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Papierkarten - wer nutzt sowas noch ?    

GPS, Satellitentelefonie usw.

Papierkarten - wer nutzt sowas noch ?

Beitragvon GooSe_1977 » Sa 7. Jan 2012, 01:28

Ich arbeite mit aktuell wieder etwas ins Thema GPS ein. So schön die ganze Technick ist, aber was ist wens mal ohne gehen muss ? klar, ging ja früher auch, aber da hab ich noch keine erfahrung gesammelt ....

In Norwegen/Schweden hatten wir zur Straßennavigation ein Nüvi dabei und einen Straßenatlas mit 1:300.000 und 1:200.000, je nach Gebiet. Aber so richtig gut klappte das damit auch nicht. Viele Seen und Wege waren da einfach nicht drauf. Die Topo 50 waren da schon viel besser, aber das sind ja unzählige an der Zahl....
Da hoffe im mit Ozi explor und Satkarten mehr spaß zu bekommen.
Aber was für Karten nehm ich Backup mit ?
Reicht da eine 1:2.000.000 für die grobe Orientierung ? Gibts da was womit man vll noch die GPS Koordinaten ablesen kann so wie bei den Topo50 ?
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Re: Papierkarten - wer nutzt sowas noch ?

Beitragvon BJ Axel » Sa 7. Jan 2012, 09:05

Ich nehme immer Papierkarten mit, die funktionieren auch ohne Strom und sogar offline.

Maßstab je nach Einsatzzweck:
- Anreise grobe Übersicht
- tief im Gelände 1:25.000 oder noch kleiner
- dazwischen je nach Bedarf

Axel
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Re: Papierkarten - wer nutzt sowas noch ?

Beitragvon Torsten-SZ » Sa 7. Jan 2012, 09:39

Was ganz sinnvoll war zu Beginn meiner GPS Zeit habe ich mir Lektüre bestellt um überhaupt einmal Kompass und Karte zu verstehen. Dann immer wieder geübt Navigation ohne GPS Standortbestimmung usw. Aus der Bundeswehrzeit war ganz Fern noch was hängengeblieben aber das war lange her. Zumindest sollte man in der Lage sein einen Standort und Ziel mittels Karte und Kompass zu bestimmen. Dann ist man auch ohne Batterie oder im dichten Wald nicht ganz hilflos.
Geht nichts über eine schöne Russische Generalstabskarte.
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Re: Papierkarten - wer nutzt sowas noch ?

Beitragvon eberhard » Sa 7. Jan 2012, 09:45

Aaaahhh ja! :sheep: :sheep: :sheep:
Bild
__ /__]_______ ....alles Nette wünscht "big E"
[_--_][__][__--_]
((O))_____((O))
Nichts ist unmöööööööööglich...

Bevor ich mich uffreesch, isses mir lieber wurscht!
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Re: Papierkarten - wer nutzt sowas noch ?

Beitragvon flashman » Sa 7. Jan 2012, 11:39

Dito hier - Papierkarten immer dabei. Einfach komfortabler bei der Planung.
Ich bitte um Entschuldigung meiner aktuellen Abwesenheit, wenn diese gerade von Belangen ist. Verspreche aber eine Rückkehr um den Morgen des 21. Mai 2012. Sonnigst, Andreas
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Re: Papierkarten - wer nutzt sowas noch ?

Beitragvon GooSe_1977 » Sa 7. Jan 2012, 13:53

So ne Lektüre hatte ich mir schon besorgt, zusammen mit einem einfachem Kompass. Die ersten Orientierungsversuche haben auch recht gut geklappt :biggrin:
Dann werd ich mir auch für jedes zu breisende Land eine Karte anschaffen. Wobei es da wohl bei einer groben Übersichtskarte bleiben wird. Platz ist heis begehrt und billig sind die feinen Karten ja auch nicht :angryfire:
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Re: Papierkarten - wer nutzt sowas noch ?

Beitragvon Cruiserman » Sa 7. Jan 2012, 17:03

... ja klar Karte und Kompass, hab ich immer dabei, meine Grundkenntnisse stammten auch mal von der Bundeswehr, eine der wenigen Übungen die Spaß gemacht haben, in den 80ziger Jahren dann in Selbsterfahrung in Nord- und Westafrika verfeinert bis dann in den 90ziger Jahren das GPS-Zeuch`s hinzu kam.
Aber ich würde nie ohne Karte und Kompass fahren auch wenn das mit dem GPS so schön bequem ist.

Gruß Jüren
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Re: Papierkarten - wer nutzt sowas noch ?

Beitragvon ron » Mo 9. Jan 2012, 19:48

hallo,

Karte und Kompass sind immer dabei, GPS auch aber nur für Europa.

Karten sind doch auch für die Vorbereitung unumgänglich finde ich. Ausserdem mag ich nicht immer der Kiste nachfahren, hat doch eine gewisse Spannung mit Karte und oft einfach nach Gefühl fahren wird schon passen ...

Bin vermutlich Kartenfetischist, muss aber sein! :lol: :lol: :lol:

Sicher ist es fein (in EU) mit GPS perfekt durch eine fremde Großstadt zu fahren, keine Frage, aber in Marokko nur mit Karte, GPS zur Standortbestimmung oder um WP lt. Reiseführer zu finden.

Grüße
Ronald
Grüße
Ron
PS:mein Lux wird auch immer besser!!
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Re: Papierkarten - wer nutzt sowas noch ?

Beitragvon Lemming » Mo 9. Jan 2012, 20:13

Ich fahre immer nach Karte/Kompass, ausserhalb Europas dann noch zwei GPS als Backup um gegenzuchecken wenn es keine Bezugspunkte mehr gibt. (Auf eins alleine verlasse ich mich nach einem Erlebnis in Tunesien nicht mehr)
Es macht einfach Spass sich auf seine Sinne verlassen zu können und einfach "frei Schnauze" zu fahren. So ist man viel flexibler und man kommt man an Orte an die man nie gekommen wäre wenn man sturr nach GPS fährt.
Ein halbes Jahr Fahrradkurier hat geholfen die Orientierung (Himmelsrichtungen etc.) zu schulen und mit einem kurzen Blick auf die Karte sich schnell einen Ueberlick zu verschaffen um zu wissen wo man hinmuss und dann einfach nach losfährt. Klappt mitlerweile auch in fremden Grosstädten recht gut.
Jetzt nicht ein Zitat aus dem 4x4 Sektor aber ich finde das trifft den nagel auf den Kopf:
"Und der klassische Tourengeher ist weiterhin die unkreativste Person die ich kenne in Sache Linienwahl. Für einen Freerider ausgerüstet mit Topokarte bleibt also viel Gelände für einsame Abfahrten übrig."
Dumdidumdidum
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Re: Papierkarten - wer nutzt sowas noch ?

Beitragvon GooSe_1977 » Di 10. Jan 2012, 00:56

Ich seh schon ... ich werd wohl doch ein paar Karten mehr anschaffen müssen. In Schweden sind auch viel nach Himmelrichtung gefahren. Das entspannt irgendwie und man sieht viel mehr vom Land, stimmt schon :D
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Re: Papierkarten - wer nutzt sowas noch ?

Beitragvon Colt » Di 10. Jan 2012, 08:14

Die Papierkarte funktioniert auch wenn die USA mal wieder irgendwo Krieg führen... :shock: Hab zumindest als Backup immer eine Landkarte im Auto. 8)
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Re: Papierkarten - wer nutzt sowas noch ?

Beitragvon RobertL » Sa 14. Jan 2012, 22:07

Torsten-SZ hat geschrieben:Zumindest sollte man in der Lage sein einen Standort und Ziel mittels Karte und Kompass zu bestimmen. Dann ist man auch ohne Batterie oder im dichten Wald nicht ganz hilflos.

Bei der Standortbestimmung mit Karte und Kompass im dichten Wald wünsche ich mal viel Glück! :D
lg Robert
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Re: Papierkarten - wer nutzt sowas noch ?

Beitragvon DerAustralier » Sa 14. Jan 2012, 23:14

für sardinien ist das garmin 276C mit ner 2 karten (CN + OSM) bestückt, dazu POI usw. drauf.
mit dabei ist eine papierkarte von sardinien 1:150.000.
als experiment ist das ipad mit dabei, das hat eine auf OSM basierende pseudo-topo-karte mit drauf, die allerdings etwas rudimentär ist, dafür auch offline nutzbar ist.
ganz ohne papierkarte gehts nicht, hat schon auch charme, mal in der karten rumzukritzeln und was markieren zu können.
zum wandern hab ich noch ein gps-handgerät dabei, aber auch ein kompass ;)
das sollte eig. reichen ;)
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Re: Papierkarten - wer nutzt sowas noch ?

Beitragvon bandeirante » So 15. Jan 2012, 01:16

Bei der Standortbestimmung mit Karte und Kompass im dichten Wald wünsche ich mal viel Glück!


Mein Garmin ist schon älter, aber im dichten Wald geht damit Garnix; ist ein richtiges Sensibelchen. Sind die Neuen besser? In fremden Gefilden habe ich eine Karte. Kompass je nachdem. Als alter Pfadfinder hab ich damals den "Ausbildern" bei der Bundeswehr gezeigt wie das mit der Orientierung in der Praxis funktioniert.
Grüsse Axel O.
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Re: Papierkarten - wer nutzt sowas noch ?

Beitragvon HJ61-Freak » So 15. Jan 2012, 10:07

Bei uns sind es immer Karte, GPS, Kompass und Netzteiler respektive Ecklinieal oder Planzeiger, welche in genau dieser Reihenfolge von der Häufigkeit her genutzt werden. Damit kann man das GPS relativ kompakt halten, in unserem Fall ist es ein GARMIN 60CSX. Das hat für 3 Kontinente immer locker gereicht.

Gruß

Florian
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