von Gerrie » Mi 29. Aug 2007, 06:53
Hallo,
mal meinen Senf noch zur Statistik.
nimmt man die
1,75 % mit sichtbarem Schaden
1,91 % liegen geblieben
und die Dunkelziffer der vorsorglich gewechselten ohne erkennbaren Schaden, die sich evtl. statt einem Wechsel bei <100.000 km nach 150.000 oder mehr km auch zu der Kategorie "ersichtlicher Schaden " gesellen dürfen / dürften kann es noch ansteigen.
Dann gibt es noch eine beträchtliche Anzahl die noch nicht gewechselt haben ( 256 ). Da es einige 78er mit deutlich weniger als 100.000 km gibt können sich da auch nich ein paar dazu gesellen.
Was mir jedoch etwas aufstößt sind die 11 Getriebeschäden. Das sind 1,63%.
Interessant wäre mal ein Vergleich mit anderen Modellen, oder sogar anderen Marken bei Geländewagen. Wird schwierig, ich weiß aber interessant.
Was aber bei all dem Ärger für die Betroffenen nicht vergessen werden darf, das es sich um GW handelt die in Einzelfällen auch kräftig was wegstecken müssen.
Baut man ein stärkeres Gertriebe ein ist dann das Differential dran?
Grüsse Gerhard
carpe diem
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von Onkelchen » Mi 29. Aug 2007, 11:03
So wild dürfte es nicht werden.
Die Differentiale (vor allem das hintere) werden eher durch "unsensiblen" Einsatz von Differentialsperren gekillt. Die Motorkraft allein stecken sie eigentlich locker weg, egal welches Getriebe davor sitzt.
Das vordere Diff und die Birfields leiden auch unter der Benutzung des Allradantriebs auf zu festen Untergründen.
Ob nun 1,5, 2 oder 2,5% Ausfall der Getriebewelle zu verzeichnen ist, dem Hersteller (Toyota) war die Ausfallrate jedenfalls eindeutig zu hoch, sonst hätten sie ja nicht ab 2003 (oder 2004 ??) die einteilige Welle ab Werk verbaut.
Ich würde jedenfalls die Welle vorsorglich wechseln lassen, da 1. der Aufwand überschaubar ist, und 2. sich jetzt die Werkstätten noch damit auskennen und oftmals die notwendigen Teile sogar auf Lager haben.
Ob das in 10 Jahren auch noch so ist, weiß man nicht.
Viele Grüße
Onkelchen
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von landcruiser » Mi 29. Aug 2007, 12:46
Naja, wenns tatsächlich so ist, dass das Getriebe das gleiche ist wie im LJ 7x, stellt sich irgendwann die Frage, obs auf Dauer den 40 PS mehr und dem Drehmoment des 1HZ gewachsen ist.
Und bei der Mädchenachse im 78er vorne sowieso. 
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von Oliver22 » Mi 29. Aug 2007, 14:16
Also das HZJ Getriebe ist nicht das glecihe wie das des LJ. Der LJ hat meist ein G40 oder ein G52 Getriebe... Die HZJ's haben dann aber das stärkere und größere R15X wobei es da wieder mehrere Varianten gibt.
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von landcruiser » Mi 29. Aug 2007, 14:27
dann mags wohl das R151F gewesen sein, was im LJ und HZJ verbaut wurde
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von RobertL » Mi 29. Aug 2007, 14:53
Das Getriebe ist nicht gleich aber angeblich das VTG, soweit ich mich in einem anderen Thread (find ich nimmer) belehren lassen musste.
lg Robert
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von Oliver22 » Mi 29. Aug 2007, 15:56
Dass das VTG gleich ist - leuchtet ein, wird ja auch nur eine Bauform behandelt (im WHB) - bloß unterschieden wir dzwischen Direkt und Unterdruckschaltung.
Als ich das Getriebe zerlegt habe, sah man deutlich, dass das VTG wesentlich massiver gebaut war, also das SG (ein G52) - also liegt es sehr nahe, dass das VTG identisch ist.
Wenn das R Getriebe im LJ verbaut wurde, dann hatte der wohl einen besseren Motor (gibt bestimmt LJ's mit stärkeren Motoren) , denn sonst wäre das ja wohl heillos überdiimensioniert und auch teurer...
Hier ein Bild vom offenen VTG. Die SG Abtriebswelle ist deutlich dünner als die VTG Wellen.

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von Nicolario » Do 30. Aug 2007, 07:06
Die R-Getriebe 150 und 151 sind konstruktiv identisch und unterscheiden sich nur im 1. und 2. Gang (R151 - das aus den HZJ - ist kürzer übersetzt). Dieser Getriebetyp wurde für Pkw´s entwickelt - daher läßt er sich mit seinen 5fach-Synchronringen auch so prima schalten - und bereits Anfang der Achziger u.a. in Supras (das sind so flache schnelle Dinger) verbaut.
Dass diese Schaltboxen seither ihren Weg in diverse Landcruiser gefunden haben, dürfte allein Rationalisierungsgründe haben.
Das VTG auf dem Foto von Oliver gibt es mit zwei verschiedenen Untersetzungen und wurde in allen möglichen (Zuschalt-)Landcruisern verbaut (u.a. alle J7 ohne FZJ und HDJ). Ob die Vorderachse nun per Vakuum oder manuell zugeschaltet wurde, spielt hier nur für die Auslegung der Schaltwelle eine Rolle.
Schwachpunkt ist übrigens hier die gern einlaufende Vorgelegewelle ...
Gruß, Mario
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von Oliver22 » Do 30. Aug 2007, 08:46
Hi Mario!
Das ist natürlich bitter...Ich hab jetzt noch nie ein R Getriebe gesehen, deshalb meine Mutmaßung - im Handbuch steht ja, dass das R Getriebe etwas mehr als 4 Liter Öl nimmt, also fast doppelt soviel wie das G Getriebe.
Von den Vorgelegeschäden habe ich auch schon oft gehört, zum Glück ist meine noch gut in Schuß. Keine Spur von Einlaufen. Aber vermutlich ist genau aus dem Grund die Welle im Rep-Kit mit dabei...
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von Birger » Fr 31. Aug 2007, 16:16
Nimmt sich Toyota eigentlich etwas vom Problem an? Soll heißen, steuert Toyota was zum Material oder Lohn bei? Sind ja offensichtlich mind 5-6 Jahre alte HZJs, die betroffen sind?
Lohnt Anfrage bei Toyota? Noch habe ich - verlängerte - Garantie...
Birger
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von ulidoc » Fr 31. Aug 2007, 16:46
Hallo Birger!
Ich hatte die Garantie nicht verlängern lassen,und erinnere mich an ein bedauerndes Schulterzucken:"tja dann...
Meiner Meinung nach: auf jeden Fall anfragen,"Ruck beim Lastwechsel?usw
Gruß Uli
ulidoc Wer seinen Traumberuf lebt,braucht lebenslang nicht zu arbeiten. ein überzeugter 47iger und 68iger mit 78iger
47=Jahrgang,68=Sturm und Drangzeit,mit 78iger=heute
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von AndreasHirsch » Mo 17. Sep 2007, 08:23
Hallo liebe Gemeinde,
nun an meiner Taxe habe ich die Welle auch tauschen lassen,
da es ein leichtes metallisches Klacken beim Anfahren
gegeben hat.
Es war wohl auch Zeit,das Schadenbild entspricht genau dem
weiter oben gezeigten.Die Verzahnung ist auch bei mir schon
zur Hälfte weg gearbeitet gewesen.
Das Auto ist BJ 2001,hat ca.160.000 km,255er und den mehrfachen Urlaubswüsten-Einsatz hinter sich.
GRuß aus Berlin
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von FJ40 GARAGE » Mi 19. Sep 2007, 18:42
Heute war Steffen bei mir und hat mir mal seine alte ausgetauschte Welle gezeigt.
134.000 Km, wenig Anhänger.
Erstmal ein Blick in die Hülse, von den einst etwa 4mm ist nur ein Fragment übriggeblieben, einige sind in Teilbereichen komplett weg.
Die Welle sieht genauso aus, der mit dem roten X gekennzeichnte Zahn hat die original Maße da er ein der breiten Nut der Hülse ruhte.
Hier nochmal eine etwas unscharfe Nahaufnahme der Hülsenverzahnung.
Teilweise waren die Restgrate der einstigen Verzahnung schon weggebröckelt wie man hier recht gut sieht.
Bemerkbar machte sich das ganze durch ein Lastwechselschlagen im fahrbetrieb, ausgetauscht wurde vorsorglich bevor es zum baldigen Supergau gekommen wäre.
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