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-- Überrollbügel |
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| Pioneer |
Verfasst am: Di, 18. März 2008, 09:25 |
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Anmeldungsdatum: 12.02.2006
Beiträge: 53
Wohnort: hier
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Das Heu zu meinen Pferden muß ich ab und an einen Weg mit gefühlten 45 Grad Seitenneigung mit meinem Hilux XtraCab LN110 Bj.94 entlangfahren. Da die Risikobereitschaft umgekehrt proportional zum Alter ist, und ich sowas rollover vermeiden wollte, denke ich nun auch über den Eigenbau eines Überrollbügel nach.
Zu kaufen gibt es welche mit Befestigung auf der Bordwand der Ladefläche. Das erscheint mir etwas wackelig im Falle eines Falles. Der Befestigung am Rahmen, wie Colt beim Biest es getan hat, steht die Ladefläche entgegen.
Im Führerhaus einen Käfig wie beim Rennsport wäre wohl ideal. Behindert aber beim Nutzen der Fahrgastzelle. Sieht dann auch optisch aus, wie Zelle.
Welches Material ist von den Dimensionen als ausreichend zu betrachten?
Das Fahrzeug wiegt ca 1660kg + 72kg Fahrer + 250->400kg Heu als Quader.
Hat da jemand Ahnung von oder kennt jemand, der jemand kennt, der von einem weiß, der sowas schonmal gehört hat?
Schonmal Danke im Voraus, Denis. |
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| Koyota |
Verfasst am: Di, 18. März 2008, 10:17 |
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Anmeldungsdatum: 28.02.2007
Beiträge: 2961
Wohnort: In der Nähe von Kassel
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Hallo Denis,
auf unserem roten haben wir einen Eigenbaubügel drauf, schau mal auf die User und ihre Luxe, da ist auch ein Bild von ihm nach einem rollover, Der Bügel hat gehalten. Montiert ist er auf der Ladefläche vorne auf den Radläufen, hinten direkt verschraubt. Unser Lux hatte ca. 40 km/h drauf, der Golf, der drunter gefahren ist, war gerade mit Schwung angefahren - wie schnell er damit immer war. Der Lux hat eine anderthalbfache Rolle gedreht und den Bügel an den Bordstein gedrückt, kleine Beule und gut.
Die Maße muß ich jetzt noch nehmen, die habe ich nicht dabei. Aber Bügel auf der Ladefläche hält! Allerdings mußt Du bei einer Befestigung wie der unseren damit leben, daß Dir etwas weniger Ladevolumen zur Verfügung steht.
Vom Blauen habe ich noch einen rumliegen, der direkt auf der Kante der Ladefläche aufsetzt, wie weit der sowas hält - keine Ahnung, nimmt dafür allerdings auch kaum Ladevolumen weg.
Grüße
Dirk |
_________________ Those who would give up essential liberty to purchase a little temporary safety deserve neither liberty nor safety.
Benjamin Franklin |
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| Colt |
Verfasst am: Di, 18. März 2008, 11:28 |
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Anmeldungsdatum: 09.09.2006
Beiträge: 10840
Wohnort: Merzhausen
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| Schmotzhand |
Verfasst am: Di, 18. März 2008, 12:28 |
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Anmeldungsdatum: 26.05.2006
Beiträge: 328
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2" sind genug. Das Gewicht der Ladung ist zu vernachlässigen, da die beim Überschlag ja unterm Auto liegt.
Der Ü-Bügel muß auch nicht das Ganze Auto tragen, da es beim Überschlag entweder mit der Motorhaube aufliegt oder eben mit der Heckklappe.
Die herkömliche Befestigung an den vorderen inneren Ecken der Ladefläche und auf den Innenradläufen der Ladefläche ist stabil genug für einen Umfaller wie du ihn schilderst (anderst beim Autobahnabflug), natürlich ist die Pritsche samt Aufnahme danach hin aber das fällt beim Auto nach ner Eskimorolle eh nimmer auf.
Wenn du also einen zweckmäßigen Überrollbügel willst ohne viel Aufwand und ohne zu viel Laderaum zu verlieren, nimm 2" Gewinderohr und befestig es in der Pritsche auf dem Boden der Ladefläche.
Gruß Schmotzi |
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| Koyota |
Verfasst am: Mi, 19. März 2008, 14:42 |
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Anmeldungsdatum: 28.02.2007
Beiträge: 2961
Wohnort: In der Nähe von Kassel
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Hallo!
Wollte gestern messen, bin aber nicht richtig ran gekommen (der Wagen ist wegen Saison eingepackt). Das Rohr von unserem hat so gut 8 cm Durchmesser und das Material ist 5mm stark.
Was Du aber auf jeden Fall beachten solltest ist der Punkt, daß es richtig geschweißt werden muß. Würde ich auf jeden Fall nur von jemandem machen lassen, der sich damit wirklich auskennt!
Auch würde ich es nicht einfach nur mit einem E-Schweißgerät machen sondern richtig mit Schutzgas. Ist eine Verbindung die einfach mehr taugt.
Grüße
Dirk |
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Benjamin Franklin |
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| Colt |
Verfasst am: Mi, 19. März 2008, 14:51 |
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Anmeldungsdatum: 09.09.2006
Beiträge: 10840
Wohnort: Merzhausen
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Koyota hat Folgendes geschrieben:
Auch würde ich es nicht einfach nur mit einem E-Schweißgerät machen sondern richtig mit Schutzgas. Ist eine Verbindung die einfach mehr taugt.
Grüße
Dirk
Hallo Dirk,
das würde ich so nicht unterschreiben. Dicke Teile schweiße ich nicht mit Schutzgas. Mit Elektrode bekommt man im Allgemeinen einen besseren (tieferen) Einbrand hin. Dafür ist halt wichtig, wie sauber man die Schlacke entfernt bekommt...
Überrollbügel, die auch was halten sollen würde ich (hab ich ) mit Acethylen schweissen lassen. Durch die offene Flamme erwärmt sich der Stahl langsamer und gleichmäßiger. Dadurch werden weniger Spannungen im Material aufgebaut. Die Schweissnaht bleibt "weich" und reißt bei Belastung nicht auf sondern verbiegt sich wie das Rohr an sich.
Sicher hält das bei richtiger Dimensionierung auch mit Elektroschweissen, aber ich wollte einfach auf Nummer sicher gehen. Und irgendwas muss man ja anders machen als die Anderen
Aber in einem muss ich dir recht geben, das ist nichts für jemanden, der nur mal so rumbrutzelt (wie mich) Das soll echte Sicherheit geben, also muss es auch ordentlich gemacht sein!
Viele Grüße,
Marc |
_________________ Du kannst es dir vorstellen, also kannst du es dir auch bauen...

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| Koyota |
Verfasst am: Mi, 19. März 2008, 15:01 |
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Anmeldungsdatum: 28.02.2007
Beiträge: 2961
Wohnort: In der Nähe von Kassel
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Hy Marc,
als bei unserem ein Bein neu dran mußte (kurz nachdem wir ihn hatten ist ein Zelt rein gerauscht und hat ihn mit viel Schwung genau richtig angeknallt) wurde vom Schweißer der Übergang von beiden Teilen angeschrägt und dann sozusagen ausgefüllt (ok, ist jetzt vielleicht etwas Laienhaft beschrieben, aber das meiste Brutzeln macht meine Frau, erstens mal kann sie es besser als ich und zweitens brutzele ich nur auf "paßt und hält - Optik egal".
Da bekommt Eva regelmäßig einen Schreikrampf und wir sind wieder bei eins ).
Grüße
Dirk |
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Benjamin Franklin |
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| Pioneer |
Verfasst am: Mi, 19. März 2008, 15:08 |
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Anmeldungsdatum: 12.02.2006
Beiträge: 53
Wohnort: hier
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Schon mal Danke.
Hab vor 18 Jahren die letzte Schweißprüfung gehabt...
Bilder kommen natürlich, sobald alles da ist.
Zusatzfrage: Ist nahtloses Rohr notwendig? Welche Stahlgüte? |
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| Colt |
Verfasst am: Mi, 19. März 2008, 15:15 |
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Anmeldungsdatum: 09.09.2006
Beiträge: 10840
Wohnort: Merzhausen
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Pioneer hat Folgendes geschrieben:
Schon mal Danke.
Hab vor 18 Jahren die letzte Schweißprüfung gehabt...
Bilder kommen natürlich, sobald alles da ist.
Zusatzfrage: Ist nahtloses Rohr notwendig? Welche Stahlgüte?
Wie oben schon erwähnt habe ich Siederohr genommen. Hat mir Schmotzi empfohlen, der baut immer recht vertrauenserweckend und so als Profi hat man ihm einfach zu glauben...  |
_________________ Du kannst es dir vorstellen, also kannst du es dir auch bauen...

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| Schmotzhand |
Verfasst am: Mi, 19. März 2008, 21:35 |
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Anmeldungsdatum: 26.05.2006
Beiträge: 328
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Ja beim Colt haben wir Siederohr genommen weil der Colt den Dicksten haben wollte und in 2,5" gibts kein Gewinderohr.....
aber Gewinderohr ist eh bloß wenige Zehntel stärker wie Siederohr. |
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| Blackbeast |
Verfasst am: Do, 20. März 2008, 21:00 |
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Anmeldungsdatum: 12.09.2007
Beiträge: 119
Wohnort: Südbaden
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Hallo Pioneer, Koyota, Colt und Schmotzi
1.@Pioneer: Mit Deiner Frage bist Du hier richtig....hast Du ja wohl schon gemerkt
@restliche 3: Ihr wisst ja wies geht......
@restliche 2: habe bei Euch gerne gestaunt....und will das gerne auch weiterhin...
@Alle: Wieso, und da wundere ich mich wirklich, ---- gibt keiner einen Kommentar zu dem -----hihi ---- hübschen Video ab?
Egal, wie ich mich im Gelände anstellen mag----wer soo blöde einschlägt, dem hilft doch auch ein Rundumüberrollkäfig nix mehr!!!
Also ehrlich.......es sei denn, dem Colt fällt was ein, Schmotzi schweißts, Koyota bauts an und Pioneer nutzts...
Verzeiht, der war nötig-------
Es ist kalt, Frostern Euch allen....
Gruß Jan |
_________________ Ein Lux ohne Luxfahrer ist immer ein Lux------
ein Luxfahrer ohne Lux immer nur ein Mensch |
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| Koyota |
Verfasst am: Sa, 22. März 2008, 19:05 |
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Anmeldungsdatum: 28.02.2007
Beiträge: 2961
Wohnort: In der Nähe von Kassel
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@ Blackbeast
Könnten ja Deinen als "Testwagen" verwenden für das gemeinschaftsprodukt. Wenn er das Übersteht, dann kann ihm im Wald nichts mehr was anhaben  |
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Benjamin Franklin |
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| Colt |
Verfasst am: So, 23. März 2008, 01:23 |
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Anmeldungsdatum: 09.09.2006
Beiträge: 10840
Wohnort: Merzhausen
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Koyota hat Folgendes geschrieben:
Also ich denke schon, dass wir da was schweissen könnten, das den mehrfachen Überschlag klaglos übersteht. Aber ob du das dann mit einem 2L noch von der Stelle bekommst? Würde mich itneressieren. Ich stell die Halle zur Verfügung  |
_________________ Du kannst es dir vorstellen, also kannst du es dir auch bauen...

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| Schmotzhand |
Verfasst am: So, 23. März 2008, 10:27 |
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Anmeldungsdatum: 26.05.2006
Beiträge: 328
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Zwischen WeilDerStadt und dem Nagoldtal liegen kilometerweise ungenutzte Eisenbahnschienen rum.
Da wär also für stabiles Material auch gesorgt  |
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| Blackbeast |
Verfasst am: Mo, 24. März 2008, 21:35 |
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Anmeldungsdatum: 12.09.2007
Beiträge: 119
Wohnort: Südbaden
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verführerisch......Würde meinen Zossen gerne bereitstellen; allein: Ich habe vor allzulanger Zeit beschlossen, weder Eskimorollen, noch ähnliche Kapriolen zu produzieren.
Ich ziehe es (leider) vor , ohne solche Späßchen durchs Gelände zu fahren.
Gemäß des Spruchs: Der beste Fahrer ist der, der ankommt.---
Na ja---wie auch immer....
Aber wer weiß, was mir noch reinläuft....
Gruß Jan |
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ein Luxfahrer ohne Lux immer nur ein Mensch |
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