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    -- Ausrüstung / Equipment

        -- Vorteile vom Hilift???

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Ronny
Verfasst am: Mi, 24. Okt 2001, 09:19
Anmeldungsdatum: 22.10.2001 Beiträge: 177 Wohnort: München
Hi Leute,
da ich bis jetzt nen Wagenheber nur in der heimischen Einfahrt zum Reifenwechsel gebraucht hab, würd ich mal gern wissen, was die Vorteile eines Hilift oder Hijack im Vergleich zu nem normalen Wagenheber (Hydraulikwagenheber) sind.
Danke für Eure Infos,

Ronny
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Rainer
Verfasst am: Mi, 24. Okt 2001, 09:43
Anmeldungsdatum: 17.05.2001 Beiträge: 692 Wohnort: Adelzhausen / Bayern
hi ronny,
m.e. die hubhöhe, denn wenn dein hydraulischer vielleicht nur 40cm schaffr, macht der hilift (je nach größe) erheblich mehr, allerdings muß man auch meist weiter oben ansetzen (z.b. stoßstange)
außerdem mußt du nicht unters auto!
zusätzlich ist das ding multifunktional
aber: ob man das auf normalem pisteneinsatz unbedingt braucht, weiß ich nicht.....im rallyeeinsatz geht´s nicht ohne, vor allem, wenn man damit umgehen kann
vor-und nachteile hat jedes system!

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cu     rainer    
www.rso4x4.de
4x4Augsburg
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eberhard
Verfasst am: Mi, 24. Okt 2001, 10:09
Anmeldungsdatum: 08.06.2001 Beiträge: 3161 Wohnort: der mit den Schnaken tanzt
@Sahara-Fahrer

...eine weitere Verwendungsmöglichkeit wurde IMHO hier noch gar nicht erwähnt:
Bei früheren Reisen sind wir häufig beim Freischaufeln nach dem Einsanden mächtig ins Schwitzen geraten, bis wir auf die glorreiche Idee kamen, den Wagen mittels High-Lift einfach auf die Bleche zu heben. Dies erfordert allerdings das Mitführen einer geeigneten Auflage (z.B. Holzbrett 60x25x5cm), damit der High-Lift nicht seinerseits im Fech-Fech verschwindet.
In diesem Zusammenhang noch ein Tipp:
Es empfiehlt sich, am Ende jeden Bleches zwei Bohrungen (6mm) anzubringen, um eine farblich möglichst markante Reepschnur-Schlinge als Handgriff anzubringen. Dies hat zwei entscheidende Vorteile: Die Dinger lassen sich erstens erheblich leichter (Verletzungsrisiko!) tragen bzw. hinterherschleifen (auch mehrere in einer Hand) und zweitens findet man sie leichter wieder (Lawinenschnur!), wenn sie beim Herausfahren völlig mit Sand bedeckt wurden.

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__ /__]_______ ....alles Nette von e.
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Nichts ist unmöööööööööglich...
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Sandfisch
Verfasst am: Mi, 24. Okt 2001, 10:30
Anmeldungsdatum: 21.06.2001 Beiträge: 447 Wohnort: Wilder Westen
Hallo,
Zum Pisteneinsatz:
Kommt manchmal vor, dass nach einem gründlichen "Versacker" die beste Alternative ist den Traktor mal eben an zwei/oder vier Rädern anzuheben, um Sandleche gut drunterlegen zu können.
Kann nur viel Spass wünschen, wenn man so was mit 'nem Hydraulikheberle machen will, vor allem wenn der Rahmen schon auf (grundlosem) Grund aufsitzt und die Achsen schon fast ganz verschwunden sind.
Zum Hub:
Ist eine enorme Hilfe wenn man z.B (Blatt)federn wechseln muss, um die Federn ganz auszuhängen (vor Arbeiten unter dem Auto natürlich NUR mit Sicherungsstützen). Das Hydraulikheberle ist dann als Zusatzinstrument hilfreich, um die Achse relativ zum Rahmen zu bewegen.
Zur Hydraulik:
Hyraulikzylinder und exzessiver Sandeinsatz vertragen sich gar nicht so gut. Zu meinem 75er gehört serienmässig ein mechanischer Heber. Sind die bei den Neuen jetzt wirklich hydraulisch?
Zur Multifunktion:
Hab's noch nicht selbst gemacht, aber schon auf Fotos von Kameraden gesehen. Auto steckt hoffnungslos fest in klebriger Sebka. Das Einzige was half war der Einsatz des Hi-Lifts als Greifzug (sah allerdings ziemlich gefährlich aus).

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Grüsse vom "HTF" - Trockenfischteich
(voll mit "Holy Transmission Fluid" = Gelber Quarzsand vom Feinsten)
OWink)=
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RaBe
Verfasst am: Mi, 24. Okt 2001, 12:27
Anmeldungsdatum: 18.09.2001 Beiträge: 107
Zum Reifenwechseln oder Anheben in der heimischen Garage taugt der Hilift m.E. überhaupt nicht. Viel zu gefährlich !! Da brauch nur mal einer kurz am Auto rütteln, dan wird die ganze Sache instabil und Hilift samt Auto kippen seitlich weg (mit Versatz). Vor allem, wenn man das Ding mittig an der Stoßstange ansetzt. Viel Spass, wenn dann einer drunter liegt oder keine Räder drauf sind.

In die Sahara habe ich die ersten Jahre immer so ein teures, unförmiges und schweres Ding mitgeschleppt. Ich hab den Hilift nie gebraucht. Für den Anschaffungspreis schaufle ich lieber mal ein bisschen länger.

Was richtig heftigen Schlamm- und Offroad-Einsatz anbelangt, kann ich mir aber durchaus vorstellen, das der Hilift unverzichtbares Hilfsmittel ist. Kommt eben auf den Einsatzzweck an.

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RaBe
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Markus L
Verfasst am: Mi, 24. Okt 2001, 13:00
Anmeldungsdatum: 17.05.2001 Beiträge: 887 Wohnort: München
Naja RaBe

wenn der Mitfahrer Ihn eh dabei hat, braucht man ihn ja nicht 2x mitschleppen ;)

Grüssle

Markus
P.S. wäre das nicht so langsam eine Gegend für Dich in der Buschtaxi Geschichte???

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Steppenteufel
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Guest
Verfasst am: Mi, 24. Okt 2001, 13:20
Anmeldungsdatum: 01.01.1970 Beiträge: 3985 Wohnort: Internet
hallo,
was eberhard gepostet hat, ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen, außer man sollte das fahrzeug erst wieder abstellen, wenn man festen grund unter den reifen hat, mir verkürtzen blechen ist es mir schon passiert, dass die verbindungen (schnüre zum auto abgerissen sind) aber dank der schnüre habe ich die bleche,die sich mehr als  30 cm eingebuddelt haben, wieder gefunden.
gruß
pwilhelm
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eberhard
Verfasst am: Mi, 24. Okt 2001, 13:39
Anmeldungsdatum: 08.06.2001 Beiträge: 3161 Wohnort: der mit den Schnaken tanzt
...schnüre zum auto abgerissen sind...

@pwilhelm

...damit hier kein Missverständnis entsteht:
Auf KEINEN Fall sollten die Bleche mit irgendwelchen Schnüren während der Bergesituation am Auto befestigt werden, weil man denken könnte, sich damit das Hinterhertragen der Bleche nach dem Aus-Sanden schenken zu können.
Ich habe diese Unsitte schon mehrfach bei Anderen in der Wüste beobachtet und in einem Fall die sehr schmerzhaften Folgen. Das betreffende Fahrzeug kam schlagartig frei, der Strick mit dem daranhängenden Blech spannte sich und das Blech flog dem anfahrenden Fahrzeug mit ziemlicher Wucht durch die Heckscheibe. Die Rückenlehne des Fahrersitzes verhinderte das Schlimmste. Nicht auszudenken, was hätte passieren können, wenn das Blech höher ins Wageninnere geflogen wäre.....

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Guest
Verfasst am: Mi, 24. Okt 2001, 20:06
Anmeldungsdatum: 01.01.1970 Beiträge: 3985 Wohnort: Internet
hallo eberhard
du musst nur wirlich genügend schnur geben, dann gibt`s dieses problem nicht ( wie gesagt alles schon gemacht)
gruß
pwilhelm
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Andreas Reseneder
Verfasst am: Mi, 24. Okt 2001, 20:27
Anmeldungsdatum: 02.07.2001 Beiträge: 804
Moin Moin
@ RaBe: Wenn du den Beitrag von Sandfisch aufmerksam liest wirst du sehen dass er daran erinnert das Fahrzeug zu sichern. Alles andere wäre mehr als Leichtsinn. Im Schlamm ersetzt der Highlift fast die Winde, und im Sandkasten bei entsprechenden Temperaturen sind mir die 200 Märker dann auch wurscht. Ich habe meinen jetzt über 10 Jahre, und er hat seinen Preis wirklich wettgemacht.

Grüße
Andreas
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Gerd
Verfasst am: Mi, 24. Okt 2001, 21:39
Anmeldungsdatum: 07.06.2001 Beiträge: 1007 Wohnort: Markgröningen bei Ludwigsburg
Hi Pwilhelm,

um so länger das Seil, um so mehr kann es sich dehnen, um so mehr fatz.... Und bei Stahlseilen sind ruckzuck die Haxen amputiert!!!
Oder ist Dein Seil so 2 - 3 KM lang??

Grüße,
Gerd C

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eberhard
Verfasst am: Mi, 24. Okt 2001, 22:13
Anmeldungsdatum: 08.06.2001 Beiträge: 3161 Wohnort: der mit den Schnaken tanzt
@pwilhelm

...da bleibt mir nur noch Eines zu sagen:

[color=blue]!!! Die Wüste verzeiht keine Fehler !!!

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Guest
Verfasst am: Mi, 24. Okt 2001, 22:15
Anmeldungsdatum: 01.01.1970 Beiträge: 3985 Wohnort: Internet
hallo gerd,
von stahlseilen habe ich nicht geredet, habe extra schnur geschrieben,dünneres seil´, das keinen bumerang effekt erzeugen kann & 2-3km laaaaaaang muss es nicht sein,ein bisschen kürzer tut`s auch,
gruß
pwilhelm
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Gerd
Verfasst am: Do, 25. Okt 2001, 22:40
Anmeldungsdatum: 07.06.2001 Beiträge: 1007 Wohnort: Markgröningen bei Ludwigsburg
´Begeistert bin ich nicht!! Mir gehts da wie Eberhard. Das Du bei der Sache kein Stahlseil nimmst ist mir schon klar gewesen. In der Baubranche (beim Betonschneiden) kommt das aber leider nicht selten vor.
Und leider bei Bergeaktionen (besonders bei Ralleys) habe ich schon öffters Menschen gesehen, die direkt neben dem gespannten Seil stehen. Wahrscheinlich ist das Bein nicht gleich ab, aber ich kann mir (in der Wüste) schönere Sachen vorstelle, wie eins mit der "Bergeseil-Peitsche" übergezogen zu bekommen.
Also, für den Spezialfall Sandbleche wäre eine Sollbruchstelle in der nähe des Autos nicht schlecht?

Grüße,
Gerd

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