von hhm » Di 6. Okt 2009, 19:01
Mein LJ wird ja demnächst mal fahrbereit sein, also bin ich dabei, die Grundausstattung für unterwegs zusammen zu stellen.
Der originale Wagenheber war beim Kauf nicht dabei, Ersatz muss also her. Aber was? Ein Hydraulikheber aus dem Baumarkt? Bei den hydraulischen finde ich den von einigen Land Rover Modellen ja ganz nett (siehe Bild), der steht bestimmt brauchbar unter der Achse. Ist aber mit gut über 100 Euro auch nicht billig.
Hilift und Konsorten sind für den kleinen Radwechsel zwischendurch in Europa wohl übertrieben.
Vorschläge?
Gruß, Hans
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von riegerh » Di 6. Okt 2009, 19:07
Hallo!
Bei den billigen hydraulischen musst Du auf die Hubhöhe achten. Ich hatte einmal so ein Forstinger-Ding, das einen platten 235/85R16 nicht hoch genug heben konnte, daß man den Reservereifen montieren konnte.
Die mechanischen von Toyota funktionieren übrigens auch waagrecht - die hydraulischen nicht.
Grüße,
Herwig
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von landcruiser » Di 6. Okt 2009, 19:16
In der Bucht werden die Originaldinger gelegentlich angeboten.
Ich bin für das verantwortlich was ich sage. - Nicht für das was Du verstehst!
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von J9 Andy » Di 6. Okt 2009, 20:19
Die fehlende Hubhöhe lässt mit nem Unterlegholz ja ausgleichen.
Gruss Andy --------------------------------------------- Trabant 601 => LandCruiser KZJ 90 ...ein Quantensprung... ________________________________ Was Du nicht willst das man Dir tu´, das füg´auch keinem andern zu.
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von mana » Di 6. Okt 2009, 21:35
Die fehlende Hubhöhe lässt mit nem Unterlegholz ja ausgleichen.
Nein eben nicht, denn wenn der Reifen platt ist sollte der Heber in der Lage sein das entsprechende Rad so hoch zu heben, dass später das aufgepumpte Rad auch keinen Bodenkontakt hat.
Ich habe einen 3 Tonnen Wagenheber von Brüder Mannesmann, er kostet irgendwas um die 20 Euro. Das Teil hebt 3 Tonnen.
Der Vollständigkeit Halber möchte ich erwähnen das die üblichen Hydraulikheber nicht selbst sichernd sind, d. h. bei Reparaturen unter dm Fahrzeug sollte das Ersatzrad als Sicherung untergelegt werden.
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von DerAustralier » Di 6. Okt 2009, 21:44
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von AndreasHirsch » Mi 7. Okt 2009, 08:11
Nu, wenn die Hubhöhe nicht reicht,hilft ein zweiter Heber mit
Holzklotz.
GRuß aus Berlin
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von eberhard » Mi 7. Okt 2009, 10:07
AndreasHirsch hat geschrieben:Nu, wenn die Hubhöhe nicht reicht,hilft ein zweiter Heber mit Holzklotz. GRuß aus Berlin
Wozu ein zweiter Heber?
Der passende Holzklotz alleine ist ausreichend!
Und was tut man, wenn man im entscheidenden Moment überhaupt keinen Heber dabei hat?
-> Antwort:
Achse unterbauen und unterm platten Reifen ein Loch buddeln bis das Rad frei hängt. Nach erfolgreichem Radwechsel - zur Not mit Allrad - von der Unterbauung runterfahren.
(Ist mir mal in Kenia mit einem Leihwagen passiert -> Ersatzrad hatten wir, aber der Heber fehlte)
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von samy » Mi 7. Okt 2009, 10:42
Wieso 2ter Heber? Holzklötze tun's auch... heber drunter, hoch bis Anschlag, erster Holzklotz (etwa Höhe Heber ausgefahren) drunter, Heber ab, 2ter Klotz unter den Heber, heber hoch und die Hubhöhe ist erreicht... Ev, 3ter Klotz zum Sichern, fertig ist der lustige Radwechsel...
edit: Eberhard war schneller... vom öffnen aller neuen Posts zum Antworten wars schon beantwortet 
Suche den DURCHBLICK (und W-Lan spots in MAROKKO!!!!)
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von bandeirante » Mi 7. Okt 2009, 14:27
Und was tut man, wenn man im entscheidenden Moment überhaupt keinen Heber dabei hat?
genau wie big"E" schrieb. Ist uns mit dem T1 im Zeltlager passiert. Holz untergebaut Loch gebuddelt. Nächstes Problem: Wir hatten kein E-Rad. Aber der Bruder einer Freundin hatte auch ein Bulli. Also einer mit der Zündapp Bella 50 km losgedüst und ein Rad geliehen. Runterfahren wie Eberhard beschrieben hat ging nicht (Diff). Also Fichtenstange "besorgt", Bulli hochgehebelt und Holzklotz weg. Rummms, fettich!
Als Bord-Heber für grössere Fahrzeuge (T3, LT) benutze ich heute einen Spindelheber von Bilstein. Ist, glaube ich, von einem Hannomag. Im Regal hinten sieht man noch den hydraulischen 5 t Heber für die Würgstatt.
Grüsse Axel O.
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von globi62 » Mi 7. Okt 2009, 20:04
...
Zuletzt geändert von globi62 am Mo 11. Jan 2010, 08:38, insgesamt 1-mal geändert.
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von Oelprinz » Mi 7. Okt 2009, 21:31
ich hab auf grösseren Touren beides dabei. Hydraulik-Heber als Primär und Bordwerkzeug als Backup.
Der original Toyo-Heber hat übrigens schon reichlich Betriebstunden...Toyo-Räder, Defender-Spurstangen, Defender-Stossdämpfer, Defender-Lenkstange,...
Das Ding ist universal-tauglich, nur bei nassem Sand reibt es in der Spindel...aber Vielseitigkeit, Packmass, Gewicht sind ungeschlagen.
Gruss
Volker
Aerodynamik ist was für Leute, die keine Motoren bauen können. (Enzo)
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von hhm » Mo 12. Okt 2009, 17:05
Aaaalso: schönen Dank für die Diskussion. Aber schlauer als vorher bin ich - was die Auswahl des Wagenhebers angeht - auch nicht.
Ich werde wohl erstmal einen aus dem Baumarkt mitnehmen, bis mir ein guter (woran ich den dann auch immer erkennen kann anders als am Preis) über den Weg läuft.
Gruß, Hans
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von eberhard » Mo 12. Okt 2009, 17:23
Aber schlauer als vorher bin ich - was die Auswahl des Wagenhebers angeht - auch nicht.
Natürlich Spindelwagenheber !!!
Der ist leicht, funzt immer und ist obendrein noch 100%ig sicher.
-> Also sieh zu, daß du das Original bekommst!
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von Gerd » Mi 21. Sep 2011, 13:52
Hallo,
kann mir jemand sagen, ob sich der Original-Spindel-Wagenheber reparieren lässt? Meiner lässt sich nicht mehr ganz herunter kurbeln.
Grüße Gerd
Der Mensch ist das einzige Tier,
das sich für einen Menschen hält!
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