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-- Ringmutter als Abschleppöse? |
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| Wolle |
Verfasst am: Mi, 16. Aug 2006, 12:27 |
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Anmeldungsdatum: 04.07.2003
Beiträge: 252
Wohnort: Gau-Algesheim
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| wolli |
Verfasst am: Mi, 16. Aug 2006, 12:41 |
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Anmeldungsdatum: 09.02.2004
Beiträge: 3347
Wohnort: 56567 Neuwied
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Willste damit nen Bagger abschleppen?
Natürlich reicht die.
Vorausgesetzt, Du schweißt die ned an...  |
_________________ wolli'' |
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| eberhard |
Verfasst am: Mi, 16. Aug 2006, 12:45 |
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Anmeldungsdatum: 08.06.2001
Beiträge: 3141
Wohnort: der mit den Schnaken tanzt
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Wolle hat Folgendes geschrieben:
Ich würde mal meinen eher NICHT!
Nähere Info zur Tragfähigkeit findest du z.B. hier auf Seite 32
Schon eher geeignet erscheint mir der "Anschlagpunkt" von Seite 17. |
_________________ __ /__]_______ ....alles Nette von e.
[_--_][__][__--_]
((O))_____((O))
Nichts ist unmöööööööööglich... |
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| 04frank022 |
Verfasst am: Mi, 16. Aug 2006, 13:16 |
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Anmeldungsdatum: 01.03.2006
Beiträge: 661
Wohnort: In der Nähe von Kassel
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Hallo Wolfgang
die Ringmutter M 24 nach DIN 582 hält beim Geradeziehen ( also kein Winkel in der Zugachse) nach meinen Unterlagen 18000 Newton ( 1834 kg ).
Das deckt sich mit den Unterlagen, die eberhard schon freundlicherweise rausgesucht hatte.
Gemäß Skizze F1
Aber beim Schiefziehen geht die Zugfestigkeit auf 12700 Newton ( 1295 kg ) runter.
Gemäß Skizze F2
Bißchen Sicherheit wird da auch drinn sein...sind ja Lastaufnahmemittel.
Kommt auch drauf an, ob Deine Ringmutter neu oder gebraucht ist.
Stoßbelastungen, wie zum Beispiel "heftiges Anfahren" mag sie überhaupt nicht.
Material C 15 hat auch keine hohe Zugfestigkeit, außerdem aus Guss hergestellt ( die Einstiegsklasse bei Lastaufnahmemitteln, kostet 6,15 Euro )
Hier der Link
http://www.norelem.de/cms/wm?catId=1696&CmiProdId=a68128ea3fc53de3b9a1c8822eaa9f78&showTables=true
Die Angabe 8.8 bezieht sich nur auf die Schraube, hat mit der Mutter nix zu tun. Die würde 640 N / mm² halten , also bei einem Querschnitt von ca. 20 mm wären das 314 mm² und somit ungefähr 20495 kg also ca. schlappe 20 to (Tonnen)
In Deinem ebay Beispiel ist das nur zusammen angegeben und führt in die Irre.
Gemäß dem Fall der Wagen ist vollbeladen und muß schräg gezogen werden, würde ich zum jetzigen Zeitpunkt sagen:
Könnte gehen....eventuell aber auch nicht.....auf jeden Fall vorsichtig sein......naja vielleicht......hin und her......lass es!
Gruß Frank |
Zuletzt bearbeitet von 04frank022 am Mi, 16. Aug 2006, 14:55, insgesamt einmal bearbeitet _________________ Techniker machen alles ganz... oder ganz kaputt |
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| wolli |
Verfasst am: Mi, 16. Aug 2006, 14:54 |
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Anmeldungsdatum: 09.02.2004
Beiträge: 3347
Wohnort: 56567 Neuwied
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Soweit die Theorie...
Wundert mich nur daß meine Kupplung mit nur vier 10er Schrauben befestigt ist. |
_________________ wolli'' |
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| 04frank022 |
Verfasst am: Mi, 16. Aug 2006, 15:08 |
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Anmeldungsdatum: 01.03.2006
Beiträge: 661
Wohnort: In der Nähe von Kassel
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Hallo Wolli,
jeder mm² Deiner Kupplungsschrauben hält bei 8.8 640 Newton, also 64 kg .
Die vier Schrauben zusammen ergeben eine Gesamtfläche von 227 mm² (ich habe mal mit ø 8,5 gerechnet )
Da kommt ein bißchen was zusammen und wahrscheinlich sind die Anhängerschrauben 10.9 oder 12.9, dann wirds noch höher
Gruß vom gerade rechnenden
Frank |
_________________ Techniker machen alles ganz... oder ganz kaputt |
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| wolli |
Verfasst am: Mi, 16. Aug 2006, 15:13 |
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Anmeldungsdatum: 09.02.2004
Beiträge: 3347
Wohnort: 56567 Neuwied
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Na, dann bin ich ja beruhigt, Frank!
Diese Ringmuttern haben wir schon vor 20 Jahren bei Schwerlastverkranungen eingesetzt. Da kamen auch mal locker 5 Tonnen pro Öse im schrägen Zug zusammen.
Waren aber Hochfeste, nicht die von diesem Ebayangebot, das ich eben per PDA leider nicht sehen konnte...
Fröhliches Rechnen noch wünscht: |
_________________ wolli'' |
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| landcruiser |
Verfasst am: Mi, 16. Aug 2006, 15:46 |
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Anmeldungsdatum: 17.05.2001
Beiträge: 7263
Wohnort: outback - Northern Territory of lower saxonia
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Wie wärs denn statt so einer Ringöse mit der Öse, mit der die Landcruiser meist ab Werk ausgestattet waren?
Das Ding saß dort, wo in normalen Ländern die AHK angeschraubt wird.
So ein Teil müsste sich doch günstig finden lassen, da die kaum einer dran hat?
Grüsse
uwe |
_________________ Ich bin für das verantwortlich was ich sage. - Nicht für das was Du verstehst! "When nine hundred years old you reach, look as good you will not." |
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| Wolle |
Verfasst am: Mi, 16. Aug 2006, 16:34 |
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Anmeldungsdatum: 04.07.2003
Beiträge: 252
Wohnort: Gau-Algesheim
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Moin !
Erstmal tausend Dank für die schnellen Antworten.
Die Zuglast von 1800 kg halte ich für zu wenig. Den Wert kannte ich nicht. Hätte gedacht, dass sich die Zuglast an der Schraube orientiert. Die Haken sind ja für eine statische Belastung ausgelegt. Wenn’s dann mal richtig ruckelt… besser nicht. Meine Gurte halten 8t. Also bekäme mein Hintermann die Öse ab.
Zu den original Toyo-Ösen: Genau so eine (vom J7) habe ich im letzten Herbst im Sperrgebiet in einen Kühlergrill eingeschlagen gesehen (durch bis in den Kühler). Daher ist mein Vertrauen nachhaltig gestört, wobei ich nicht weiß was die Jungs da genau gemacht haben.
Oder mach ich mir zu viele Gedanken ? Aber wenn man mal zu grübeln anfängt…
Grüße
Wolfgang |
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| DerAustralier |
Verfasst am: Mi, 16. Aug 2006, 17:00 |
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Anmeldungsdatum: 18.06.2002
Beiträge: 2799
Wohnort: Daheim
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die belastungsberechnungen sind alle hinfällig, denn die gelten nur für das halten einer last.
bei ruckartigem ziehen, und das kann bei ner bergung schnell passieren, vergrössert sich die belastung in potenz. hobbymathematiker können das sicher auch berechnen. |
_________________ Martin Der Australier
95er HDJ 82 "ONE" (zu verkaufen -->pn) + 93er HZJ 75 "UNE"
HD-Stammtisch BODENSEE |
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| Oelprinz |
Verfasst am: Mi, 16. Aug 2006, 17:59 |
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Anmeldungsdatum: 14.02.2005
Beiträge: 226
Wohnort: 42929
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Annahme:
-Auto mit 2000kg fährt recht sportlich mit 20km/h (=5.5m/s) in den Gurt
-Gurt 8m,15to Bruchlast mit 10% max.Dehnung (Anhalteweg ca. 0.4m)
ergibt:
Beschleunigung a=v²/2s=37,8m/s²
Last F=m*a=75625N (ca.7,5to)
also 7,5to bei geradem Zug, gleichmässig durch Gurt verzögert. Leider dürfte es in der Realität nicht so ideal sein.
Gruss
Volker |
_________________ Die Antwort auf die Frage des Lebens und überhaupt... 42! |
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| 04frank022 |
Verfasst am: Mi, 16. Aug 2006, 18:58 |
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Anmeldungsdatum: 01.03.2006
Beiträge: 661
Wohnort: In der Nähe von Kassel
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| onkel |
Verfasst am: Do, 17. Aug 2006, 00:03 |
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Anmeldungsdatum: 06.01.2004
Beiträge: 301
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Keine Panik, die Ringschraube hält !!!
Der sogenannte 8 Tonnengurt ist auch nur für 1 Tonne zuglassen, alles andere ist Überlastung !!
Und diese Gurte habe ich schon oft zerrissen !!!
Ich habe an meinem Kampfbomber seit Jahren eine M24 hinten als Zugpunkt, der hält bis heute und ist auch noch nicht krumm. |
_________________ Gruss Onkel,
der aus Überzeugung seit 21 Jahren nur echte 4x4 fährt, denn Starrachsen sind die beste Verbindung zwischen Himmel und Erde !! |
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| bär |
Verfasst am: Do, 17. Aug 2006, 05:59 |
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Anmeldungsdatum: 28.06.2006
Beiträge: 101
Wohnort: Berlin
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... und wie sieht es mit der Krafteinleitung-/Verteilung in den Rahmen aus?
Einfach nur Einschrauben (auch mit großer Unterlagscheibe) halte ich für zu gewagt. Die 4 Originalbohrungen würde ich auf jeden Fall nutzen und im Rahmeninneren für eine ausreichende Lastverteilung sorgen (Stahlplatte mind 6 mm dick).
Sollte das mit der Ringöse okay sein, wäre eine Möglichkeit diese durch eine dicke Stahlplatte mit rückwärtiger Verstärkung (große Unterlagscheibe), Auffütterung des enstandenen Überstandes mit Vollmaterial oder Rechteckrohr und dann befestigen wie oben bereits gesagt. Sicher aufwändig, aber doch eher Vertrauen erweckend. |
_________________ Gruß
Wilfried |
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| 04frank022 |
Verfasst am: Do, 17. Aug 2006, 10:23 |
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Anmeldungsdatum: 01.03.2006
Beiträge: 661
Wohnort: In der Nähe von Kassel
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Guten Morgen zusammen,
Jetzt steht´s 2 zu 2.... nu wirds lustig
Für alle die, die noch ein bißchen was über das Material C 15 wissen möchten ein Link von Saarstahl.
http://www.saarstahl.com/deutsch/produkte/walzstahlsorten/PDF-Dokumente/0401_C15.pdf#search=%22zugfestigkeit%20c15%22
Man sieht, daß die Streckgrenze bei dem Material bei mindestens 280 N/mm² liegt.
Leider kann man die Daten nicht direkt auf unsere Ösen anwenden, da es da scheinbar auch Qualitätsunterschiede gibt.
Jetzt hab ich noch ein paar blöde Fragen:
Darf man so ein Geschwür überhaupt an das Auto dranbauen und was passiert, wenn was passiert ?
Ist man bei einer Trialveranstaltung besonders versichert, oder trägt das die eigene Haftpflichtversicherung, wenn so ne Öse durch die Gegend fliegt und in einen Kühler hämmert ?
Müßte nicht alles, was am Auto dran ist so eine Nummer / Prüfzeichen haben ( wie bei der Anhängekupplung )
Oder kann man dranbauen, was man will und ist selbst verantwortlich ?
Gruß Frank |
_________________ Techniker machen alles ganz... oder ganz kaputt |
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