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Reisebericht Tunesien 12/2017    

Alles rund um die Reise

Reisebericht Tunesien 12/2017

Postby steffen_k » Thu 11. Jan 2018, 15:26

Hallo liebe Gemeinde, ich war mit Caro Adventure / Ecki&Dany über Weihnachten/Neujahr, zum zweiten Mal (reisebericht-tunesien-12-2016-t58916.html), in Tunesien. Die Tour heißt Wüste Pur, der Name war Programm.

Vorbereitungen:
Wie ich aus dem letztes Jahr gelernt habe, ist das Gewicht sehr wichtig, daher habe ich versucht abzuspecken, Sandbleche usw. blieben dieses Mal zuhause, damit wog der Toyo mit vollem Haupttank, gepackt bis auf Wasser &Bier 2650 kg. In Douz habe ich dann noch das Reserverad abgebaut, das sind noch mal 40kg weniger. Zusätzlich wurde das Fahrwerk 50mm höher gelegt. Ansonsten wurde dieses Mal deutlich weniger Sprit, Wasser und Essen mitgenommen.


Reisebericht

Tag 1: Ich fahre zusammen mit Volker (110’er Defender), mit dem ich schon zweimal unterwegs war, in Frankfurt um 13.00 Uhr Richtung Lindau los. Vorher haben wir noch die letzten Lebensmittel& Bier eingekauft. Es regnet die ganze Strecke, dann ist wenigstens kein Salz mehr auf der Straße. Währen der Fahrt fällt mir auf, dass, wenn Volker blinkt, die Rücklichter mitblinken und wenn er bremst, die Blinker schwach angehen.
Wir kommen gegen 17.30 Uhr in Lindau an, fahren noch mal in die Stadt zum Einkaufen, gehen noch eine Pizza essen und fahren auf einen Parkplatz zum Übernachten. Dort gibt es noch einen heißen Ebbelwoi mit Fireball (Danke an Peter für den Tipp) und wir gehen schlafen.

Tag 2: Ecki & Dany (die Guides, 110’er Defender) sind noch in der Nacht angekommen. Wir fahren zum McD zum frühstücken. Uwe & Nicole (HJZ78, Kosename Schlumpf) warten bereits auf uns. Später kommen noch Jan & Mike (110’er Defender) dazu. Wir fahren Richtung Schweiz, am Grenzübergang stoßen noch Jan & Sandra (110’er Defender) dazu. Ich fahre ganz hinten, alle haben Funk, es läuft entspannt, kurz vor dem San Bernadino steht auf dem Seitenstreifen ein HZJ78 mit offener Motorhaube, ich halte an und funke:„Ich frag mal ob ich helfen kann, fahrt ihr mal weiter, wir treffen uns auf dem Pass.“ Im Pannen-HZJ sitzen Alex & Heidi. Sie wollen auch in Genua auf die Fähre, ich frage sie, was das Problem ist, Alex erklärt, dass die Öldruckwarnung sporadisch angeht, ich ziehe den Ölpeilstab und rieche sofort den Diesel im Motoröl, der Ölstand ist viel zu hoch. Mein Tipp ist, dass eine Einspritzdüse hängt, irgendwie muss der Diesel ja ins Öl kommen, ich kann leider nicht helfen und fahre weiter.
Es ist verdammt viel Salz auf der Straße. Wir fahren bis ca. 100km vor Genua, essen noch eine Pizza, um 22.00 Uhr kommen noch Stefan & Sabine (HZJ78) dazu.
Wir übernachten auf einen versteckten Waldparkplatz.

Tag 3: Die Nacht war saukalt, so um die -5°C. Mein neuer Schlafsack ist super, ich habe leicht geschwitzt, innen ist der Toyo komplett vereist. Wir fahren ins Dorf zum Frühstücken und dann weiter nach Genua, es ist noch nichts los, wir fahren ohne Stau bis in den Hafen, direkt bis in die kurze Schlange vor dem Ticketschalter. Dort gibt es kurze Aufregung, ich hatte die Tickets für Volker und mich zusammen gebucht und zweimal ausgedruckt, das war aber natürlich viel zu einfach gedacht, wir müssen zusammen durch den Zoll und auf die Fähre sonst bekommt das Personal das nicht gebacken.
Hinter dem Ticketschalter treffen wir noch Christoph & Stefan, Brüder mit einem Nissan Terrano II 2.7 TDI, damit waren sie schon mal in Marokko unterwegs und sind optimistisch, dass sie es damit auch zum See schaffen werden. Der Rest der Gruppe ist eher skeptisch und empfiehlt, den vorderen Stossfänger schon in Douz abzuschrauben, da dieser sich nur schlecht transportieren lässt, wenn er abgerissen ist. Wir gehen noch in den Coop Mega Store und stellen uns dann in die Schlange, um auf die Fähre zu kommen. Danach suchen wir das Polizeibüro, wir laufen alle mögliche Gebäude ab, finden den Schalter jedoch nicht, ich gehe zu einer Gruppe von Offroadern und frage, ob sie wissen wo der Schalter ist, dieses Mal ist er auf der anderen Seite der Fähre. Als ich mich umdrehe hält mich jemand fest und sagt:„Hey, kennst du mich noch?“ Es ist Alex vom San Bernadino, sie haben es doch noch bis Genua geschafft.
Geplante Abfahrt war eigentlich 14.00 Uhr, es geht jedoch nicht vorwärts. Wir machen uns an die Fehlersuche an Volkers Defender. Wir ziehen nacheinander die Sicherungen raus, um festzustellen, ab wann nicht mehr alle Lampen leuchten, wenn man auf die Bremse tritt, es tut sich jedoch gar nichts!? (Lieber Gott schütze uns und so weiter…)
Gegen 18.00 Uhr machen wir uns das erste Bier auf.
In der festen Überzeugung, dass es losgeht, sobald ich anfange, Glühwein zu machen, packe ich den Kocher aus, wir trinken die erste Runde Glühwein, aber es bewegt sich immer noch nichts. Um 20.00 Uhr fängt sich die Schlange an zu bewegen, ich fahre direkt hinter Volker ohne eine Lücke zu lassen, das rafft ein Tunesier mit einem italienischer Kleintransport aber natürlich nicht und möchte sich mit Gewalt dazwischen drängen, er will mich wohl erschrecken und macht eine Satz nach vorne, hat aber meine Windenstossstange nicht gesehen, es knirscht, sein Kotflügel hat eine Delle, jetzt bleibt er stehen. Mit einer eindeutigen Handbewegung teile ich dem Fahrer meine Einschätzung seiner geistigen Fähigkeiten mit und fahre weiter.
Um 23.30 Uhr legt die Fähre endlich ab, 7.5 h Verspätung, das hatte ich bisher auch noch nicht. Wir treffen uns in der Bar und besprechen den Ablauf des nächsten Tages. Stefan & Sabine kämpfen mit einer Erkältung und gehen direkt ins Bett.

Tag 4: 24.12.2017 Weihnachten, ich stehe um 9.00 Uhr auf und gehe erstmal einen Kaffee + Crossaints frühstücken. Danach gehe ich mit dem Navi auf’s Sonnendeck, wir sind auf der Höhe von Sardinien, es sind noch 350 km bis Tunis, fahren aber 47km/h, d.h. wir könnten in 8 h in Tunis anlegen. Wir treffen uns mit Ecki & Dany zum obligatorischen Ausfüllen der Zettelchen. Christoph & Stefan sind noch nicht aufgetaucht. Obwohl die See ruhig ist, meint mein Magen, das sei immer noch zu viel Bewegung, ich gehe zurück in die Kabine, um Reisetabletten zu nehmen. Um 18.15 Uhr können wir zu den Autos und schon um 18.45 Uhr sind wir raus, vor dem Zoll ruft Volker:„Steffen Hilfe, mein Motor ist ausgegangen.“ Ich halte an und packe meinen Bergegurt aus, der Motor springt aber wieder an und in den 60 Sekunden, die ich gestanden habe, ist die Nebenspur sofort vor mich gefahren. Wir müssen kurz warten.
Die Abfertigung geht für alle relativ flott, wir treffen uns am Parkplatz vor dem Hafen, alle sind draußen bis auf Christoph & Stefan, sie mussten mit dem Terrano aufs Autodeck fahren, während alle anderen im LKW-Deck gestanden haben.
Ecki entscheidet, dass er alleine auf die beiden wartet und der Rest der Gruppe schon mal ins Hotel nach Hammamet fährt, da dort das Essen auf uns wartet. Gerade als wir losfahren, kommen die beiden aus dem Tor gefahren, es geht los. Der Verkehr ist dicht, ich fahre als Vorletztes, an einer Gabelung auf der Autobahn sehe ich meinen Vordermann nicht mehr und bleibe stehen, noch bevor ich das Funkgerät in der Hand habe fliegt der Schlumpf links an mir vorbei, wir sind aber auf der falschen Spur. Da wir die Gruppe nicht mehr per Funk erreichen, beschließen wir, direkt ins Hotel zu fahren. Ich habe noch den Wegpunkt vom Hotel aus dem letzten Jahr. Wir fahren flott und treffen noch eine Gruppe von „Overcross“ auf der Autobahn, die hatten uns auf der Fähre gesagt, dass sie auch in Hammamet im Hotel sein werden. Die Gruppe nimmt eine Abfahrt zu früh in Hammamet und legt direkt mal eine kleine Offroadeinlage ein, indem sie schräg aus der Ausfahrt wieder auf die Autobahn auffahren und dabei fast eine Massenkarambolage verursachen. Wir fahren dafür eine Ausfahrt zu spät ab, kommen aber trotzdem zum Hotel. Die Security fragt mich, wo ich hin möchte, ich sage, dass wir zu der Gruppe mit den Geländewagen gehören, er erwidert jedoch:„Hier ist keine Gruppe mit Geländewagen.“ Erst jetzt kommen wir auf die Idee, mal unsere Handys anzuschalten. Wir rufen Dany an, die sind mit dem Rest der Gruppe noch auf der Autobahn, da sie erst noch nach uns gesucht hatten, Sorry!
Die Gruppe trifft nach 10 min ein. Erstmal essen. Im Hotel warten schon Frank & Christine (Tom’s Worldcruiser). Wir trinken noch zwei Bier und gehen in unsere riesigen Zimmer. Stefan & Sabine kämpfen immer noch mit ihren Erkältungen.

Tag 5: Heute ist das Ziel Douz, die Fahrt ist langweilig und spritfressend, mit neun Autos im Konvoi zu fahren, nervt! Wir fahren bis in die Dunkelheit hinein und es wird gefährlich, als ein wahnsinniger Reisebus uns mehrfach überholt. In Douz angekommen, gehen wir noch einen Brik und einen halben Hahn essen. Danach machen wir noch ein kleines Lagerfeuer und ich mache eine Runde heißen Ebbelwoi+Fireball.

Tag 6: Heute geht es endlich in die Wüste, wir tanken noch, lassen Luft aus den Reifen und Uwe und ich beschließen, unsere Ersatzräder auf dem Campingplatz zurückzulassen. Gewichtsersparnis ist angesagt und es fahren ja noch zwei Toyo’s mit, die Ersatzräder dabei haben!
Einige lassen noch ihre Autos waschen, mein Toyo ist statt blau eher salzweiß, aber es ist ja trocken.
Gegen 13.00 Uhr fahren aus Douz raus und treffen uns mit unseren tunesischen Guides Ali & Mohamed. Wir nehmen noch einen Kaffee am Cafe du Parc und dann geht es runter von der Piste. Wir fahren kleine nervige Huppeldünen, der Sand ist sauhart, es hat vorher lange geregnet, trotzdem habe ich gegen Ende dann doch mal den Allrad eingelegt. Wir campen in einer Ebene, es gibt nur wenig Holz, Nicole & Uwe machen eine Runde Glühwein für alle.

Tag 7: Die Nacht war nicht kalt, ich musste meinen Schlafsack bis zur Hälfte öffnen, weil es mir zu warm war. Wir starten gegen 9.30 Uhr. Jetzt fängt per Funk das Gestänkere der Defenderfahrer an: „Bestimmt ist das erste Fahrzeug, das wir bergen müssen, ein Toyota.“ Ich sage:„Vorsicht, vielleicht braucht ihr noch meine Hilfe.“
Der Worldcruiser bleibt an einer Auffahrt tatsächlich hängen, schafft es jedoch mit mehr Anlauf dann doch, die Düne hochzukommen. Dankenswerterweise setzen Christoph & Stefan den Nissan mittig auf einer Düne auf, sind damit die Ersten, die geborgen werden müssen, und beenden damit auf salomonische Weise den Markenstreit zwischen Toyota und Land Rover. An einer Auffahrt kommt der Schlumpf nicht weiter und Ecki funkt:„Uwe, mach doch mal den Allrad rein, damit geht’s bestimmt besser!“ Uwe antwortet:„Der ist drinnen.“ Die Vorderräder drehen jedoch nicht mit. Nach einer kurzen Analyse steht fest, die rechte Freilaufnabe schaltet nicht. Mit leichten Hammerschlägen und mehrfachem Ein- und Ausschalten geht es dann doch. Stefan meint: „Erstaunlich, wie weit man nur mit Heckantrieb kommt.“
Uwe wählt jedoch einen eher ungünstigen Weg den Kamm entlang und rutscht leicht seitlich ab, Ecki hängt ihn zu Sicherheit mit der Winde an und es kann weitergehen. Wir machen ein kurzes Mittagessen, es ist aber sehr windig und alles knirscht. Wir fahren weiter, ich fahre ganz hinten und genieße, dass Dank der Höherlegung die vordere Stossstange nicht mehr in den Boden schlägt und die Räder nicht mehr in den Radhäusern schleifen.
An einer Auffahrt rutscht der Worldcruiser seitlich ab und bleibt mit einem Vorderrad in der Luft stehen, Frank & Christine sind leicht geschockt, Ecki kommt zurück und hängt die Winde an, alles geht gut. Wir sammeln uns in einer Ebene, Nicole funkt an Jan & Mike: „Sagt mal, hat euch einer ans Vorderrad gepinkelt oder verliert ihr Flüssigkeit?“ Mir war schon in Lindau der große Sturz am linken Vorderrad aufgefallen, Jan meinte jedoch, das sei normal so. Wir bocken den Defender hoch und es stellt sich heraus, dass das neu eingebaute Achsschenkellager zuviel Spiel hat und deswegen der Simmerring undicht ist. Ich stelle mein Auto quer hinter den Defender, da es immer noch windig ist, ist sehr viel Sand in der Luft, keine optimalen Bedingungen, um ein Lager zu zerlegen. Die Radschrauben an Jans Defender sind extrem fest angezogen und sie bekommen sie mit der normalen Ratsche nicht auf, ich hole meinen großen ½“-Drehmomentschlüssel aus dem Toyo. Damit geht es dann. Nach und nach hole ich noch einen zweiten Wagenheber, Bremsenreiniger, Wischpapier, Scotch Brite und Schmirgelpapier aus meinem Auto. Christoph frotzelt : „Du solltest “Werkstattwagen“ auf dein Auto schreiben.“ Ich antworte:„Ich habe eben alles an Werkzeug dabei, um die Ersatzteile die ich dabei habe, einbauen zu können, und ich schraube zuhause auch nur mit dem Werkzeug aus dem Auto, damit ich sicher bin, das Richtige dabei zu haben.“
Ecki muss die Vorderachse komplett aufbocken und ich frage: „Willst du einen Unterstellbock.“ Rückfrage. „Du hast einen Unterstellbock dabei?“
Ich antworte: „Ja weißt du, wenn du eine Achse sicher aufbocken willst ist so ein Bock extrem hilfreich.“ Es stellt sich heraus, dass das Lager falsch eingebaut wurde und schon beschädigt ist. Die Reparatur dauert länger, gegen 16.00 Uhr frage ich Dany, ob wir schon mal anfangen, Holz zu sammeln, da wir heute doch sowieso nicht mehr weiterfahren. Alle schwärmen aus, es gibt Holz in Hülle und Fülle. Ecki & Dany haben selbst gemachten Ouzo dabei, der Nicole und mich „ausschaltet“.

Tag 8: Die Nacht war wieder warm. Wir fahren schöne lange Auffahrten, teilweise sind die Spuren zerwühlt. Ich fahre ganz hinten hinter Stefan & Sabine. An einem Loch komme ich nicht mehr die Düne hoch, nach dem dritten Versuch fragt Ecki :„Soll ich dir eine neue Spur legen?“ Ich funke zurück: „ Ein Versuch noch, dann gebe ich mich geschlagen.“ Ich fahre noch eine Düne weiter zurück und im dritten Gang mit Vollgas komme ich dann doch noch den Hang hoch. Oben angekommen, schaue ich dann doch mal nach dem Luftdruck. Aha, das ist der Grund, warum ich mich so schwer getan habe, bei warmen Reifen ist der Luftdruck schon wieder bei 1.5 bar. Wir kommen zur ersten Steilabfahrt, der Sand ist hart und mein Heck möchte mich überholen, schnelles Lenken und Gas, alles gut. Auf dem Video, das Jan gedreht hat, sieht es relativ spektakulär aus.
Beim Entlangfahren auf einem Kamm rutsche ich seitlich ab und versuche noch mal, rückwärts zu korrigieren, als es mir dann zu schräg wird, bleibe ich stehen und rufe nach Hilfe. Stefan & Sabine stehen noch vor mir und ich möchte den Bergegurt anhängen. Ecki kommt zurück und fragt: „Was machst du denn da? Da ziehen wir nicht, lenk ins Tal und gib Gas, das geht!“ Ich frage noch mal: „Im Ernst, sieht schon schräg aus?“ Er antwortet: „Ja das geht.“ Und ja, es geht problemlos.
Gegen 15.00 Uhr kommen wir in eine Ebene, der Terrano steht mit offener Haube da und Christoph & Stefan sind am werkeln. Der Motor läuft nur noch im Notlauf, hat keine Leistung mehr, aber die Motorkontrollleuchte leuchtet nicht.
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Christoph meint: „Das hatten wir schon mal, da war der Luftmassenmesser defekt.“ Wir können den Fehler nicht beheben und fahren noch ein Stück. Dort angekommen, wo wir campen wollen, bauen wir den LMM des Terranos aus und reinigen ihn, aber wir können nichts ausrichten, der Notlauf bleibt. Der Terrano hat trotz Bj. ’98 keine OBD-Buchse, meine Hoffnung war, da er ja baugleich mit dem Ford Maverick ist und der TD4-Defender auch einen Fordmotor hat, das Diagnosetool von Volker vielleicht den Fehlerspeicher auslesen hätte können. Aber nix geht. Heute sind wir nur 20km gefahren.
Sabine hat mittlerweile 39.5°C Fieber.

Tag 9: Sabine geht es nicht besser, Ecki & Dany beschließen, einen Tag zu rasten, damit Stefan & Sabine sich ausruhen können, wer möchte, kann mit Ecki & Dany in den Dünen spielen gehen. Auch Christoph & Stefan kommen mit dem notlaufenden Terrano mit. Erstaunlicherweise kommt der Terrano fast überall, wenn auch nur im Schritttempo, hoch. Seitdem wir in den Dünen fahren, knackt etwas an der Vorderachse, ich lege mich unters Auto und sehe, dass die rechte Stabiaufnahme gebrochen ist (schon wieder), ich schraube die Koppelstange ab, und schon ist Ruhe. Währenddessen hilft Ecki dem Schlumpf, der sich in Schräglage gebracht hat. Wir fahren wunderschöne Dünen, es läuft flüssig, obwohl der Terrano nicht schnell fahren kann, Christoph und Stefan fahren abwechselnd bei jemand anderem mit, um Gewicht zu sparen. Wir machen oben auf einem Dünenzug Mittag, die Sonne scheint, es ist windstill, perfekt.
Wir machen uns auf den Rückweg, alles läuft super bis ca. 5km vor unserem Camp, nun will der Terrano gar nicht mehr, sobald man anfährt, stellt das Steuergerät den Motor ab, aber nur vorwärts! Ich schlage vor den Schalter für den Rückwärtsgang zu überbrücken, irgendwoher muss das Steuergerät ja die Information bekommen, dass das Auto rückwärts fährt. Es hilft jedoch nichts, Ecki schleppt den Terrano zurück zu unserem Camp. Christoph & Stefan schrauben bis in die Dunkelheit, aber es tritt keine Besserung ein. Heute sind wir 26km gefahren, nur aus Spass.

Tag 10: Sabine geht es immer noch nicht besser und sie hat Schmerzen beim Husten, also Rückzug nach Norden, raus aus den Dünen an die Piste nach Douz, aber da ist ja noch der motorkranke Terrano. Wir laden alles aus dem Terrano in die anderen Fahrzeuge um, Stefan fährt bei mir mit, Ecki sucht eine Route, ich ziehe den Terrano. Chistoph & Stefan haben einen Bergegurt dabei, der ziemlich steif ist, nach 10 min schleppen halte ich an und sage: „Lass uns mal mein Bergeseil nehmen, das ist viel weicher.“ Wir kommen zügig voran, teilweise sehe ich den Terrano im Rückspiegel hüpfen, aber wir müssen in Schwung bleiben. An einer Doppeldüne ist dann Schluß, ich kann den Terrano nicht über den Kamm ziehen, Ecki hängt sich noch vor mich und im Formationsflug geht es durch die Dünen, vor dem nächsten Dünengürtel wechseln wir durch, nun fahren Uwe & Nicole mit dem Schlumpf vor mir, geballte Toyota-Power sozusagen. Ich schaue Ecki zu, wie er einen Weg durch die Dünen sucht, und funke:„Das wird wohl die Tagesaufgabe heute, oder?“ Ecki meint: „Nee, nee das geht schon.“ Wir fahren los, doch schon an der dritten hohen Düne ist Schluss. Es sind zwei Dünen in Folge mit kleinen Plateaus dazwischen, gerade wenn Uwe auf dem zweiten Plateau ohne Schwung angekommen ist, fahre ich in die Steigung und der Terrano nimmt mir jeden Schwung. Wir versuchen es mehrfach, auch noch mal mit richtig Schwung, dabei wickele ich mir jedoch den Bergegurt ums rechte Vorderrad und mein Bremsepedal fällt durch. Ich funke zu Ecki: „Das wird so nichts, lass uns die Winde nehmen, außerdem habe ich mir wohl gerade einen Bremsschlauch abgerissen, weil bei Bremspedal durchfällt.“ Ich fahre auf eine ebene Stelle, der Rest der Gruppe kommt dazu, ich sage: „Naja, das ist nicht so schlimm, das Auto hat ja ein Zweikreisbremssystem, also die Hinterachsebremse auf jeden Fall noch.“ Ich schaue in Radhaus, man sieht eine deutliche Spritzspur von Bremsflüssigkeit, während Ecki und ich uns den Schaden näher anschauen, wincht Uwe den Terrano die beiden Dünen hoch. Zum Glück hat sich nur die Verschraubung vom Bremsschlauch aufgedreht, saubermachen, festziehen und die Bremse hat wieder einen Druckpunkt, auch der Flüssigkeitsstand im Ausgleichbehälter ist noch über der Mitte, kein Wunder, ich hatte ja auch erst vor 1000km neue Bremsbeläge eingebaut. Dabei fällt mir wieder ein, dass ich eigentlich einen Blindstopfen M10x1 für genau solche Fälle einpacken wollte. Während ich das Werkzeug verpacke, fährt Ecki weiter und der Terrano folgt ihm rückwärts!

https://www.youtube.com/watch?v=BtsaUAJC3bo

So geht’s, bis wir in Sichtweite der Tafelberge aus den Dünen rauskommen. Ecki schlägt verschiedene Varianten für die weitere Reise vor, klar ist, Sabine muss nach Douz, Christoph & Stefan können mit dem Terrano auch nicht mehr in die Dünen, Frank & Christine haben keine Lust mehr auf Dünen und Jan hat Angst um sein Achsschenkellager. Ich schaue kurz Volker, Jan & Sandra und Uwe & Nicole an, es ist klar, wir fahren weiter. So wird es dann auch gemacht, die „Angeschlagenen“ fahren mit Stefan & Sabine nach Douz, der Rest fährt wieder in die Dünen Richtung See. Wir verabschieden uns und fahren ziemlich flott wieder den Dünengürtel hoch. Nach 30 min funkt Jan:„Können wir mal kurz anhalten, mein Beifahrersitz hat sich gelöst.“ Mit einer kurzen Schrauberaktion ist es leider nicht getan, also fahren wir noch ein kleines Stück, bis wir eine Stelle zu campen finden, während wir Holz suchen und Feuer machen, bricht sich Jan die Finger bei den Schrauben der Sitzkonsole.

Tag 11: 31.12.2017 Sylvester, Ziel ist, heute zum See zu kommen, wir fahren die Hauptroute und sehen diverse LKW und Motorräder. Ecki meint schon beim Losfahren zu Uwe: „Rauch mal besser auf Vorrat, Zigaretten während der Fahrt drehen wird heute nix werden.“ Um 12.30 Uhr sind wir da, erstaunlich, wie schnell man mit nur 5 Fahrzeugen sein kann.
Am See ist Tohuwabohu, an die 30 Fahrzeuge, Berberzelte, Zeltklos, Quadvermietung und Cafe sowie Essen werden angeboten.

See_pano_klein_2.jpg


Wir gehen kurz in den Pool, dort treffen wir den Guide von „Overcross“, dieser hat seinen 130’er Defender gewürfelt und fährt nun ohne Windschutzscheibe, sonst ist aber nichts passiert. Wir entfliehen dem Trubel und suchen uns eine Stelle zum Mittagessen. Später fahren wir dann in Richtung Westen weiter, um einen Platz zum campen zu suchen und Sylvester zu feiern. Heute sind wir 29km gefahren.
Sylvester_2017_klein_1.jpg


Tag 12: 01.01.2018 Prost Neujahr, wir haben noch zwei Tage, bevor wir in Douz sein müssen, daher steht nur noch Spass auf dem Programm, wir fahren weiter nach Westen. Bei einigen Auffahrten fehlt mir der Schwung und ich muss noch mal Anlauf nehmen, so langsam findet man auch Stellen an denen der Sand weich ist. Ich lasse nochmal Luft ab. Erst nach dem Mittagessen biegen wir in Richtung Norden ab und campen auf 200m Höhe in den Dünen.
Dünencamp_klein.jpg


Heute fahren wir 30km. Just for fun. Heute habe ich zum ersten Mal die GoPro ausgepackt und probiere jede Menge Positionen am Fahrzeug aus.
GoPro_POV_klein.jpg


Tag 13: Heute steht mal wieder Sand auf dem Programm, gleich am Morgen springt Uwe ein Vorderreifen von der Felge, aber das haben wir schon öfters gehabt und regt niemanden mehr auf, nach 15min ist alles erledigt. Ecki fragt, ob heute mal jemand vorneweg fahren möchte, um eine Spur zu legen, Volker macht den Anfang. Danach lege ich eine Spur und Uwe zum Schluß.

https://youtu.be/CatVFxO0f1g

Tage 14: Letzter Tag in den Dünen, gegen Mittag springt dem Schlumpf ein Hinterreifen von der Felge, kein Problem, Jan muss aber direkt vor dem Dünenkamm stehen bleiben und möchte rückwärts fahren, dabei rutscht er seitlich ab und kommt sehr schräg. Wir hängen kurz die Winde an, damit nichts passiert. Wir campen erneut in den Dünen auf 100m Höhe.

Tag 15: Vorbei, heute geht es nur noch durch 5 km Dünen und dann über die Piste nach Douz, wir nehmen noch einen Kaffee an der Piste und kommen gegen 14.00 Uhr in Douz an, ich gehe erstmal duschen und lasse mich danach mit der Klinge rasieren, da ich vor dem betreten des Ladens nach dem Preis gefragt habe, zahle ich nur 5 Dinar, beim aktuellen Wechselkurs sind das gerade man 1,40€. Ich gebe natürlich noch Trinkgeld. Andere machen den Fehler und fragen erst hinterher nach dem Preis und bezahlen deutlich mehr. Ich fahre mit Volker noch tanken, damit wir am nächsten Morgen direkt durchstarten können, danach suchen wir in der Stadt noch nach einer Fettpresse, aber leider gibt es nur das 4kg Modell, das mir dann doch etwas zu unhandlich ist. Wir sprechen mit Stefan & Sabine, denen es beiden deutlich besser geht, Christoph & Stefan sind bereits wieder in Genua, sie haben umgebucht, nachdem der Terrano wieder mit 80km/h lief, um die Gruppe nicht auszubremsen. Frank & Christine machen noch Sightseeing und fahren ohnehin mit einer anderen Fähre zurück.

Tag 16: Wir verabschieden uns von Stefan & Sabine und Uwe & Nicole, die machen noch zwei weitere Wochen, der Rest fährt über Land zurück nach Hammamet. Wir halten noch an für ein leckeres Sandwich, Kaffee und kaufen frisches Harissa. Nach dem Abendessen gehen Jan & Sandra, Volker und ich noch eine Shisha rauchen.

Tag 17: Wir fahren nur noch von Hammamet nach Tunis auf die Fähre, halten noch einmal an, um die Tanks randvoll zu machen, bei 43 Cent/Liter kann man schlecht nein sagen. Wir müssen 1:15 h lang anstehen, bis wir unsere Tickets bekommen, Der Zoll dauert ewig, es ist wieder einmal keinerlei System zu erkennen, wir fahren in mehreren Schleifen durch den Hafen, bis wir auf die Fähre kommen. Statt der geplanten Abfahrt um 14.00 Uhr wird es 18.00 Uhr, aber wir wissen ja, die Fähre kann auch schneller.

Tag 18: Ich habe ewig im Bett rumgelegen, da die Fähre ja ohnehin Verspätung hat. Ich treffe Alex & Heidi auf dem Sonnendeck und frage, ob sie den Defekt in Tunis reparieren konnten. Der Grund des Diesels im Motoröl war ein defekter Simmerring in der Einspritzpumpe, der in Tunis in 1h getauscht werden konnte, leider haben sie sich danach mit dem Toyo in den Dünen zweimal überschlagen. Ihnen ist nichts passiert, nur die Karosserie ist hin.
Wir kommen um 16.00 Uhr in Genua an. Jan & Sandra, Volker und ich fahre mit 110km/h, die Autobahn ist zwar leer, aber eine Dreiergruppe mit WOB überholt uns ständig, setzt sich wieder vor uns und bremst wieder, dumm oder Absicht? Um 20.00 Uhr fahren wir bei Chiasso in die Schweiz. Um 22.00 Uhr kommen wir am Ace Cafe in Luzern an, das direkt neben der Autobahn liegt. Leider hat die Küche schon um 21.30 Uhr geschlossen. Dort treffen wir zwei Schweizer Defender-Fahrer, sie zeigen uns den nächsten McD. Gegen 24.00 Uhr fahren wir bei Basel über die Grenze um 01.00 Uhr funke ich und sage: „ Mir fallen gleich die Augen zu, ihr könnt ja weiter fahren, ich suche mir einen Platz zum Schlafen.“ Jan & Sandra gehen in ein Hotel, Volker & ich finden einen Parkplatz an der Landstraße, machen noch einen Glühwein und gehen schlafen.

Tag 19: Wir sind um 7.00hr gestartet, noch 300km bis Ffm, ich komme gegen 10.30 Uhr nach Hause.
Ich streichele meinem Toyo übers Amaturenbrett und sage: „Hast du gut gemacht, morgen wirst du schön sauber gemacht und gewartet, Danke!“

Zusammenfassung:

Ich kann die Tour für den geübten Fahrer uneingeschränkt empfehlen, für den Einsteiger mit einem gut vorbereiteten Fahrzeug ist es sicherlich eine Herausforderung, der Einsteiger mit einem schlecht vorbereiteten Fahrzeug sollte lieber die Finger davon lassen. So festen Sand wie dieses Mal habe ich noch nie erlebt, wie mussten max. einmal pro Tag bergen.

Gruß Steffen
Last edited by steffen_k on Thu 11. Jan 2018, 18:43, edited 1 time in total.
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Re: Reisebericht Tunesien 12/2017

Postby quadman » Thu 11. Jan 2018, 16:33

Hallo Steffen,

herzlichen Dank für den ausführlichen Bericht :bulb:

Wie sah es denn mit der Garde National aus? Ihr hatte zwar tunesische Führer, seid doch aber allein zum "See" gefahren. Gab es kein trouble mit Umkehr etc. oder hattet ihr einfach nur Glück, dass niemand in Douz auf eurer Route war?
Hatte Ecki etwas von Genehmigungen erzählt, die er hat? Eigentlich braucht man die ja....



Gruß Stefa
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Re: Reisebericht Tunesien 12/2017

Postby Steffen » Thu 11. Jan 2018, 18:40

Hi Steffen , freut mich das Dein Toyo ohne große Probleme alles überstanden hat und es eine schöne Reise war .
Jetzt pflege mal den Toyo damit es auch so bleibt .

Gruß Steffen
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Re: Reisebericht Tunesien 12/2017

Postby steffen_k » Thu 11. Jan 2018, 18:45

@ quadman: Wir hatten die Genemigungen dabei.
@ Steffen: Danke!

Gruss Steffen
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Re: Reisebericht Tunesien 12/2017

Postby Gerard » Thu 11. Jan 2018, 21:59

Danke auch für den unterhalsam geschriebenen Bericht! :thumbsup:

Grüße, Gerhard
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Re: Reisebericht Tunesien 12/2017

Postby toyotamartin » Fri 12. Jan 2018, 10:12

Sehr schöner Bericht,waren voriges Jahr auch mit Ali auf der selben Tour.
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Re: Reisebericht Tunesien 12/2017

Postby Jelonek » Fri 12. Jan 2018, 10:29

Toller Bericht ... vielen Dank! 8)
Wir schätzen die Menschen, die frisch und offen ihre Meinung sagen - vorausgesetzt, sie meinen dasselbe wie wir :D

https://www.explorer-docs.de/
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Re: Reisebericht Tunesien 12/2017

Postby advi » Mon 15. Jan 2018, 19:28

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Aaah Steffen :) Schön den Bericht zu

Kleine Ergänzung zu den Angeschlagenen..... Der Terrano hat mehr oder weniger sofort den Geist aufgegeben, als der "Chefmechaniker" nicht mehr da war.

Daraufhin habe ich ihn den Haken genommen und die restlichen 1,5 Tage zurück nach Douz geschleppt. Wir dachten ja, das wir echt bald auf ordentliche Piste kommen, war aber nichts..... es gab zwar keine so hohen Dünen mehr, aber sie waren trotzdem so, das der Terrano nur noch von uns gezogen werden konnte. Alle anderen haben zu wenig Leistung gehabt.

Einmal sind wir länger gestanden, weil es mir zweimal Reifen runtergezogen hat, als wir versucht haben aus den Dünen rauszukommen. Jan ist mit seinem Land Rover halb gescheitert den Terrano zu befreienen. Es wurde Dunkel und wir hatten extrem wenig Lust genau an der Stelle zu übernachten.

Nachdem wir in Douz waren sind Christina und ich weitergedüst. Zuerst ein paar Nächte in einem total coolen Hotel in Nafta. Sonnenuntergang im Thermalbecken mit Blick über die Salzwüste.... super und mal nicht den ganzen Tag im Wind, war auch klasse!
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Danach ging es nach Tameghza, mit einem Führer erkunden wir mehrere Canyons, haben heftigere Kletterpartien, irre Ausblicke und viel Spass beim Fahren. Wir schlafen direkt am Wasserfall haben 2-3 km Flussdurchfahrt und die besten Tage der ganzen Reise.

Anschließend geht es für 3 Nächte nach Sousse in ein richtiges Tourihotel am Meer. Die Fahrt durch Tunesien war ernüchternd. Extrem viel Müll und wenig, dass der Erwähnung wert gewesen wäre.

Anschliessen noch einen Abend Sightseeing in Sisi Bou Said, leider bei schlechtem Wetter.
Nachdem ich Chris für den Heimflug zum Flughafen gebracht habe, fahre ich wieder aus Tunis raus uns schlafe alleine am Meer.

Generell haben wir festgestellt, Tunesien brauchen wir nicht mehr unbedingt. Wenn dann mit Freunden deutlich gemütlicher mit Ali in die Wüste. Mehr Natur erleben, Wüste erklären lassen und mitbekommen, was Ali ein Kind der Wüste zu erzählen hat. Mehr Sein.....

Zur Tour, uns war es zu viel Offroad, wir sind halt doch mehr Overlander und haben andere Interessen. Deshalb haben wir die Gruppe verlassen und als Paar noch einen ganz tollen Urlaub gehabt!
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Frank

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Re: Reisebericht Tunesien 12/2017

Postby steffen_k » Wed 17. Jan 2018, 18:50

Hi Frank,

schöne Fotos, auch Sandra hat einen Bericht in der Zeitung veröffentlich.

http://regionalgifhorn.de/ich-will-raus ... er-sahara/

Gruss Steffen
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Re: Reisebericht Tunesien 12/2017

Postby advi » Wed 17. Jan 2018, 21:30

Danke Steffen!
Frank

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