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Umfrage - HZJ Getriebeausfälle    

Light Duty (Bundera/Prado): 1984 - 1996
Heavy Duty: 1984 - heute

Getriebeumfrage

aktuelle Laufleistung < 100.000 km
41
8%
aktuelle Laufleistung 100.000 - 150.000 km
55
10%
aktuelle Laufleistung 150.000 - 200.000 km
41
8%
aktuelle Laufleistung 200.000 - 250.000 km
30
6%
aktuelle Laufleistung > 250.000 km
32
6%
Defekt des Schaltgetriebes
50
9%
kein Defekt des Schaltgetriebes
133
25%
zweiteilige Welle
32
6%
einteilige Welle
102
19%
Defekt des Verteilergetriebes
16
3%
 
Total votes : 532

Re: Umfrage - HZJ Getriebeausfälle

Postby thores » Mon 3. Jun 2019, 16:00

Die aus meiner Sicht einzig sinnvolle Art in die Glaskugel zu schauen wurde bereits von Priestern zur Römerzeit praktiziert ... nur haben die geschaut, wie irgendwelche Vogelknochen liegen und beim R151F muss man eine Ölbeschau auf Metallpartikel machen.

Aber Glaskugel bleibt Glaskugel ... :ka:


... und, Reinhold, mit geodätischem Kugelgebastel geht da gar nix!!! :biggrin:
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Re: Umfrage - HZJ Getriebeausfälle

Postby DT28 » Tue 4. Jun 2019, 12:09

Moin,
na hätt ja sein können, daß dies Symtom typisch ist für was auch immer....
Aber du hast recht, werd demnächst mir mal das Öl angucken...

Gruß
Dieter
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Re: Umfrage - HZJ Getriebeausfälle

Postby landcruiser » Tue 4. Jun 2019, 13:46

Auch die empfohlene "Ölbeschau" sagt nix darüber aus, ob dir die Welle flöten gehen wird oder die durchbrochene Lageraufnahme das Zeitige bald segnen wird. Oder ob ein Teil der Schaltgabel abbricht und versucht zwischen den Zähnen der Räder einen Weg nach unten zu finden,um sich dort kurzzeitig zwischen Rad und Gehäusewand zu quetschen.

Wenn ich mit dem Auto was anspruchsvolleres abseits der Straße vorhätte, würde ich das Getriebe gegen das stärkere tauschen. Wurde hier wohl schon mehrfach erwähnt.

Unterwegs werden solche Maßnahmen oft etwas teurer, besonders wenn es mit einer Bergung aus unwegsamen Gelände verbunden ist.

Außer ev.in den VAE ...
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Re: Umfrage - HZJ Getriebeausfälle

Postby thores » Tue 4. Jun 2019, 16:50

landcruiser wrote:Auch die empfohlene "Ölbeschau" sagt nix darüber aus, ob dir die Welle flöten gehen wird oder die durchbrochene Lageraufnahme das Zeitige bald segnen wird. Oder ob ein Teil der Schaltgabel abbricht und versucht zwischen den Zähnen der Räder einen Weg nach unten zu finden,um sich dort kurzzeitig zwischen Rad und Gehäusewand zu quetschen.


... deswegen schrieb ich auch ausdrücklich: „aber Glaskugel bleibt Glaskugel“!

Da jedoch auch der Zahnabrieb bedingt Hinweise auf den Zustand des Getriebes ermöglicht -ich wiederhole es gerne nochmal: bedingt!- schadet die „Ölbeschau“ keinesfalls.

Aber vielleicht noch ein anderer Hinweis: nicht jedes Getriebe im HZJ78/79 „kracht“. In diesem Thread wirkt es zwar so, es berichten aber selten diejenigen, bei denen alles ordnungsgemäß funktioniert.

Abgesehen von Chargen mit Lunkern im Gehäuse und der zweiteiligen Verteilergetriebeeingangswelle, sowie der besagten Scheibe, ist die Haltbarkeit anscheinend stark von den Einsatzbedingungen abhängig. Da die Defekte fast ausschließlich bei den genannten zwei Modellen auftritt, gehe ich davon aus, dass Gewicht eine spürbare Rolle spielt, jedenfalls in Verbindung mit dem Abruf höherer Drehmomente. Dazu können auch Übersetzungsänderungen durch andere Reifendimensionen gehören.

Ich persönlich fahre seit km 0 mit synth. Castrolöl, wechsle alle 60Tkm dasselbe, habe noch die zweiteilige Welle -mit der Hoffnung, dass diese ggf. mal zuerst Probleme machen wird und ich so eine Vorwarnzeit habe - und freue mich über knapp 220.000 problemlose km. Allerdings fahre ich weder „artgemäß“ (nach dem Motto: das muss er aushalten!) noch „zügig“ ... auf der Autobahn nutze ich unter Einhaltung der Vorschriften den Aerodynamikvorteil vorausfahrender Lkw und schwere Anhänger brauchte er nur eine kurze Zeit zu ziehen.

Das alles ist natürlich keine Garantie ... auch bei mir kann morgen das Malheur passieren - nein morgen nicht, ich warte gerade auf zwei neue Batterien, weil ich die alten „getötet“ habe - es wären sogar einschlägige „Mordmerkmale“ diskutierbar ... :lol:
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Re: Umfrage - HZJ Getriebeausfälle

Postby GRJ78 » Tue 4. Jun 2019, 17:04

Als weiteren Faktor würde ich niedertouriges Fahren anführen wollen.
Lieber den 1HZ gut in den oberen 2 Dritteln des nutzbaren Drehzahlbandes bewegen wie sofortiges Hochschalten beim Losrollen oder spätes Zurückschalten am Hang. Je mehr Drehzahl die Wellen und Lager haben umso besser stecken sie die Kräfte weg.
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Re: Umfrage - HZJ Getriebeausfälle

Postby landcruiser » Tue 4. Jun 2019, 17:43

thores wrote:..., gehe ich davon aus, dass Gewicht eine spürbare Rolle spielt,

....- und freue mich über knapp 220.000 problemlose km. ...


Das wäre nun, wenn man dein Auto kennt, eigentlich ein Widerspruch in sich .... sozusagen .... oder so ... oder auch nicht ... :rofl:
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Re: Umfrage - HZJ Getriebeausfälle

Postby thores » Tue 4. Jun 2019, 17:54

Ich versetze mich mal zurück in die Situation als „Erstklässler“ ...

:rofl: ... Uwe ist doof! :rofl:

Aber ich rechne es Dir hoch an, dass Du nicht ein einziges Wort über das Fahrergewicht verloren hast!!! :biggrin:

Bevor ich meinen J7 mal von „Reiseballast“ befreit hatte, musste ich aussteigen, um das zGG von 3200kg nicht zu überschreiten ... :lol: - für alle Fälle habe ich aber im Handschuhkasten den TÜV-Prüfbericht über 3450kg liegen, allerdings sind die Papiere noch nicht berichtigt.
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Re: Umfrage - HZJ Getriebeausfälle

Postby Peter_G » Tue 4. Jun 2019, 20:51

GRJ78 wrote:Als weiteren Faktor würde ich niedertouriges Fahren anführen wollen.
Lieber den 1HZ gut in den oberen 2 Dritteln des nutzbaren Drehzahlbandes bewegen wie sofortiges Hochschalten beim Losrollen oder spätes Zurückschalten am Hang. Je mehr Drehzahl die Wellen und Lager haben umso besser stecken sie die Kräfte weg.


Da stimme ich dir als ehemaliger hzj-ler unbedingt zu.
Ich glaube das mit dem untertourigen Betrieb ist eine
weit verbreitete Unsitte.
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Re: Umfrage - HZJ Getriebeausfälle

Postby Destiny » Fri 21. Jun 2019, 01:11

Hallo an alle,
ich bin neu hier im Forum.
Zwar kenne ich das Buschtaxi-Treffen seit einigen Jahren, war aber bisher nur mit meinem Honda CR-V mit Matratze statt Rückbank dort. ;-)
Meine Frau und ich haben uns erst vor 2 Wochen einen Landcruiser HZJ 79, BJ 1999 in Österreich gekauft und nach Deutschland importiert. Der Toyo hat eine Wohnkabine von Geocar hinten drauf. Da es ein paar Problemchen beim TÜV mit dem Gewicht gab, ist er bis dato noch nicht zugelassen. Das Fahrzeug war in Österreich nur mit 3,2t zugelassen und unser TÜV um die Ecke wollte nicht auf 3,5t auflasten, obwohl OME Heavy Duty Fahrwerk verbaut ist. Hierbei hat uns dann freundlicherweise Herr Achermann (Fa. Alpha-CAB) schnell und unkompliziert geholfen, so daß wir nun ein TÜV-Gutachten mit 3,5t "besitzen" und dann hoffentlich nächste Woche endlich zulassen können.
Da der Toyo mit nahezu leerer Kabine und leeren Brauchwassertanks (also kein Reisegewicht) bereits 3,18 t auf die Waage brachte, gehe ich von einem Reisegewicht von ziemlich genau 3,5 t aus.
Nun endlich zu meiner Frage:
Das Fahrzeug hat 185.000 km, war schon auf allen Kontinenten unterwegs und die Vorbesitzer haben insg. 7 Jahre darin gewohnt. Auch wurde ein Turbo zur Leistungssteigerung in Höhen über 3.000 m (Südamerika, Anden) eingebaut - dieser läuft aber angeblich nicht auf 100% (was auch immer das bedeutet, ich bin nicht wirklich ein begnadeter Autoschrauber). Das Fahrzeug hat 265er Reifen und hat wohl noch nie schwere Lasten gezogen.
Gewartet wurde der Toyo vorbildlich.
Nun lese ich mich schon seit Stunden schwindelig bezügl. der Getriebeschwachstelle des HZJ.
Ich kann aktuell noch nicht einmal sagen, ob bei unserem HZJ eine ein oder zweiteilige Welle verbaut ist.
In den nächsten 3 Jahren planen wir keine Weltreise und/ oder Verschiffung, sondern sind "nur" in Europa unterwegs.
Da wir aber gerne im Gebirge unterwegs sind (alte Militärpaßstraßen in den Alpen und auch Touren in den Karpaten) würde ich da ungern irgendwo im Nirgendwo ohne Vortrieb stehen bleiben. Und ob ein Abschlepper jede Militärpaßstraße befahren kann, wage ich zu bezweifeln.
Im Moment habe ich ehrlich gesagt etwas "Panik" gleich bei der ersten Ausfahrt ins Gebirge mit Getriebeschaden stehen zu bleiben.
Ich weiß, daß es bei Tourfactory ein "verstärktes" Getriebe gibt, aber die 7.500,- € würde ich mir bis zu unserer in 3 Jahren geplanten Weltreise noch sparen wollen (der Toyo war ja leider auch nicht so ganz billig).
Kann mir jemand einen Tipp geben, wie ich a) herausfinde, ob ich nun eine ein- oder zweiteilige Welle verbaut habe und b) ob es eine Möglichkeit gibt, ohne gleich das halbe Getriebe zerlegen zu müssen, die eingebaute Welle auf Verschleiß zu prüfen.
Da bei vielen ja schon bei deutlich weniger KM auf dem Tacho der Ausfall kam, neige ich dazu, das Thema ernst zu nehmen (vermutlich aktuell sogar zu ernst). Wenn ich nun meiner Frau erzähle, nachdem ich ihr jahrelang versicherte, daß ich irgendwann einen HZJ möchte, weil es "das unkaputtbarste" Auto der Welt ist, daß wir jetzt erst noch für den Preis einen neuen Kleinwagens ein Getriebe einbauen lassen müssen, dann kann ich direkt in den Toyo einziehen und wohne dann vor der Haustür...
Ich danke euch für Tipps und freue mich schon auf das nächste Buschtaxi-Treffen - dann endlich mit standesgemäßem Gefährt (und hoffentlich noch mit Ehefrau) :-)
Grüße an alle!

P.S.: Das mit dem "nicht untertourig Fahren", nicht zu früh Hochschalten, nicht zu spät Zurückschalten vor Steigungen, nicht versuchen im 5ten Gang in der 30er-Zone fahren ist schon alles angekommen bei mir, aber das Fahrzeug leichter oder die Paßstraßen flacher machen, das wird nicht klappen.
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Re: Umfrage - HZJ Getriebeausfälle

Postby Peter_G » Fri 21. Jun 2019, 08:30

Dieser Faden bietet natürlich eine gewisse Dichte an Schadensmeldungen.
Damit kann man sich verrückt machen, man muss aber nicht.

Wenn Du jetzt in einen Getriebetausch investierst wird, gemäss Murphys Law,
der Turbo verrecken oder was anderes.
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Re: Umfrage - HZJ Getriebeausfälle

Postby landcruiser » Fri 21. Jun 2019, 10:02

Wenn es keine Infos vom Vorbesitzer bzw. dessen Werkstatt gibt wird dir niemand so sagen können was mit dem Getriebe los ist.

Ich (!) würde mit 3,5 t und dem Getriebe nicht losfahren. Und in der Kombination mit einem Turbo schon gar nicht.

Natürlich kann das gut gehen.

Nur wenn du irgendwo allein in den Bergen oder im Sand steckst, wird das eine extrem teure Angelegenheit.

Mal abgesehen davon, dass es auch gefährlich werden kann, wenn einem auf einmal der Vortrieb fehlt ....

Klar kann dir auch der Turbo oder die Kühlung um die Ohren fliegen oder der Himmel fällt dir auf den Kopf.

Aber mit einem bekannten nicht kalkulierbaren Risiko losfahren?

Kannst du den Gedanken an das Problemgetriebe abschalten und deine Reise noch genießen?
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Re: Umfrage - HZJ Getriebeausfälle

Postby xsteel » Fri 21. Jun 2019, 10:16

Mach Dir keinen Kopf und genieße deinen HZJ...

Laß dich nicht verrückt machen hier. Du solltest einfach eines Bedenken:
Wenn der Motor schwach genug ist, dann geht der Motor aus bevor eine schwächere Komponente zerbröselt.
Wenn´s Getriebe hält, dann ist es dannach des Diff, oder Bierfield oder Radmuttern.

Auf großer Reise wirst du nicht herumheizen und aufs Ganze gehen sondern den Blick auf die vielen Monate legen die noch vor Euch liegen. Lass es mit übergroßen Reifen und fahr los.

Vergiß nicht, Vorbesitzer sind damit schon mal eine Große Runde gefahren.

Gruß
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Re: Umfrage - HZJ Getriebeausfälle

Postby Feldi » Fri 21. Jun 2019, 10:20

Ich würde auf jeden Fall den Vorbesitzer noch mal ansprechen.
Wenn der schon 7 Jahre mit dem Gewicht unterwegs war, wurde ja evtl. schon was mit dem Getriebe unternommen.
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"Was glaubst Du, was hier los wäre, wenn jeder wüßte, was hier los ist ?"
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Re: Umfrage - HZJ Getriebeausfälle

Postby UH1D » Fri 21. Jun 2019, 11:22

Das Drehmoment, das auf das Getriebe wirkt, entsteht ja letztendlich zwischen der Leistung des Motor (der schon Turbo aufgeladen ist) und der Masse die bewegt werden will (bei dir schon gut 3,5t). Das lag bei mir dann jenseits der Vertauensgrenze für Ziele hinter dem ADAC-Horizont. Bei mir kommen dann noch die 285er hinzu. Wenn die Wartung gut kommentiert ist, sollte es aber möglich sein zu erfragen wie es im Getriebe ausschaut bezüglich Verstärkungen. Ob es das Orginale ist oder der sichete Komplettaustausch sieht man von außen.
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Re: Umfrage - HZJ Getriebeausfälle

Postby Ranjid » Fri 26. Jul 2019, 01:51

Destiny wrote:Hallo an alle,
ich bin neu hier im Forum.
Zwar kenne ich das Buschtaxi-Treffen seit einigen Jahren, war aber bisher nur mit meinem Honda CR-V mit Matratze statt Rückbank dort. ;-)
Meine Frau und ich haben uns erst vor 2 Wochen einen Landcruiser HZJ 79, BJ 1999 in Österreich gekauft und nach Deutschland importiert. Der Toyo hat eine Wohnkabine von Geocar hinten drauf. Da es ein paar Problemchen beim TÜV mit dem Gewicht gab, ist er bis dato noch nicht zugelassen. Das Fahrzeug war in Österreich nur mit 3,2t zugelassen und unser TÜV um die Ecke wollte nicht auf 3,5t auflasten, obwohl OME Heavy Duty Fahrwerk verbaut ist. Hierbei hat uns dann freundlicherweise Herr Achermann (Fa. Alpha-CAB) schnell und unkompliziert geholfen, so daß wir nun ein TÜV-Gutachten mit 3,5t "besitzen" und dann hoffentlich
.....

Ich lese immer und immer wieder für mich persönlich Sinnlose Kommentare wie, ich würde mit 3,5T und dem Getriebe nicht losfahren, Du brauchst ein verstärkste Getriebe, Du brauchst einen Turbo ab 3000m, Du brauchst fette Reifen, Du musst dies und das... 99% der HZJ sind noch nie über solche Pässe gefahren, sind mal für 2,3,4 Wochen irgendwo im europäischem Raum rumgegurkt, oder die kommerzielle Offroad Route nach Marokko gefahren. Ich mag nicht eingebildet klingen, das erste Jahr auf der Weltreise habe ich mich auch vollquatschen und beeinflussen lassen, irgendwann musste ich selber mein Hirn einschalten, sonst hätte ich aus dem HZJ75 ein Mars-Expeditionsmobil gebaut. Ich kann die 4000er Pässe nicht mehr zählen, kein Turbo, kein verstärktes Getriebe, AHK mit Anhänger und zwei Mopeds ziehen wir hinterher, +740.000Km auf dem Tacho, UND NOCH NIE IRGENDWELCHE BRüCHE an der Welle usw. krumme Felge weil sie der Meinung nach sogut wie aller Land Cruiser Besitzer zu dünn und zu schwach sind? Verschleiss von Kupplung, Radlagern usw. ist normal, mit dem Anhänger hinterher eher schneller aber ich behaupte mal mein HZJ hat auf der Weltreise den gleichen Verschleiss wie ein HZJ der in Deutschland in der Stadt stop&go fährt, auf der Autobahn mal gerne 120,130,140km/h fähr. Unser Reisetempo geht nicht über die 100Km/h, eher 85-90km/h auf Asphalt, stop & go ist sehr sehr selten, wenn es hochkommt 1 mal pro Woche, da liegen aber auch schon 500-1000Km dazwischen bis es wieder so weit ist. Grossstädte sind alle ziemlich gleich, die können wir später in Ruhe anschauen, wenn wir auf dem Papier pensioniert sind :) die nächsten 25Jahre brauche ich nicht mal darüber nachdenken.
Was ich seit Beginn habe, einen VDO Temp.fühler an der hinteren Achse und dem Getriebe, und zwei zusätzliche Oeldruckanzeigen mit Sendern. Wenn Du die Temperatur und den Oeldruck im Auge behälst wird schon nichts passieren, wenn was im Busche ist oder Dir komisch erscheint, einfach anhalten und schauen was los ist, ohne diese Anzeigen passieren eben dann so Dinge wie Getriebe verheizt, weil es vielleicht überhitzt war oder so? Keine Ahnung, mir ist es nie passiert ich weiss bei welcher Temperatur ich aufhöre es zu quälen. Auf grosser Reise hat man die Zeit dafür, auch sonst sollte jeder Zeit dafür haben :)

Fahr einfach los und schau was passiert, mach Dir einpaar Luftkissen rein, so sparst Du Gewicht und viel Geld für stärkere Blattfedern! Meine tragen 1100KG (pro Stück) bekommst einen besseren Fahrkomfort! Du musst jedes Luftkissen einzeln andschliessen und mit Luft befüllen, sonst wird Dein Cruiser zur Hollywood Schaukel :P Kannst es kompliziert mit einem Eingebauten Kompressor machen, oder einfach mit einem T-Stück für Luftkissen, Sicherheitsventil und Autoventil zum befüllen, oder mit einem X-Stück kannst Du eine Luftdruckanzeige anschliessen, so mache ich es obwohl ich vom Werk aus einen Luftkompressor mit Tank habe...ich mochte die feuchte Luft nicht in den Luftkissen, deshalb habe ich sie so angeschlossen.

Denke nicht zu deutsch, schau was die Jungs auf den anderen Kontinenten so machen und halte Dich eher daran, natürlich nur wenn Du aus Deutschland damit rausfährst. Oder fahre aus Deutschland raus und bau ihn irgendwo ausserhalb auf. Viel Zubehör ist einfach gutes Marketing und nicht wirklich notwendig, eine Seilwinde habe ich nur wegen dem Anhänger falls der mal irgendwo steckbleiben sollte, ist schon vorgekommen. Ansonsten keine Seilwinde oder einfach nicht risikofreudig fahren, den mit Seilwinde fühlt man sich "sicherer" :P Sicher ist wenn Dir die Seilwinde nicht mehr hilft, bist Du am Arsch. LOL
Wenn Du mal länger in Afrika oder Südamerika unterwegs bist, erst dort siehst Du die HZJ's an ihrem Limit fahren UND ES HAT KEINER VON IHNEN SCHNICK SCHNACK dran! Alles Original.

7 Jahre und 180Tkm ist nicht grad viel auf einer Weltreise, waren die irgendwo länger an einem Ort? Ich würde jedenfalls ein Rad und Lenkkopflager Kit bestellen und es vor der Reise austauschen, unterwegs kann es zum Horror werden. Als Ersatzteile habe ich nur eine Wasserpumpe, die ganzen Riemen, Reifen Schlauch (ich fahre die Originalen 16Zoll Sprengringfelgen) Diesel und Oelfilter das wars, Oele natürlich auch.

Viel Glück und zieht es durch! Nicht zu lange Planen und überlegen, einfach losfahren.

THINK SIMPLE!
Wir reisen nicht, um dem Leben zu entkommen, wir reisen, damit uns das Leben nicht entgeht.
Seit August 2014 bis Dato auf Achse um den Erdball... Frau und Hund mit an Board.
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