große Reise herhalten. Ein TD4 ist dafür vermutlich nicht optimal, aber als Diskussionsthema fand ich es bei der Preisgleichheit mit einem alten HZJ mal ganz interessant.
Generell habe ich mich vom Thema Defender schon häufiger verabschiedet. Die Autos, die ich bisher besichtigt habe, haben leider alle die Vorurteile bestätigt, die man gegenüber diesem Wagen hat. Faszinierend finde ich den Defender nach wie vor trotzdem, und es ist nicht auszuschließen, dass ich pötzlich auch mal zu den "Bekloppten" zählen werde, wenn mal unerwarteterweise alles passt. So lange man nicht im Kongo umherfährt, hat der Defender ja auch Vorteile (niedrigerer Verbrauch, grüne Plakette, billigere Steuer).
Lange Zeit wollte ich mit dem Thema Geländewagen nichts zu tun haben, weil man sie hierzulande normalerweise nicht braucht. Bis ich mal in Australien mit dem Mietcorolla wegen Überschwemmungen am Cape Tribulation nicht mehr weiter gekommen bin. Die ganzen Landcruiser hingegen....

Und die interessantesten Strecken versperrte mir dieses Schild "4WD only"

Gruß
Aurangzeb
 
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Beitragvon Cruisero » Di 11. Aug 2009, 12:00

Hallo zusammen!
Vor ein paar Jahren als ich mich der Umsetzung des Traumes für ein Abenteuerauto näherte, habe ich eine Probelfahrt mit dem LandRover Defender gemacht. Danach war ich erstmal von dem Gedanken kuriert. Die Probefahrt habe ich als äußerst unangenehm, weil laut, hart und eng in Erinnerung - es war wie in einem LKW aus den 50er Jahren.
Zum Glück bin ich nun seit 25 Tsd km Besitzer eines gebrauchten HZJ 78. Auf den Urlaubsfahrten in den vergangenen Wochen und auch auf dem Weg zu Arbeit freue ich mich, dass man im 78er richtig "cruisen" kann - entspannt autofahren mit viel Platz und Möglichkeit sich bei 100 km/h einfach zu unterhalten. Im Gelände macht der Motor super Spass und zog auch super die Alpenpässe rauf.
Also lieber "cruisen" als "rovern".
Ciao
Frank
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Beitragvon ltdaniel » Di 11. Aug 2009, 13:38

Hallo liebe Cruiser-Freunde,

ich habe, nach mehreren Land Rover Serie Versionen, vor ein paar Jahren eine Land Rover 130 CC, mit Tdi300 Motor gekauft.
Auf die Ladefläche habe ich eine selbstgebaute, abnehmbare Kabine geschraubt, mit der es in den Urlaub ging, sonst wurde die Ladefläche zum Holz holen etc. gebraucht.
Irgendwann habe ich ihn dann mit weit über 200000 km verkauft.
Bis auf die üblichen Verschleißteile hatte ich keine Probleme!
Danach habe ich meinen jetzigen HZJ75, Bj.92 gekauft.
220000km auf der Uhr.
Warum habe ich ihn gekauft? Wollte einfach mal was anderes fahren!
Mit dem Toyota bin ich in den letzten 1,5 Jahren ca.35000km gefahren.
Auch er läuft völlig problemlos!
Lange Rede, kurzer Sinn...ich kann zu beiden Modellen nichts Negatives sagen!
Hatte ich mit dem Landy vielleicht nur Glück?
Denke, es liegt eher daran, dass ich einigermaßen defensiv fahre und dass ich mich regelmäßig unter meine Autos lege, alles abschmiere, alle Öle wechsele, Zahnriemen tausche und einfach alles ein bißchen im Blick behalte.
Natürlich gibt es beim Landy Unzulänglichkeiten, aber beim Toyota gibt es sie auch! Entweder man schmunzelt darüber, oder man ärgert sich darüber.
Ich mag beide Autos, aber momentan halt lieber nen Land Cruiser.
Und... wenn mir auf der Autobahn ein Fahrzeug entgegenkommt dass nach Fernreise aussieht, dann grüße und winke ich recht freundlich.
Egal ob es ein Land Cruiser, ein Landy oder irgendwas anderes ist.
Letztendlich sind wir doch alle sehr ähnlich, wir, die zum Hobby Fernreisen in exotische Länder (oder auch nur durch Europa), oder einfach nur Spaß an einem nicht ganz alltäglichen Fahrzeug haben!
Eines verbindet uns doch eigentlich alle: Wir sind tolerant Anderen gegenüber, oder?!
Und deshalb....
Gruß an alle Land Cruiser- , Land-Rover- , Jeep- , und was weiß ich noch- Fahrer!

Daniel :wink:
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Beitragvon Feldi » Mo 17. Aug 2009, 09:22

Als kleine Entscheidungshilfe - ein Foto von gestern :biggrin:
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GG4.JPG
Feldi (ganz im Süden)
.
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Re: Neuer Defender oder alter HZJ 78 fürs gleiche Geld?

Beitragvon geba » Sa 4. Feb 2012, 18:13

Liebes Forum,
ich kenne die Landys nicht aus eigener Er"fahrung", wohl aber meinen HZJ 78. Und der hat, seit er "78" und nicht mehr "75" heißt, ein potentielles Problem, das sich "R 151 F" nennt. Mit diesem Getriebe hat sich Toyota ins Knie geschossen, denn es hat meiner Meinung nach in der HeavyDuty-Abteilung nichts zu suchen, wo das Auto bis über 3 Tonnen wiegen kann und große Räder angetrieben werden. Die Kehrseite der unbestritten tollen, weil leichten und exakten Schaltbarkeit dieser Box ist wohl ihre Unterdimensionierung. Bei mir war nach 110.000 km Schluss; wie bei vielen anderen 78er-Treibern auch ist bei mir die Anlaufscheibe auf der Gangwelle von 5. u. Retourgang gebrochen. Nachdem mir Kenner die restlichen lauernden Schwachstellen in diesem Getriebe verraten haben, entschied ich mich für das in Australien (warum wohl?) entwickelte Verstärkungskit und musste nochmal tief in die Tasche greifen. Jetzt kann ich nur hoffen, dass das hält. Ich habe am Auto sonst echt nichts auszusetzen, aber Toyota lässt sich seinen Unzerstörbarkeitsmythos gut bezahlen. Dafür möchte ich dann aber bitte keine solchen eklatanten Schwachstellen. Abhilfe bestünde im eigenen Haus mit dem Getriebe "H 150 F", aber das ist wohl dem Sparstift zum Opfer gefallen.

LG, Gerhard
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Re: Neuer Defender oder alter HZJ 78 fürs gleiche Geld?

Beitragvon ltdaniel » Mi 8. Feb 2012, 15:05

Ohje, seid meinem letzten Posting in diesem Thread, sind tatsächlich schon wieder Zweieinhalb Jahre vergangen!
Mein HZJ75 hat mittlerweile 300000km auf der Uhr. Es gab in dieser Zeit keine Reparaturen, nichts klappert oder quietscht und bei gestrigen Temperaturen von -18°C ist er problemlos angesprungen als wären es 20°C Plus.
Braucht noch jemand ne Entscheidungshilfe...? Ich würde meinen Toyota um nichts in der Welt wieder gegen einen Land Rover tauschen...!
(Vor einem Jahr hatte ich mir von einem Kumpel seinen nagelneuen 110er Defender TD4 ausgeliehen. Der Defender hatte gerade erst 2300km auf die Uhr geschrieben, als ich damit morgens losfuhr, ging der Motor nach einem Kilometer ins Notprogramm, eine Warnleuchte blinkte und ich konnte mich nur noch an den Strassenrand retten...nach abschalten und neu starten war alles wieder normal... na, vielen Dank!!!!
Fazit: Wenn noch mal ein Landy ins Haus kommen sollte, wirds nur eine alte Serie sein)

Gruß

Daniel
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Re: Neuer Defender oder alter HZJ 78 fürs gleiche Geld?

Beitragvon Bondgirl » Mi 8. Feb 2012, 15:32

Td4 mit nem 75ger vergleichen ist allerdings ausgesprochen schwierig....motorentechnisch. :wink:
Gruß,
die vom Buschtaxistand

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Re: Neuer Defender oder alter HZJ 78 fürs gleiche Geld?

Beitragvon Cruisero » So 12. Feb 2012, 12:41

Hallo,
der Anfang dieses Fadens ist ja schon länger her. Bei den heutigen Preisen stimmt auch die Überschrift nicht mehr. Ein Bekannter hat sich einen aktuellen 110er neu bestellt und muss tatsächlich ca. Euro 44.000 über die Theke schieben. Da würde ich lieber einen gebrauchten 78er suchen.

Gruß - Frank
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Re: Neuer Defender oder alter HZJ 78 fürs gleiche Geld?

Beitragvon diogenes » Mo 13. Feb 2012, 07:39

Hallo Aurangzeb

Hab mir letzte Woche einen 07-er Defender gegen einen J10 eingetauscht. 50'000 km gegen 300'000 km.. Obs klug war weiss ich dann in paar Jahren.
Der Defender war spassig, aber vorallen die "Buckelhauber" habe so ihre Macken. Die Motorsteuerung ist eher gewöhnungsbedürftig, nimmst Du Gas weg, dauerts einen Moment, bis die Maschine reagiert, ebenso beim Gasgeben. Die Geräuschkulisse vorallem bei Autobahnfahrten oder generell bei langen Reisen ist gewaltig.
Mit seinen 5 Jahren hatte der Defender relativ viel Rost, und das ist offenbar generell so, dass der Rostschutz stark vernachlässigt ist beim Defender. Empfehlung mehrerer Werkstätten: Den Neuwagen gleich mal Hohlraum und Unterboden versiegeln lassen.

Ich würds mir ganz gut überlegen, ob Du das in Kauf nehmen willst. Und übrigens die Werterhaltung bei den Buckelhaubern ist auch nicht mehr so gut wie noch bei den TD5.

Viel Spass!

Diogenes
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Re: Neuer Defender oder alter HZJ 78 fürs gleiche Geld?

Beitragvon ltdaniel » Di 21. Feb 2012, 14:32

Bondgirl hat geschrieben:Td4 mit nem 75ger vergleichen ist allerdings ausgesprochen schwierig....motorentechnisch. :wink:


Hallo Bondgirl,

klar, die beiden Motoren sind völlig unterschiedlich, mal abgesehen davon, dass beide Diesel sind.
Ich will die Motoren von Land-Rover auch auf keinen Fall schlecht reden!
Sie sind stark, verbrauchen wenig, haben nach m.M. einen tollen Drehmomentverlauf, Leistung schon aus dem Drehzahlkeller und noch dazu Euro5 , (oder Euro4 ?).

Das Motorprinzip der Commonrail-Einspritzung ist mittlerweile vollkommen ausgereift.

Aber... all dies ist nur möglich durch eine voll elektronische Steuerung des Motors. An sich ja nicht schlimm, trotzdem erschüttert es schon ein wenig mein Vertrauen in Land-Rover, wenn ich mit so`nem TD4 keine 2 Kilometer fahre, und der Motor dann ins Notlaufprogramm fällt!

Das war auch schon alles, was ich mit meinem Beitrag sagen wollte.

Gruß

Daniel
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Re: Neuer Defender oder alter HZJ 78 fürs gleiche Geld?

Beitragvon toyofranz » Mi 22. Feb 2012, 15:16

Nach 2 110-er Defendern (Tdi, 1x Gebraucht / 1x Neuwagen) habe ich 2001 einen neuen HZJ 78 gekauft.
Kein Vergleich...der 78-er hat uns noch nie Probleme bereitet, die Defender´s waren einfach nicht zuverlässig! Kein Problemschwerpunkt, immer abwechslungsreich...Getriebe...Elektrik...Wassereintritt...Rost...teure Werkstätten...das alles kenne ich jetzt nicht mehr!
Und der Sack Ölbindemittel steht seit 2001 unverändert in der nunmehr trockenen Garage...
Wie gesagt...kein Vergleich...trotzdem mag ich Defender gerne...nur haben will ich keinen mehr!
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