von hakim » So 29. Jan 2012, 17:46
Rancher hat geschrieben:Timvons hat geschrieben:Was komisch ist, ist dass Du bei 50km/h numerisch die gleiche Abweichung wie bei 100 km/h hast - das kann ich nicht erklären, da müsste es eine prozentuale Verschiebung geben
Auch das entspricht der deutschen StVZo: Da steht nämlich zur maximal erlaubten Abweichung: 10% (der aktuellen Geschwindigkeit) + 4 km/h.
Hallo Rancher, der StVZO nach hast Du sicher recht. Demnach darf die Geschwindigkeitsanzeige (Tachometer) nie nacheilen, aber bis maximal 10% plus 4km/h voreilen. Bei Tempo 50 darf der Tacho also höchstens +5+4=59km/h anzeigen, bei Tempo 150 +15+4= 169km/h. Das bedeutet im Ergebnis: im niedrigeren Tachobereich ist in Relation zur echten Geschwindigkeit eine etwas größere Voreilung erlaubt. Sicher macht man das, um die besondere "Grundungenauigkeit" des Instruments in diesem niedrigen Meßbereich zu kompensieren, dazu kommt die systemimmanente Ableseungenauigkeit von Zeigeranzeigen. OK also, ein Tacho wird nach StVZO so kalibriert, daß er oben genannter Regel genügt. Ich meine aber, daß man von dieser deutschen StVZO-Regel nicht auf den technischen Meßfehler des Toyota-Tachos als Instrument zurückschließen kann. Es ist m.W. so, daß der Meßfehler des Tachos je nach Anzeigebereich unterschiedlich groß sein kann. Die daraus resultierende Abweichung der Anzeige ist weder immer der gleiche Km-Betrag über alle Geschwindigkeiten, noch ist es immer der gleiche Prozentsatz. Der Meßfehler ist also nicht linear, weder als gleichbleibend absolute Abweichung noch als gleichbleibend prozentuale. Ich hoffe, ich habe das technisch richtig ausgedrückt... Jedenfalls: genau deshalb müssen bei der Tachoprüfung ja alle Geschwindigkeitsbereiche geprüft werden. GPS-Geräte oder das Scan-Gauge sind wieder eigene Instrumente mit eigenen Meß-, Verarbeitungs- und Anzeigefehlern. Insofern wird es nicht möglich sein, z.B. ein Scan-Gauge so auf den Fahrzeugtacho zu kalibrieren, daß beide immer die exakt gleiche Geschwindigkeit anzeigen, und das obwohl beide vom gleichen Sensorsignal gespeist werden. Hakim
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von Romain » So 29. Jan 2012, 18:00
Ich habe kein grosses Problem mit der Differenz, fand es nur bemerkenswert dass mit einer spürbaren Verzögerung diese 3 km/h Differenz über die ganze (oder fast?) Tachobandbreite auftritt. - Auf den Toyota Tacho gebe ich nicht viel weil meiner hauptsächlich Meilen anzeigt und die KM nur im kleinen und groben. - Ich habe höhere Reifen (rund 22tsd km) , allerdings mit Tachoanpassung.
Ich dachte eigentlich (fälschlicherweise?) nur dass die Anzeige im Scan Gauge genau sei. Ok wie genau sind 3 verschiedene GPS navis, da kann man dann auch wieder drüber diskutieren.
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von hakim » So 29. Jan 2012, 18:11
Hallo Romain, ich finde auch, das Problem ist eher akademisch... Man kann mit der elektronischen Tachoangleichung ja ohnehin so kalibrieren, wie man das selber braucht. Und der ODO-Meter als Grundlage für die schnelle Verbrauchsberechnung hat als separates Instrument ja nochmal eine eigene Abweichung. Mein Tacho eilt immer so vor, daß ich optisch etwas Spielraum in unseren 30-km/h-Zonen habe. Und die genauen Kilometer hole ich mir vom GPS. Hakim
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von Galaxyq » So 29. Jan 2012, 20:17
hiluxnut hat geschrieben:Hallo zusammen,
Gibts denn anstelle des Scangauge evtl. nochwas Hilux - spezifischeres? Vom LR Disco 3 kommend, kenn ich halt z.B. den Faultmate FCR von blackbox solutions. Das Ding kann eine ganze Menge mehr auslesen als die Daten vom Motosteuergerät etc. Ist aber auch nur zum Anzeigen und Löschen von Landy Fehlercodes programmiert. Dafür zeigts aber auch gleich an, was los ist - nicht nur die Codes. Wie gesagt, gibts sowas Spezielleres auch fürn Lux?
Grüße hiluxnut.
Beim Landy brachte man das ja auch *G*
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von madomac » Mo 30. Jan 2012, 17:54
Servus! Ich hatte den/das SG II im LC J15 im Einsatz, habe das Gerät aber etwas enttäuscht wieder ausgebaut. Trotz Konfiguration nach Anleitung hat das Gerät immer wieder völlig falsche Verbrauchswerte ermittelt. Die kann man zwar durch die Eingabe der tatsächlich getankten Spritzende kalibrieren, aber ich hatte immer große Abweichungen in Abhängigkeit vom Profil der gefahrenen Strecke. Beispiel: SG II auf meinen täglichen Arbeitsweg kalibriert - viele Höhenmeter mit ordentlich Last rauf, bergab wie Schiebebetrieb mit Schubabschaltung. Ein-zweimal tanken, Werte eingeben -> SG II zeigt sehr genaue Werte mit folgenden Abweichungen um die 2-3%. Dann Änderung der Fahranforderungen - längere Autobahn-Etappe im Flachen, konstante Geschwindigkeit etc. - beim nächsten Tanken und Kalibrieren Abweichung von 30%??? Ich hasse ja nichts mehr als Scheingenauigkeit! Ich könnte mir vorstellen, dass es mit dem Parameter für die Schubabschaltung zusammenhängt - ist aber reine Spekulation. Ich hatte keine Lust auf lange Versuchsreihen... Wie sind den eure Erfahrungen in Bezug auf die Genauigkeit? Grüße, Marc
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von Galaxyq » Di 31. Jan 2012, 16:32
Und wie kalibrierst du deinen Boardcomputer? Genau, garnicht. da stimmt dann der Verbraucher mal 1Liter rauf, mal 1Liter runter nicht....
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von idealist » Di 31. Jan 2012, 17:05
Ich bin top zufrieden. Die größten Abweichungen habe ich, wenn ich pro Tankfüllung sehr oft an und ausmache. Kurzstrecke oder im Gelände. Da kann der Unterschied schon mal 3-5 Liter ausmachen. Ich denke, dass sind einfach Rundungsfehler. Bei langen Strecken habe ich 0,2 bis 0,5 Liter Abweichung. Immer pro Tankfüllung natürlich. ICh würde sagen, das ist eine Punktlandung, die nicht verbessert werden kann.
Gruß
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von quadman » Di 31. Jan 2012, 17:53
madomac hat geschrieben: ... Dann Änderung der Fahranforderungen - längere Autobahn-Etappe im Flachen, konstante Geschwindigkeit etc. - beim nächsten Tanken und Kalibrieren Abweichung von 30%???
Wie sind den eure Erfahrungen in Bezug auf die Genauigkeit?
Grüße, Marc
Moin. Klingt hart. Bedienerfehler?! Warum ewig nachkalibrieren? O.k., so ein bis drei Prozent hatte ich beim Volltanken auch immer rumgetippelt... Ich finde das Gerät absolut genau. 30% Unterschied kann ich beim besten Willen nicht feststellen! Der größte Ungenauigkeitsfaktor ist zur Zeit im Winter die Standheizung. Gruß Stefan
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von madomac » Sa 4. Feb 2012, 09:51
quadman hat geschrieben:Klingt hart. Bedienerfehler?!
Möchte ich gerne ausschliessen. Einmal kann es ja passieren, dass man sich vertippt, aber ich hatte jedes Mal Abweichungen, nur nicht immer so hoch. Wie gesagt, ich will den SG nicht schlechtmachen, aber würde gerne nach euren Erfahrungen fragen - insbesondere nach dem Setting für die Schubabschaltung. Ich vermute hier das Problem. Die Schubabschaltung ist bei mir besonders relevant, da das Höhenprofil meines täglichen Arbeitswegs ziemlich genau einem rechtwinkligen Dreieck entspricht...  D.h. ich fahre morgens erstmal direkt 300hm mit recht viel Motorlast hoch und lasse dann den Wagen -400hm bergab rollen. Auf der Autobahn hingegen fahre ich eigentlich immer mit Tempomat. Grüße, Marc
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von osloss » Di 7. Feb 2012, 10:29
Moin, mich würde freuen, wenn einer von den Hiluxern mit scangauge, mir die Temperaturentwicklung mitteilen könnte. Jetzt bei den Minusgraden. Dauer bis "Betriebsteperatur" und Gradangabe. Interessiert mich einfach mal. Vielen Dank,
Andre
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von idealist » Di 7. Feb 2012, 11:43
Hi André,
wenn die Nadel genau über dem blauen Bereich steht, sind es bei meinem laut SG II 60-62°C Kühlmitteltemperatur. Bei einer Zeigerbreite über dem blauen Bereich sind es ca. 70-73°C.
Gruß...
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von osloss » Di 7. Feb 2012, 14:03
Hallo Idealist Danke!!! Vielleicht kommt ja morgen noch was dazu. Mindestens einen weiss ich noch. Gruss, Andre
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von quadman » Di 7. Feb 2012, 15:39
... bei der zur Zeit salzhaltigen Luft steht der Hilux in der Garage. Da nehme ich lieber meinen AL 28... Ich schaue aber mal darauf, wenn wieder eine Bewegungsfahrt ansteht! Gruß Stefan
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von quadman » So 12. Feb 2012, 15:17
...nach einer halbstündigen Heizphase stand eine Bewegungsfahrt an. Achsmitte des Zeigers genau auf der oberen Kante des blauen Bereichs: Scangauge zeigt 59°C an. Deckt sich also mit Renes Angabe.
Gruß Stefan
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von osloss » So 12. Feb 2012, 16:34
Danke, Stefan!
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