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[Restauration] Stück-für-Stück-Sanierung HJ60 Wohnmobil    

1980 - 1989

Re: [Restauration] Stück-für-Stück-Sanierung HJ60 Wohnmobil

Postby fipsicola » Sat 11. Mar 2017, 11:15

da fehlt das Dach....
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Re: [Restauration] Stück-für-Stück-Sanierung HJ60 Wohnmobil

Postby Braunschweiger » Mon 20. Mar 2017, 22:21

da fehlt das Dach....


Mist. Ich wusste irgendwas war noch!

Bevor ich aber die Cabrio-Problematik lösen oder mit der besagten Hecktraverse weiter machen konnte, wollte ich "nur mal eben kurz" den Tank ausbauen und in sein neues 3in1-Kleid hüllen. War mal wieder nichts, denn am Ende lag ich mit 4 20l-Kanistern, einer entsprechenden Mörtelwanne und viel schlechter Laune (aber unverrichteter Dinge) unterm Auto rum: Jemand hat, um unter dem Originaltank einen zusätzlichen verbauen zu können, die Ablassschraube mit einem beherzten Schlag einen guten Zentimeter in den Tank gedrückt, die Schraube lies sich dementsprechend nur noch verformen - drehen aber eher nicht. (Das der Tank fast randvoll war versteht sich ja von selbst nehme ich an)

Also: Neuer Tag, neues Equipment, neues Pech: Auch Linksausdreher und der Versuch, am Bund der Mutter mit einem Meißel eine Drehbewegung zu Veranlassen scheiterten. Also bin ich jetzt stolzer Besitzer einer Bohrmaschinenpumpe, die hat das Problem dann tatsächlich recht kurzfristig behoben:

IMG_20170311_1307096.jpg


Im ausgebauten Zustand kann man das Elend erahnen. Ich habe dann ein Flacheisen an die Mutter geschweißt, die Hitze und der Lange Hebel ließen dem störrischen Biest zum Glück keine Chance. (DAS wollte ich kopfüber und mit 90l Sprit über dem Gesicht dann doch lieber nicht ausprobieren...)

IMG_20170311_1656332.jpg


Den Tank habe ich dann entlackt (CSD-Scheiben, geiler Kram, kennt mein Werkzeughändler aber nur unter einer politisch deutlich weniger korrekten Bezeichnung) Wie könnte es anders sein: Unter dick Hammerit fanden sich natürlich fiese Rostherde und zwei, drei kleinere Löcher. Hier um die Ecke gibt es einen Metallbaubetrieb der auch an Tanks schweißt, da gebe ich das Ding demnächst hin. Solange hat er trotzdem schon seine Grundierung bekommen und wartet auf weitere Wellness-Anwendungen.

IMG_20170313_1802509.jpg


IMG_20170313_1848162.jpg


Nachdem die "nur mal kurz"-Aktion also geschafft war, habe ich mich wieder dem Rahmen gewidmet. Mit unserer CNC-Biegepresse habe ich die beiden kleinen Bleche für den Verschluss der hinteren Längsträger gebastelt und eingeschweißt:

IMG_20170320_1831031.jpg


IMG_20170320_1905529.jpg


Als ich die Hecktraverse einsetzen wollte, ist mir nur durch Zufall aufgefallen, dass das Rahmenheck nach hinten hin "enger" wird; das ganze Konstrukt ist beim Entfernen der originalen Traverse ganze drei Zentimeter nach innen "zusammengefallen" - die hinteren Blattfederaufnahmen standen also wesentlich enger als die vorderen (der Hinterachse, wohlbemerkt)

Ohne Mist, wenn ich die neue Traverse einfach so "lastfrei" eingeschweißt hätte, wäre mir das bis zum Versuch die Achse ins Auto zu kriegen nicht aufgefallen! (Dann hätte ich mich hier vermutlich kommentarlos abgemeldet, die Hippe verschrottet und hätte mir ein neues Hobby gesucht...) So war das Problem zum Glück mit Bordmitteln zu lösen!

IMG_20170320_1957398.jpg


Der Rahmen ist da hinten ohne die Hecktraverse so weich, dass man den Wagenheber einfach von Hand drehen konnte - das nur als kleine Warnung für alle, die selbst die Hecktraverse am 60er rausreißen: Beachtet das Abstandsmaß der Rahmenlängsträger, das könnte sonst echt doof werden...

Nun ist die ganze Sache verschweißt, morgen geht es weiter!

IMG_20170320_2035339.jpg


Schönen Abend und gute Nacht!
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Re: [Restauration] Stück-für-Stück-Sanierung HJ60 Wohnmobil

Postby fipsicola » Tue 21. Mar 2017, 17:12

jau, cool
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Re: [Restauration] Stück-für-Stück-Sanierung HJ60 Wohnmobil

Postby quattro » Tue 21. Mar 2017, 21:04

Hallo Christoph,
ich verfolge Deine "Geschichte" von Anfang an.
Jeder hat für seine Probleme seinen Lösungsansatz und das ist gut so.
Du bist ja bei Deiner Rahmensanierung doch ziemlich "frei" vorgegangen.
Wenn ich Deine Nähte sehe, hast Du aber beste Voraussetzungen.
An dem Teil gibt es ja auch einiges zu verbessern.
Mein Tankausbau ist auch noch nicht lange her, und natürlich war er auch randvoll.
Deinen Tank hätte ich aber evtl. mit Klarlack behandelt, so hochglanzpoliert war der ja.
Aber jetzt isses zu spät.
Auf jeden Fall geht es bei Dir auch zügig voran.
Jedes mal wenn ich nach getaner Arbeit Feierabend mache und aussehe wie ein Schwein,
sage ich mir, irgendwann wird das auch aufhören, aber da muß ich wohl noch einige Monate warten.
Hau rein,
Reinhard
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Re: [Restauration] Stück-für-Stück-Sanierung HJ60 Wohnmobil

Postby HJ61-Freak » Tue 21. Mar 2017, 21:07

Braunschweiger wrote:Der Rahmen ist da hinten ohne die Hecktraverse so weich, dass man den Wagenheber einfach von Hand drehen konnte - das nur als kleine Warnung für alle, die selbst die Hecktraverse am 60er rausreißen: Beachtet das Abstandsmaß der Rahmenlängsträger, das könnte sonst echt doof werden...

Hatte bei meinem die Hecktraverse raus, allerdings die Karosserie drauf gelassen. Da war das Thema ähnlich gelagert, nur dass sich die Längsträger verdreht haben.

Und das Heck des J6-Rahmen ist wirklich elendig weich. Ich habe mir deswegen aktuell für meinen hinteren Eigenbaustoßfänger mit Reserveradhalter auch entsprechende Abstützungen aus 60er Vierkantrohr gebaut, so dass die auftretenden Kräfte abgefangen und analog dem für Deutschland erforderlichen Kupplungsbock direkt am Rahmen im Bereich der hinteren Blattfederaufnahmen (Schäkelseite der Hinterachsfedern) eingeleitet werden. Ohne diese Abstützung hat es mir bereits 2x die hinterste Befestigungsschraube der Karosserie aus deren Blech rausgeschlagen, weil der Rahmen zu stark nach unten ausgewichen ist.

Und ja, das gedoppelte U-Blech ist an meinem Fahrzeug bereits saniert.

Gruß

Florian
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Re: [Restauration] Stück-für-Stück-Sanierung HJ60 Wohnmobil

Postby Braunschweiger » Tue 21. Mar 2017, 22:12

Hallo Reinhard!

Ich verfolge Deine Geschichte auch schon länger, mein Rahmen soll (hoffentlich) in der nächsten Woche zum Strahlen - dann können wir quasi "um die Wette" lackieren! :D
Vielen Dank für die Blumen was die Nähte angeht, ich fotografiere aber selbstverständlich nur vorführbares Zeug und versuche die ganzen eingefallenen, durchgebrannten, angeflickten und draufgeklecksten Fehlversuche hier tunlichst nicht an die große Glocke zu hängen - nicht, dass mein Prüfingenieur noch mitliest! Und dann wollte ich noch sagen: Bis ich in das Alter für verchromte oder hochglanzpolierte Krafststofftanks komme, gibt's vermutlich keinen Kraftstoff mehr zum Einfüllen! :rofl:

Florian,

ich war auch etwas verwundert wie wenig "Gegenwehr" vorhanden ist. Bei ausgebauter Traverse und artgerecht weggefaulten C-Profilen im Rahmenheck ist aber natürlich auch nicht mehr viel Stabilität da. Dein Hinweis ist auf jeden Fall Gold wert, da auch ich eine derartige Stoßstange plane. (die Originale passt ja nun eh nicht mehr)

Schon faszinierend; im Rest der Welt hängt man sich fünf Tonnen direkt an den Rahmen (den Anhängebock kennt glaube ich nur die allwissene EU), aber gegen Querkräfte kann das Ding offensichtlich nicht bestehen.

Wie dem auch sei: Nach einem irgendwie ziemlich langen Tag habe ich heute (bis auf ein paar Nebenkriegsschauplätze) nur diese zwei Bleche hier vorzuweisen:

IMG_20170321_1721060.jpg


Mit viel Fluchen (warum habe ich eigentlich keine Kantbank?!) entstanden aus den Dingern dann die entsprechenden Quertraversen für den Rahmen.

IMG_20170321_1741019.jpg


Nach Florians Aussagen hoffe ich jetzt, dass das 1,5er Material für diesen Zweck reicht - 2mm war leider nicht kurzfristig zu haben. Ansonsten greife ich die Idee auf, das Rahmenheck über die Anbindungspunkte der Anhängerkupplung zu stabilisieren.

Zum Feierabend war es dann fertig "mein" Custom-Rahmenheck mit ohne doppelte Bleche und viel Platz für viel Fett:

IMG_20170321_2020252.jpg


Damit ist - tadaa - die Rahmenschweißerei beendet (bis auf das Einheften der neuen Aufnahmen für die Karosserielager) Morgen passiert dann mal nichts, ich hoffe Donnerstag geht es weiter!
Schönen Abend!
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Re: [Restauration] Stück-für-Stück-Sanierung HJ60 Wohnmobil

Postby HJ61-Freak » Tue 21. Mar 2017, 22:30

Braunschweiger wrote:aber gegen Querkräfte kann das Ding offensichtlich nicht bestehen.

Du hast mich falsch verstanden: Das Rahmenheck bog sich unter dem Eindruck des Heckstoßfängers auf- und abwärts, nicht nach rechts und links!

Gruß

Florian
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Re: [Restauration] Stück-für-Stück-Sanierung HJ60 Wohnmobil

Postby quattro » Wed 22. Mar 2017, 08:34

Bei meinem Wagen war ein Verbindungsprofil des Kupplungsbocks mit dem Rahmen montiert,
damit die Hängerlast in beide Bautele eingeleitet wird und nicht erst im Bereich hinteres Blattfederauge
am Rahmen. Der Nachteil, die Kugel sitzt noch mal einige cm tiefer und alles ist bleischwer.
Reinhard
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So sieht es aus ohne Vebindungsprofil
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Re: [Restauration] Stück-für-Stück-Sanierung HJ60 Wohnmobil

Postby Braunschweiger » Wed 22. Mar 2017, 22:13

Hallo Reinhard!

Die Konstruktion kannte ich noch nicht, ich meine aber, dass in Australien und den USA das Anhängerschleppen mit dem Zugmaul am Rahmen selbst gang und gäbe ist. Bei mir war auch ein solches Zugmaul (wie eine Agrarkupplung) montiert, aber nicht mit dem Anhängerbock verbunden. Ich werde den Anhängerbock (jetzt liegen zwei bei mir rum) wohl nicht mal mehr verbauen. Irgendwie ist mir diese Kombination aus versautem Böschungswinkel und dennoch zu hoch montierter AHK grundsätzlich nicht symphatisch und zum Anhänger ziehen brauche ich auch nichts auf Stollenreifen. (Sollte sich das mal ändern, was ich nicht ausschließen will, schaffe ich mir so immerhin eine Argumentation für einen zusätzlichen Hilux oder so... :wink: )

Wie dem auch sei; obwohl ich heute den ganzen Tag für Gartenarbeit eingeplant war, konnte ich zumindest noch die beiden billigen China-Motorständer zusammenferkeln, aus denen mal das Drehgestell für die Lackiererei vom Rahmen und die Karosseriearbeiten werden soll:

IMG_20170322_2042303.jpg


Die Idee ist natürlich eiskalt geklaut, wird aber hoffentlich die Zeit für die Lackierung des Rahmens drastisch verkürzen. Ich habe mich für Brantho Korrux 3 in 1 entschieden, das trocknet ja eh elendig langsam - da will ich nicht noch Zeit durch das seitenweise Lackieren von je einer Schicht verlieren... Wo wir dabei sind, der Weihnachtsmann war da und brachte Folgendes:

IMG_20170322_2154277.jpg


Neue Rollen für das gerade enstehende Drehgestell, Wasserabscheider für Druckluft, viele viele Mischbecher und eine Lackierpistole für Verdünnung - ich freue mich jedenfalls wie ein kleiner Drops unterm Weihnachtsbaum und bin mal sehr gespannt auf die ersten Gehversuche beim Lackieren! :lol:
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Re: [Restauration] Stück-für-Stück-Sanierung HJ60 Wohnmobil

Postby HJ61-Freak » Wed 22. Mar 2017, 22:17

Braunschweiger wrote:Ich habe mich für Brantho Korrux 3 in 1 entschieden, das trocknet ja eh elendig langsam - da will ich nicht noch Zeit durch das seitenweise Lackieren von je einer Schicht verlieren...

Du solltest bei 3in1 auf jeden Fall den Brantho-Härter dazu nehmen. Der ist zwar a...teuer, aber lohnt sich auf jeden Fall, da 3in1 damit deutlich (!!!) schneller durchhärtet.

Gruß

Florian
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Re: [Restauration] Stück-für-Stück-Sanierung HJ60 Wohnmobil

Postby Braunschweiger » Thu 23. Mar 2017, 21:48

Ich werde das Zeug spritzen, da soll die Durchtrocknung angeblich schneller und der Härter eher kontraproduktiv sein was die Elastizität angeht... Mal sehen!

Heute habe ich mir diese unwürdigen China-Motorständer vorgenommen. Da es sich im Wesentlichen ja auch um ein Fahrzeug handelt, gab es im ersten Schritt Höherlegung, Spurverbreiterung, neue Bremsen und fettere Gummis (man kann ja nicht raus aus seiner Haut...)

IMG_20170323_1751259.jpg


Dem Rahmen habe ich noch seine alten Bodyaufnahmen entrissen. Die hatten mitunter die Konsistenz von Kartoffelchips, die Gummilager der alten Karosse sind eh so felsenfest mit den Aufnahmen verwachsen, dass eine Trennung völlig illusorisch ist. Die neuen Aufnahmen kommen nach dem Strahlen des Rahmens rein, um die Entkopplungselemente kümmere ich mich dann (Eishockeypuks liegen schon bereit)

Aus alt mach neu:

IMG_20170323_1909508.jpg
IMG_20170323_1910015.jpg


Und so darf der Rahmen dann nächste Woche den Weg zum Sandstrahler antreten, muss mir nur noch Anhänger und Zugfahrzeug organisieren!

IMG_20170323_1944283.jpg


Schönen Abend allerseits!
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Re: [Restauration] Stück-für-Stück-Sanierung HJ60 Wohnmobil

Postby HJ61-Freak » Thu 23. Mar 2017, 22:16

Braunschweiger wrote: um die Entkopplungselemente kümmere ich mich dann (Eishockeypuks liegen schon bereit)

Falls Du eine Bezugsquelle für die originalen Gummielemente haben willst, dann sag Bescheid.

Gruß

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Re: [Restauration] Stück-für-Stück-Sanierung HJ60 Wohnmobil

Postby Braunschweiger » Thu 23. Mar 2017, 22:34

HJ61-Freak wrote:Falls Du eine Bezugsquelle für die originalen Gummielemente haben willst, dann sag Bescheid.

Vielen Dank, aber in die neuen, gedrehten Aufnahmen passen die "alten" Gummis leider nicht rein und die originalen, "getopften" Aufnahmen kriege ich nicht nachgebaut... In der Tat hätte ich aber vorher fragen können, das wäre klug gewesen. Aber die richtige Reihenfolge von "Denken" und "Handeln" ist halt immer so eine Sache... :ka:
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Re: [Restauration] Stück-für-Stück-Sanierung HJ60 Wohnmobil

Postby quattro » Fri 24. Mar 2017, 15:18

Florian,
meint Du den Satz für 743,- im nahen Ausland?
Oder gibt es eine günstigere Alternative. Meine gehen eeigentlich,
aber bezahlbar neu ist immer besser.
Habe mir heute erstmal mit dem Mopped die Hand gebrochen, gottseidank die Linke.
Nächste Woche noch CT, dann OP.
Nach 40 Jahren geht die Bilanz aber noch.
Jetzt also halbe Kraft.
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Re: [Restauration] Stück-für-Stück-Sanierung HJ60 Wohnmobil

Postby Braunschweiger » Sat 25. Mar 2017, 00:02

Oje Reinhard, dann Dir natürlich gute Besserung! Der Saisonstart ist für solche Stunts ja prädestiniert, ich selbst habe die Erfahrung zum Glück noch nicht machen müssen. (Mein Vater ist übrigens in seiner langjährigen Motorradkarriere ein einziges Mal gestürzt, passenderweise beim Sicherheitstraining - aber das ist eine andere Geschichte) Ich hoffe, Du bist bald wieder mit voller Kraft dabei und erholst Dich schnell!

Die Bodyaufnahmen von den Holländern kenne ich auch. Die Preise waren der Grund für die selbstbau-Variante. Für so ein Bisschen Vulkanisiertes Gummi ist das schon eine Ansage...

Aber weiter mit dem 60er. Für Montag ist die Anlieferung des Rahmens beim Strahler vereinbart, ich musste heute also "nur mal kurz" die beim Tauschrahmen fehlenden Dinge wie die Getriebetraverse und den Halter der Abgasanlage vor der Hinterachse ausbauen um diese mit auf den "Strahl-Haufen" zu werfen. Die Schrauben des Halters ließen sich einfach so rausschrauben, weder Fluchen noch Gewalt, Hitze, Kälte, Öl oder sonstige Mittelchen waren vonnöten. An dieser Stelle war mir klar, das etwas anderes schiefgehen musste. Und so war der frisch abgeschraubte Halter auch tatsächlich nach wie vor wie festgenagelt mit dem Rahmen verbunden. Irgendwer hat doch tatsächlich ein Blech in den Halter gebraten um damit ein faustgroßes Loch im Rahmen zu kaschieren und hat die ganze Suppe dann schön mit Silikon verklebt:

IMG_20170324_2219337.jpg


Also habe ich "nur mal kurz" auch den Rest der Abgasanlage demontiert um genug Platz zum Hebeln zu haben. Das Teil ist jetzt also ausgebaut, geht so aber natürlich nicht mit zum Strahlen. Macht aber nichts, den Lack kriege ich schon selbst ab.

Da der 2H nach Demontage der Getriebetraverse irgendwie unwürdig schief im Rahmen hängt, habe ich beschlossen, das es dann auch gleich Zeit für die Scheidung ist! Auf der einen Seite Sie, die Antriebseinheit: Mit 196.000 im besten Alter und im top Zustand. (Die Alte ist zwar nicht ganz dicht, aber das lässt sich ja beheben) Auf der anderen Seite er, der Rahmen: Verlebt, ungepflegt, von zügellosen Salzkonsum gezeichnet und mit einem verstörenden Hang zum Silikon - das konnte ja nicht gut ausgehen!

IMG_20170324_1937154.jpg

IMG_20170324_2002482.jpg


So wurde das, was von 30 Jahren in Japan für die Ewigkeit verbunden wurder heute von einem Amateur mit Motorkran und 24€-Balancer (bester Kauf ever!) für alle Zeiten getrennt. Da ihr "Neuer" ja schon im Nachbarzimmer wartet, sieht zumindest für einen von beiden die Zukunft ganz rosig (und nicht rostig) aus.

Euch ein schönes Wochenende!
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