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-- Reifen |
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| Tirso |
Verfasst am: Fr, 25. Jan 2002, 22:57 |
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Anmeldungsdatum: 07.07.2001
Beiträge: 29
Wohnort: Daellikon
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Hallo Leute
Eine Frage an alle Weitgefahrenen:
Fahrt ihr die Schlauchlosreifen mit oder ohne Schlaeuche? Und bei welchem Druck auf welchem Belag?
Wir sind nun seit 4 Wochen mit unserem KJ 73 von Buenos Aires unterwegs und gerade heute in Ushuaia eingetroffen. Auf dieser Strecke (ca. 5000 km davon ca. 1000 km Piste) hatten wir 5 Reifenpannen! Alle auf Piste (z.T. sehr schlechter Zustand) und immer an den Hinterraedern (Der KJ ist schwer beladen, deshalb trifft's wahrscheinlich immer die Hinterraeder).
Ich habe vor der Abreise nagelneue BF Goodrich AT 31x10.5x15 mit Schlauch montieren lassen. 3 der 5 Plattfuesse waren auf Schlauchprobleme zureckzufuehren d.h. kein Schaden am Reifen feststellbar (Schlaeuche waren nicht neu sondern schon vorher drinn) und zweimal gab's Steindurschlaege d.h. inkl Beschaedigung des Reifens.
Ich hab' mal mit verschiedenen Druecken gespielt (Hinten 2,8 bis 3,5 bar) aber keinen Unterschied festgestellt (ausser mehr oder wehniger Komfort).
Nach dem vorletzten Plattfuss habe ich den Schlauch entfernt... und hatte nach 50 km Piste den Reifen schon wieder platt. Jetzt ist wieder ein Schlauch drin.
Gibt's da heisse Tips oder ist das halt so?
Gruss
Tirso |
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| Peter Michl |
Verfasst am: Fr, 25. Jan 2002, 23:16 |
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Anmeldungsdatum: 27.06.2001
Beiträge: 324
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Hallo Tirso,
am Reifendruck solte es micht liegen, denn Goodrich gibt für deine Dimension max. 1030 Kg Traglast / Rad bei 3,5 bar Druck an und ich hoffe nicht das deine Achslast hinten die 2000Kg Marke überschreitet.
Bei 2.8 bar dürfen übrigens "nur" max. 825 Kg je Rad draufgepackt werden.
Aber das mit denSchläuchen hatte ich auch schon (bei mir war nach 2800 Km -fast ausschließlich Asphalt- der erste Reifen platt).
Deshalb in Zukunft -wie auch von BFG empfohlen- nur noch ohne Schlauch (außer evtl. um mit defektem Reifen zur nächsten Werkstatt zu kommen).
Gutes Weitertouren und weniger Pannen
Peter |
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| eberhard |
Verfasst am: Sa, 26. Jan 2002, 00:27 |
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Anmeldungsdatum: 08.06.2001
Beiträge: 3175
Wohnort: der mit den Schnaken tanzt
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Nein! Nicht schon wieder dieses Thema.
[color=blue] Nimm die Schläuche endlich raus und blas' 3,5bar rein! |
_________________ __ /__]_______ ....alles Nette wünscht "big E"
[_--_][__][__--_]
((O))_____((O))
Nichts ist unmöööööööööglich... |
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| Rheingauner |
Verfasst am: Sa, 26. Jan 2002, 11:39 |
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Anmeldungsdatum: 04.01.2002
Beiträge: 320
Wohnort: Oestrich-Winkel
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Hallo Tirso
Habe auch überlegt Springring mit Schlauch und BFG
zu machen. Nach der Archivsuche im Buschtaxi und Sahara Forum bin ich davon abgekommen.
Gerade im Saharaforum sind in einem Thread dazu haarsträubende Geschichten die Deine bittere Erfahrung bestätigen. Problem ist wohl zu wenig Talkum und die Aufkleber im Reifen noch dran.
An Deiner Stelle würde ich mir unten andere Felgen zulegen. Die kriegst Du billiger als Reifen.
Auf jeden Fall in Chile und nicht Argentinien kaufen. Ist billiger. Punta Arenas ist Freihandelszone !!!
Wir hatten in Südamerika 2 Platten (Nägel) bei 35000km mit BJ 42. Fuhren mit Schlauch und 7.50 Reifen für Schlauchbetrieb. Werde jetzt auf unseren 45er Sternfelgen mit BFG montieren.
Viel Spaß noch in Südamerika.
Gruß
Charly |
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| Guest |
Verfasst am: Sa, 26. Jan 2002, 14:10 |
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Anmeldungsdatum: 01.01.1970
Beiträge: 3985
Wohnort: Internet
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hallo,
es zeigt sich mal wieder,dass für solche reisen,egal ob südamerika,afrika,australien oder sonstwohin die orginal felgen & reifen das beste sind.
da bekommt man an jeder ecke ersatz oder den reifen geflickt.
gruß
pwilhelm |
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| HTF Professional |
Verfasst am: Sa, 26. Jan 2002, 14:28 |
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Anmeldungsdatum: 21.11.2001
Beiträge: 705
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Hallo Tirso,
„Schwer Beladen“ ist Relativ, aber gehe mal davon aus das ca. 60-65% davon auf der Hinterachse Liegen. Und nun: Reibung erzeugt Hitze und Hitze läst Gummi weich werden. Sowohl Schlauch als auch Mantel. Und ein „Weicher“ Reifen (Gummi) ist nichts für solche Einätze. Deshalb ist der BFG ja von haus aus ein „Harter“ Reifen.
Mein Tipp: Gewicht verringern und Geschwindigkeit drosseln. Der BFG ist hervorragend für diesen Einsatzzweck, daran sollte es nicht liegen. Aber auch BFG hat seine Grenzen. Du hast sie wahrscheinlich überschritten. Dein Reifen (Traglast) ist zu klein, Du hast keine Reserve.
Gruß
Oliver
(Edited by HTF Professional at 14:31 am 26.Jan..2002) |
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| Guest |
Verfasst am: Sa, 26. Jan 2002, 15:11 |
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Anmeldungsdatum: 01.01.1970
Beiträge: 3985
Wohnort: Internet
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hallo oliver,
die bfg`s sind gute reifen(habe sie selbst),
aber was rheingauer geschrieben hat ,trifft wahrscheinlich zu.
bei solchen reisen,ich bleibe dabei,ist die orginalfelge & reifen das sinnvollste.
gruß
pwilhelm |
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| Debrunner |
Verfasst am: Sa, 26. Jan 2002, 17:56 |
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Anmeldungsdatum: 06.10.2001
Beiträge: 51
Wohnort: Bodensee
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Hallo Tirso
gem. "BFG Off-Road ReifenRatgeber" sind Deine Reifen ohne Schlauch zu fahren.
Nur bei spezial Einsätzen (z.b. Trial ) können BFG-Reifen mit Schläuchen gefahren werden, dann aber unbedingt vor Montage die Etiketten entfernen.
Grüsse Peter |
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| kantze |
Verfasst am: Sa, 26. Jan 2002, 19:05 |
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Anmeldungsdatum: 05.10.2001
Beiträge: 1152
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| Biiittte habt erbarmen!!!!!!!!!! |
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| Tirso |
Verfasst am: Sa, 26. Jan 2002, 19:10 |
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Anmeldungsdatum: 07.07.2001
Beiträge: 29
Wohnort: Daellikon
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Hallo Zusammen
Mal erst schoenen Dank fuer die vielen Antworten.
Es ist mir nicht ganz klar wie ihr auf das Thema Felgen kommt, es sind immer noch original Stahlfelgen drauf (wie der KJ halt in der CH original ausgeliefert wurde, die Originalbereifung ist 265/75 R15 = 31x10.5x15, Originaltyp mir unbekannt)! Die Reifen haben keine Etiketten und Talkum wird reichlich verwendet!
Ok, aber ich werde mir den Rat zu Herzen nehmen und bei jedem naechsten Platten die Schlaeuche rausnehmen.
Ich denke schon dass das Gewicht eine grosse Rolle spielt (wie gesagt, Platten immer hinten) aber Totalgewicht (alles inklusive) liegt so um 2.8 Tonnen. Selbst wenn das Meiste davon hinten aufliegt sollte das die max. Belastung von 1050 kg pro Reifen nicht ueberschreiten.
Die Flickerei habe ich zum Ueben die ersten zweimal selber gemacht und dann jeweils den reichlich vorhandenen Gomerias ueberlassen... ist bei 3 Franken Kosten pro Reifen ertraeglich.
Gruss und Dank
Tirso |
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| HTF Professional |
Verfasst am: Sa, 26. Jan 2002, 21:01 |
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Anmeldungsdatum: 21.11.2001
Beiträge: 705
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Hi Tirso,
eine weitere Antwort ist eigentlich nicht mehr nötig weil das Flicken ja nur 3 Franken kostet. Solltest Du aber mal in Gegenden unterwegs sein wo Flicken kein Service ist, wo Du sozusagen am Arsch der Welt bist, ist hier die Auflösung von Deinem „Denkfehler“. Deine Rechnung bezüglich der Reifenbelastung Stimmt, dies gilt aber nur im Stillstand. Während der Fahr musst Du Schwungkräfte mitberechnen. Diese entstehen dadurch das dein Fahrzeug bei schlechter Piste Schaukelt oder bei ständigem Lastwechsel (z.B. Kurvenfahrten). Diese Kräfte können mit zusätzlichen 500 bis 600 KG auf deine Hinterräder Drücken. Damit liegst Du dann bei ca. 1600 bis 1700KG pro Rad. Und damit ist dein „Schnuckelreifen“ überlastet. Kurzzeitig macht er das mit, aber mehr auch nicht. Wie gesagt, die max. Traglast liegt bei 1030KG ;)
Schönen Urlaub
Oliver
(Edited by HTF Professional at 21:06 am 26.Jan..2002) |
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| Gerd |
Verfasst am: So, 27. Jan 2002, 18:05 |
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Anmeldungsdatum: 07.06.2001
Beiträge: 1007
Wohnort: Markgröningen bei Ludwigsburg
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Hallo,
irgendwo in Frankreich, gibt es eine (Küsten?-)Strasse, da haben die Wohnmobile grundsätzlich auf einer Seite Plattfüsse! - Des Rätsels Lösung - Überladenes WoMo + heftig Seitenwind!
Grüße,
Gerd C |
_________________ Der Mensch ist das einzige Tier,
das sich für einen Menschen hält! |
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| HiluxAlex |
Verfasst am: Mo, 28. Jan 2002, 08:29 |
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Anmeldungsdatum: 12.09.2001
Beiträge: 401
Wohnort: München
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Hallo Tirso,
meiner Erfahrung nach ist ein harter Reifen (hoher Luftdruck) nicht immer empfehlenswert. Ich bin in Marokko bei sehr steinigen Pisten mit den Originalreifen (205R16) mit 2,5 bar pannenfrei gefahren (Auto ca. 2,2t) Der Reifen kann bei diesem Druck noch arbeiten und scharfe Kanten elastisch ausgleichen. Wenn der Druck zu gering wird besteht allerdings einer höhere Gefahr von Seitenwandschäden. Also richtiger Kompromiß ist wichtig!!
Entscheidend ist natürlich der Fahrstil. Einige Km/h zu viel könne die dynamische Last auf den Reifen an die Grenze bringen. Die richtige Geschwindigkeit hab ich in Namibia gelernt, wo ich einige tausend Km Piste mit dem PKW und Straßenreifchen gefahren bin :)
Eine hoffentlich pannefreie Fahrt wünscht Dir
Alexander |
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| Andre B |
Verfasst am: Mo, 28. Jan 2002, 14:33 |
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Anmeldungsdatum: 21.01.2002
Beiträge: 68
Wohnort: 58332 Schwelm
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Hallo Tirso,
da kann ich Alex nur unterstützen.
Harte Reifen auf Schotter / Piste nein danke.
ich habe allerdings auch 36er auf'nem HJ61.
Auf den isländischen Lavapisten sind wir auf etwa 0,8bar runtergegangen. Hatten mit 4Fahrzeugen auf ca 5000km KEINEN Platten.
Dürfte für Deine Reifen allerdings viel zuwenig Druck sein. Aber reduzier mal noch was.
pannenfreie Fahrt wünscht
Andre |
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| Timo |
Verfasst am: Di, 29. Jan 2002, 19:36 |
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Anmeldungsdatum: 08.06.2001
Beiträge: 1718
Wohnort: Trier
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@ Andre
Mich würde es sehr interessieren, welche Umbaumaßnahmen nötig waren für die 36" Reifen. Hast Du den Umbau auf Island machen lassen? Sind kürzere Differentiale drin? Welche Dimension haben die Reifen genau und von welchem Hersteller sind sie? Warum sind hier noch keine Bilder veröffentlicht? Erzähl' mal ein wenig....
Vielen Dank im voraus,
mfG
Timo |
_________________ ABSOLUT. LC HJ60 - when in doubt, floor it !
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LC 78 - der RAMBLER - when you're ready to get serious ! |
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